Nis-Momme Stockmann

 3.3 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Der Fuchs.

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Der Fuchs

Der Fuchs

 (11)
Erschienen am 22.09.2017

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Rezension zu "Der Fuchs" von Nis-Momme Stockmann

Anstrengend
Achtsamkeitvor 9 Monaten

In dem Buch wird die Geschichte von Finn erzählt. Beginnend mit der Flut, die seinen Heimatort untergehen lässt. Dabei erinnert e sich an vergangene Kinder und spätere Jahre. Leider ist dies ein auf und ab, ein hin und her von Gegenwart, Vergangenheit, Fiktionen, Mysterien. Das fordert sehr  die Konzentration des Lesers und ist schwierig zu lesen und auch zu verstehen. So werden 714 Seiten irgendwann zu einer Qual. Sicher gibt es Leser die sich auf diesen Schreibstil einlassen können und fasziniert sind. Ich war leider enttäuscht.

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LeniLeseeules avatar

Rezension zu "Der Fuchs" von Nis-Momme Stockmann

phantastischen Gesellschaftskritik
LeniLeseeulevor 2 Jahren

In dem Buch der Fuchs von Nis Momme Stockmann geht es primär um den Untergang des Ortes Thule bei einer Springflut. In vielen Handlungssträngen auf unterschiedlichsten Zeit- und Raumebenen wird die Ursache für diesen Untergang gesucht. Es ist dabei jedoch nie ganz klar, was nur den Gedanken des Hauptprotagonisten entsprungen ist und was wirklich der Realität entspricht.

 

Stockmann gibt mit diesem Buch eine Gesellschaftskritik ab und impliziert, dass es so etwas wie den Zufall nicht gibt.

Die unterschiedlichen Sprach- und Schreibstile ermöglichen es dem Leser den Figuren des Romans sehr nah zu kommen und verursachen immer wieder starke Emotionen. Gerade das macht den Roman so lesenswert.

 

Die unterschiedlichen Geschichten in diesem Buch werden bis zu einem gewissen Punkt immer weiter voran getrieben und vernetzen sich zum Teil miteinander. Am Ende bleiben jedoch zu viele Fragen offen.



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Heldentenors avatar

Rezension zu "Der Fuchs" von Nis-Momme Stockmann

Und am Ende bleibt nur ein Fuchs.
Heldentenorvor 2 Jahren

Kurz und unzureichend gesagt, wird über eine Jugend in der norddeutschen Provinz erzählt. Die in einer Akopalypse endet. Hervorgerufen von babylonischen Göttern. Und am Ende bleibt nur der Fuchs. 

Erschütternd sind Klarheit und Präzision der Sprache und Empfindungen des Haupterzählers - eines Außenseiters - im Gegensatz zur rohen Gewalt, dem Alkoholismus und dem Verfall der dörflichen Umgebung. Sämtliche Protagonisten, egal auf welcher Erzählebene, sind eigentlich Versehrte. "Du bist auf dich selbst angewiesen, um da rauszukommen, auf dich selbst, also auf den Menschen, dem du am wenigstens zutraust. Den man, wäre jemand anders, niemals um Hilfe bitten würde." 

Der Roman spielt auf verschiedenen Ebenen und man weiß eigentlich nie, ob die ganze Handlung nur in einem wirren Kopf stattfindet. Und am Ende sind viele Fragen offen, wunderbar.

Die besondere Schönheit des Buches sind indes der extreme Anspielungsreichtum und die Assoziationen und Erinnerungen, die es bei mir weckte: genannt seien nur Oskar Matzerat, der Thule-Mythos, Hoffmannsthals Elektra ... 

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