Die Katze und der General

von Nino Haratischwili 
4,5 Sterne bei8 Bewertungen
Die Katze und der General
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marieliliths avatar

Einfach wunderbar! Drücke ihr die Daumen für den Buchpreis! Anspruchsvoll, aber toll zu lesen!

hannipalannis avatar

G R O S S A R T I G . Ich hoffe, Nino Haratischwili sitzt schon an ihrem nächsten Roman.

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Inhaltsangabe zu "Die Katze und der General"

Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen »Der General« genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen.
Nino Haratischwili spürt in ihrem neuen Roman den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs aufgetan haben. »Die Katze und der General« ist ein spannungsgeladener, psychologisch tiefenscharfer Schuld-und-Sühne-Roman über den Krieg in den Ländern und in den Köpfen, über die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Wie in einem Zauberwürfel drehen sich die Schicksale der Figuren ineinander, um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Sie alle sind Teil eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen.

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2018

»Was ›Die Katze und der General‹ leistet, ist ein gnadenlos exakter Blick auf Russland in der Umbruchzeit der neunziger Jahre, als die kommunistische Entindividualisierung umschlug in eine Raubtiergesellschaft, die noch auf den alten Strukturen basierte und dadurch umso grässlichere Hierarchien schuf: Fast alle wurden dabei zu Niemanden. (...) eindrucksvoll.« Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ich verschlinge das Buch, kann nicht aufhören, lebe mit den Figuren, bange mit ihnen, will nur lesen und nichts anderes machen. Großartig! Und darüberhinaus ist dieser Roman auch noch klug aufgebaut. Nino Haratischwili ist eine begnadete Erzählerin.« Heide Soltau, NDR Info

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783627002541
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:750 Seiten
Verlag:Frankfurter Verlagsanstalt
Erscheinungsdatum:31.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.08.2018 bei HörbucHHamburg HHV GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Bookster_HROs avatar
    Bookster_HROvor 10 Tagen
    Nino Haratischwili | DIE KATZE UND DER GENERAL

    Nach ihrem 1.280-Seiten-Epos DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA), mit dem sich Nino Haratischwili (*1983) in die Herzen ihrer Leser schrieb und zum Publikumsliebling avancierte, wurde ihr neuer Roman mit einigem Tamtam angekündigt und von vielen sehnsüchtig erwartet. Obendrauf dann der Platz auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2018, und das noch vor der eigentlichen Veröffentlichung. Ganz schön viele Vorschusslorbeeren, wie ich finde. Doch zunächst: worum geht es…

    Alexander Orlow, einer der reichsten und mächtigsten Männer Russlands, engagiert eine junge Schauspielerin, um eine Kriegsschuld zu begleichen, die zwanzig Jahre lang ungesühnt blieb. Mitte der Neunziger wurde er als junger Soldat in Tschetschenien Zeuge und ungewollt Mittäter eines grausamen Verbrechens, bei der Nura, ein unschuldiges Dorfmädchen, während eines aus dem Ruder laufenden Verhörs vergewaltigt und ermordet wurde. Aufgeklärt wurde der Fall nie.

    Als Orlow zwei Jahrzehnte später auf einem Plakat das Porträt der aufstrebenden Schauspielerin Sesili – genannt: die Katze – entdeckt, trifft es ihn wie ein Schlag, denn sie ist der armen Nura wie aus dem Gesicht geschnitten, die perfekte Kopie. Die drei Haupttäter, die wahren Mörder Nuras, haben nach ihrer Armeezeit mehr oder weniger erfolgreiche Karrieren hingelegt. Orlow kennt ihre Adressen, dreht mit Katze ein Video und beschwört die Geister der Vergangenheit herauf, denn auch wenn nie jemand zur Rechenschaft gezogen wurde, die Schuld sitzt tief und es ist Zeit, sie zu begleichen.

