Nichts ist verziehen

von Ninni Schulman 
3,5 Sterne bei26 Bewertungen
Nichts ist verziehen
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Positiv (15):
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Dieser Schwedenkrimi ist eine gelungene Mischung. Er kommt nicht super spannend daher, aber es lohnt sich ihn zu lesen.

Kritisch (2):
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Viel Luft nach oben...

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Inhaltsangabe zu "Nichts ist verziehen"

Hagfors, Värmland. Die Journalistin Magdalena Hansson wird zum Klassentreffen eingeladen. In einer Sommerhütte mitten im Wald soll übernachtet werden, so wie damals in der 9. Klasse. Magdalena sagt nur widerstrebend zu. Als das Treffen schließlich beginnt, fallen alle in ihre alten Rollen zurück. Und man feiert. Doch dann werden zwei Klassenkameraden brutal ermordet. Die beiden Morde scheinen vom gleichen Täter begangen worden zu sein. Was ist das Motiv? Und: Sind noch weitere Freunde in Gefahr?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176977
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:27.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Honigmonds avatar
    Honigmondvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: nicht schlecht
    Tödliches Klassentreffen

    Zum Klappentext:
    Hagfors, Värmland. Die Journalistin Magdalena Hansson wird zum Klassentreffen eingeladen. In einer Sommerhütte mitten im Wald soll übernachtet werden, so wie damals in der 9. Klasse. Magdalena sagt nur widerstrebend zu. Als das Treffen schließlich beginnt, fallen alle in ihre alten Rollen zurück. Und man feiert. Doch dann werden zwei Klassenkameraden brutal ermordet. Die beiden Morde scheinen vom gleichen Täter begangen worden zu sein. Was ist das Motiv? Und: Sind noch weitere Freunde in Gefahr?

    Mein Leseeindruck:
    Dies ist bereits das dritte Band der Autorin. Leider kenne ich die ersten beiden Bände nicht und dabei blieben einige Fragen offen beim Lesen. Das Buch beginnt damit, dass die Journalistin Magdalena Hansson zum Klassentreffen eingeladen wird und eigentlich nicht so wirklich daran teilnehmen will. Man lernt während dieses Klassentreffens viele Personen kennen und erfährt so einiges über sie und ihre Vergangenheit. Plötzlich findet man auch die übel zugerichtete Leiche eines ehemaligen Schulfreundes, der auch am Klassentreffen teilnimmt und kurz darauf folgen weitere Leichen. Anfangs hatte ich mit den vielen Namen und dem Auseinanderhalten der Personen so meine Probleme, was sich dann aber im Laufe des Buches gelegt hat. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Sätze fiel das Lesen leicht und man kam sehr gut durch das Buch. Die Handlung an sich war auch sehr interessant und spannend und die Autorin legte geschickt immer wieder falsche Fährten. Zum Ende hin nahm der Spannungsbogen jedoch leider ab. Meiner Meinung nach, hatte das Buch noch jede Menge Potential nach oben offen.

    Mein Fazit:
    Lesenswerter und auch spannender Krimi mit reichlich Potential nach oben. Man sollte jedoch die ersten beiden Bände gelesen haben, um sich besser zurechtzufinden und die einzelnen Personen besser zuordnen und beurteilen zu können. Daher vergebe ich nur 3 Sterne.

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    schlumelines avatar
    schlumelinevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Dieser Schwedenkrimi ist eine gelungene Mischung. Er kommt nicht super spannend daher, aber es lohnt sich ihn zu lesen.
    Nichts ist verziehen

    Ein Klassentreffen führt nach vielen Jahren alte Feinde und alte Freunde wieder zusammen. Die Stimmung ist ungewöhnlich, irgendwie angespannt. Dazu trägt auch bei, dass das Klassentreffen an dem Ort stattfindet, an dem man bereits zu Schulzeiten einmal groß gefeiert hat: eine Hütte im Wald, die einem ehemaligen Lehrer gehört. Schnell sind alle leicht angetrunken und dann kommt das böse Erwachen: Ein Toter. Und dabei soll es nicht bleiben.

    „Nichts ist verziehen“ ist der dritte Band einer Reihe rund um die Journalistin Magdalena. Diese ist, wie soll es anders sein, ehemaliges Mitglied der Klasse, um die es in dieser Geschichte geht.

