Das Buch des Phönix

von Nnedi Okorafor 
3,2 Sterne bei15 Bewertungen
Das Buch des Phönix
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (7):
shari77s avatar

Hier bleibt nur die 5 Sterne Wahl- großartig

Kritisch (5):
B

Nach 50 Seiten abgebrochen. Schreibstil ist nicht meins. Gedanken dadurch immer wieder abgeschweift

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Inhaltsangabe zu "Das Buch des Phönix"

Man hat sie vieles genannt – ein Forschungsobjekt, ein Ding, eine Abscheulichkeit.

Sie selbst nennt sich Phoenix und ist ein genetisches Experiment. Mit nicht mehr als zwei Lebensjahren
verfügt Phoenix über den Körper und den Verstand einer Erwachsenen – und über Kräfte jenseits aller Vorstellungskraft. Eines Tages jedoch beschließt sie, nach Antworten zu suchen und bricht aus dem mysteriösen Turm 7, ihrem Zuhause, aus, um zu erkennen, dass dieser keine Zuflucht war, sondern ein Gefängnis.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959814935
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Cross Cult
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Kugenis avatar
    Kugenivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein sehr tolles und besonderes Buch von Okorafor!
    Klasse Prequel !!!

    "Das Buch des Phönix“ ist bereits der dritte Roman von Nnedi Okorafor der ins Deutsche übersetzt wurde und damit auch der dritte Roman den ich von dieser doch sehr besonderen Autorin lese. Okorafor wird dem Afro-Futurismus zugeordnet, ihre Romane sind eine Mischung aus Science Fiction, Fantasy und traditionellen und religiösen Elementen.

     

    INHALT

    Phönix ist eines der „Exemplare“, der Forschungsobjekte die von Menschen erschaffen wurden und  im „Turm 7“ leben.

    Phönix hat in den zwei Jahren die sie bereits existiert den Turm niemals verlassen. Entwickelt ist sie körperlich und auch geistig wie eine 40 Jahre alte Frau. Bis zu dem Tag an dem ihr bester Freund stirbt hat sie ihr Leben und die Experimente die im Turm 7 an ihr durchgeführt werden nie in Frage gestellt. Dies ändert sich mit seinem Tod schlagartig, sie bricht aus und sucht Antwort auf die Fragen danach zu welchem Zweck sie erschaffen wurde.

     

    LESEEINDRUCK

    Bei „Das Buch des Phönix“ handelt es sich um die Vorgeschichte zu „Wer fürchtet den Tod“, dies wird bereits auf den ersten Seiten im Prolog klar. Phönix lebt in der hochtechnisierten Zeit die in „Wer fürchtet den Tod“ längst Vergangenheit ist. Der Roman ist jedoch eine eigenständig, in sich abgeschlossenen Geschichte die auch losgelöst von Okorafors 2tem Roman gelesen werden kann.

     

    Wie in allen Romanen der Autorin gibt es auch diesmal wieder um eine politische, moralische Botschaft die hinter der tatsächlich erzählten Geschichte. Okorafor behandelt die Themen Rassismus und was Menschen einander bereit sind anzutun um Vorteile für sich selber zu erlangen. „Das Buch des Phönix“ ist deswegen kein Roman für zwischendurch, sondern fordert den Leser aktiv.

     

    Durch die Art des Erzählens wirkt es so, als würde man einen religiösen Text lesen. Man begleitet Phönix auf ihrem Weg aus der Unwissenheit zur Bewusstwerdung darüber wie die Welt um sie herum, um den Turm 7, funktioniert, was der Mensch für ein Wesen ist und schließlich dabei wie sie für sich und Ihresgleichen einen Platz in dieser Welt sucht.

     

    Wer Okorafor bereits kennt weiß, das sie in ihre Texte immer viel Gewalt mit einfließen lässt. Da macht sie auch bei „Das Buch des Phönix“ keine Ausnahme. Ich weiß das sich viele daran stoßen, ich persönlich finde aber, dass es zu ihren Geschichten, den Themen die sie behandelt passt. Die Gewalt wirkt nicht aufmerksamkeitsheischend sondern wird ganz nüchtern in die Handlung eingeflochten um das behandelte Thema - Rassismus und Gewalt gegen andere- noch besser in den Fokus zu stellen. Okorafor behandelt in ihren Geschichten nun einmal keine leichte Kost.