    Starker Plot, ohne Frage. Haratischwili verbindet kaukasische Geschichte mit der heutigen Welt, baut zahlreiche Brücken durch die Zeit und lässt eine Lebensgeschichte nach der anderen auferstehen. Auch der Aufbau des Romans ist gelungen. Die Kapitel, die in der heutigen Zeit spielen, sind im Wechsel aus drei Perspektiven geschrieben: Die Katze, der General (Orlow) und die Krähe, ein deutscher Schriftsteller, der bei der ganzen Nummer als Chronist und Bote eingesetzt wird. (Er hatte mal ein Verhältnis mit Orlows Tochter, um für Recherchen zu einem Buch näher an Orlow heranzukommen. Die Sache flog auf und er zog somit den Zorn des Generals auf sich … aber das ist eine andere Geschichte.)

    Ich gebe zu, ich habe mich von all dem Jubel um diesen Roman mitreißen lassen, nachdem ich seit vier Jahren überall lese, wie grandios der Vorgänger sei. Das mag ja auch sein, dennoch kam die Lektüre von DIE KATZE UND DER GENERAL für mich fast einer Zumutung gleich. Ich muss es jetzt einfach so klar schreiben: Das Buch ist furchtbar schlecht geschrieben! Besonders die Kapitel der Katze und der Krähe sind stilistisch stellenweise so mies, dass ich manchmal dachte, ich halte einen Groschenroman in den Händen und keinen Buchpreis-Anwärter. Ganz besonders negativ aufgefallen ist mir die übermäßige Verwendung rhetorischer Fragen, ein Stilmittel, dem ich sowieso nichts abgewinnen kann, das in jedem Text stört und dem man in solch rauen Mengen nur in billigster Unterhaltungsliteratur begegnet.

    Konnte man einer Toten etwas schuldig bleiben? Reichte die Schuld über das Leben hinaus? Wem sollte es nutzen, diese Geschichte erneut aufzurollen? (Seite 132)

    Das ist nur ein kleines Beispiel. Manchmal sind ganze Absätze mit Fragen gefüllt, sechs, sieben, acht hintereinander – eine Tortur. Hinzu kommen unzählige kleine Unstimmigkeiten in den Launen und Taten der Hauptfiguren – mal sind sie mutig, mal ängstlich, mal panisch, mal ausgelassen – und auch im Text selbst ist nicht alles ganz schlüssig: Ein Würfel zum Beispiel ist nicht viereckig, wie auf Seite 481 behauptet wird. (Überhaupt funktioniert der Zauberwürfel als romanumspannende Metapher nur bedingt oder wurde zumindest nicht konsequent genug in Szene gesetzt.)

    Und zu allem Überfluss ist der Roman viel zu sehr in die Länge gezogen. Manche Lebensgeschichten werden auf zwanzig, dreißig Seiten ausgerollt, obwohl sie in der eigentlichen Story kaum eine Rolle spielen. Bestes Beispiel: Katzes Großmutter Sesilia, von der wir Leser nach fünfundzwanzig Seiten wirklich alles wissen, ist allein dazu da, damit Katze weiß, wieviel Geld sie von Orlow für ihre Dienste verlangen muss. Das ist die einzige Aufgabe dieser Figur. Aber wozu müssen wir dann alles über die Oma wissen? Hätte man das nicht auch eleganter hinbekommen? Und nochmal: Wer braucht überhaupt rhetorische Fragen?

    Ich wünsche Nino Haratischwili viel Erfolg mit ihrem Roman und bezweifle nicht, dass sie jede Menge Leser findet. Ob es für die Shortlist für den Deutschen Buchpreis reicht, bezweifele ich schon eher. Für mich persönlich führten hier viele kleine Ärgernisse am Ende zu einer großen Enttäuschung. Leider.

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    Naburas avatar
    Naburavor 13 Tagen
    Eindringliche Geschichte mit beeindruckender Erzählweise, die mich betroffen machte

    Die junge Georgierin Katze lebt in Berlin und arbeitet als Schauspielerin. In ihrem Leben läuft vieles gerade nicht nach Plan: Sie steht kurz vor der Trennung, das Verhältnis zu ihrer Familie ist belastet, sie muss ihre Wohnung räumen und hat noch kein nächstes Engagement in Sicht. Da wird sie von einem Handlanger Alexander Orlows, genannt „Der General“, angesprochen. Der russische Oligarch will sie für ein Video engagieren, in dem sie ein totes Mädchen spielt, dem sie zum Verwechseln ähnlich sieht. Gemeinsam mit dem Journalisten Onno Bender, der seit Jahren die Wahrheit darüber veröffentlichen will, welches Verbrechen Orlow im Tschetschenien-Krieg tatsächlich begangen hat, ist sie bald Teil eines umfassenden Plans rund um Abrechnung, Schuld und Sühne.