    Zu Beginn des Buches werden viele Personen eingeführt, was zunächst etwas verwirrend ist. Doch nach und nach weiß man als Leser um wen es hier gerade geht und wie die Zusammenhänge sind. Durch Rückblicke und alte Tagebucheinträge erfährt man Details über die Schulzeit der Klasse und kann dabei munter darauf los rätseln wie die Vergangenheit wohl mit den Ereignissen in der Gegenwart zusammenhängt. Hier gibt es viele mögliche Ansatzpunkte, die auf einen Täter oder eine Täterin hindeuten.

    Zwischendurch werden auch viele private Details einzelner Personen genauer betrachtet, so z.B. Magdalena und ihre Ängste. Die Journalistin leidet darunter, dass sie unterhalb der Woche stets von ihrem Partner getrennt ist. Hinzu kommt, dass sie aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit und ihrer Haltung und Berichterstattung über Flüchtlinge derzeit eine Menge an Hassmails bekommt und Anfeindungen ausgesetzt ist. Auch die Ermittler werden näher beleuchtet. Viele von ihnen haben ebenfalls Beziehungsprobleme.

    Dieser Schwedenkrimi ist eine gelungene Mischung. Er kommt nicht super spannend daher, aber es lohnt sich ihn zu lesen. Die Auflösung ist dann etwas überraschend. In jedem Fall ist dieser Krimi sowohl etwas für diejenigen, die die Vorgänger der Reihe schon kennen, als auch für jene, die sie nicht kennen.

    Copyright © 2018 by Iris Gasper

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    MeisterYodavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Mehr Roman als Krimi, aber dennoch eine gelungene Forsetzung.
    Kriminal-Roman

    Der dritte Teil um Journalistin Magdalena wartet mit einem interessanten Thema auf: Klassentreffen. Mit gemischten Gefühlen fahren die alten Klassenkameraden zu der Hütte ihres ehemaligen Lehrers, um dort dir Zusammenkunft gebührend zu feiern.

    Anfangs fällt es sehr schwer, sich die einzelnen Personen vor Augen zu halten – dadurch, dass an dem Treffen natürlich eine Menge Mitschüler teilnehmen und die auch alle ordentlich eingeführt werden. Dazu kommen natürlich noch die privaten Lebenssituationen von Magdalena, die mit Petters momentanem Verhalten alles andere als zufrieden ist. Petra, die ihre Gefühle für Geir nicht verbergen kann. Christer, der seine Frau Torun nicht verlieren will. Die Tiefe der Charaktere ist eine der Stärken von Ninni Schulman. Sie entwickeln sich über die gesamte Reihe weiter, verlieren sich nicht und lernen aus ihrem Verhalten. Das ist sehr realistisch, genauso wie der Lauf der Ermittlungen. Es gibt keine lebensgefährlichen, actiongeladenen und schwachsinnigen Alleingänge eines unterschätzten, einsamen Polizisten, der durch das Anstarren eines Fotos plötzlich den Fall auflösen kann.Vielmehr ist es hier so, dass die Ermittlungsarbeit in mühsamen Schritten erfolgt und man ein Teil nach dem anderen zusammen setzen muss.

    Das Buch liess sich sehr flüssig lesen. Der Schreibstil war wieder super, keine langen Schachtelsätze oder ähnliches. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf, sicher wäre noch Luft nach oben gewesen, aber da es sich hier um einen Kriminalroman und nicht um einen Thriller handelt, ist das absolut okay. Leider wurde manchen Dingen am Ende weniger Aufmerksamkeit geschenkt, als gut gewesen wäre, und auch vieles erschien konstruiert.

    Mein Fazit: für Fans der Reihe natürlich ein Muss. Allerdings kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen.



