Nina Serova Das Mädchen aus St. Petersburg

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen aus St. Petersburg“ von Nina Serova

Bälle, Opernbesuche und festliche Empfänge: Die junge Studentin Marie genießt ihr Leben in St. Petersburg in vollen Zügen. Bis der Erste Weltkrieg ausbricht und ihr unbeschwertes Dasein ein jähes Ende findet. Marie meldet sich freiwillig als Krankenschwester und begegnet kurz darauf Alexei, einem gestandenen Offizier. Beide sind auf Anhieb fasziniert voneinander, doch Alexei ist verheiratet und Marie einem anderen versprochen. Während die Welt um sie herum aus den Fugen gerät, kämpfen Marie und Alexei für ihre Liebe.

Eine Geschichte über den ersten Weltkrieg aus russischer Sicht, sowie eine Erzählung über den blutigen Aufstieg der Bolschewisten.

— FreydisNeheleniaRainersdottir
FreydisNeheleniaRainersdottir

Sehr traurig und bedrückend :( Aber von der Liebesgeschichte habe ich mehr erwartet

— LisasPhantasiaBooks
LisasPhantasiaBooks

Ohne große Vorkenntnisse der damaligen politischen Beziehungen ist es schwierig dem Buch zu folgen.

— SteffisBuecherbloggeria
SteffisBuecherbloggeria

Die Autorin hat historische Ereignisse, persönliche Familiengeschichte und fiktive Themen zu einem wunderbaren Roman zusammengesetzt

— tinstamp
tinstamp

Super ausgearbeitete Geschichte und eine große Bereicherung meines geschichtlichen Wissens über Russland zur Zeit des 1. Weltkriegs.

— janinchens.buecherwelt
janinchens.buecherwelt

Ein Stück Geschichte, welches nicht in Vergessenheit geraten sollte. Mehr kann ich dazu nicht sagen <3333

— LeseBlick
LeseBlick

Das gesamte Buch läuft wie ein Film vor dem geistigen des Lesers ab - so ist es mir ergangen. Ein wirklich bildhaftes Lesevergnügen. Emp

— HEIDIZ
HEIDIZ

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  • Nix für´s Herz, dafür viel Geschichte

    Das Mädchen aus St. Petersburg
    FreydisNeheleniaRainersdottir

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    19. July 2017 um 14:25

    Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei „Das Mädchen aus St. Petersburg“ um eine Liebesgeschichte mit historischen Hintergrund handelt. Der Zahn wurde mir gezogen. Doch das finde ich überhaupt nicht bedauerlich, da ich sowieso kein Fan von übertriebenen Schnulz bin. Viel mehr erzählt das Mädchen aus St. Petersburg den ersten Weltkrieg und die darauf folgende Februarrevolution von 1917 einmal aus der Sicht zweier russischen „Aristokraten“. Die Liebesgeschichte selbst spielt nur am Rande eine Rolle. Wen es schon immer interessiert hat, wie andere Nationen, die an diesem ersten großen Vernichtungskrieg teilgenommen haben, den Krieg und seine Folgen sahen, so sei einem das Buch ans Herz gelegt. Es beruht auf einer wahren Geschichte. Wer allerdings große Gefühle und was für das Herz sucht, dem sei noch einmal versichert, dass er hier leider nicht fündig wird.

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  • Erster Weltkrieg aus Russlands Sicht

