Ninni Schulman

 3.7 Sterne bei 66 Bewertungen
Autorin von Nichts ist verziehen, Das Mädchen im Schnee und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ninni Schulman (©Anna-Lena Ahlström)

Lebenslauf von Ninni Schulman

Neue Bestseller aus Schweden: Ninni Schulman wird 1972 als Karin Jessica Christina Olofsdotter-Jansson in der schwedischen Provinz Värmland geboren. Seit 1995 arbeitet sie als Journalistin. 2010 erscheint ihr schriftstellerisches Debüt, der Thriller „Das Mädchen im Schnee“ („Flickan med snö i håret“). Das Buch schafft es sofort in die schwedischen Bestsellerlisten und bildet den Auftakt zu Schulmans beliebter Krimi-Reihe um die Stockholmer Journalistin Magdalena Hansson. Auch Schulman lebt heute in der schwedischen Hauptstadt. Mit ihrem Ex-Mann Niklas Schulman hat sie zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn.

Alle Bücher von Ninni Schulman

Cover des Buches Nichts ist verziehen (ISBN:9783404176977)

Nichts ist verziehen

 (27)
Erschienen am 27.07.2018
Cover des Buches Das Mädchen im Schnee (ISBN:9783453409446)

Das Mädchen im Schnee

 (24)
Erschienen am 10.09.2012
Cover des Buches Stets sollst du schweigen (ISBN:9783404176229)

Stets sollst du schweigen

 (6)
Erschienen am 26.01.2018
Cover des Buches Feuerteufel (ISBN:9783453268203)

Feuerteufel

 (5)
Erschienen am 12.08.2013
Cover des Buches Still ruht der Wald (ISBN:9783404175697)

Still ruht der Wald

 (4)
Erschienen am 29.09.2017

Neue Rezensionen zu Ninni Schulman

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Rezension zu "Nichts ist verziehen" von Ninni Schulman

WÄRE MEHR MÖGLICH GEWESEN..........
Ramses18vor 5 Monaten

Wer war nicht schon einmal an einem Klassentreffen. Da werden alte Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht. Die Grüppchen von früher bilden sich wieder und der ehemalige Schwarm ist vielleicht auch dabei. Die Aussenseiter sind anwesend, ebenfalls die Coolen, die schon damals geraucht und getrunken haben etc. 

So ähnlich geht es auch in diesem Buch zu. 

Nach vielen Jahren trifft sich ein grosser Teil der Klasse von Magdalena, Jeannette, Tina, Jack etc. im Sommerhaus von ihrem ehemaligen Lehrer Sune. Hauptperson in diesem Buch ist Magdalena, die eigentlich gar nicht gehen wollte, da ihr Freund Petter nur das Wochenende zu Hause ist. Sie ist Journalistin und berichtet von Brandanschlägen auf Asylantenheime und kriegt sehr viele Hassmails. 

Das Klassentreffen beginnt sehr ausgelassen und freundlich. Nach und nach steigt der Alkoholpegel und bis zur nächtlichen Geisterwanderung sind alle betrunken. 

Dann passiert ein Mord und nichts ist mehr so wie es vorher war. 

Das Buch liest sich leicht und flüssig. Die sehr vielen Personen machten mir nur am Anfang Schwierigkeiten. Der Leser erfährt sehr viel über die einzelnen Personen und welche Probleme sie mit sich rumtragen. Es dauert ein bisschen, bis die Spannung zu nimmt, leider flacht sie immer wieder ab mit irgendwelchen Beziehungsproblem oder diverser Nebensächlichkeiten, die gar nichts mit dem Klassentreffen zu tun haben. 

Es ist für mich ein Roman, der sehr viele Probleme von Personen anschneidet, die dann doch nicht aufgelöst werden. 
Andere Straftaten werden angeschnitten und zum Teil nur ungenügend aufgelöst, oder gar nicht. 
Ein Roman der Potential hätte, wenn nicht so viele Nebensächlichkeiten eingeflossen wären, sobald Spannung aufgebaut wurde. 

Schade drum, wäre mehr möglich gewesen, drum nur 3 Sterne.

