Nina Sahm

 4 Sterne bei 82 Bewertungen
Autorin von Das letzte Polaroid, Das ganze Leben da draußen und weiteren Büchern.
Nina Sahm

Lebenslauf von Nina Sahm

Nina Sahm studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft in Leipzig und Budapest. Im Anschluss arbeitete sie als Schauspieldramaturgin in Aalen und Gießen. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und lebt als freie Autorin und Texterin in München. 2014 veröffentlichte sie ihr Debüt "Das letzte Polaroid", 2016 erschien ihr zweiter Roman "Das ganze Leben da draußen" im Droemer Verlag.

Neue Bücher

Die Tage mit Bumerang

Erscheint am 22.07.2019 als Taschenbuch bei hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Nina Sahm

Das letzte Polaroid

Das letzte Polaroid

 (69)
Erschienen am 12.10.2015
Das ganze Leben da draußen

Das ganze Leben da draußen

 (9)
Erschienen am 04.10.2016
Das Alphabet meiner Familie

Das Alphabet meiner Familie

 (4)
Erschienen am 02.10.2017
Die Tage mit Bumerang

Die Tage mit Bumerang

 (0)
Erscheint am 22.07.2019
Magische Reise. Im Meer

Magische Reise. Im Meer

 (0)
Erschienen am 28.01.2019
Magische Reise. Im Wald

Magische Reise. Im Wald

 (0)
Erschienen am 28.01.2019

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Neue Rezensionen zu Nina Sahm

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Rezension zu "Das letzte Polaroid" von Nina Sahm

Eine deutsch-bulgarische Freundschaft
Orishavor 4 Monaten

Als sich die beiden Teenager im Urlaub am Balaton kennenlernen, verstehen sie sich auf Anhieb. Die schüchterne Anna und die wilde Kinga, ein Team gemacht für die Ewigkeit. Aus der Begegnung erwächst eine Brieffreundschaft bis ins Erwachsenenalter. Als Kinga,  Jahre später, nach einem Unfall im Koma liegt, beschliesst Anna nach Budapest zu reisen und lernt Kingas Leben hautnah kennen.


Nina Sahms Buch über die Freundschaft zweier Mädchen, schien zunächst ein intressantes Thema zu sein, doch Sahm verspielt ihr Potential komplett. Eine Außenansicht auf eine Freundschaft, von der mir als Leserin, nicht klar wird, warum diese überhaupt besteht oder gar wichtig sei. 

Wir lernen Anna und Kinga mit 14 Jahren kennen. Ein Urlaub und beide sind befreundet - so wie es in der Jugend oft passiert. Doch diese Freundschaft, die wir auszugsweise 9 Jahre begleiten, bleibt einseitig. Kinga bleibt blass, weil ihre Perspektive schlichtweg nicht erzählt wird, denn Anna soll uns den Zugang zu dieser Freundschaft gewähren; doch dies scheitert völlig. 

Anna bleibt ein blasser Charakter, der beginnt Kingas Leben anzueignen. Warum sie das tut? - Wird nicht geklärt. Wie andere diese Aneignung empfinden? - Wird nur angedeutet.  Eine Charakterentwicklung fehlt völlig - beide Mädchen sind mit 14 Jahren genauso wie mit 23 Jahren und ihr Umfeld bleibt Staffage. Weder Annas Vater, noch Kingas Eltern oder ihr Freund werden dem Leser näher gebracht. So bleibt dieses Buch, obwohl es sich wirklich gut liest (einer der wenigen Pluspunkte), leider völlig hinter meinen Erwartungen zurück, denn aus diesem Thema kann man nun wirklich viel herausholen. Die Krönung ist dann auch noch das offene Ende, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet.

Kurzum: Eine Geschichte, die sich zwar gut liest, aber jeglicher Tiefe entbehrt, schale Charaktere ins Rampenlicht zerrt und letztlich am interessantesten Punkt der Geschichte endet. Leider keine Leseempfehlung.

Kommentare: 2
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Rezension zu "Das ganze Leben da draußen" von Nina Sahm

Das ganze Leben da draußen - skurril & einzigartig
Pagina86vor 9 Monaten

Lange Zeit bin ich um diesen Roman wie ein Fuchs geschlichen. Endlich habe ich ihn gelesen und ja was soll ich sagen. Ich bin ein wenig hin-und her gerissen. Einerseits mag ich skurrile Geschichten, die von einzigartigen Protagonisten handeln, anderseits hab ich mehrere Male daran gedacht das Buch abzubrechen. Erst nach der Hälfte wollte ich wirklich weiter lesen und die zwei Frauen sind mir ans Herz gewachsen. 