    Das Mädchen aus St. Petersburg
    janinchens.buecherwelt

    janinchens.buecherwelt

    21. December 2016 um 14:22

    Mit diesem Buch ging meine literarische Reise das erste Mal nach Russland. Aus welchen Gründen auch immer, habe ich dieses Land als Setting bisher gemieden. Nach Beenden dieses Buches kann ich aber sagen, dass es nicht meine letzte Reise dorthin war. Meine Wunschliste ist bereits gefüllt mit Büchern über Russland, vor allem zur Zeit der Zaren.In "Das Mädchen aus St. Petersburg" habe ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Wir lernen gleich zu Beginn Marie und ihre Familie kennen, die eigentlich in Narva (Estland) zuhause sind, aber dennoch hin und wieder das gesellschaftliche Leben in St. Petersburg genießen. Marie gefällt es sogar so gut, dass sie für ihr Jura-Studium zu ihrer Cousine nach St. Petersburg zieht. Doch anstatt dieses genießen und vollkommen ausschöpfen zu können, muss Marie den Ausbruch des Ersten Weltkriegs miterleben. Er ist geprägt von Abschieden und Verlusten. Als der Offizier Alexei in ihr Leben tritt, scheint der Krieg für kurze Zeit zur Nebensache zu werden, bis dieser die beiden wieder auseinanderreißt.Nina Serova bereitet uns mit ihrem fast 500 Seiten langen Buch wahre Geschichtsstunden. Wir befinden uns mit Nikolai, Maries Bruder, direkt an der Front. Mit Alexei erfahren wir, wie höher gestellte Offiziere den Krieg erlebt haben. Und mit Marie, die als Krankenschwester in einem Lazarettzug aushilft, bekommen wir einen Einblick in die Versorgung der Verletzten.Und während in ganz Europa Krieg herrscht, entpuppt sich rund um St. Petersburg, oder Petrograd, wie es zu dieser Zeit hieß, eine Revolution, die zur Absetzung des Zaren führt. Als hätte der Krieg das Land nicht bereits genug geschwächt, bekämpfen sich die Russen nun sogar untereinander in ihrem eigenen Land.Bei all dem Kriegsgeschehen, geht die Geschichte zwischen Marie und Alexei auf halber Strecke etwas verloren. Allerdings muss ich gestehen, dass der erste Kuss der beiden als mein Jahreshighlight 2016 gilt. An dieser Stelle hatten mich die Gefühle, die die beiden füreinander hegen, vollkommen erwischt. Ich könnte euch die Stelle jetzt zitieren, aber ohne den entsprechenden Rahmen, würden diese Emotionen nicht richtig zur Geltung kommen.Die Autorin schreibt sehr realitätsnah, was den Schrecken der Zeit sehr gut transportiert. Als Leser ist man gefangen im Krieg, als wäre man direkt beteiligt. Wieder einmal schätze ich es sehr, wie gut es uns geht, ein Leben ohne Gewalt und Schreckensherrschaft führen zu können. Unsere kleinen Probleme verblassen hinter all dem Negativen, was die Menschen zu dieser Zeit durchmachen mussten. Nina Serova gelingt es glaubwürdig, gut recherchierte, historische Fakten mit einem Teil ihrer Familiengeschichte zu vereinen.Auch wenn das Buch andere Erwartungen geschürt hat, so konnte es mich doch begeistern. Russland ist ein ganz faszinierendes, abwechslungsreiches Land, von dem ich jetzt noch mehr erfahren möchte. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mehr aus der Zeit des Ersten Weltkriegs aus Russlands Sicht erfahren möchte und Geschichten aus mehreren Erzählperspektiven nicht abgeneigt ist. 