     

    FAZIT

    Abschließend kann ich dagegen, dass mich dieser Roman der Autorin wieder vollkommen überzeugt und sprach- und atemlos zurückgelassen hat. Ich liebe die doch sehr besondere Art des Erzählens und auch, wie am Ende alles Vorangegangene an seinen rechten Platz rückt und die gesamte Handlung absolut rund wirkt.

     

    Geeignet für Leser die sich gerne auf etwas Neues und Ungewöhnliches einlassen, für Fans von Okorafor sowieso.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Vivi300s avatar
    Vivi300vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn man sich an den Stil der Autorin gewöhnt hat, entfaltet sich eine großartige und facettenreiche Geschichte.
    Ungewöhnliche Science-Fiction


    Klappentext
    Man hat sie vieles genannt – ein Forschungsobjekt, ein Ding, eine Abscheulichkeit.

    Sie selbst nennt sich Phoenix und ist ein genetisches Experiment. Mit nicht mehr als zwei Lebensjahren
    verfügt Phoenix über den Körper und den Verstand einer Erwachsenen – und über Kräfte jenseits aller Vorstellungskraft. Eines Tages jedoch beschließt sie, nach Antworten zu suchen und bricht aus dem mysteriösen Turm 7, ihrem Zuhause, aus, um zu erkennen, dass dieser keine Zuflucht war, sondern ein Gefängnis.


    Mein Eindruck
    Es ist nicht das erste Buch, das ich von der Autorin lese, deswegen wusste ich auch schon ungefähr, was mich erwarten würde. Trotzdem war der Anfang wieder schwierig und gewöhnungsbedürftig aufgrund des trockenen und emotionslosen Erzählstils. 
    Ich habe mich schon damals bei "Wer fürchtet den Tod" gefragt, ob es mein persönliches Empfinden ist oder ob es an dem allgemeinen Stil der Autorin liegt.
    Nichtsdestotrotz: Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase begann die Geschichte mich dann doch zu fesseln. 
    Die Geschichte ist wirklich etwas besonderes. In vielen Punkten. Der Schreibstil ist eigen, ebenso wie der Erzählstil und die Art des Spannungsaufbaus. 
    Für mich macht es die Geschichte außergewöhnlich, facettenreich und alles in allem sehr unkonventionell. 


    Auch die Protagonistin ist alles andere als die Norm. Sie ist sehr unkonventionell in ihrem Handeln und Auftreten. 


    Mein Fazit
    Mir persönlich gefällt der Stil der Autorin, doch ich weiß, dass das garantiert kein Buch für jeden ist. Ich empfehle es also jedem, der auf der Suche nach einem außergewöhnlichen und unkonventionellen Stil ist :)

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    Aydas avatar
    Aydavor 9 Monaten
    Das Buch des Phönix

    3,5 Sterne
    Kurzer Inhalt:
    Wie auch in den vorherigen Büchern der Autorin,befinden wir uns in einer postapokalypschen Zeit. Wir lernen die zwei Jahre alte Phönix kennen,die in dem Turm Nummer 7 geboren bzw. erschaffen wurde und lebt im 28.Stockwerk . Sie ist jedoch wie eine 40 Jährige entwickelt und hat Flügel. Sie hat einen Freund, Saeed. Als er stirbt, fängt sie an ihr Leben und die Experimente in dem Turm in Frage zu stellen, sie flüchtet und beginnt den Kampf gegen die unterdrückende Herrschaft...

    Meine Meinung:
    Ich habe von der Autorin schon Wer fürchtet den Tod gelesen. Sie hat einen tollen Schreibstil und verbindet Afro-ScFi und gesellschaftliche,-und politische Themen in sehr besonderer Art. Man muss es mögen und vor allem viel zwischen Zeilen lesen. Es geht auch hier wieder ganz klar um Rassismus, Unterdrückung, unterschiedliche Völker, Ausbeutung,Machtverhältnisse und haben Bezüge zur aktuellen politischen Lage. Ich fand das Buch mittelmäßig gut, da mir der roten Faden etwas fehlte und es mir zuviel um die Hauptprotagonistin und. Ich fand die Story manchmal etwas überdreht aber insgesamt schnell und gut zu lesender Schreibstil. Sie ist eine außergewöhnliche Autorin und behandelt wichtige Themen. Ich fand die Geschichte insgesamt gut und vergebe 3,5 Sterne.
    Ich bedanke mich bei dem tollen Verlag Cross-Cult für das Buch.

