Nino Filastò Der Irrtum des Dottore Gambassi

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Inhaltsangabe zu „Der Irrtum des Dottore Gambassi“ von Nino Filastò

Avvocato Scalzis erster großer Fall

In der Toskana stößt der ägyptische Etruskologe Fami auf ein sakrales Gewölbe. Doch bevor er den darin vermuteten Schatz heben kann, wird ihm ein Mord angehängt - zu dem es keine Leiche gibt. Corrado Scalzi, bedächtig, skeptisch, gewiß kein Karrierist, dafür von hohem Berufsethos erfüllt, übernimmt seine Verteidigung und sieht sich bald selbst in Gefahr.

"Ein atemberaubender, erstklassig geschriebener Mafiaroman." Buchmarkt

"Auf den ersten Blick ein Krimi, auf den zweiten ein kluges und boshaftes Porträt der modernen italienischen Gesellschaft." Norddeutscher Rundfunk

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  • Ein Mord ohne Leiche?

    Der Irrtum des Dottore Gambassi

    kassandra1010

    07. June 2017 um 21:49

    In der Toskana gehen die Kapuzenmänner umher und beten altehrwürdige etruskische Statuen an. Die Landbevölkerung lässt diesen geheimen und mächigen Zirkel einfach machen, die Angst ist groß.Fami, ein Altertumsforscher drinkt in die Unterwelt der Toskana ein und stößt dabei auf den geheimen Zirkel. Er weiß zuerst nicht damit umzugehen, bis ihm plötzlich ein Mord angehangen wird, was Scalzi auf den Plan bringt. Dem ist schnell klar, dass in dieser so bezaubernden Gegend der Schein ganz gewaltig trügt!Ein wirklich gut gesponnener Kriminalroman, bei dem mal wieder nichts so scheint, wie es ist.

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  • Rezension zu "Der Irrtum des Dottore Gambassi. Ein Avvocato Scalzi Roman." von Nino Filasto

    Der Irrtum des Dottore Gambassi

    sabatayn76

    05. July 2012 um 22:39

    'Da kann von Toscana felix nicht mehr die Rede sein!' Inhalt: Der Anwalt Corrado Scalzi bekommt einen neuen Fall: er verteidigt den Ägypter Idris Fami, der angeklagt wird, seine Ehefrau Verena umgebracht zu haben. Allerdings fehlt von der Leiche jede Spur, und Idris Fami erzählt entweder die Geschichte, dass sie in Ägypten bleiben und dort arbeiten wollte, oder behauptet, sie hätten sich gestritten und dann aus den Augen verloren. Je weiter Scalzi in Idris Famis Vergangenheit stöbert, desto schwieriger wird der Fall und desto mehr Zusammenhänge zur 'Ndrangheta kommen zutage. Mein Eindruck: Ich empfand 'Der Irrtum des Dottore Gambassi' als keine sonderlich entspannende Lektüre, denn die Geschichte war mir ein wenig zu verworren, zu viele Personen traten auf, der rote Faden ging bisweilen verloren. Die Geschichte an sich ist zwar spannend, und das Buch ist verhältnismäßig flüssig lesbar, doch wirklich mitgerissen hat es mich nicht. Auch die Protagonisten ließen mich kalt, ihre Charakterisierung empfand ich als wenig lebendig und als sehr oberflächlich. Schön fand ich die Erwähnungen und Beschreibungen der Schauplätze, die Erinnerungen an meinen Aufenthalt in der Toskana geweckt haben. Mein Resümee: Nino Filastò hat mich nicht neugierig auf seine Avvocato Scalzi-Reihe gemacht, und bisher kann ich den Autor nicht empfehlen.

