Nino Filastò , Ü: Christiane Winkler Pfeffer für Brunelleschi

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Inhaltsangabe zu „Pfeffer für Brunelleschi“ von Nino Filastò

Kein Geringerer als Filippo Brunelleschi, genialer Schöpfer der Domkuppel in Florenz, steht im Mittelpunkt von Nino Filastòs ungemein unterhaltsamer Kriminalerzählung <I>Pfeffer für Brunelleschi</I>. Der Architekt und Bildhauer löst souverän und ganz nebenbei das Rätsel um den Mord an einem Bäckermeister.<P> 15. Jahrhundert, Florenz. Die Arbeiten an der schwierigen Kuppelkonstruktion des Florentiner Doms schreiten zügig voran. Meister Brunelleschi fragt sich zuweilen, wo seine Ziegelbrenner aus Impruneta regelmäßig ihre Pausen verbringen, verliert er doch ungern die Kontrolle am Bau. Schließlich bringt er in Erfahrung, dass der Bäcker von San Pierino seine Arbeiter mit deren Leibgericht, dem so genannten Peposo, versorgt. Es trifft sich blendend, dass die Gemahlin des Bäckers, eine überaus schöne und junge Frau, diversen außerehelichen Kontakten nicht abgeneigt zu sein scheint. Als Alphamännchen erweist sich der gutgebaute Ziegelbrenner Valdemaro, der alle Konkurrenten aus dem Felde schlägt und die Nächte im Bett der Bäckerin verbringen darf. Eines Morgens wird der trinkfreudige Bäcker ermordet in der Backstube aufgefunden. Dringend unter Tatverdacht stehen natürlich Bäckersfrau Viola und ihr Geliebter. Doch Brunelleschi ahnt, dass ein anderer für die Tat verantwortlich ist. Er erweist sich des vertrackten Falles durchaus gewachsen und löst ihn, wie es einem großen Renaissancemeister geziemt.<P> Herausgeber Jürgen Alberts konnte für seine schöne kleine Reihe <i>GourmetCrime</i> Nino Filastò gewinnen, der sonst seinen Rechtsanwalt Scalzi auf Verbrecherjagd schickt, hier jedoch einen Ausflug in das Florenz der Renaissance unternimmt. Ein Ausflug, der sich für den Leser in mancherlei Hinsicht lohnt, bietet er doch sehr vergnügliche Krimiunterhaltung und viele interessante Details aus dem Alltag einer italienischen Stadt des 15. Jahrhunderts. Zudem bietet er, wie es diese Krimireihe fordert, das Rezept für ein ungewöhnliches Gericht, dessen Zubereitung nicht wenige Hinweise für die Aufklärung des Mordfalls bereithält. Schön! <I>--Ulrich Deurer</I>

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  • Rezension zu "Pfeffer für Brunelleschi" von Nino Filasto

    Pfeffer für Brunelleschi
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    13. March 2009 um 10:01

    Dieser Kurzkrimi von ~120 Seiten behandelt den mysteriösen Mord an einem Bäckermeister im alten Florenz (15. Jh.). Der berühmte Architekt Filippo Brunelleschi sieht sich gezwungen Nachforschungen anzustellen, weil gerade sein Vorarbeiter und fleißigster Mann seines Bauprojekts unter Verdacht gerät, mit dem Bösen unter einer Decke zu stecken - und das nur, weil er mit der schönen jungen Bäckersfrau ein Verhältnis hat. Ein sehr kurzes Buch für Zwischendurch oder eine Bahnfahrt. Allerdings für Krimifreunde und -kenner nicht sonderlich spannend, weil es sich so schlecht "miträtseln" lässt: die wesentlichen Entdeckungen Brunelleschis werden erst bei der Auflösung erwähnt, so dass man gezwungenermaßen im Dunkeln tappt. Das Buch ist als Krimi vorgesehen, obwohl es als "Historischer Roman" wesentlich besser funktioniert, da der Bau der Domkuppel in Florenz recht gut beschrieben ist und es dem Autor meiner Meinung nach auch ganz gut gelingt, die Eigenarten der Arbeiter und des Architekten zu schildern. Also Krimi also eher schlecht, aber als historischer Roman (mit Mordfall) durchaus gut genießbar, da Lokalcolorit und Zeit schön dargestellt sind.

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