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    HeibMarcs avatar
    HeibMarcvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch
    Danke

    Buch mit einigen längen aber nichtsdestotrotz ein tolles Buch mit tollem Cover.
    Ich hatte meinen Spaß und bedanke mich bei Frau Schulmann

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    Steliyanavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Viel Luft nach oben...
    Krimi ohne Spannung

    Das Buch hat mir leider nicht so gut gefallen. Es hatte seine Höhen und Tiefen. Das Buchcover ist sehr schön und passt gut zum Thema. Das Klassentreffen findet nämlich in dem Häuschen statt und da geschieht das Wichtigste: Jacks Mord. Zumindest glaubt man das hier, es folgen aber weitere Morde, die zusammenhängen.
    Die Autorin hat den Leser in die falsche Richtung geführt, indem sie Ted und Tina als Verdächtigen dem Leser verkaufen wollte. Am Ende war es jemand anders. Das hat mir gut gefallen, da es am Ende für einen Überraschungseffekt gesorgt hat, der ein MUSS für ein Krimi ist. 
    Das Motiv: die widerlichste Tat, eine Vergewaltigung. Hier fonde ich es schade, dass das Opfer selbst keine Rache nehmen möchte. Das tut ihr Psychopath-Freund. Das Problem hier: der Täter bekommt nicjt mal ein Kapitel, in dem er die Erklärung für seine Taten geben kann. Das habe ich als Leser erwartet.
    Die Ermittler: wenn ich mich auf solche Ermittler verlassen sollte, ohje... Da waren die eigenen Probleme daheim wichtiger. Eine anständige Ermittlung gab es nicht.
    Das Thema Flüchtlinge hat eine große Rolle im Buch gespielt. Hier gab es viele Drohungen und man hat sich um sein Leben gefürchtet. Am Ende des Buches kam nichts. Es hat ein Satz gereicht. Das war überhaupt nicht gut gemacht. Da hätte sich die Autorin die eine oder andere Familiendrama sparen können. 
    Es hat mir Spaß gemacht, an der Leserunde teilzunehmen. Das Buch war ok für einen Roman, es hat aber für ein gutes Krimi nicht gereicht. Hier ist viel Luft nach oben.

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor 3 Monaten
    Värmland-Krimi Band 3

    Dies war mein erstes Buch der Reihe und das Cover hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext klang spannend und interessant und ich war gespannt, was mich bei dem Buch erwartet.

    Klappentext:
    Hagfors, Värmland. Die Journalistin Magdalena Hansson wird zum Klassentreffen eingeladen. In einer Sommerhütte mitten im Wald soll übernachtet werden, so wie damals in der 9. Klasse. Magdalena sagt nur widerstrebend zu. Als das Treffen schließlich beginnt, fallen alle in ihre alten Rollen zurück. Und man feiert. Doch dann werden zwei Klassenkameraden brutal ermordet. Die beiden Morde scheinen vom gleichen Täter begangen worden zu sein. Was ist das Motiv? Und: Sind noch weitere Freunde in Gefahr?


    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Obwohl ich die ersten Bücher der Reihe nicht kenne, hatte ich keine Probleme der Handlung und dem Verlauf der Geschichte zu folgen und habe alles verstanden. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Den Spannungsbogen fand ich am Anfang genau richtig, aber im Mittelteil des Buches lies die Spannung leider etwas nach und ich fand einige Passagen etwas langatmig. Das Ende konnte mich dann wieder mehr fesseln und hatte auch ausreichend überraschende Wendungen, so dass es auch dadurch noch einmal spannend wurde. Es wurden im Verlauf der Geschichte viele falsche Spuren gelegt und man hatte etwas zum miträtseln.


    Insgesamt konnte mich das Buch aber nicht komplett überzeugen, da mir der durchgehende Spannungsbogen gefehlt hat. Zudem gibt es viele Nebenhandlungen, die nicht immer viel Sinn gemacht haben und dadurch die Spannung geringer wurde. 

    Für mich muss ein guter Krimi einen durchgehenden Spannungsbogen haben und da dies hier nicht der Fall ist, vergebe ich hier 3 Sterne.

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    Lilofees avatar
    Lilofeevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr originelles Thema, das im nördlichen, recht einsamen Schweden spielt. Genau dort wo man solche Brutalität nicht erwartet.
    Späte Rache

    Die ist der 3. Band einer Reihe.

