Nina Rasmussen Perestroika mit dem Motorrad

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Inhaltsangabe zu „Perestroika mit dem Motorrad“ von Nina Rasmussen

Mit Abb., Ktn. u. Reisetips 365 S. 2., überarb. A.
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    Perestroika mit dem Motorrad

    sabatayn76

    25. November 2013 um 21:20

    Inhalt: Kurz vor dem Fall des Eisernen Vorhangs reisten die Dänen Hjalte und Nina zusammen mit ihren beiden Kindern, der neunjährigen Ida und dem dreizehnjährigem Emil, mit dem Motorrad durch die Sowjetunion. Sie besuchten dabei Städte wie Leningrad, Tallinn, Moskau, Kiew, Tiflis, Jerewan, Baku, Aschchabad, Taschkent und Irkutsk, lernen Land und Leute kennen und bieten einen Einblick in das Leben in der UdSSR. Mein Eindruck: Ich war selbst noch nie in Russland, im Baltikum oder im Kaukasus, habe aber in der Schule Russisch gelernt, habe mich schon näher mit dem zaristischen Russland beschäftigt und lese mit Begeisterung Autoren wie Dostojewski, Tolstoi, Gogol oder Puschkin. Ich fühle mich dem Land also sehr verbunden und habe mich deshalb besonders auf 'Perestroika mit dem Motorrad' gefreut. Der Beginn des Buches hat mich ziemlich begeistert. Da ich mich oft an meine eigene Kindheit in der DDR erinnert gefühlt habe, hat mich der Reisebericht anfangs sehr bewegt und hat mir wieder einmal vor Augen gehalten, wie mein Leben ohne den Fall der Mauer ausgesehen haben könnte. Die Rundreise durch das heutige Russland und die ehemaligen Teilrepubliken war und ist ein großartiges Vorhaben. Umso enttäuschter war ich, dass man nur sehr wenig über die einzelnen Städte und Gegenden erfährt. Hier hätte ich mir deutlich mehr Einblicke gewünscht. Vermisst habe ich auch Farbabbildungen. Die s/w-Fotos zeigen vor allem Menschen - auch hier hätte ich mir gewünscht, dass man mehr über die Orte erfährt, dass Städte und Regionen besser dokumentiert worden wären. Statt mehr auf die Geografie, die Geschichte und die Eigenheiten der Teilrepubliken einzugehen, wurden von den Autoren Informationen geboten, die getrost gestrichen werden könnten. Mich interessiert kein bisschen, was die Partnerin am Partner nervig findet, was die Mutter an ihrem Kind stört oder dass die Mutter auf Teufel komm raus mit einem fremden Mann flirtet, sobald ihr Mann außer Sichtweite ist. Auch die Ignoranz, was Regeln und Gesetze angeht, sowie die pathologische Abenteuerlust, die beinahe im Gefängnis endet, obwohl man mit seinen Kindern unterwegs ist, fand ich unangebracht. Mein Resümee: Großartige Reise, mittelprächtige Reisebeschreibung.

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