Nina Simon

 3 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf

Nina Simon ist ein Multitalent: Sie war NASA-Ingenieurin, Slam-Poetin, Mystery-Game-Designerin und Museumsdirektorin. Sie ist Ashoka-Stipendiatin und Gründerin einer globalen Non-Profit-Organisation, die digitale Tools entwickelt, um Organisationen dabei zu unterstützen, inklusiver und nachhaltiger zu werden. Nina ist außerdem eine gefragte Autorin und Rednerin zum Thema Öffentlichkeitbeteiligung in Museen, Bibliotheken, Parks und Theatern. Über ihre Arbeit wurde bereits im Wall Street Journal, in der New York Times, bei NPR und auf der TEDx-Bühne berichtet. Nina ist in Los Angeles geboren und aufgewachsen und lebt inzwischen mit ihrem Mann und ihrer Tochter in den Bergen von Santa Cruz. »Der Mutter-Tochter-Mörder-Club« ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Mutter-Tochter-Mörder-Club (ISBN: 9783365005569)

Der Mutter-Tochter-Mörder-Club

 (2)
Neu erschienen am 25.06.2024 als Taschenbuch bei HarperCollins Paperback.

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Cover des Buches Der Mutter-Tochter-Mörder-Club (ISBN: 9783365005569)

Der Mutter-Tochter-Mörder-Club

 (2)
Erschienen am 25.06.2024

Neue Rezensionen zu Nina Simon

Cover des Buches Der Mutter-Tochter-Mörder-Club (ISBN: 9783365005569)
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Rezension zu "Der Mutter-Tochter-Mörder-Club" von Nina Simon

Drei starke Frauen, eine verzweigte Familiengeschichte und ein spannender Kriminalfall
lydbhrtvor 7 Tagen

Ehrlich gesagt, weiß ich bei diesem Buch nicht genau, wo ich beginnen und wo ich enden soll.

In dieser Geschichte geht es um drei starke, unabhängige und unterschiedliche Frauen, die sich doch am Ende in einer Sache gleichen; die Gier nach Gerechtigkeit und Frieden.

Lana ist Mitte 50, eine erfolgreiche Geschäftsfrau und steht in der Blüte ihres Lebens. Nachdem sie bereits Brustkrebs in der Vergangenheit besiegt hat, erhält sie die nächste katastrophale Nachricht. Lana hat Tumoren im Gehirn, die dringend Behandlungsbedarf haben. In diesem Zuge meldet sie sich nach einer langen Funkstille wieder bei ihrer Tochter Beth.

Beth ist 33 Jahre alt, Mutter einer 15 jährigen Teenagerin und eine eingefleischte Krankenschwester. Nachdem sie mit 17 schwanger wurde und vor ihrer Mutter stand, kämpfte diese gegen die Schwangerschaft an, was Beth zum flüchten bewegte. In einem kleinen, gemütlichen Haus an einem See. 

Jack, Beths Tochter, ist ein junges Mädchen, das behütet bei ihrer Mutter aufwächst. Sie lebt fürs Paddeln und ihren Job in einer Kajakbude, in dem sie Kajaktouren begleitet.

Eines Tages findet sie auf einer dieser Touren eine Leiche, die am Ufer angespült wurde, eine Rettungsweste ihrer Kajakbude trägt und ihr völlig unbekannt ist. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, eine Achterbahn der Gefühle und eine Ermittlung, die sich nur so wendet und dreht.


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Zuerst einmal muss ich sagen, dass dieses Buch das Debüt von der Autorin ist und (dank der Danksagung habe ich davon erfahren) ist ein Werk, das aus der Liebe zwischen Mutter und Tochter entstanden ist. Dies hat mein Herz zutiefst erwärmt und mein Verständnis für den Fokus auf der Mutter Tochter Bindung, die sich über das ganze Buch als Thematik streckt, aufleben lassen.

Trotzdem gab es einige Punkte, die für mich leider für Abzüge gesorgt haben und auf meine 3 Sterne Bewertung schließen lässt.

Als Information zuerst; das Buch ist aus der dritten Perspektive geschrieben, was in diesem Bezug kein Hindernis für mich dargestellt hat, auch wenn ich lieber aus der ersten Person Geschriebenes lese. Trotzdem brauchte die Geschichte lange Zeit, um Spannung aufzubauen.

Mir ist klar, dass ein Kriminalroman eben auch den typischen Roman Beigeschmack hat, jedoch habe ich mich trotzdem auf etwas intensiveren Crime gefreut, der leider nur zum Schluss richtig durchgebrochen ist.