    Das Buch:
    Mitten in den dunklen Värmländischen Wäldern
    findet ein Klassentreffen statt.
    Viele Ehemaligen wollen kommen, um die alten Klassenkameraden wiederzusehen.
    Das Treffen findet in der alten Hütte am
    See statt. Wie schon damals in der 9. Klasse.
    Die alte Clique ist jedenfalls komplett.
    Magdalena ist auch wieder dabei.
    Lange unentschlossen fährt sie dort hin. Schon kurz nach Beginn der Feier fallen viele
    in ihre alten Muster zurück. Alte Wunden werden
    aufgerissen.
    Gleich am ersten Abend wird ein Klassenkamerad brutal ermordet, kurz danach ein zweiter.
    Was ist das Motiv und vor allem sind die anderen
    Freunde auch in Gefahr?
    Der Spürsinn der Journalistin Magdalena ist geweckt.
    Am Ende muss sie sich nicht nur mit ihren privaten Problemen, sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit kritisch auseinandersetzen.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte an sich ist sehr authentisch, mit sehr
    starken Charakteren. Bis in die Nebenrolle sehr gut
    beschrieben. Die schwedische Atmosphäre ist greifbar und sehr realistisch.
    Mit großer Spannung verfolgt man die Reaktionen der Figuren.
    Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil.
    Ein Klassentreffen wird zum Albtraum für alle Beteiligten.
    Ein sehr originelles Thema, das im nördlichen, recht einsamen Schweden spielt.
    Genau dort wo man solche Brutalität nicht erwartet.
    Das hat seinen speziellen Reiz und macht einen großen Teil der
    Spannung aus. Die Übersetzung aus dem Schwedischen ist sehr gut gelungen.
    Ein solider Krimi, der seine Spannung langsam aufbaut und bis zum überraschenden Ende hält.

    Fazit:
    Es wäre von großem Vorteil, wenn man die ersten 2 Bände gelesen hat.
    Dann ist einiges aus dem Privatleben der Charaktere um vieles verständlicher.
    "Nichts ist verziehen"  ist ein durchaus spannender Krimi mit vielen Highlights.
    Viele Fährten werden gelegt und man wird zum mitraten angeregt.
    Leider wird die Auflösung dem starken Beginn nicht gerecht.
    Das Ende ist recht lieblos und lässt einige Fragen offen.

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    cybergirlls avatar
    cybergirllvor 3 Monaten
    Späte Rache

    Die Journalistin Magdalena Hansson ist zu einem Klassentreffen eingeladen.
    Das Treffen soll in der Hütte ihres früheren Lehrers Sune mit Geisterwanderung und Übernachtung stattfinden. So wie schon einmal in der 9. Klasse.
    Auch Tina, die Schwester von Kommissar Christer Berglund reist extra zu dem Klassentreffen an.
    Die Stimmung bei dem Treffen scheint schnell überzuschwappen, schnell merkt man, dass während der Schulzeit etwas vorgefallen war.
    Bei der Geisterwanderung wird dann Jack tot aufgefunden, er wurde brutal ermordet.
    Bei den Vernehmungen stellt sich heraus, dass alle so betrunken waren, dass ihnen die Erinnerung an den Abend fehlt.
    „Nichts ist verziehen“ ist der 3. In Deutschland erschienene Värmland-Krimi von Ninni Schulman.
    Für mich ist es das erste Buch der Autorin und so fehlte mir einiges Hintergrundwissen was die Protagonisten angeht.
    So war die Leiterin der Mordkommission Petra Wilander wohl an Krebs erkrankt und ist jetzt erst seit kurzem wieder im Einsatz. Auch muss sie eine Beziehung mit Geir, einem Kollegen der jetzt auch wieder als Unterstützung geholt wird gehabt haben.
    Leider wird hierauf nicht näher eingegangen und Leser die, die ersten Bücher nicht kennen bleiben im Dunkeln.
    Am Anfang lernt man die Teilnehmer des Klassentreffens kennen. Das sind viele Personen und ich bin mit den Namen etwas durcheinander gekommen. Hier wäre ein Personenregister hilfreich gewesen.
    Durch die vielen Personen die man einzeln kennenlernt ist der Anfang auch etwas langatmig.
    Aber durchhalten lohnt sich.
    Ist dann erst einmal das Opfer gefunden wird es spannend und interessant.
    Die Teilnehmer waren alle ziemlich betrunken und können sich nicht an Einzelheiten erinnern.
    Sune war so betrunken, dass er mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommt und kurz darauf stirbt.
    Jack, das Opfer wollte ein Buch schreiben in dem er über seine Vergangenheit erzählt und über etwas, was in seiner Schulzeit geschehen ist.
    Für die Ermittler ist klar, der Täter ist unter den ehemaligen Schülern zu suchen.
    Schnell kristallisieren sich zwei Verdächtige heraus.
    Darunter die Schwester von Kommissar Christer Berglund weswegen er von diesem Fall aberzogen wird.
    Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, ob einer der 2 Verdächtigen wirklich der Täter ist oder ob es ein anderer ehemaliger Schüler war.
    Die Auflösung gab es natürlich erst am Ende und ich gehe hier auch nicht weiter darauf ein.
    In einem zweiter Handlungsstrang, der eigentlich nichts mit dem Fall zutun hat ging es um Hassmails die Magdalena bekam. Nicht nur sie wurde aufs ärgste beschimpft, nein auch ihre Familie wurde bedroht. Die Schreiber der Mails wurden am Ende entlarvt. Aber das wurde nur am Rand erwähnt. Dafür, dass die Hassmails eine große Rolle in dem Buch gespielt hatten und Magdalena wirklich verängstigt war kam die Auflösung etwas zu kurz.
    „Nichts ist verziehen“ ist ein spannender Schweden-Krimi. Auch wenn der Anfang etwas langatmig ist, ist er doch sehr zu empfehlen.

