Ninni Schulman

 3.7 Sterne bei 64 Bewertungen
Autorin von Nichts ist verziehen, Das Mädchen im Schnee und weiteren Büchern.
Ninni Schulman

Lebenslauf von Ninni Schulman

Neue Bestseller aus Schweden: Ninni Schulman wird 1972 als Karin Jessica Christina Olofsdotter-Jansson in der schwedischen Provinz Värmland geboren. Seit 1995 arbeitet sie als Journalistin. 2010 erscheint ihr schriftstellerisches Debüt, der Thriller „Das Mädchen im Schnee“ („Flickan med snö i håret“). Das Buch schafft es sofort in die schwedischen Bestsellerlisten und bildet den Auftakt zu Schulmans beliebter Krimi-Reihe um die Stockholmer Journalistin Magdalena Hansson. Auch Schulman lebt heute in der schwedischen Hauptstadt. Mit ihrem Ex-Mann Niklas Schulman hat sie zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn.

Alle Bücher von Ninni Schulman

Nichts ist verziehen

Nichts ist verziehen

 (26)
Erschienen am 27.07.2018
Das Mädchen im Schnee

Das Mädchen im Schnee

 (24)
Erschienen am 10.09.2012
Stets sollst du schweigen

Stets sollst du schweigen

 (6)
Erschienen am 26.01.2018
Feuerteufel

Feuerteufel

 (5)
Erschienen am 12.08.2013
Still ruht der Wald

Still ruht der Wald

 (3)
Erschienen am 29.09.2017

Neue Rezensionen zu Ninni Schulman

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N

Rezension zu "Stets sollst du schweigen" von Ninni Schulman

Super Krimi mit sehr normalen, glaubwürdigen Figuren
Nadezhdavor 3 Monaten

Ich fand den Krimi spannend von Anfang bis Ende und hätte mit der gebotenen Auflösung niemals gerechnet, fand sie aber plausibel (auch wenn sie mich aufgeregt hat ).


Was mir an dieser Reihe im Vergleich zu vielen anderen Krimireihen so gut gefällt, sind die völlig "normalen" ProtagonistInnen - Menschen mit durchwachsenen Persönlichkeiten, allerlei Schwierigkeiten, kleinen und großen Glücksmomenten und verschiedensten Lebensentwürfen, die ich in meinem eigenen Alltag und Umfeld weitgehend genauso erlebe.


Betonung in diesem Fall auf "weitgehend". Das Thema der häuslichen Gewalt in diesem Krimi ist mir mächtig an die Nieren gegangen. Nie im Leben werde ich begreifen, wie man bei einem schlagenden Mann bleiben kann - vor allem dann nicht, wenn die Gewalt sich auch auf die Kinder erstreckt. Mir ist schon klar, wie das Psychospiel funktioniert, wie dem Opfer systematisch das Gefühl gegeben wird, nichts wert und selber schuld zu sein. Aber die Kinder? Wie kann man es als Mutter dulden, wenn der Mann Hand an die Kinder legt? Dass die an irgendetwas schuld sein sollen, kann man doch nicht wirklich glauben, und schalten einen da nicht sämtliche Beschützerinstinkte automatisch in den Löwenmuttermodus und man holt die Kinder da 'raus? Ich bin keine Psychologin und sicher gibt es auch für sowas irgendwelche Modelle und Erklärungen, aber ich kriege es rein emotional nicht in mein Hirn.

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Rezension zu "Nichts ist verziehen" von Ninni Schulman

Tödliches Klassentreffen
Honigmondvor 3 Monaten

Zum Klappentext:
Hagfors, Värmland. Die Journalistin Magdalena Hansson wird zum Klassentreffen eingeladen. In einer Sommerhütte mitten im Wald soll übernachtet werden, so wie damals in der 9. Klasse. Magdalena sagt nur widerstrebend zu. Als das Treffen schließlich beginnt, fallen alle in ihre alten Rollen zurück. Und man feiert. Doch dann werden zwei Klassenkameraden brutal ermordet. Die beiden Morde scheinen vom gleichen Täter begangen worden zu sein. Was ist das Motiv? Und: Sind noch weitere Freunde in Gefahr?