    Beim Blick aufs Buchcover fällt sofort der abgebildete Zauberwürfel auf. Er spielt im Buch eine zentrale Rolle, denn er gehört Nura, die man im Prolog kennenlernt. Im Jahr 1995 lebt sie mit ihrer Familie in Tschetschenien in einem abgelegenen Tal bei Grosny. Den Zauberwürfel hat sie von der Lehrerin Natalia erhalten, einer zugezogenen Russin, die zu ihrer Vertrauten wird. Diese ist es auch, die Nura in ihrem Wunsch bestärkt, das Tal und im selben Zug das Mittelmaß eines Tages hinter sich zu lassen. Doch dann kommt der Krieg in ihr Dorf.

    Lange erfährt man keine Details über Nuras Schicksal. Stattdessen lernt man in der Gegenwart drei zentrale Personen kennen. Der Schauspielerin Katze fehlt eine Orientierung, wie es für sie weitergehen soll. Vieles läuft nicht so, wie sie es gern hätte, doch in was soll sie ihre Energie stecken? Das Angebot des Generals klickt merkwürdig und gefährlich, aber auch verlockend. Er scheint bereit, ihr für ihre Mitarbeit eine große Summe zu zahlen, die ihr eine neue Perspektive gibt. Davon kann sie jedoch erst Onno Bender überzeugen. Der auf Russland spezialisierte Journalist möchte seit Jahren ein Buch über Orlow schreiben, was im Tschetschenien-Krieg tatsächlich vorgefallen ist und warum dieser sich selbst anzeigte und es doch nie zu einem richtigen Prozess kam.

    Das Buch nimmt sich Zeit, die drei Protagonisten ausführlich vorzustellen und ihre Vergangenheit zu beleuchten. Man erfährt zum Beispiel, dass der General nie in den Krieg wollte und dass seine Verachtung für Onno nicht nur von dessen Buchambitionen herrührt, sondern viel tiefer greift. Sehr interessant fand ich auch die Einblicke in Katzes Kindheit in Georgien und das Leben von ihr und ihrer Familie als Einwanderer in Berlin. Es machte mir begreiflich, warum sie Orlows Angebot annimmt und Nura für sie bald nicht mehr nur die Person ist, die sie in einem Video verkörpern soll, sondern viel mehr.

    Die Sprache der Autorin ist klar und feinfühlig, während sie den Leser allmählich mit der grausamen Wahrheit konfrontiert. Sie nimmt den Leser mit in die Vergangenheit nach Tschetschenien, wo die russische Armee lagert und der Oberst die ausbleibenden Kämpfe nicht aushält, überall Verschwörer sehen will. Ein schreckliches Verbrechen und weitreichende Vertuschungsversuche werden beschrieben, die meinen Wunsch nach Gerechtigkeit immer weiter stärkten. Was genau hat der General nun mit seinem Video an die Personen vor, die mit ihm in die Sache verstrickt sind?

    Der Plan des Generals bleibt undurchschaubar, Otto eine Schachfigur auf seinem Feld, Katze eine unberechenbare Variable, die eine Ahnung zu haben scheint. So strebt die Geschichte unaufhaltsam einer Konfrontation mit ungewissen Ausgang entgegen. Auf dem Weg dahin sog ich jedes Wort auf, um die Konsequenzen der über ein Jahrzehnt zurückliegenden Schicksalsnacht zu begreifen. „Die Katze und der General“ ist eine eindringliche, dramatische Geschichte, die mich betroffen machte und deren Erzählweise mich beeindrucken konnte. Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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    buchstabensammlerins avatar
    buchstabensammlerinvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Berechtigt nominiert für den dt. Buchpreis
    Berechtigt nominiert für den dt. Buchpreis


