Nina Rosa Weger

 4.5 Sterne bei 15 Bewertungen

Alle Bücher von Nina Rosa Weger

Nina Rosa WegerHelden wie Opa und ich
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Helden wie Opa und ich
Helden wie Opa und ich
 (7)
Erschienen am 01.06.2014
Nina Rosa WegerEin Krokodil taucht ab (und ich hinterher)
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Ein Krokodil taucht ab (und ich hinterher)
Ein Krokodil taucht ab (und ich hinterher)
 (7)
Erschienen am 01.01.2013
Nina Rosa WegerHelden wie Opa und ich (3 CD)
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Helden wie Opa und ich (3 CD)
Helden wie Opa und ich (3 CD)
 (1)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Nina Rosa Weger

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AndreaHoffmanns avatar

Rezension zu "Ein Krokodil taucht ab (und ich hinterher)" von Nina Rosa Weger

Eher Problemgeschichte als lustig, Cover erweckt einen ganz anderen Eindruck
AndreaHoffmannvor 4 Jahren

Paul lebt mit seinem Vater und seinem kleinen Krokodil Orinoko zusammen in einer Stadtwohnung ist mit seinem Leben sehr zufrieden. Der Vater ist Krokodilforscher und Paul hat vor, in seine Fußstapfen zu treten. Die beiden haben sich in ihrem Leben ohne Frau und Mutter gut eingerichtet, als Pauls Vater sich plötzlich verliebt und seine neue Freundin plus Tochter bei Paul und Vater in die Wohnung einziehen. Paul kann die beiden weiblichen Geschöpfe in seinem Leben nicht ausstehen. Er fühlt sich von seinem Vater verraten und von dessen Lebensgefährtin und mehr noch deren Tochter Elektra schikaniert. Dann passiert das Unglück, das alles verändert: Orinoko wird das Klo runtergespült. In seiner Verzweiflung steigt Paul in die Kanalisation der Stadt hinab, um dort nach Orinoko zu suchen, und findet dort zu seiner Überraschung eine ganze Gruppe von Kindern, die alle von Zuhause weggelaufen sind, weil sie es dort nicht mehr ausgehalten haben. Paul schliesst sich der Gruppe an, die sich mit ihm gemeinsam auf die Suche nach Orinoko begeben. Da diese sich als nicht so einfach erweist, lernt Paul eine Menge über das Leben und die persönlichen Geschichten der Kinder in der Kanalisation, die sich durch Diebstähle und Einbrüche besorgen, was sie zum Leben brauchen und dabei immer in der Gefahr schweben, von der Polizei und den Kanalarbeitern erwischt zu werden. Die Geschichte ist durchaus spannend geschrieben, aber die Tragik liegt in der Tatsache, dass die Kanalbande durch die Aufnahme von Paul am Ende alles verlieren, was sie sich unter der Erde aufgebaut haben. Natürlich endet es in einem Happy End, die Kinder gehen alle wieder nach Hause zurück unter Bedingungen, die es ihnen nun ermöglichen, dort wieder glücklich zu leben. Trotzdem bleibt ein Gefühl von Unbehagen, denn die Kinder haben durch ihre Hilfsbereitschaft ihre "Leben" unter der Erde, mit dem sie ganz zufrieden scheinen, verloren. das ist umso bedrückender, da sich heraus stellt, das Paul die ganze Situation "oben" komplett falsch eingesschätzt hat und sich als Opfer gesehen hat, wo er eigentlich nur Wohlwollen entgegen gebracht bekommen hat. Das macht ihm mir persönlich am Ende etwas unsympathisch.Genervt hat mich persönlich das ständige Fluchen von Vanessa, einem Bandenmitglied, die durch ihre Aupair-Mädchen das Fluchen in allen möglichen Sprachen gelernt hat. Es war bestimmt als nette Idee gemeint, aber ich fand es mühsam, beim Vorlesen für meine Kinder, immer wieder im Anhang nachschlagen zu müssen, was sie jetzt gerade wieder von sich gegeben hatte. Damit hatte ich zwar eine Übersetzung, aber immer noch keine Aussprache. Alles in allem war es okay, aber nichts, was ich unbedingt empfehlen oder verschenken würde. 

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Buchhandlung_Schmitz_Juniors avatar

Rezension zu "Ein Krokodil taucht ab (und ich hinterher)" von Nina Rosa Weger

Rezension zu "Ein Krokodil taucht ab (und ich hinterher)" von Nina Rosa Weger
Buchhandlung_Schmitz_Juniorvor 6 Jahren

Paul ist stolzer Besitzer eines Mississippi-Alligators namens Orinoko. Akribisch studiert er seine Verhaltensweisen, weil er eines Tages beweisen möchte, dass Krokodile eine gutes Gedächtnis haben. Bislang wurde er dabei immer von seinem Vater, der selbst Reptilienforscher am Zoologischen Institut ist, unterstützt, doch der verhält sich in letzter Zeit äußerst seltsam. Und das aus einem ganz einfachen Grund: er ist verliebt und seine Angebetete soll samt nerviger Tochter Elektra bei ihnen einziehen. Dafür soll Orinoko allerdings ausziehen. Paul ist völlig entsetzt, doch soweit kommt es gar nicht, denn Elektra spült den Alligator einfach durch die Toilette fort – natürlich unbeabsichtigt!