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Rezension zu "Stets sollst du schweigen" von Ninni Schulman

Super Krimi mit sehr normalen, glaubwürdigen Figuren
Nadezhdavor einem Jahr

Ich fand den Krimi spannend von Anfang bis Ende und hätte mit der gebotenen Auflösung niemals gerechnet, fand sie aber plausibel (auch wenn sie mich aufgeregt hat ).


Was mir an dieser Reihe im Vergleich zu vielen anderen Krimireihen so gut gefällt, sind die völlig "normalen" ProtagonistInnen - Menschen mit durchwachsenen Persönlichkeiten, allerlei Schwierigkeiten, kleinen und großen Glücksmomenten und verschiedensten Lebensentwürfen, die ich in meinem eigenen Alltag und Umfeld weitgehend genauso erlebe.


Betonung in diesem Fall auf "weitgehend". Das Thema der häuslichen Gewalt in diesem Krimi ist mir mächtig an die Nieren gegangen. Nie im Leben werde ich begreifen, wie man bei einem schlagenden Mann bleiben kann - vor allem dann nicht, wenn die Gewalt sich auch auf die Kinder erstreckt. Mir ist schon klar, wie das Psychospiel funktioniert, wie dem Opfer systematisch das Gefühl gegeben wird, nichts wert und selber schuld zu sein. Aber die Kinder? Wie kann man es als Mutter dulden, wenn der Mann Hand an die Kinder legt? Dass die an irgendetwas schuld sein sollen, kann man doch nicht wirklich glauben, und schalten einen da nicht sämtliche Beschützerinstinkte automatisch in den Löwenmuttermodus und man holt die Kinder da 'raus? Ich bin keine Psychologin und sicher gibt es auch für sowas irgendwelche Modelle und Erklärungen, aber ich kriege es rein emotional nicht in mein Hirn.

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Rezension zu "Nichts ist verziehen" von Ninni Schulman

Tödliches Klassentreffen
Honigmondvor einem Jahr

Zum Klappentext:
Hagfors, Värmland. Die Journalistin Magdalena Hansson wird zum Klassentreffen eingeladen. In einer Sommerhütte mitten im Wald soll übernachtet werden, so wie damals in der 9. Klasse. Magdalena sagt nur widerstrebend zu. Als das Treffen schließlich beginnt, fallen alle in ihre alten Rollen zurück. Und man feiert. Doch dann werden zwei Klassenkameraden brutal ermordet. Die beiden Morde scheinen vom gleichen Täter begangen worden zu sein. Was ist das Motiv? Und: Sind noch weitere Freunde in Gefahr?

Mein Leseeindruck:
Dies ist bereits das dritte Band der Autorin. Leider kenne ich die ersten beiden Bände nicht und dabei blieben einige Fragen offen beim Lesen. Das Buch beginnt damit, dass die Journalistin Magdalena Hansson zum Klassentreffen eingeladen wird und eigentlich nicht so wirklich daran teilnehmen will. Man lernt während dieses Klassentreffens viele Personen kennen und erfährt so einiges über sie und ihre Vergangenheit. Plötzlich findet man auch die übel zugerichtete Leiche eines ehemaligen Schulfreundes, der auch am Klassentreffen teilnimmt und kurz darauf folgen weitere Leichen. Anfangs hatte ich mit den vielen Namen und dem Auseinanderhalten der Personen so meine Probleme, was sich dann aber im Laufe des Buches gelegt hat. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Sätze fiel das Lesen leicht und man kam sehr gut durch das Buch. Die Handlung an sich war auch sehr interessant und spannend und die Autorin legte geschickt immer wieder falsche Fährten. Zum Ende hin nahm der Spannungsbogen jedoch leider ab. Meiner Meinung nach, hatte das Buch noch jede Menge Potential nach oben offen.

Mein Fazit:
Lesenswerter und auch spannender Krimi mit reichlich Potential nach oben. Man sollte jedoch die ersten beiden Bände gelesen haben, um sich besser zurechtzufinden und die einzelnen Personen besser zuordnen und beurteilen zu können. Daher vergebe ich nur 3 Sterne.

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Ninni Schulman wurde am 02. August 1972 in Lesjöfors (Schweden) geboren.

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