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  • Anders als erwartet

    Das Mädchen aus St. Petersburg
    LeseBlick

    LeseBlick

    20. December 2016 um 13:24

    InhaltsangabeBälle, Opernbesuche und festliche Empfänge: Die junge Studentin Marie genießt ihr Leben in St. Petersburg in vollen Zügen. Bis der Erste Weltkrieg ausbricht und ihr unbeschwertes Dasein ein jähes Ende findet. Marie meldet sich freiwillig als Krankenschwester und begegnet kurz darauf Alexei, einem gestandenen Offizier. Beide sind auf Anhieb fasziniert voneinander, doch Alexei ist verheiratet und Marie einem anderen versprochen. Während die Welt um sie herum aus den Fugen gerät, kämpfen Marie und Alexei für ihre Liebe...Meine MeinungViele, die dieses Buch in die Hände nehmen, erwarten wohl in erster Linie eine große Liebesgeschichte in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch ich bin mit diesen Erwartungen an die Geschichte herangegangen und dann merkt man sehr schnell, dass hier auch noch ein anderes Thema eine sehr große Rolle einnimmt: der erste Weltkrieg.Dieser wird von der Autorin sehr anschaulich aus der Sicht Russlands dargestellt. Viele von euch haben bestimmt schon Bücher, die zu dieser Zeit spielen gelesen. Für mich war es neu und auch bereichernd, wie Russland an den Krieg herangegangen ist. Im Endeffekt war ich sogar geschockt, mit welchen Mittel dieses Land versuchte gegen Deutschland zu kämpfen.Meiner Meinung nach erschuf die Autorin sehr viele Sympathiecharaktere in diesem Buch. Aber wie es ein Krieg so an sich hat, gibt es einige Verluste in diesem Roman.Mir wird das Buch auf jeden Fall auch dank der Charaktere in positiver Erinnerung bleiben. Aber wie wohl alle aus dem Klappentext herauslesen konnten, geht es natürlich auch um eine Liebesgeschichte. Als Setting St. Petersburg finde ich nahezu perfekt. Ich stelle mir diese Stadt, sowohl heute, als auch in der Vergangenheit sehr romantisch und einfach zauberhaft vor. Die junge Marie lebt ein beständiges Leben und studiert Jura, als der Krieg dazwischenkommt und sie auf den Offizier Alexei trifft. Dieser Moment ändert sowohl ihr Leben, als auch das des verheirateten Alexeis. Wie beide mit der seltsamen Situation umgehen, war sehr typisch für diese Zeit. Ich persönlich tauche ja gern in diese Zeitepoche ab und mag wie das Thema Liebe, Sehnsüchte und so weiter behandelt werden.Um nochmal auf das große Thema des ersten Weltkrieges zurückzukommen. Für mich war das Buch rein geschichtlich eine absolute Bereicherung. Allerdings sollte man sich schon für das damalige Kriegsgeschehen und die Geschichte Russlands interessieren, ansonsten könnte es Lesern, die nur auf der Suche nach der Liebesgeschichte sind, zu langatmig werden.Neben der allgemeinen Kriegssituation mochte ich das Eingehen auf die Inhalte in Bezug auf das russische Zarenhaus, Lenin und die Rote Armee. Bis dato wäre es für mich eine fast perfekte Bewertung gewesen. Ausschlaggebend waren für mich dann jedoch die Worte der Autorin am Ende des Buches. Wie die ganze Zeit vermutet, hat sie einen besonderen und persönlichen Bezug zu einem der Charaktere aus dem Roman und dieser Punkt berührt mich immer sehr. Solch ein Stück Geschichte kann durch das Festhalten in einem Buch einfach nicht verloren gehen und ich bin dankbar, dass sie uns diese Geschichte geschrieben hat.Mein FazitEin Roman, der mich aus mehreren Gründen überzeugen und in seinen Bann ziehen konnte und dessen Geschichte mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird.Für alle Leser, die die politischen Themen nicht abschrecken, spreche ich ganz klar eine Leseempfehlung aus.

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  • Für Historien- und Russlandliebhaber

