Nina Sahm Das ganze Leben da draußen

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Inhaltsangabe zu „Das ganze Leben da draußen“ von Nina Sahm

Die junge Autorin Nina Sahm erzählt in ihrem zweiten Roman die Geschichte zweier Frauen, die im Island von heute ihren Weg ins Leben finden müssen. Elín ist ein besonderes Mädchen – eigenwillig, verträumt und wie aus der Zeit gefallen. Sie entfernt sich immer mehr von ihren Altersgenossen und folgt in jeder freien Minute den Fährten eines jungen Fuchses, der in der Umgebung von Reykjavik aufgetaucht ist. Selbst ihre Lehrerin Alfa dringt nicht zu ihr durch, obwohl auch diese eine ziemliche Außenseiterin ist. Ihre Welt hat einen Sprung bekommen, seit ihr großes Vorbild – ihr Großvater Magnús – sich das Leben genommen hat. Alfa würde am liebsten der Realität entfliehen und die Welt neu entdecken. Und so brechen die beiden jungen Frauen gemeinsam aus und begeben sich auf eine sehr eigene Reise jenseits von gesellschaftlichen Vorstellungen und Idealen.

Toll, toll, toll und...TOLL!

— DangerDan
DangerDan

Wie ein kurzer Urlaub in Island. Ich mochte die Stimmung im Buch einfach sehr.

— Poesiesoso
Poesiesoso

Von Füchsen, Island, Liebe und mehr. Ein gutes Buch, das Lust auf mehr von Nina Sahm macht!

— TinaLiest
TinaLiest

Ein richtig tolles Buch. Ich habe Elín und Alfa ins Herz geschlossen und hätte noch ewig weiterlesen können.

— hannipalanni
hannipalanni

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  • Große Leseempfehlung!!!

    Das ganze Leben da draußen
    DangerDan

    DangerDan

    19. January 2017 um 17:43

    Wunderschöne Geschichte.... Wenn ich darüber nachdenke wie mir dieses Buch gefallen hat, dann seufze ich: "Ach..."! Wirklich ein wunderschönes Buch mit Protagonisten in denen man sich selber wiederspiegeln kann. Ich wusste nichts von der Krankheit des Opas bzw. wusste nicht dass er diese bekommen würde, das war ein trauriger und emotionaler Moment für mich. Aber es wurde so schön erklärt und diese Krankheit wurde wundervoll in die Geschichte miteingebaut. Einzig die Boxer-Geschichten konnten mich nicht überzeugen, liegt vielleicht daran dass es sich nicht in meinem Interessenfeld befindet. Ach...

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  • zuletzt die Hoffnung

    Das ganze Leben da draußen
    Gackelchen

    Gackelchen

    04. January 2017 um 13:35

    "Das ganze Leben da draußen" wurde mein letztes gelesene Buch 2016, und die Wahl hätte nicht besser sein können, um das Jahr noch auf einer positiven Note zu verabschieden.Elín und Alfa scheinen auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam zu haben. Alfa schlägt sich mehr schlecht als recht durch ihren Job, Lehrerin einer Klasse voller Teenager, und ihr Leben. Magnus, ihr Großvater scheint der einzige Lichtblick zu sein, bis dieser Selbstmord begeht. Elín hat nur einen Wunsch: die Zivilisation hinter sich zu lassen und in die Wildnis zu verschwinden. Beide haben Schwierigkeiten sich anzupassen, wollen es auch gar nicht. Frau Sahm schafft hier wundervoll vielseitige Figuren die so verloren sind in unserer Welt, dass man selbst als Leser manchmal glaubt darin zu ertrinken. Doch wie Paul so schön sagt, wir haben ein Meer voller Möglichkeiten. Warum sich den Konventionen anpassen?Elín blieb mir bis zum Schluss unsympathisch. Mürrische Teenagern, die eine unerklärbare Aversion ihren Eltern gegenüber haben, lassen mich keine Luftsprünge machen, allerdings schafft es Nina Sahm zumindest Gefühle zu erzeugen, und Negative sind immer noch besser als gar keine. Die Figur bleib mir leider bis zum Schluss unverständlich. Ab und an blitzte etwas hervor das mich beruhigte, das Gesamtbild war aber leider nicht nach meinem Geschmack. Muss es ja aber auch nicht, wie wir seit Sarah Kuttner schon wissen. Mit Alfa kamen wir der Sache schon näher. Ehrlich und schmerzend bringt sie uns dem Thema der Demenz und Trauer näher. Und trotz der allgemeinen düsteren Stimmung, hat man doch nie das Gefühl die Lockerheit zu verlieren.Ein Island Roman, dem es egaler nicht sein könnte, dass er in Island spielt. Ein Freundschaftsroman ohne Freunde. Selbstfindung ohne Ziel. Denn wie wir wissen; der Weg ist das Ziel, und dieser Weg war ein düsteres vielschichtiges Melodram mit Hoffnung.

