Ninie Hammon Five Days in May: A Novel

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Inhaltsangabe zu „Five Days in May: A Novel“ von Ninie Hammon

Why should you read this book? Because it will break your heart. And then put it back together again. Four people in a little town called Graham have planned death in some form for Friday. One of them intends to commit suicide. Two plan to kill somebody else. The fourth didn’t actually plan death—the state of Oklahoma did. At five o’clock Friday afternoon, guards will strap her into an electric chair called Sizzlin’ Suzie and turn on the juice. But what happens to all their plans when a tornado a mile wide and eight miles tall slams into their little town on Friday? What happens is that all four of the people who'd penciled in "death" on their calendars do, indeed, confront eternity—they come so close to DEATH they can feel his cold breath on their necks. But none of them comes to the crossroads of living and dying by the path they’d planned. And only one leaves with the expected result. *The Reverend Mac MacIntosh has to die because in reality he doesn't even exist anymore. *Jonas Cunningham doesn't view what he's about to do as murder. In his mind it is a final act of unconditional love. *Jonas's granddaughter Joy isn't planning murder, either. She wouldn't do a thing like that … only she has no choice. *Death row inmate Princess has an appointment with The Reaper, except she doesn't see it as an execution. But everything in everybody's lives changes as the strange, psychic death row inmates meets daily with the minister during the final five days of her life. Princess knows--about Mac's life and family. And sees--the Big Ugly coming to eat up the world. She sees other terrible things, too, and is determined to carry to her grave an incredible secret about the little sister she confessed to beheading 14 years ago. And all those plans about death … when the Big Ugly shows up with a roar like gravel in blender, it gets to decide who lives and who dies that day. Amazon's Top Rated List Based on Customer Reviews Five Days in May #1 Paranormal Suspense #1 Inspirational Suspense #3 Contemporary Suspense You'll find other Ninie Hammon suspense, thriller, inspirational and psychological suspense novels in these categories in the Amazon Kindle Store:*Literature & Fiction>Religious & Inspirational Fiction>Inspirational *Literature & Fiction>Religious & Inspirational Fiction> contemporary *Literature & Fiction? Women's Fiction> Psychological *Mystery, Thriller & Suspense>Thrillers> Psychological *Amazon tags: contemporary bestseller suspense, paranormal suspense novel, psychic suspense, inspirational suspense book, contemporary Christian fiction, psychological thrillers best sellers, psychic thriller *
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    Five Days in May: A Novel
    Wortmagie