    Autorin:
    Die in den USA geborene Tochter zweier Igbo-nigerianischen Eltern war in ihrer Jugend eine erfolgreiche Tennisspielerin. Doch dann wurde bei ihr Skoliose diagnostiziert und ihre Sportlerkarriere war am Ende. Also begann sie zu schreiben. In ihre Geschichten fließen sowohl ihre westafrikanischen Erfahrungen ein, als auch ihr Leben in Amerika. Zunächst veröffentlichte sie mit Zahrah the Windseeker und The Shadow Speaker zwei Jugendromane, die mit Preisen überhäuft wurden. Für ihr Kurzgeschichte Binti erhielt sie den Nebula-Award.
    (Quelle: www.cross-cult.de)

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    julemausi89s avatar
    julemausi89vor 10 Monaten
    Wo ist der rote Faden?

    Es tut mir eigentlich in der Seele weh, dass dieses Buch so schlecht abgeschnitten hat bei mir, denn seht euch diesen Schatz doch mal an! In das Cover hatte ich mich auf den ersten Blick verliebt und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, stand für mich felsenfest fest, dass ich es unbedingt lesen muss!

    Doch der Absturz aus diesem Höhenflug kam ziemlich schnell:

    Die Geschichte, die von Phoenix aus der Ich-Perspektive erzählt wird und sich um durch Experimente an Menschen entstandene "Monster" dreht, ist heillos unstrukturiert und strotzt nur so von Wiederholungen. Das mag am Anfang noch als Stilmittel akzeptiert werden, wirkt aber schnell abgenutzt und einfach nur nervig.

    Für mich war außerdem einfach kein Ziel erkennbar, auf das dieses ganze Martyrium (anders kann ich es einfach nicht nennen) hinausläuft. Es gab keinen Spannungsbogen, zählt man den nicht mit, der sich innerlich aufgebaut hat in der Hoffnung, der Erzählung endlich einen Sinn abringen zu können.

    Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich von einem Buch selten so sehr enttäuscht war. Es mag seine Liebhaber finden (da es ja auch nicht das erste Buch der Autorin ist, welches ins Deutsche übersetzt wurde, müssen die anderen erfolgreich genug gewesen sein), aber definitiv nicht in mir. Es erstaunt mich ohnehin, dass ich tatsächlich bis zum Ende durchgehalten habe!

    Kommentare: 1
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    steffischultzzzs avatar
    steffischultzzzvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Idee - nur leider scheitert es an der Umsetzung.
    Weniger ist mehr

    Wie man am Titel bereits erahnen kann, hat mir das Buch leider nicht so gut gefallen. Zu Beginn ist mir sofort der gewöhnungsbedürftige Schreibstil aufgefallen - auf den man sich aber auch gut einlassen kann.
    Was mich größtenteils gestört hat: In diesem Buch folgen Ereignisse auf Ereignisse ohne tiefgreifende Erläuterungen - somit bleiben viele Fragen offen, die bis zum Ende nicht beantwortet werden. Ich hätte mir also weniger "Extras" und dafür mehr Tiefe gewünscht. Außerdem haben viele Szenen auf mich sehr konstruiert gewirkt, sodass ich mit diesem Buch einfach nicht warm geworden bin. Die Story an sich ist zwar sehr interessant war, aber leider hat es an der Umsetzung gemangelt...

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    CanYouSeeMes avatar
    CanYouSeeMevor 10 Monaten
    Das Buch des Phönix

    Sie selbst nennt sich Phoenix und ist ein genetisches Experiment. Mit nicht mehr als zwei Lebensjahren verfügt Phoenix über den Körper und den Verstand einer Erwachsenen – und über Kräfte jenseits aller Vorstellungskraft. Eines Tages jedoch beschließt sie, nach Antworten zu suchen und bricht aus dem mysteriösen Turm 7, ihrem Zuhause, aus, um zu erkennen, dass dieser keine Zuflucht war, sondern ein Gefängnis.

