Nina Sedano Die Ländersammlerin

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Inhaltsangabe zu „Die Ländersammlerin“ von Nina Sedano

Mit 13 Jahren packt Nina Sedano bei einer Sprachreise nach England das Reisefieber. Das Reisen wird von da an ihre große Leidenschaft und eröffnet ihr die Möglichkeit, ihre Abenteuerlust zu stillen und immer wieder Neues zu entdecken.§Als sie schließlich ihren Job kündigt, schmiedet sie den Plan, alle 193 Staaten der UN zu bereisen, und macht sich auf in die Ferne. Unterwegs erlebt sie allerhand aufregende, berührende und einschneidende Erlebnisse und findet ihre persönliche Erfüllung. Das Buch rekapituliert Nina Sedanos ungewöhnlichen Lebensweg und erzählt von ihren Abenteuern auf der ganzen Welt.

Hatte mir so viel mehr erhofft. Wirklich schlechte Umsetzung. Sinnlose Aneinanderreihung von "Reisen" ohne Tiefgang.

— Janina84
Janina84

Schade, aus diesem Buch hätte man mehr machen können!

— sommerlese
sommerlese

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist locker geschrieben und man erfährt viele interessante Dinge von anderen Ländern.

— Lanie
Lanie

Für ebenfalls Reise-liebende ganz nett, aber die Orte werden zu kurz angeschnitten.

— larat
larat

Interessant!

— Marie1971
Marie1971

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Allerdings hat der Schreibstil mir am Anfang Probleme bereitet. Der Teil über Nordkorea war interessant.

— Thesulu
Thesulu

Eine Frau, die soviel reist, kann doch gar nicht so langweilige Sachen erlebt haben!?

— Borkins
Borkins

Banale Erlebnisse schlecht beschrieben

— Reisebaeren
Reisebaeren

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  • Tolle Erlebnisse, komischer Schreibstil

    Die Ländersammlerin
    forgetful

    forgetful

    20. February 2017 um 13:02

    Da ich sehr gerne reise, ist das Buch perfekt für mich. Leider hatte ich mir so einige Tipps und detailliertere Erlebnisse mehr gewünscht. Trotzdem waren spannende Erlebnisse dabei und meine Reiselust war wieder da. 


    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen, da er nicht allzu gut ist. Aber nach dem 5 Kapitel hatte ich mich auch daran gewöhnt. 

  • Reisefrust statt Reiselust

    Die Ländersammlerin
    sommerlese

    sommerlese

    Unter dem Titel "*Die Ländersammlerin*" beschreibt "*Nina Sedano*" , die meistgereiste Frau Deutschlands ihre Reisen. Das Buch aus dem Jahr 2014 wurde Spiegel Bestseller und wird bei "*Eden Books*" verlegt. Nina Sedano beschreibt ihre Reisen durch die 193 UN-Staaten. Sie erzählt von ihrer Kindheit, ihren ersten Reisen als Sprachschülerin nach England und wie sie zum Reisen kam. Dazu gab sie ihren Bürojob auf. Nina Sedano hat alle 193 Länder dieser Erde bereist. Das klingt gewaltig und ist auch in meinen Augen ein abenteuerliches Unterfangen. Doch damit steht sie nicht allein da. Es gibt inzwischen viele Menschen, die "Länder sammeln"! Sie nennen es den "Weltenbummler Wettstreit der extrem Vielreiser". Meiner Meinung nach ein echt dekadentes Hobby, bei dem sicherlich viele Teilnehmer die Augen vor den jeweiligen politischen oder gesellschaftlichen Zuständen in den Ländern verschliessen. Doch das nur am Rande! Dieses Buch hat mich leider enttäuscht. Dabei reise ich selbst gerne und erhoffte mir tolle Empfehlungen einsamer Landstriche und liebenswürdiger Menschen, toller Küche, exotischer Kulisse und vor allem interessante Sehenswürdigkeiten. Mich erwartete statt dessen ein sprachlich nicht ganz ausgereifter Sprachstil einer in ihrer Berufswelt gefrusteten Frau, die es sich zum Ziel gemacht hat, 193 Länder zu sammeln. Auch wenn ich Frau Sedanos Mut und ihre Beharrlichkeit gerade in Behördendingen für die Einreiseformalitäten bewundere, so vermisse ich doch intensive Erlebnisse und reine Freude am Erlebten. Es kam mir wie ein Abhaken und Sammeln der Länderstempel im Pass vor. Für die Länder Aserbaidschan und Usbekistan werden im Buch ein paar Seiten veranschlagt. Die Autorin berichtet von einem Hammelessen, von dem sie krank wurde und Fieber bekam. Natürlich tut sie mir leid, aber wer viel reist, muss mit so etwas rechnen. Sie jammert ebenfalls über Mitreisende, die in Mehrbettzimmern bei ihrem Beisein ihr Liebesleben ausleben. Die Vorstellung finde ich auch schrecklich, aber mir wäre nie in den Sinn gekommen, mich dort einzumieten. Ich hatte mir vorgestellt, hier tolle Reiseempfehlungen oder abenteuerliche Erlebnisse zu finden, leider Fehlanzeige. Gut gefällt mir lediglich die realistische Darstellung der Reise in Nordkorea. Auch die Versuche, für bestimmte Länder, wie den Iran ein Reisevisum zu bekommen, sind aufschlussreich. Das sind für mich jedoch keine relevanten oder auch hilfreichen Infos, da diese Länder für mich keine Reiseziele darstellen. Glücklicherweise unterliege ich ja keinem Zwang zu reisen, sondern suche mir meine Ziele nach landschaftlichem Interesse und persönlicher Vorliebe aus. Ich muss nicht reisen, sondern ich darf! Bei diesem Buch bemängele ich hauptsächlich die Art, wie sich Frau Sedano darstellt und wie sie erzählt. Beides wirkt aufgesetzt und ich empfinde kein sonderliches Interesse an ihrer Person und die Geschichten sind nicht spannend. Wo bleibt die Reisefreude, wo sind die einzigartigen Erlebnisse, wo das Reisefieber? Es hätte ein tolles und interessantes Buch werden können. Ein echter Bestseller muss nicht unbedingt ein super Buch sein!