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  • Fragefreitag mit Nina Sahm zu "Das ganze Leben da draußen"

    Das ganze Leben da draußen
    aylareadsbooks

    aylareadsbooks

    Fragefreitag mit Nina Sahm Zwei einzigartige Frauen und ihre ungewöhnliche Reise in eine ungewisse Zukunft – davon erzählt Nina Sahm in ihrem neuen Roman "Das ganze Leben da draußen". Habt ihr Lust auf eine einfühlsame Charakterstudie, die betörend raue Landschaft Islands und einen ganz besonderen Erzählstil? Dann stellt der Autorin eure Fragen und gewinnt mit ein bisschen Glück eines von 5 Exemplaren!Zum InhaltElín ist ein besonderes Mädchen – eigenwillig, verträumt und wie aus der Zeit gefallen. Sie entfernt sich immer mehr von ihren Altersgenossen und folgt in jeder freien Minute den Fährten eines jungen Fuchses, der in der Umgebung von Reykjavik aufgetaucht ist. Selbst ihre Lehrerin Alfa dringt nicht zu ihr durch, obwohl auch diese eine ziemliche Außenseiterin ist. Ihre Welt hat einen Sprung bekommen, seit ihr großes Vorbild – ihr Großvater Magnús – sich das Leben genommen hat. Alfa würde am liebsten der Realität entfliehen und die Welt neu entdecken. Und so brechen die beiden jungen Frauen gemeinsam aus und begeben sich auf eine sehr eigene Reise jenseits von gesellschaftlichen Vorstellungen und Idealen.Neugierig geworden? Mehr erfahrt ihr in der Leseprobe!Mehr über die AutorinNina Sahm studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft in Leipzig und Budapest. Im Anschluss arbeitete sie als Schauspieldramaturgin in Aalen und Gießen. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und lebt als freie Autorin und Texterin in München. 2014 veröffentlichte sie ihr Debüt "Das letzte Polaroid", 2016 erschien ihr zweiter Roman "Das ganze Leben da draußen" im Droemer Verlag.Unter allen Fragestellern, die sich am 11. November beim Fragefreitag mit Nina Sahm beteiligen, vergeben wir gemeinsam mit Droemer Knaur 5 Exemplare von "Das ganze Leben da draußen".Wir wünschen euch viel Spaß und Glück!

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  • Einzelgängerinnen in einem sehr abgelegenen Land

    Das ganze Leben da draußen
    TochterAlice

    TochterAlice

    09. October 2016 um 23:05

    Einzelgängerinnen in einem sehr abgelegenen Land, nämlich in Island, das sind Elín und ihre junge Lehrerin Alfa, deren Wege sich nicht nur in der Schule kreuzen. Aber ihre Leben sind nicht nur über Kreuz, sondern auch jedes für sich von Belang, es sind Oasen, in denen Vergänglichkeit wie auch Beständigkeit wichtige Themen sind, ebenso wie Verlust und Ersatz. Und immer wieder Einsamkeit, Gemeinsamkeit und der eigene Weg.Die junge Lehrerin Alfa hat gerade ihren Großvater Magnús, zu dem sie ein sehr enges Verhältnis hatte, verloren, genauer gesagt, hatte er sich selbst, nämlich durch Demenz verloren, bevor er ihr und dem Rest der Welt verloren ging. Und Elín? Hat sie sich selbst überhaupt schon gefunden? Die Frage bei ihr und für sie ist, ob man tatsächlich dieselben Werte wie die anderen, die Altersgenossen, haben muss - Gleichaltrige sind doch nicht unbedingt Gleichgesinnte? Andererseits - wenn es ihnen zu unheimlich wird, dann stellen sie sich dagegen, machen Witze und verhöhnen den anderen.Gibt es andere Wege, andere Lösungen, andere Menschen, die verständnisvoller sind? Diese Frage stellt sich sowohl Elín als auch Alfa, jeder auf die ihr eigene Art.Ein Buch, das so ganz anders ist als der Erstling der Autorin Nina Sahm, nämlich "Das letzte Polaroid", ein Buch über Ungarn im politischen Aufruhr parallel zur Protagonistin im inneren Umbruch - ein Buch, das aufgrund seines Themas viel mehr im Fokus steht. Und nicht so abseits wie dieser Island-Roman. Dennoch gibt es Ähnlichkeiten und Parallelen: auch dies ein Buch, das Widersprüche weckt, überlegen lässt, wie man selbst in der ein oder anderen Situation handeln würde. Ein Buch über Freundschaft, Neid und Verrat, falsch verstandener Treue - das war es für mich. Und auf jeden Fall ein Roman mit interessanten und ungewöhnlichen Figuren, einer, der vielleicht nicht im Einzelnen im Gedächtnis bleibt, aber doch das ein oder andere zurücklässt. Mich hat er nicht so abtauchen lassen wie der erste Roman der Autorin, er erschien mir als Leserin um einiges sperriger und auch schwerer zu erschließen.Dennoch ein ungewöhnliches Buch, das  sich lohnen mag. Ich selbst habe aufgrund meiner Erfahrungen mit der Autorin zugegebenermaßen eine Steigerung erwartet und aus meiner Sicht eine Senkung meiner Erwartungen hinnehmen müssen, doch es muss nicht jedem so gehen. Es wird sicher Leser geben, die sich auf Alfa und Elín einlassen und mehr von der Lektüre haben werden als ich, wenn ich mich auch recht gut unterhalten fühlte.

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