Ich hätte gedacht, es handelt sich um einen leichten Road-Trip. Dawei geht es um ernste Themen. Ich hab bei den Klappentext mehr hinein interpretiert, als es wirklich scheint. Da heißt es "...deshalb würde sie am liebsten der Realität entfliehen und eine neue Welt entdecken. Zusammen mit Elín macht sie sich auf den Weg."
Die Rückblenden störten meinen Lesefluss ein bisschen. Aber irgendwann gewöhnt man sich daran. 

Die Charaktere sind zwar ein bisschen eigenartig, aber sympathisch. Später konnte mich Elín richtig überzeugen. Das Ende war zu kurz, das war nicht meins. Da war ich ein bisschen enttäuscht. 
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ist flüssig.

Fazit
skurril, eigenartig, sympathisch, einzigartig & ernst

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Rezension zu "Das Alphabet meiner Familie" von Nina Sahm

Meine Rezension zu "Das Alphabet meiner Familie"
Belladonnavor einem Jahr

Beschreibung

Ella hat sich von ihrem Partner getrennt und weiß noch nicht so genau, was sie jetzt mit ihrem Leben anfangen soll. Da taucht ein ihr vollkommen Fremder mit einem Bild ihrer Mutter vor ihrer Tür auf. Gegen jeden Grundsatz lässt Ella den Fremden, Frieder, in ihre Wohnung und hört gespannt seinen Geschichten zu. Frieder erzählt Ella von seiner Kindheit, seinem Vater Viktor, den er eigentlich überhaupt nicht kennt und von der besonderen Bodensee-Zwiebel die wohl zu der Trennung seiner Eltern einen erheblichen Beitrag leistete. Doch was hat das alles mit ihrer eigenen Familie zu tun?

Meine Meinung

Der Familienroman “Das Alphabet meiner Familie” ist das erste Buch das ich von der deutschen Autorin Nina Sahm zur Hand genommen habe. Das hübsche Cover mit den altmodischen Tassen und meine Vorliebe für Familiengeschichten haben meine Aufmerksamkeit geweckt und zudem wollte ich unbedingt wissen, was sich hinter dem geheimnisvollen Klappentext verbirgt.

"»An manchen Stellen sollte man die Geschichte nicht unterbrechen. Egal wie spät es ist.«" (Das Alphabet meiner Familie, Seite 207)

Nina Sahm erzählt in ihrem Roman “Das Alphabet meiner Familie” eine Geschichte mitten aus dem Leben. Die Hauptprotagonistin Ella hat sich gerade von ihrem langjährigen Lebensgefährten getrennt und versucht nun ihr chaotisches Leben in den Griff zu bekommen. Das dies nicht ganz so einfach ist, wird ihr erst langsam klar, als ihre im Dunkeln liegende Familiengeschichte aus der Kellerecke hervorkriecht.

Genau das richtige Werkzeug um in Ella das Interesse an ihrer familiären Vergangenheit zu wecken hat die Autorin in dem verschrobenen Charakter von Frieder gefunden. Frieder taucht eines Tages in Ellas Leben auf, mit seiner fast schon altherrenhaften Art findet er Zugang zu Ella und beginnt ihr von seinem Leben zu erzählen. Dieser Ausgangspunkt stellt ein kurioses Bild dar, ein Fremder am Küchentisch mit Kaffee und Frühstück versorgt erzählt von seiner Kindheit ohne Vater, seinem Erwachsen werden und seiner ersten Liebe.

Der Leser wird automatisch in die Perspektive von Ella hinein versetzt. Zuerst ist da ein komisches Gefühl, schließlich lässt man nicht gerade jeden Tag einen vollkommen Fremden in seiner Wohnung Platz nehmen und persönliche Dinge erzählen. Doch genau wie Ella, kann man sich schon bald nicht mehr von Frieders Erzählung loseisen – man wird regelrecht von der Geschichte angezogen wie die Motten vom Licht.

Das Geheimnis hinter der Spannung sind geheimnisumwobene Familiengeheimnisse die man selbst am liebsten nicht anrühren möchte, vor lauter Angst etwas schreckliches zu entdecken oder jemanden zu verletzten. Nina Sahm zeigt in ihrer Geschichte jedoch, wie wichtig es für die eigene Identifikation und für das eigene Leben ist, die Hintergründe der Familie und vor allem die eigenen Wurzeln zu kennen.

Der Familienroman “Das Alphabet meiner Familie” bietet eine solide erzählte Geschichte mit gutem Unterhaltungswert, die mitten aus dem Leben stammen könnte. An die Charaktere muss man sich langsam herantasten, um sich ein Bild von ihnen machen zu können. Gerade bei solch speziellen Figuren hätte ich mich sehr über etwas mehr Ausführlichkeit gefreut. Ansonsten Daumen nach oben!