Verzweifelt steigt Paul in die Kanalisation ein, um Orinoko zu finden. Doch stattdessen wird er von einer Kinderbande gekidnappt und zu deren Unterschlupf gebracht. Sie alle sind aus den unterschiedlichsten Gründen von zu Hause ausgerissen und haben sich in der Kanalisation ein neues Heim geschaffen – immer auf der Hut vor den Kanalarbeitern, die schon lange vermuten, dass sich in den Abwasserrohren Kinder verstecken. Und so muss Paul erst einmal beweisen, dass er kein Spion ist, bevor sich die Bande bereit erklärt, ihm bei der Suche nach seinem Alligaror behilflich zu sein. Eine äußerst abenteuerliche Zeit steht Paul und den anderen Kindern bevor, vor allem, als ausgerechnet Elektra in ihrem geheimen Lager auftaucht…

Was ziemlich schräg beginnt, entwickelt sich schnell zu einer turbulenten und nachdenkenswerten Geschichte, in der die Kinder sehr viel Mut zeigen und mehr als einmal hinterfragen müssen, wie wichtig ihnen Freundschaft und ihr geheimes Leben wirklich ist.

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R

Rezension zu "Helden wie Opa und ich" von Nina Rosa Weger

Rezension zu "Helden wie Opa und ich" von Nina Rosa Weger
R-E-Rvor 6 Jahren

Der neunjährige Nick wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Aber seine verrückte Familie hat viel zu sehr mit sich selbst zu tun, als sich darum zu kümmern. Der einzige der seinen Wunsch erfüllen könnte, ist sein Opa. Vor dem alten Familienoberhaupt haben schließlich alle Respekt. Und falls er die Idee gutheißt, würde niemand etwas dagegen einzuwenden haben, dessen ist sich Nick sicher. Als die Familie zum Firmenjubiläum von Großvaters Fabrik aufbricht, ist Nick voll Zuversicht, den richtigen Zeitpunkt für seine Herzensangelegenheit gefunden zu haben. Aber dann kommt alles ganz anders als geplant. Denn Opa hält sich für den lieben Gott und so hat Nick plötzlich ganz andere Sorgen.

Die Lasars sind eine nette, aber sehr absonderliche Familie. Vater Othello befördert Pralinen mit dem Golfschläger aus dem Schlafzimmerfenster, weil er Schokolade hasst und trotzdem im Pralinenwer seines Vaters arbeitet. Die Mutter dagegen erfindet leidenschaftlich gern neue Pralinenrezepte, und hat als Hausfrau eine besondere Leidenschaft für das Staubsaugen entwickelt. Schwester Lola, spricht nicht mehr seit ihr Nick verraten hat das ihr Idol, der Popstar Mestinker, bereits eine Freundin hat. Josefine, die kleine Schwester, wohnt im Tipi auf dem Hausflur und bedient sich ihres Tomahawks wenn man sie anders als “listige Schlange” nennt.

Dazu kommen Tante Eurydike, die düstere Bilder malt und dafür mit einem umso sonnigeren Gemüt ausgestattet ist. Onkel Tristan, der noch bei seinen Eltern lebt und dort in einem Kellerraum wohnt, den er hermetisch abriegelt. Der wichtigste Lebensinhalt der Oma schließlich sind ihre übergewichtigen Hunde Hans und Werner, für die sie zum Abnehmen einen Telepathen per Ferndiagnose konsultiert.

Diese kuriose Familie hat plötzlich ein gemeinsames Ziel: Opa wieder auf Spur zu bringen. Das heißt ihn davon zu überzeugen, dass er nicht der liebe Gott sondern ein Pralinenfabrikant kurz vor dem Ruhestand ist. Keine leichte Übung. Umso ausgefallener sind auch die Ideen. Vom sibirischen Schamanen bis zum glatzköpfigen Akupunkteur wird nichts ausgelassen. Und auch die kleine Josefine hat noch ein altes Indianerrezept in Petto. Allein der Erfolg bleibt aus. Am Ende erweist sich die Lösung jedoch als einfacher als gedacht. Und ganz nebenbei wird nicht nur das Problem des Opas gelöst.

Nina Weger beschreibt in “Helden, wie Opa und ich” nichts weniger als die Suche nach dem wahren Glück. Der Roman ist eine spritzige, abwechslungsreiche Geschichte nicht nur für Kinder. Sie zeigt, das richtig große Wünsche nicht von allein in Erfüllung gehen. Das es aber schon helfen kann, sie einmal laut auszusprechen um sich ihrer überhaupt bewusst zu werden. Und das man manchmal zum Wohl der andern auf den einen oder anderen Wunsch verzichtet und dann doch noch belohnt wird. Kleine Wunder passieren eben manchmal.

Viel Hintergründiges, kindgerecht mit Spaß und Liebe erzählt. Ein mitreißendes Buch für kleine und große Helden des Alltags. Zu empfehlen für Kinder ab etwa 9 Jahren. Sehr gut auch zum Vorlesen geeignet.

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Gespräche aus der Community

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Hallo!
Bin morgen auf einer Vorleserunde eingeladen worden und habe erst heute die Einladung erhalten. Das Buch wurde mir auch erst heute zugeteilt. Ich werde den Anfang erzählen und aus der Mitte vorlesen. Jedoch werde ich höchst wahrscheinlich nicht bis zum Ende kommen, jedoch muss ich auch über das Ende berichten. Da ich das ganze Buch bis morgen nicht fertig kriegen werde würde ich mich freuen wenn mir jemand das Ende sagen/schreiben würde! Bitte bis morgen (08.05.14)! Danke im voraus

LG
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