Nnedi Okorafor Binti

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Inhaltsangabe zu „Binti“ von Nnedi Okorafor

Her name is Binti, and she is the first of the Himba people ever to be offered a place at Oomza University, the finest institution of higher learning in the galaxy. But to accept the offer will mean giving up her place in her family to travel between the stars among strangers who do not share her ways or respect her customs. Knowledge comes at a cost, one that Binti is willing to pay, but her journey will not be easy. The world she seeks to enter has long warred with the Meduse, an alien race that has become the stuff of nightmares. Oomza University has wronged the Meduse, and Binti's stellar travel will bring her within their deadly reach. If Binti hopes to survive the legacy of a war not of her making, she will need both the the gifts of her people and the wisdom enshrined within the University, itself — but first she has to make it there, alive. PRAISE FOR BINTI "Binti is a supreme read about a sexy, edgy Afropolitan in space! It's a wondrous combination of extra-terrestrial adventure and age-old African diplomacy. Unforgettable!" — Wanuri Kahiu, award-winning Kenyan film director of Punzi and From a Whisper At the Publisher's request, this title is being sold without Digital Rights Management Software (DRM) applied.

Kurzweilige intergalaktische Coming of Age story.

— KateKitsune
KateKitsune
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    Binti
    KateKitsune

    KateKitsune

    28. August 2017 um 21:50

    In einem Satz: Mädchen mit Aspirationen verlässt ihren Heimatplanet um zu studieren, aber bereits die Reise zum intergalaktischen Harvard wird zu einer Herausforderung. Binti: Binti hat ein Problem. Als erste Bewohnerin der Erde wurde sie zur prestigeträchtigen Oomza Universität zugelassen. Aber mit einer Himba Familie, die stark in Traditionen verwurzelt ist, würde das daheim auf wenig Wohlwollen stossen. Besonders da ihre Eltern eine ganz andere Karriere für Binti vorgesehen haben -  die Ausbildung als Master Harmonizer abschließen und dann den väterlichen Astrolabe-Laden übernehmen. Anstatt zu diskutieren behält Binti ihr Mathematik Stipendium deshalb lieber für sich und macht sich heimlich auf den Weg zum intergalaktischen Raumhafen um die Erde zu verlassen und zu neuen Welten aufzubrechen. Schon kurz nach dem Start wird das lebende Raumschiff (Hallo Farscape!) jedoch von Meduse (eine Alienrasse mit Blutrache Mission) gekidnappt und Binti kämpft um ihr Leben noch bevor das Schuljahr begonnen hat. The Good: Die Geschichte von Binti wird schnell und ohne große Ausschweifungen erzählt. Der Leser wird sofort in die Handlung gezogen, die schon nach ein paar Seiten an Fahrt aufnimmt. Freunde von epischen Erzählungen mag das abschrecken. Für alle anderen kann das abwechslungsreich und kurzweilig sein. Mit den Himba und einer Protagonistin, die aus einem afrikanischen Kulturkreis stammt, bringt die Autorin Elemente zusammen, die einem in der Science-Fiction gemeinsam eher selten begegnen. Kulturelle Konflikte werden auf mehreren Ebenen ausgetragen. Innerhalb einer Familie, zwischen verschiedenen Stämmen und auch zwischen verschiedenen Rassen. Gerade das macht die Probleme besonders vielschichtig ohne jeden einzelnen Fall breittreten zu müssen. Coming of age und seinen Platz im Universum finden, sind leider doch nicht unkomplex. The Bad: Grundsätzlich geht es in Binti eher um Familien, Zugehörigkeit und kulturelle Konflikte als um die Ausgestaltung einer futuristischen Welt. Teilweise wirken die Probleme und Einstellungen der Charaktere dann doch etwas unterentwickelt. Natürlich kann es auch in einer Galaxie weit weit entfernt konservative Ideale geben, jedoch sollten auch diese sich vom Umfeld beeinflusst weiter- oder zurückentwickeln. Bintis Familie wirkt dagegen teilweise nur wie Menschen, die sich an die 50er Jahre klammern und nicht wie solche, denen bewusst ist, dass es intergalaktisches Leben gibt. Zudem schwächelt das Ende im Vergleich zu den Möglichkeiten, die die Geschichte geboten hätte. Hier wird doch etwas zu schnell eine Lösung gefunden.

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