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr spannender Värmland-Thriller, der eine Klassentreffen außer Kontrolle geraten lässt - was geschah vor 30 Jahren?
    Ein Klassentreffen wird zur tödlichen Falle

    In einer einsamen Waldhütte in Hagfors/Värmland soll nach 30 Jahren ein Klassentreffen samt Geisterwanderung wie in den 80er Jahren stattfinden. Schon nach einigen Gläsern Alkohol ist die Stimmung eher gedämpft und die Begeisterung verhalten. Auf der Geisterwanderung passiert Unfassbares: Jack, der kleine Stern am Medienhimmel und selbsternannter Buchautor, wird brutal ermordet aufgefunden. Seine ehemaligen Mitschüler/innen sind entsetzt, können aber nicht viel zu einer Rekonstruktion des Tathergangs beisteuern. Petra und Christer stoßen bei ihren Ermittlungen auf ganz unterschiedliche Charaktere, die kein ungetrübtes Bild jener Schulzeit abbilden. Irgendetwas muss vor 30 Jahren, als die Klasse bereits einmal bei der Hütte ihres Lehrers Sune übernachtet hatte, passiert sein, was sich bis heute noch auswirkt. Erinnerungen an jene Zeit haben die einen verdrängt und die anderen kümmert es wenig. Jack fällt jedoch als Opfer sehr ins Auge des Lesers, der sich hier wunderbar als Ermittler einbringen kann, denn er wollte ein Buch über jene Schulzeit schreiben. Da stellt sich sogleich die Frage, wer könnten verhindern wollen, dass solch ein Buch jemals erscheint?

    „Nichts ist verziehen“ ist mein erstes Buch von Ninni Schulman und ihrer Reihe um die Journalistin Magdalena, die in ihrem Job gute Arbeit leistet, privat aber stark von Ängsten geplagt wird. Dadurch geriet der Thriller auch auf einen Nebenschauplatz: Magdalena bekommt Drohmails, seit sie über Brände in Asylbewerberunterkünften berichtet. Zwischendurch hat sich mir die Frage gestellt, ob diese Brände und Drohungen mit dem Mord an Jack zu tun hatten oder nicht. Im Laufe der Geschichte wurde die Situation geklärt. Zunächst möchte ich anmerke, dass ich noch kein voriges Buch der Reihe gelesen habe, jedoch mit den Charakteren gut klar gekommen bin. Die vielen Namen der ehemaligen Schüler waren anfangs etwas viel und ich brauchte meine Zeit, um sie auseinander halten zu können. Während Petra und Christer nach dem Mörder von Jack fahnden, kommt es zu erneuten Todesfällen und der Leser taucht immer tiefer in die Vergangenheit dieser Klasse ein. Bei vielen  ehemaligen Mitschülern brodelt es. Die unterschiedlichen Erinnerungen der „Klasse“ an die Schulzeit finde ich sehr interessant, zeigen sie doch, wie jeder einzelne mit ein und demselben Geschehen umgeht. Die Briefe eines fremden Mädchens tauchen zwischen der eigentlichen Handlung auf und sorgen für großes Rätselraten, um wen es sich hierbei handelt. So konnte die Spannung immer weiter aufgebaut werden. Auch die Gedächtnislücken von Ted schafften einen geschickten Rahmen, um zu spekulieren und die unterschiedlichsten Vermutungen anzustellen. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen sind die Figuren so gut ausgearbeitet, dass man sich gut in sie und ihre Denkweise hineinversetzen konnte. Ein ständiges Misstrauen lag in der Luft und hat sich am Ende dann schließlich Bahn gebrochen. Die Lösung des Falles hat mir gut gefallen, wobei nicht alle Fragen beantwortet wurden und die privaten Beziehungen von Petra und Christer ruhig mehr in den Hintergrund hätten treten können.