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Die Charaktere waren gut gebaut, hatten alle etwas Besonderes an sich, einzigartige Charakterzüge und Eigenschaften. Es gab neben den wundervollen und empathischen Personen natürlich auch diejenigen, die unglaublich unsympathisch und einfach anstandsloses Verhalten aufweisen. 

Auch in der Bildung der Charaktere wurden wichtige Themen thematisiert, vor allem in Interaktionen untereinander. Gerade das Thema Rassismus und Sexismus werden im Verlauf des Buches groß geschrieben.

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Der Fall an sich hatte großes Potential, das leider nicht vollkommen ausgeschöpft wurde. Ja, es wurden nette Hinweise in den Raum gestreut und ja, die privat Ermittlungen von den drei Frauen waren etwas ganz Besonderes, das letztendlich für das Zusammenhalten der drei sich liebenden Menschen gesorgt hat. 

Trotzdem hätte ich mir mehr grausame Inhalte gewünscht, eventuell etwas mehr Spannung, denn die erste Hälfte hat sich leider sehr lang gezogen. Die zweite Hälfte des Buches wird dann jedoch mit einer ordentlichen Portion Spannung vollgeladen, die so einiges wett machen.


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Die Geschichte ist einzigartig, berührend und spannend - jedoch nur bis zu einem gewissen Maße. 

Eine Empfehlung gibt es von mir deshalb an diejenigen, die eine gemütliche Geschichte suchen, die nicht zu romantisierend und nicht zu spannend ist. Für jeden, der jedoch Thriller liest, wird sich hier eher langweilen. 


Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, dies hatte jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung. 

Cover des Buches Der Mutter-Tochter-Mörder-Club (ISBN: 9783365005569)
Alex121274s avatar

Rezension zu "Der Mutter-Tochter-Mörder-Club" von Nina Simon

Etwas anderer Cosy Crime
Alex121274vor 13 Tagen

ch habe hier mal wieder ein Buch aus dem Reese Witherspoon-Bookclub gelesen. Der Krimi stand auf meiner Wunschliste, seit Reese ihn im vergangenen Jahr als Buch für den September vorgestellt hatte. In der deutschen Übersetzung ist der Krimi jetzt bei HarperCollins erschienen.
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Darum geht’s: Die erfolgreiche Geschäftsfrau Lana Rubicon hat Krebs. Sie muss sich einer Chemotherapie unterziehen und zieht zu ihrer Tochter Beth und ihrer Enkelin Jack in ein verschlafenes Küstenstädtchen. Als Jack beim Kajakfahren auf eine Leiche stößt, setzen die drei Generationen der Rubicon-Frauen alles daran, den Mörder zu finden…
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Der Krimi wird als Cosy Crime beworben. Das Label trifft aber meiner Meinung nach nicht so ganz zu. Vielleicht hat man es einfach gewählt, um die teilweise etwas ruhig dahin plätschernde Handlung zu verteidigen. Das ist aber eigentlich gar nicht nötig, weil der Krimi auch ohne durchgängiges Spannungslevel angenehm und unterhaltsam zu lesen ist.
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Mit “Der Mutter Tochter Mörderclub” gibt Autorin Nina Simon ihr Debüt. Womit sie mich gleich für sich eingenommen hat, ist ihr bildgewaltiger Schreibstil. Mit grandiosen Beschreibungen gelingt ihr ein bombastischer Einstieg. Ich hatte das Gefühl, staunend vor einem großformatigen Naturgemälde zu stehen und immer neue Einzelheiten zu entdecken. Das Setting hat mir also schonmal gefallen. Ebenso die drei Protagonistinnen. Das Verhältnis untereinander ist durch familiäre Spannungen geprägt. Als es drauf ankommt, müssen die Frauen aber zusammenhalten. Daraus entwickelt sich das Quäntchen Dynamik, das den Handlungsverlauf prägt.
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Der Krimi hat spannende Momente und lädt zum Miträtseln ein. Größtenteils kann man sich aber einfach berieseln und durch die Geschichte treiben lassen. Allzu viel sollte man nicht erwarten. Da ich persönlich jetzt nicht zwingend immer Spannung pur brauche, war mir das, was hier passiert, aber über weite Strecken genug. Für mich war der Krimi angenehm und unterhaltsam zu lesen. Mehr brauche ich manchmal nicht. Insgesamt ist das Buch für mich guter Durchschnitt, aber nichts Besonderes.

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