Fazit

Eine mitreisende Entdeckungstour durch eine ganz spezielle Familiengeschichte.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 19.01.2018

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Gespräche aus der Community

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Fragefreitag mit Nina Sahm

Zwei einzigartige Frauen und ihre ungewöhnliche Reise in eine ungewisse Zukunft – davon erzählt Nina Sahm in ihrem neuen Roman "Das ganze Leben da draußen". Habt ihr Lust auf eine einfühlsame Charakterstudie, die betörend raue Landschaft Islands und einen ganz besonderen Erzählstil? Dann stellt der Autorin eure Fragen und gewinnt mit ein bisschen Glück eines von 5 Exemplaren!

Zum Inhalt
Elín ist ein besonderes Mädchen – eigenwillig, verträumt und wie aus der Zeit gefallen. Sie entfernt sich immer mehr von ihren Altersgenossen und folgt in jeder freien Minute den Fährten eines jungen Fuchses, der in der Umgebung von Reykjavik aufgetaucht ist. Selbst ihre Lehrerin Alfa dringt nicht zu ihr durch, obwohl auch diese eine ziemliche Außenseiterin ist. Ihre Welt hat einen Sprung bekommen, seit ihr großes Vorbild – ihr Großvater Magnús – sich das Leben genommen hat. Alfa würde am liebsten der Realität entfliehen und die Welt neu entdecken. Und so brechen die beiden jungen Frauen gemeinsam aus und begeben sich auf eine sehr eigene Reise jenseits von gesellschaftlichen Vorstellungen und Idealen.

Neugierig geworden? Mehr erfahrt ihr in der Leseprobe!

Mehr über die Autorin
Nina Sahm studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft in Leipzig und Budapest. Im Anschluss arbeitete sie als Schauspieldramaturgin in Aalen und Gießen. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und lebt als freie Autorin und Texterin in München. 2014 veröffentlichte sie ihr Debüt "Das letzte Polaroid", 2016 erschien ihr zweiter Roman "Das ganze Leben da draußen" im Droemer Verlag.

Unter allen Fragestellern, die sich am 11. November beim Fragefreitag mit Nina Sahm beteiligen, vergeben wir gemeinsam mit Droemer Knaur 5 Exemplare von "Das ganze Leben da draußen".

Wir wünschen euch viel Spaß und Glück!
Letzter Beitrag von  LimitLessvor 2 Jahren
Bei mir ist es auch vor ein paar Tagen angekommen :)
Zur Buchverlosung
Liebe LovelyBooks-Freunde,

ich möchte Euch zur Leserunde zu meinem Debütroman „Das letzte Polaroid“ einladen, der am 17. Februar bei Blumenbar im Aufbau Verlag erscheinen wird.

Mein Roman handelt von großer Freundschaft und der Sehnsucht, jemand anders zu sein, koste es, was es wolle. Als sich Anna und Kinga im Urlaub am Balaton begegnen, beginnt eine Freundschaft, die beider Leben für immer verändern wird. Kinga aus Budapest hat schon echte Brüste und weiß einiges mit Männern anzufangen, Anna aus München hingegen ist das behütete Nesthäkchen. Vom ersten Moment an teilen sie alles miteinander, ihre Kleidung, ihr Parfüm, ihre Süßigkeiten und ihr erstes Mal.

Auch wenn sie sich danach jahrelang nicht sehen, erzählen sie einander alles. Nach einem Unfall liegt Kinga im Koma und Anna reist nach Budapest, eine Stadt im Aufruhr gegen die Orban-Regierung. Doch statt an Kingas Krankenbett zu sitzen, beginnt Anna immer tiefer in Kingas altes Leben einzutauchen.

Lust auf einen ersten Eindruck?
Eine Leseprobe findet ihr hier: ###YOUTUBE-ID=2ms1_bU_wdg###


Und so sieht der Buch-Trailer aus:  

Möchtet Ihr zu den Testlesern gehören? Dann bewerbt Euch hier bis zum 16.2.2014.
Der Aufbau Verlag stellt 25 Freiexemplare zur Verfügung, die ich unter Euch verlosen darf. Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch im Gewinnfall am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

Ich freue mich auf Eure Leseeindrücke und den Austausch mit Euch!

Nina
http://www.ninasahm.de
Letzter Beitrag von  Solengelenvor 5 Jahren
Danke für den Tipp, leider bin ich nicht bei facebook.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Nina Sahm wurde am 03. November 1980 in Heilbronn (Deutschland) geboren.

Nina Sahm im Netz:

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