    Wortmagie

    16. November 2016 um 11:40

    Über „Five Days in May“ von Ninie Hammon bin ich nicht zufällig gestolpert. Ich habe diesen Mystery-Thriller bewusst ausgewählt, weil ich für das Lesebingo 2016 dringend ein Buch mit einem Monatsnamen im Titel brauchte. Ich durchforstete Goodreads und sah mir hunderte von Büchern an, um die passende Lektüre zu finden. „Five Days in May“ hatte eine gute Durchschnittsbewertung und klang interessant, also wagte ich den Kauf, obwohl ich von der Autorin noch nie etwas gehört hatte. Ninie Hammon arbeitete viele Jahre als Journalistin, bevor sie eine Vollzeit-Schriftstellerin wurde. Bisher scheint der gewaltige Erfolg ausgeblieben zu sein, trotz 10 veröffentlichter Werke. „Five Days in May“ ist Hammons siebter Roman. Joy, die Tochter, die glaubt, sie müsse das ungeborene Leben in sich beenden, um ihr eigenes zu schützen. Mac, der Vater, der allen Glauben verlor, als seine große Liebe starb und sich von Gott abwendet. Jonas, der Großvater, dessen Liebe stark genug ist, um der leeren Hülle seiner Frau die letzte Gnade zu erweisen. Princess, die Mörderin, die im Todestrakt des Gefängnisses auf ihre Hinrichtung wartet. Vier Menschen, die nicht ahnen, dass ihre Leben durch ein Geheimnis untrennbar miteinander verknüpft sind. Vier Menschen, die Freitag, den 10. Mai 1963, gleichermaßen herbeisehnen und fürchten. Fünf Tage im Mai, die alles verändern werden. Wisst ihr, was ich an Lesechallenges liebe? Sie bringen mich dazu, Lektüre zu lesen, die ich sonst vermutlich niemals angefasst hätte. „Five Days in May“ wäre mir ohne meine Suchaktion sicherlich nicht begegnet und selbst wenn, hätte ich mich wahrscheinlich von der Kategorisierung als „christliche Fiktion“ abschrecken lassen, weil ich nicht gläubig bin. Dank des Lesebingos habe ich darauf überhaupt nicht geachtet. Ich kann nun nicht behaupten, dass es das eine Buch wäre, auf das ich mein Leben lang gewartet habe, aber es war eine neue Erfahrung und als solche werde ich „Five Days in May“ auch verbuchen. Grundsätzlich ist die Geschichte nicht schlecht und in einigen Momenten ordentlich spannend, sodass ich keinerlei Schwierigkeiten hatte, diese bis zum Ende zu verfolgen. Trotz dessen muss ich zugeben, dass ich mich mit dem christlichen Unterton nicht ganz wohlfühlte. Ninie Hammon verwendet christliche Motive zwar dezent, doch eine göttliche Präsenz war meinem Empfinden nach durchaus spürbar. Ich habe großen Respekt vor der Religiosität anderer Menschen, persönlich kann ich jedoch wenig mit dem Konzept des Glaubens anfangen. Ich kann mich nicht überwinden, zu glauben, dass es da draußen im Universum jemanden geben soll, der einen Plan für mich und jedes einzelne Lebewesen auf unserem Planeten hat. Das Thema göttliche Vorhersehung schwingt auf jeder Seite des Romans mit, wie eine niedrige Frequenz, die man kaum wahrnimmt. Es fiel mir schwer, diesen Ansatz zu akzeptieren. Darüber hinaus scheint Ninie Hammon Abtreibungen abzulehnen, was meiner eigenen Einstellung dazu widerspricht. Es gefiel mir nicht, dass sie diese Haltung in ihre Geschichte involvierte, obwohl es ihr gutes Recht ist und sie offenbar keine allzu radikalen Ansichten vertritt. Ihr Schreibstil trifft ebenfalls nicht meinen Geschmack; ich hatte das Gefühl, sie ergeht sich in überflüssigen Details und braucht einigen Anlauf, um zur Sache zu kommen. Dadurch erwischte ich mich hin und wieder dabei, Sätze und manchmal sogar ganze Absätze zu überspringen. Sie hätte mit den Perspektivwechseln disziplinierter umgehen und die Handlung klarer strukturieren sollen, statt nach Lust und Laune zwischen ihren Figuren zu schwanken. Diese sind definitiv sympathisch. Es ist leicht, mit ihnen zu fühlen, weil sie alle auf die eine oder andere Art und Weise unter einem Verlust leiden. Ihre Seelen liegen blank; ich musste sie nicht analysieren, um ihr Verhalten oder ihre Beweggründe zu verstehen. Man bekommt genau das, was man sieht: vier verwundete Menschen, die mit ihren eigenen Dämonen kämpfen. Aus dieser emotional aufgeladenen Situation entwickelt sich eine äußerst dramatische Geschichte, die leider recht vorhersehbar ist. Ich vermutete bereits früh, welche Wendung mich erwarten würde und lag richtig. Das große Geheimnis des Buches war für mich daher nicht annähernd so schockierend, wie Ninie Hammon es vermutlich geplant hatte. Schade, denn ich wäre gern bis zur Auflösung im Dunkeln getappt und hätte mich auch gern überraschen lassen. Ich denke, ich verstehe, wieso Ninie Hammon bisher keine gefeierte Bestsellerautorin ist. „Five Days in May“ ist weder eine Perle der Literatur, noch ein brillantes Stück schriftstellerischen Talents. Das Buch erinnert stark an Stephen Kings „The Green Mile“ und ist alles in allem zu offensichtlich für einen Mystery-Thriller. Meiner Meinung nach rettet sich die Geschichte hauptsächlich über die angenehmen Charaktere, die in ihrer gradlinigen, emotionalen Offenheit mühelos Sympathie erzeugen. Der religiöse Aspekt des Romans sagte mir nicht zu, das ist jedoch Geschmackssache. Ich bin zufrieden damit, einen Ausflug in die christliche Fiktion gewagt zu haben und mir nun ein Urteil bilden zu können: es ist nicht meins. Für einen ersten Versuch hätte ich es allerdings sicher auch schlechter treffen können als mit „Five Days in May“. Weiterempfehlen möchte ich das Buch trotzdem nicht, denn dafür weist es zu viele Mängel auf. Es ist ganz nett, aber mehr auch nicht – ein kurzes Flackern im literarischen Kosmos, das völlig zu Recht keine Wellen schlägt.

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