    Der Schreibstil der Autorin ist eher geradlinig und direkt, er konnte mich jedoch gut mitziehen. Auch wenn ein Tick mehr Emotionalität der Sache gut getan hätte, waren Handlung und Sprache eine angenehme Einheit.
    Protagonistin Phönix hat mich ein wenig ambivalent zurückgelassen, ihre Handlungen und Einstellungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Dennoch habe ich sie als sehr interessante Protagonistin erlebt, durch deren Sichtweise eine spannende Story zu entdecken galt. Sie ist gut und facettenreich charakterisiert und auch die Nebencharaktere wirken, so weit es in einem Sci-Fi Roman möglich ist, realitätsnah und authentisch. 
    Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, sie wirkt auch nach dem Lesen noch auf den Leser. Mir konnten nicht alle aufgekommenen Fragen beantwortet werden und allgemein hatte ich das Gefühl, dass die Handlung stellenweise ein wenig zu sehr voran getrieben wurde. Ein wenig mehr Gelassenheit und somit vielleicht auch 10-20 Seiten mehr hätten dem Ganzen keinen Abbruch getan. In dem Buch befinden sich viele Andeutungen auf die afrikanische Kultur, ein Aspekt, den ich nicht erwartet habe und der mich positiv überrascht hat. 

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    histerikers avatar
    histerikervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber danach der Highlight! Ich bin angefixt und Afroscifi werde ich eindeutig weiter verfolgen.
    Das Buch lässt nicht los

    Inhalt:
    Phönix ist ein Exemplar und wurde im Turm 7 erschaffen. Wenn ihr Freund Saeed stirbt, beschließt sie zu fliehen. Aber kann sie den Großaugen entkommen?

    Bewertung:
    Der Anfang mit dem Prolog hat mich verwirrt und die ersten Kapitel warfen ziemlich viele Fragen auf. Ich war mir nicht sicher, ob ich mit dem Buch warm werde. Aber je länger ich gelesen habe, desto mehr bin in die Geschichte eingetaucht und fühlte mich ziemlich wohl drin, trotz der Tatsache, dass es eine ziemlich düstere Geschichte ist.
    Das Buch beinhaltet viele Anspielungen an afrikanische Geschichte, Autoren und das Leben. Das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich alles entdeckt habe. Das aber stört  mich gar nicht, so habe ich die Möglichkeit beim zweiten Lesen Neues zu entdecken.
    Die Charaktere fand ich sehr interessant und deren Entwicklung war gut zu verfolgen. Natürlich handelten sie nicht immer so, wie man es sich vorstellt, aber das fände ich auch langweilig. Phönix ist gar nicht so naiv, wie es den Anschein hat und ihre Freunde sind ein fester Bestandeteil von ihr und der Geschichte.
    Ich habe das Buch im Ganzen als sehr gesellschafttskritisch verstanden, wobei es nicht als Moralgeschichte zu sehe ist. Das ist eindeutig ein Pluspunkt.
    Lasst Euch nicht entmutigen, dass Buch lohnt sich!

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    Aramaras avatar
    Aramaravor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Super Idee, aber noch sehr ausbaubar
    Super Idee, aber noch sehr ausbaubar

    Eine apokalyptische Welt, Turm 7 und Phönix. Sie lebt in diesem Turm, ist dort geboren und wird dort aufgezogen, sie ist 2 Jahre alt, sieht aber aus wie 40. An ihr wurde ein genetisches Experiment durchgeführt, weshalb sie stark erhitzt und alles, was sie berührt Feuer fängt.
    Sie lernt dort Saeed kennen, auch ein Opfer genetischer Experimente. Durch ihn entbrennt in ihr der Wille zur Flucht und die Wut über die Organisation.
    Nach und nach erkennt sie die Bedeutung ihres Namens und man begleitet sie auf ihrer Reise der Selbstfindung und der Rebellion.