    Rund ums Buch:
    Titel: Die Katze und der General
    Autorin: Nino Haratischwili
    Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
    Buch: Fester Einband / Bunte Vorsatzseite / Lesebändchen
    Seiten: 765
    Erschienen: 31.08.2018
    ISBN: 978-3-627-00254-1
    Preis: 30,00 €

    Inhalt:
    In einem Tal 1995 in Tschetschenien macht eine Heerschar von Soldaten quasi Kriegsurlaub; angeführt vom Oberst, der irgendwann im Suff und völlig ab vom realen Leben die siebzehnjährige Nura, die sich eine Zukunft irgendwo in der Welt mit Studium und Lehre wünscht, mit mehreren Gefolgsleuten schändet und tötet. Mit dabei ist Alexander Orlow, von seiner Mutter in den Krieg gedrängt, und seine Liebe daheim gelassen, der wie in Trance mitmacht... mitmachen muss...
    2016 ist er erfolgreicher Oligarch, der nun in Berlin lebt und die Vergangenheit nicht ablegen kann: auf Rache sinnt.

    Meine Meinung:
    Lange ist mir eine Rezension nicht mehr so schwer gefallen, wie diese. Weil ich es nicht in Worte fassen kann, weil es immernoch nachhallt, weil es weh tut. Man kann den Schmerz spüren, der sich durch das Buch quält, der einen an das Buch fesselt.
    Ich muss gestehen, ich hatte im ersten Drittel wirklich Schwierigkeiten, es war für mich ein wenig verworren, aber ich habe mir ein Personenverzeichnis gemacht, Stichworte notiert und immer wieder auch nochmal zurückgeblättert. DIE KATZE UND DER GENERAL ist kein Buch für zwischendurch, auf der Couch oder abends im Bett, es ist ein Buch, welches dem Leser volle Aufmerksamkeit abverlangt und auf keiner Seite den Spannungsbogen verliert oder auch schwerfällig durch die uns (oder mir) so doch unbekannte Geschichte der Tschetschenienkriege führt. Nein, ich musste immer wieder nachlesen, das Internet befragen und mal durchtatmen.
    Es ist für mich wieder diese großartige Schreibweise, die mich so an die Autorin fesselt, die Geschichte zur Sucht macht und ich froh war, dass ich Zeit hatte, tagsüber zu lesen. Nino Haratischwili schafft es, Sätze über eine halbe Seite zu schreiben, sie schafft es aber auch, den Leser in einem kurzen Satz so zu beeindrucken und in die Figur zu versetzen... und sie schreibt in Bildern, die den Leser an den Ort des Geschehens versetzen, es ist genial.
    „Würde der Fluss das Gemetzel an seinen Ufern dulden? Und würden die großen, fremdartigen Vögel alle gleichzeitig vom Himmel fallen, wenn sie den Tod unter sich stolzieren sähen? Würden die Berge zusammenbrechen, einer nach dem anderen, mit ohrenbetäubendem Lärm, laut und verzweifelt? Was würde diese Nacht hinterlassen? Einen Erdrutsch, der sich wie einer schwarzer Fleck in die Landkarte einzeichnen würde?“ (Seite 484)
    Aber kurz auch nochmal zum Titel und den Figuren:
    Da ist die Krähe, der Übermittler von Nachrichten und Vermittler in einem perfiden Abrechnungsspiel. Da ist die Katze, nur Mittel für Orlow, er benutzt sie für seinen Rachefeldzug, doch sie hat mehrere Leben, Gesichter. Der General, in Tschetschenien ein quasi Mitläufer, nun aufgestiegen zum Oligarchen und mit der Vergangenheit im gedanklichen Krieg, will nur noch Vergeltung. Und um diese Personen tänzeln viele weitere Gestalten, ihnen allen werden kapitelweise Geschichten aus der Vergangenheit und Erinnerungen gewidmet, dass man sich zu Anfang denkt, was passiert hier eigentlich? Aber genau das ist das Große und die Genialität dieses Buches. All diese Personen, Geschichten, Erinnerungen, Erzählungen, finden zusammen, wie beim Zauberwürfel, der nur durch die richtigen Drehungen zur Lösung führt und die Farben zusammenbringt.
    Für mich war es wie ein Thriller,...ein Ost-West-Drama, die Spannung und auch Erwartung stieg stetig an und das Ende musste ich mehrfach lesen, ob ich auch nichts falsch verstanden habe oder verpasst hatte.
    Und neben all der Brutalität und dem Horror des Krieges, der Rache und der Unruhe, die dieses Buch auf jeder Seite mit sich bringt, schafft es Nino Haratischwili mit Sätzen wie
    „Wie schmeckte das Glück andernorts? Wie schmeckte das westliche Glück?“ (Seite270)
    den Leser in eine Welt zu versetzen, in der man alles um sich herum vergisst.