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    • 2
  • Eine Zumutung

    Die Ländersammlerin
    Golondrina

    Golondrina

    27. September 2015 um 09:14

    Mir bleibt schleierhaft, wie dieses Buch auf eine Bestseller-Liste rutschen konnte. Selbst der Titel ist Zumutung für mich: erwartet man von einem Sammler nicht liebevollen Umgang mit seinem Sammelobjekt? Frau Sedano jedoch "hakt ab", "rafft zusammen", das träfe es eher. Über den lieblosen Umgang mit ihrem Sujet hinaus (die sprachliche Leistung geht in Richtung Schüleraufsatz), nervt ihre narzistische Selbstbetrachtung und mit ihrer mehrseitigen Beschreibung, wie sie von ihren Kollegen gemobbt wird, gehört Frau Sedano auf die Couch. Ich habe ein Vorurteil: Reisen bildet, macht die Gedanken frei, birgt neue Schätze und Einsichten. Dieses Bild muss ich nach der Lektüre revidieren. Der vergebene Stern ist nur Platzhalter.

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  • Warum nur so bemüht?

    Die Ländersammlerin
    lilalaunebaer

    lilalaunebaer

    15. March 2015 um 12:02

    Die Geschichte der Autorin ist toll. Und es ist beneidenswert, wieviel Mut und Energie sie in die Umsetzung ihrer Träume investiert hat. Aber das Buch hätte Sie sich wirklich sparen können. Sie scheint extrem motiviert dem Leser deutlich zu machen wie anders, tolerant und lebenshungrig sie ist und zum Teil verliert man völlig aus dem Blick worum es eigentlich wirklich geht. Der Anteil der aufgesetzt lockeren Selbstdarstellung scheint mir den Aufregungen des Reisen kaum angemessen und es beschleicht den Leser schnell der Eindruck, es ginge tatsächlich mehr um das Selbstwertgefühl der Autorin.

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  • Banale Erlebnisse schlecht beschrieben

    Die Ländersammlerin
    Reisebaeren

    Reisebaeren

    10. January 2015 um 17:42

    Ich sage es nicht gerne, aber dieses Buch ist eines der Schlechtesten, die ich bisher gelesen habe. Nach dem ersten Drittel habe ich das Buch zur Seite gelegt und mir die restlichen 200 Seiten gespart. In dem Buch beschreibt die Mittdreißigerin ihre Reisen durch alle 193 UN-Staaten. Zuvor erfährt der Leser, wie sie aufgewachsen ist, welche Länder sie als Kind besuchte und warum sie schließlich ihren Bürojob an den Nagel hing, um in die Welt zu ziehen. Auch ich habe bisher ein paar Länder bereist und frage mich daher, warum Nina Sedano so wenig erlebt zu haben scheint oder warum sie dies dem Leser vorenthält. Gerade mal eine Seite widmet sie beispielsweise einem dreiwöchigen Australienaufenthalt. Dort entfährt der Leser lediglich, dass sie bei einem Freund geschlafen hat und anschließend alleine weiter durch das Land gereist ist. Meiner Meinung nach hätte sie sich diesen Teil entweder sparen können oder irgendetwas von diesem so faszinierenden Kontinent berichten können. Die schlechtesten Stories können interessant und spannend sein, wenn sie jemand zu erzählen weiß. Nina Sedano hat diese Fähigkeit leider nicht und ich finde ihren Schreibstil zumeist einfach nur langweilig. Leider hat Frau Sedano wenig Spannendes zu berichten, noch gelingt es ihr, dies interessant zu beschreiben. Daher bleibt es mir schleierhaft, warum dieses Buch ein Spiegel Bestseller geworden ist.