    Das Mädchen aus St. Petersburg
    tinstamp

    tinstamp

    19. December 2016 um 19:20

    Vorab muss ich sagen, dass ich den Klappentext nicht wirklich gelungen finde. Hier handelt es sich keineswegs um eine reine Liebesgeschichte, rauschende Empfänge und Bälle. Vielmehr erwartet uns in diesem fast 500 Seiten dicken Roman jede Menge Kriegsgeschehen und politische Machtspielchen. Man liest über die revolutionären Ideen eines Lenin und lernt auch den stalinistischen Henker Bogdan Kobulov kennen. Der Roman erzählt vom Schicksal mehrerer Personen, die einem teilweise sehr nahe gehen. Deswegen finde ich auch den Titel des Buches nicht ganz glücklich gewählt, denn mir war unsere Hauptprotagonistin Marie, eben diese junge Frau aus St. Petersburg, vorallem in der Mitte des Romans fast zu wenig gegenwärtig.Mit Marie lernen wir eine anfangs eher unbedarfte, aber sehr sympathische und engagierte junge Frau kennen. Aus dem Adel kommend, versucht sie während des Krieges ebenfalls ihren Beitrag zu leisten, nachdem ihr Verlobter Pjotr und ihr Bruder Nikolaj eingezogen wurden, um gegen Österreich und Deutschland zu kämpfen. Im Lazarett lernt sie den wesentlich älteren und verheirateten Alexei kennen. Die Beiden verlieben sich ineinander, kämpfen aber gegen die unerlaubte Liebe an. Der Krieg hilft ihnen dabei, denn der für nur wenige Monate angekündigte Kampf verbreitet sich über ganz Europa und schließlich den Rest der Welt. Interessant fand ich, dass Deutschland Russland sehr lange überlegen war und diese kaum mit einem Sieg rechneten. Doch die Russen stehen zu dieser Zeit an einem weiteren Scheidepunkt. Die Arbeiter beginnen sich zu erheben und stellen sich gegen den Zar und seine Familie. Die Romanovs verlieren ihr Leben und die Bolschewiki übernehmen die Macht. Diese geschichtliche Umwälzung im Zarenreich und den damals unabhängigen baltischen Ländern, sind auch in "Das Mädchen aus St.Petersburg" sehr genau beschrieben. Man sollte sich deshalb entweder für historische Romane oder russische Geschichte interessieren, wenn man dieses fast 500 Seiten starke Buch lesen will!Die Charaktere fand ich sehr lebendig beschrieben. Besonders Nikolai, Maries Bruder, lag mir am Herzen, der sehr menschlich agierte und sich seines Standes nicht brüstete. Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen ihm und den Kosaken Iwanov, der eine komplett andere Herkunft hat und einen niedrigen Rang beim Militär begleitet, konnte mich berühren. Ebenso wird Iwano's Entwicklung und die interessante Wendung durch die politischen Ereignisse, glaubhaft erzählt. Katja und Fjodor waren ebenfalls zwei starke und sehr sympathische Charaktere, dessen Schicksale mich sehr berührten. Nur mit der großen Liebe von Marie, nämlich Alexei, wurde ich nicht ganz warm, was ich schade finde.Auch die Einblicke in die Zarenfamilie und die große Beeinflussung durch Rasputin wird verständlich erklärt.Nina Serova hat hier wirklich ausgezeichnet recherchiert und einen Teil der Familiengeschichte ihres Mannes miteingeflochten. Dessen Großeltern sind 1920 vor den russischen Bolschewiken nach Australien geflohen. Das Zusammenspiel der historischem Begebenheiten und fiktiven Elementen ist der Autorin wirklich gelungen!Schreibstil:Neben der großartigen Recherche hat die Autorin auch einen sehr ausdrucksstarken Schreibstil. Er ist der damaligen Zeit angepasst und die Geschichte wurde fesselnd erzählt. Die Kapitelüberschriften erklären dem Leser den Ort und Zeitpunkt der Handlung. Diese wird auch von verschiedenen Protagonisten aus ihrer Sicht, jedoch in der 3. Person, erzählt.Fazit:Ein packender und sehr gut recherchierter Roman, bei dem die Liebesgeschichte im Hintergrund steht. Die Autorin hat historische Ereignisse, persönliche Familiengeschichte und fiktive Themen zu einem wunderbaren Roman zusammengesetzt, der mich fesseln konnte. Nur die Hauptprotagonistin kam mir ein bisschen zu kurz. Für Historien- und Russlandliebhaber zu empfehlen!

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  • Liebesgeschichte und Russlandsaga - authentisch glaubhaft

    Das Mädchen aus St. Petersburg
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    23. May 2016 um 09:53

    Das Mädchen aus St. Petersburg ist eine Russlandsaga, ich möchte sagen, wie sie im Buch steht ....   Anhand der Geschichte der jungen Studentin Marie wird sie erzählt. Diese junge Frau lebt mit Bällen, festlichen Anlässen und Empfängen und besucht Opern - sie genießt wahrlich ihr Leben - bis ... ... der Erste Weltkrieg ihr Leben durchkreuz und völlig verändert !!!   Sie wird freiwillig Krankenschwester und lernt Alexei kennen. Er ist Offizier und verheiratet - die beiden verlieben sich, aber auch Marie darf ihn eigentlich nicht begehen, da sie schon einem anderen Mann versprochen ist.   Eine Liebe zu Zeiten des Ersten Weltkriegs - man könnte meinen, eine billige und kitschige Geschichte - ist es aber nicht - im Gegenteil - diese Liebesgeschichte passt in die historische Erzählung und macht diese wahrhaft und glaubwürdig.    Ich finde, die Autorin hat ihre Idee perfekt verpackt, mir hat das Lesen große Freude bereitet - ich war kurzweilig und extrem spannend unterhalten und konnte mich in die Charaktere und auch Szenen bestens eindenken.   Das Zusammenspiel von historischer Handlung und fiktiven Elementen ist bestens gemacht. Außerdem haben mir die Charakterdarstellungen im Lauf der Handlung sehr gut gefallen. Man kann sich die Figuren bestens vor dem geistigen Auge vorstellen.

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