    Fazit:
    Für mich zählt dieses Buch mehr als berechtigt zu den Nominierten des deutschen Buchpreises 2018. Es ist ein großes Werk und wenn man es frei und nicht „Das Achte Leben“ im Hinterkopf hat, liest, ist es ein Buch, was bleibt, lange, tief und ein Buch, was ich sicher bald nochmal lesen werde.

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    E
    Evibtfvor 20 Tagen
    Ein moderner "Schuld und Sühne"-Roman

    Sprach- und bildgewaltig, dramatisch wie eine antike Tragödie erschüttert dieses Buch über Krieg in der Welt und in den Köpfen der Menschen seinen Leser und geht unter die Haut. Es ist eine anspruchsvolle Lektüre, die viele moralische Fragen aufwirft, die Beantwortung dieser jedoch dem Leser selbst überlässt, indem vieles Offen gelassen wird. In diesem Leseherbst kommt man an dem Buch nicht vorbei.

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    marieliliths avatar
    marielilithvor einem Tag
    Kurzmeinung: Einfach wunderbar! Drücke ihr die Daumen für den Buchpreis! Anspruchsvoll, aber toll zu lesen!
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    hannipalannis avatar
    hannipalannivor 3 Tagen
    Kurzmeinung: G R O S S A R T I G . Ich hoffe, Nino Haratischwili sitzt schon an ihrem nächsten Roman.
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    B
    Bettinaavor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Die hohe Kunst des Erzählens - nach dem famosen Debütroman nun endlich ein weiteres Meisterwerk von Haratischwili. Empfehlenswert!
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    ju_theTrues avatar
    ju_theTruevor 3 Tagen

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JohannaLuisas avatar
    Deutscher Buchpreis

    Wir freuen uns sehr, den Deutschen Buchpreis 2018 bei LovelyBooks begleiten zu dürfen! Nachdem wir die Leseproben der zwanzig Longlist-Titel diskutiert haben, stellen wir euch nun die sechs Titel der Shortlist vor.

    Heute möchte wir euch in unserer Buchverlosung
    Nino Haratischwili mit ihrem nominierten Titel "Die Katze und der General" vorstellen. Mit etwas Glück könnt ihr eines von zwei Exemplaren von "Die Katze und der General" gewinnen!

    Verratet uns heute am 22.09.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, warum ihr gerne das neue Buch von Nino Haratischwili lesen möchtet und landet somit automatisch im Lostopf für unsere Verlosung.

    Unter allen Usern, die an mindestens 3 Aktionen zu den Shortlist-Autoren teilnehmen, verlosen wir außerdem ein signiertes Exemplar des Deutschen Buchpreis-Gewinners!

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    Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen »Der General« genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen.
    Nino Haratischwili spürt in ihrem neuen Roman den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs aufgetan haben. »Die Katze und der General« ist ein spannungsgeladener, psychologisch tiefenscharfer Schuld-und-Sühne-Roman über den Krieg in den Ländern und in den Köpfen, über die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Wie in einem Zauberwürfel drehen sich die Schicksale der Figuren ineinander, um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Sie alle sind Teil eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen.



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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Schmiesens avatar
    Schmiesenvor 3 Monaten
    Nino Haratischwili ist durch ihre drei Romane zu meiner Lieblingsschriftstellerin avanciert, und ihr neuer Roman, der passend zur Frankfurter Buchmesse mit Gastland Georgien erscheint, ist für mich ein absolutes Muss. Vorfreude-Alarm!
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