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  • Plagiat?

    Die Ländersammlerin
    laurabr

    laurabr

    27. June 2014 um 14:59

    Als ich "Die Ländersammlerin" auf Amazon gefunden habe, kam mir sofort das Buch "Länderpunktesammler" von Aalzer und Corn (bei Amazon als ebook erhältlich) in den Sinn, das ich letztes Jahr gelesen habe. Der ähnliche Name ist aber wohl doch nur Zufall, auch wenn es einige Parallelen gibt: Alle Autoren haben viel von der Welt gesehen und geben ihre unterhaltsamen Erlebnisse in relativ kurzen Geschichten wieder. Insgesamt fand ich Länderpunktesammler aber doch kurzweiliger, da es sehr ehrlich und mit einer Menge Ironie geschrieben ist. "Die Ländersammlerin" bedient für mich leider zu häufig die aus Reisekatalogen bekannt Länderklischees. Trotz der zT schrägen Formulierungen aber immer noch durchaus lesenswert.

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  • Einmal um die ganze Welt

    Die Ländersammlerin
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    07. May 2014 um 13:30

    Als Nina Sedano mit 13 Jahren das erste Mal zum Schüleraustausch nach England fährt, ahnt sie noch nicht, dass damit ihre Lust auf Neues und der Drang zum Reisen ihren Anfang nimmt.  Schon als Kind, noch an der Hand ihrer Mutter, ist sie fasziniert von der Vielfalt der Länder und ihrer Kulturen. Sie erlernt einen Job und erarbeitet sich den Job einer Gruppenleiterin. Nina will nicht viel vom Leben, es muss kein Auto sein und auch auf vieles andere verzichtet sie. Jede Mark und später jeder Euro wird gespart, damit sie sich den Traum vom Reisen erfüllen kann. Jeder Urlaub, jedes verlängerte Wochenende oder die Ausnutzung von Brückentage wird zum Reisen genutzt. Erst sind es die angrenzenden Staaten, dann beginnt sie in Europa zu reisen. Als ihr Europa zu klein wird, reist sie weiter, in die ganze Welt. Schließlich bringt sie es auf alle 193 Staaten, die von der UN anerkannt werden. Nina will ein Jahr Auszeit von der Arbeit nehmen, das wird ihr verwehrt, so sieht sie sich gezwungen, zu kündigen. Sie ist nicht traurig darüber, auch wenn sie ihren festen Job aufgibt, aber zuviel ist inzwischen auf der Arbeit passiert, es reicht bis zum Mobbing. Nina ist ein Rucksacktourist. Viele ihrer Reisen führt sie allein durch. Einige muss sie jedoch mit Reisegruppen machen, da es entweder allein zu gefährlich ist oder aus anderen Gründen. Sie hat immer einen Reiseführer in Buchform dabei, um sich die wichtigsten Informationen daraus zu nehmen. Wenn möglich, schläft sie aus Kostengründen fast immer in Jugendherbergen. Nina Sedano lässt den Leser teilhaben an einer Fülle von Reisen, die sie absolviert hat. Natürlich beschreibt sie nicht alle 193 besuchte Staaten, sondern ein paar Ausgewählte. Als Leser begleitete ich sie nach Frankreich, Australien, Neuseeland, in verschiedene afrikanische Staaten, Zentralamerika und und und. Ich nahm teil, als sie den höchsten Brückensprung der Welt, einen Bungee-Sprung, absolvierte, ebenso wie ich sie begleitete habe, als sie eine Düne hinab surfte. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es das gibt. Sie erlebte einige gefährliche Situationen und verzweifelte ab und an an der Bürokratie der verschiedenen Länder, wenn es darum ging, ihr ein Visum auszuschreiben. Nina geht offen auf die Menschen zu und hat so auf ihrer Reise viele Freundschaften geschlossen, fremde Kulturen kennengelernt und fantastische Landschaften gesehen. Wer würde sie um all das nicht beneiden, ich tu es zumindest. Offen und humorvoll beschreibt sie ihre Erlebnisse, über die ich das ein oder andere Mal schmunzeln musste. An dem Buch hat mir gefallen, dass es zwar hauptsächlich um ihre Reisen geht, sie aber auch ein wenig privat erzählt hat, wie ihr Leben verlaufen ist. So habe ich auch von der Autorin ein abgerundetes Bild bekommen. Was mich noch interessiert hätte, wäre die Aussage, womit sie die Reisen nach der Kündigung finanziert hatte, das geht aus dem Buch leider nicht hervor. Es ist ein fantastisches Buch über ferne Länder, ihre Menschen und ihre Eigenheiten, die dem Leser unterhaltsam vermittelt werden. Ich hatte mit diesem Buch sehr angenehme Stunden verbracht, die mich wünsche ließen, das alles mit eigenen Augen sehen zu können. Nicht nur für Reiselustige ein empfehlenswertes Buch. 

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