Mein Leseeindruck:
Dies ist bereits das dritte Band der Autorin. Leider kenne ich die ersten beiden Bände nicht und dabei blieben einige Fragen offen beim Lesen. Das Buch beginnt damit, dass die Journalistin Magdalena Hansson zum Klassentreffen eingeladen wird und eigentlich nicht so wirklich daran teilnehmen will. Man lernt während dieses Klassentreffens viele Personen kennen und erfährt so einiges über sie und ihre Vergangenheit. Plötzlich findet man auch die übel zugerichtete Leiche eines ehemaligen Schulfreundes, der auch am Klassentreffen teilnimmt und kurz darauf folgen weitere Leichen. Anfangs hatte ich mit den vielen Namen und dem Auseinanderhalten der Personen so meine Probleme, was sich dann aber im Laufe des Buches gelegt hat. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Sätze fiel das Lesen leicht und man kam sehr gut durch das Buch. Die Handlung an sich war auch sehr interessant und spannend und die Autorin legte geschickt immer wieder falsche Fährten. Zum Ende hin nahm der Spannungsbogen jedoch leider ab. Meiner Meinung nach, hatte das Buch noch jede Menge Potential nach oben offen.

Mein Fazit:
Lesenswerter und auch spannender Krimi mit reichlich Potential nach oben. Man sollte jedoch die ersten beiden Bände gelesen haben, um sich besser zurechtzufinden und die einzelnen Personen besser zuordnen und beurteilen zu können. Daher vergebe ich nur 3 Sterne.

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Rezension zu "Nichts ist verziehen" von Ninni Schulman

Nichts ist verziehen
schlumelinevor 4 Monaten

Ein Klassentreffen führt nach vielen Jahren alte Feinde und alte Freunde wieder zusammen. Die Stimmung ist ungewöhnlich, irgendwie angespannt. Dazu trägt auch bei, dass das Klassentreffen an dem Ort stattfindet, an dem man bereits zu Schulzeiten einmal groß gefeiert hat: eine Hütte im Wald, die einem ehemaligen Lehrer gehört. Schnell sind alle leicht angetrunken und dann kommt das böse Erwachen: Ein Toter. Und dabei soll es nicht bleiben.

„Nichts ist verziehen“ ist der dritte Band einer Reihe rund um die Journalistin Magdalena. Diese ist, wie soll es anders sein, ehemaliges Mitglied der Klasse, um die es in dieser Geschichte geht.

Zu Beginn des Buches werden viele Personen eingeführt, was zunächst etwas verwirrend ist. Doch nach und nach weiß man als Leser um wen es hier gerade geht und wie die Zusammenhänge sind. Durch Rückblicke und alte Tagebucheinträge erfährt man Details über die Schulzeit der Klasse und kann dabei munter darauf los rätseln wie die Vergangenheit wohl mit den Ereignissen in der Gegenwart zusammenhängt. Hier gibt es viele mögliche Ansatzpunkte, die auf einen Täter oder eine Täterin hindeuten.

Zwischendurch werden auch viele private Details einzelner Personen genauer betrachtet, so z.B. Magdalena und ihre Ängste. Die Journalistin leidet darunter, dass sie unterhalb der Woche stets von ihrem Partner getrennt ist. Hinzu kommt, dass sie aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit und ihrer Haltung und Berichterstattung über Flüchtlinge derzeit eine Menge an Hassmails bekommt und Anfeindungen ausgesetzt ist. Auch die Ermittler werden näher beleuchtet. Viele von ihnen haben ebenfalls Beziehungsprobleme.

Dieser Schwedenkrimi ist eine gelungene Mischung. Er kommt nicht super spannend daher, aber es lohnt sich ihn zu lesen. Die Auflösung ist dann etwas überraschend. In jedem Fall ist dieser Krimi sowohl etwas für diejenigen, die die Vorgänger der Reihe schon kennen, als auch für jene, die sie nicht kennen.

Copyright © 2018 by Iris Gasper

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Ninni Schulman wurde am 02. August 1972 in Lesjöfors (Schweden) geboren.

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