    Dieser schwedische Thriller hat mir Spaß gemacht und ich bin oftmals ganz schön im Dunkeln getappt. So soll es sein! Mir hat das Buch sehr gut gefallen - Spannung bis zum Schluss und dazwischen jede Menge Fragen und Wendungen.

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    julemausi89s avatar
    julemausi89vor 3 Monaten
    Großes Potential

    Dieser Schweden-Krimi versprach so viel: ein Klassentreffen nach über 20 Jahren, am selben Ort wie damals, bringt ehemalige Klassenkameraden zusammen, deren Erlebnisse sich nach den Jahren zu einer glücklichen Erinnerung verklärt haben und reißt offensichtlich alte Wunden auf. Denn am nächsten Morgen ist einer von ihnen tot...

    In diesem Setting kann sich jeder Leser wiederfinden. Denn wer verbindet mit seiner Schulzeit nicht auch Unsicherheit, die ersten zarten Gefühle zum anderen Geschlecht und vor allem aber die unaufhaltsame, unerbitterliche Gruppendynamik, der die schwächsten Mitglieder oft zum Opfer gefallen sind?

    Die 15 erwachsenen Teilnehmer des Klassentreffens glauben diese Erlebnisse überwunden zu haben und fallen doch sofort in alte Verhaltensmuster zurück, sobald sie sich in der alten Gruppe wiederfinden. Doch wer hegt einen solch starken Groll, um einen Mord zu begehen? Und was ist damals eigentlich geschehen?

    Nach dieser Einführung sieht man in dem Buch ein großes Potential und ist gespannt auf die Hinweise, falschen Fährten und letztendlich doch die befriedigende Auflösung des Falls.

    Leider schafft es die Autorin nicht ganz, die zu Beginn aufgebaute Spannung konstant zu halten. Besonders der Mittelteil verkommt zu einer mäßig interessanten Charakterstudie über die am Fall beteiligten Ermittler (fünf Stück an der Zahl, die alle mit persönlichen Problemen zu kämpfen haben). Das mag für Leser, die die ersten beiden Teile dieser Reihe um Journalistin Magdalena (eine der Teilnehmerinnen des Klassentreffens) bereits kennen, interessant und ein zusätzlicher Bonus sein, für Quereinsteiger ist es allerdings nur mäßig interessant und lenkt für meinen Geschmack zu sehr vom eigentlichen Fall ab.

    Lobend muss erwähnt werden, dass Frau Schulman es schafft, den Leser mit ein paar interessanten Hinweisen auf falsche Fährten zu locken. Leider wird zum Schluss die Auflösung und die Verknüpfung aller losen Enden für meinen Geschmack etwas zu hastig abgehandelt. Die Sorgfalt und Ausführlichkeit, die sie der Rahmenhandlung zuteilwerden ließ, fehlte hier etwas. Vielleicht sollte hier aber auch nur das Interesse für einen weiteren Band der Reihe aufrecht gehalten werden.

    Fazit:
    Wir haben hier einen grundsoliden Krimi, der Kenner dieser Reihe vollkommen zufrieden stellen wird. Allerdings ist er für Quereinsteiger nicht ganz geeignet. Als Strandlektüre oder Urlaubsschmöker kann er einen aber trotz allem gut unterhalten.

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