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  • Rezension zu "Der Irrtum des Dottore Gambassi. Ein Avvocato Scalzi Roman." von Nino Filasto

    Der Irrtum des Dottore Gambassi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. December 2010 um 08:50

    Avvocato Scalzi bekommt einen Fall auf den Tisch, der zunächst ganz einfach aussieht: Idris Fami wird beschuldigt, seine Frau ermordet zu haben. Was allerdings fehlt, ist die Leiche und Scalzi will den Fall daher schnell abschließen. Keine Leiche? Also kann man keinen Mord nachweisen. Scalzi erlebt allerdings einen wenig kooperativen Mandanten, der sich zum Fall kaum äußert und ihn eher zu behindern scheint. Scalzi gewinnt den Eindruck, dass jemand Fami wegen einer ganz anderen Geschichte hinter Gitter und aus dem Weg geschafft hat. Dottor Gambassi, der Namensgeber des Buchs, muss mit der Geschichte um Fami zu tun haben - aber wie? Bis der Leser die genauen Zusammenhänge erfasst, muss er sich mit Scalzi auf die Suche begeben, bekommt mysteriöse Hinweise von Fami und wird von der 'Ndrangheta (Mafia-Struktur in Kalabrien) mal mehr, mal weniger diskret gebeten, nicht weiter zu recherchieren. Unterstützung bekommt er von seinem Freund Guerracci, ehemals selbst Anwalt und heute Journalist, sowie von dem Polizeibeamten Artuso, die beide überraschend viel über die Zusammenhänge zu erraten und zu wissen scheinen. Der Klappentext klärt ungeschickterweise wesentlich schneller auf, als das Buch es tut. Scalzi ist eine ganz schöne Kratzbürste, stur und schwer versöhnlich - und damit das Gegenteil des eleganten, genießerischen Familienmenschen Brunetti, den Donna Leon in ihren Büchern beschreibt. Scalzi ist ein präziser Faktengläubiger, der sich innerhalb der Gesetzestexte absolut sicher bewegt. Außerhalb scheint er sich nicht ganz wohlzufühlen. Er gerät z.B. völlig aus der Bahn, als ihm seine spontane Wut auf den querulantischen Mandanten als Trick zum Fristenschinden ausgelegt wird. Die natürliche Figur Scalzi gefällt mir sehr gut, weil er nicht künstlich viele Probleme ins Leben geschrieben bekommt, wie es manch anderer Autor mit seinen Protagonisten in übermäßig angelegter Glaubwürdigkeit versucht. In meinen Augen hat das Buch zwei Enden. Das eine kündigt sich klammheimlich mit kleinen Einschüben an und hat einen versöhnlich-amüsanten "ätsch"-Effekt. Alleine dafür habe ich das Buch geliebt. Denn das andere Ende ist auf seine Art zwar ebenfalls gut, aber von mafiösen Lösungen und Verstrickungen geprägt. Ein liebenswertes und sympatisches Land im ewigen Kampf gegen das lähmende Spinnennetz der Mafia. Das Buch ist - für mich ungewöhnlich - im Präsens geschrieben und es dauerte ein paar Seiten, bis sich der Erzählstil bei mir verinnerlicht hatte. Dafür bot es zwei der besten Korrekturpannen, die ich kenne: Zum einen war eine komplette Seite völlig ohne Umlaute geschrieben. Zum anderen gibt es ganz zum Schluss, als der Korrekturleser vermutlich keine Konzentration mehr hatte, zwei Wörter, die statt eines Leerzeichens über drei kleine i miteinander verbunden sind. Sollte jemand im Buch sonst nichts zu lacheniiifinden, er tut es spätestens hier. Eine Panne kratzt mich allerdings: Im Titel nutzt der Verlag den Begriff "Dottore", da dies mit dem Sprachempfinden der Deutschen besser vereinbar sei. Im Buch selber scheint das jedoch nicht mehr zu interessieren - hier wird meist der korrekte italienische Begriff "Dottor" übernommen, aber trotz aller Strenge fleißig mit den "e-Wörtern" abgewechselt. Die extra Erklärung im Innenteil und den "angepassten" Buchtitel hätte man sich folglich schenken können.

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