    Die Idee ist wirklich gut. Eine postapokalyptische Welt- genetische Experimente. Diese Zukunftsvision ist in Ansätzen sogar sehr wahrscheinlich, immerhin experimentiert die Menschheit bereits jetzt an zahllosen Genforschungen.
    Sprachlich ist es sehr gewöhnungsbedürftig. Man muss sich darauf einlassen, aber dennoch kann es zwischenzeitlich sehr verwirrend sein, sodass auch ich die ein oder andere Passage zweimal lesen musste.
    Die Handlung lässt ebenfalls eher zu wünschen übrig. Dort ist noch viel Luft nach oben. Es gibt kein richtiges Ziel in diesem Buch, keinen richtigen roten Faden, dem der Leser folgen kann. Dementsprechend gibt es kein Finale auf das man hinfiebert und mir fehlte die Spannung. Die Protagonistin weiß oft selbst nicht so richtig, was sie eigentlich vorhat, ist sehr impulsiv (mag ihrem Namen zu schulden sein) und handelt oft recht unlogisch. Deshalb hat mich auch das eigentlich gar nicht so schlechte Ende eher unbefriedigt zurückgelassen.
    Die Geschichte wird gegen Ende aber dennoch etwas spannender und interessanter, man erfährt Details über die Türme und ihre Experimente, wovon ich mir noch mehr gewünscht hätte.
    Alles in allem sind es für mich solide 3 Sterne. Die Idee ist sehr gut, Die Handlung hat noch viel Besserungsbedarf und die Sprache ist gewöhnungsbedürftig. Für Fans apokalyptischer Romane möchte ich dieses Buch dennoch empfehlen und ich selbst werde mir die Autorin merken!

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    Lia_Lunas avatar
    Lia_Lunavor 10 Monaten
    Das Forschungsobjekt aus Turm 7

    Wir befinden uns in der Zukunft, im Turm 7.

    Einer der vielen Türme, in denen von Forschern sogenannte Forschungsobjekt, Dinge oder auch einfach nur Abscheulichkeiten genannt, erschaffen und zu Forschungszwecken gehalten werden.
    Und unsere dunkelhäutige Hauptprotagonistin Phönix ist eine davon.

    Sie wurde vor erst 2 Jahren im Turm 7 von Medizinern erschaffen, erscheint jedoch optisch wie eine erwachsene Frau, und verfügt über mächtige Fähigkeiten.
    Sie lebt dort im 28. Stockwerk, zusammen mit anderen ihrer Art, und vermutlich würde sie auch irgendwann einmal dort sterben.

    Wenn, ja wenn da nicht eines Tages ihr Freund Saeed Suizid begehen würde, und daraufhin in ihr ein unbändiger Drang danach,  Antworten zu finden, aufkeimen würde.
    Anworten auf all ihre insich brennenden, unerträglichen Fragen nach dem alles erstickenden Warum.

    Sie macht es sich zum Ziel die Fesseln abzuwerfen, auszubrechen, Antworten zu finden und allem voran, alle Forschungsobjekte aus den weiteren Türmen zu befreien.

    Komme, was da wolle..


    Nnedi Okorafor hat mit "Das Buch des Phönix" ein weiteres, sehr gutes Afro Sci-Fi Fantasy Buch der etwas anderen Art geschaffen.
    Sie führt uns wieder einmal in eine Welt voller Wut, Unterdrückung, Rassismus und vorallem der Machtausübung über Andere.
    Wir treffen abermals, wie schon in "Wer fürchtet den Tod", auf die Völker der Okeke und Nuru.
    Und wir begleiten wieder einmal eine starke Hauptprotagonistin, bei ihrem Kampf nach Gerechtigkeit und vorallem gnadenloser Rache.

    Fazit:
    Mir hat dieser neue Roman von Nnedi Okorafor gefallen, gerade weil er so andersartig ist.
    Der Schreibstil ist einfach, kurz und knackig. Die Kapitel sind hingegen eher lang gehalten.
    Die Autorin führt einen gerne in Welten die sehr düster sind, mit einer Atmosphäre, die mindesten so dick ist, wie manch Londoner Nebel des 19. Jahrhunderts.
    Sie verpackt ihre Worte sehr oft mit einer Prise Wut, Verzweiflung und manchmal ist das Ganze so verwirrend, das an diesen Stellen vermutlich schon so manche Leser/Innen das Buch entnervt aus der Hand gelegt haben.
    Aber ich nicht, ich mag das, ich kann sehr gut in diese konfusen, teils doch sehr naiven, sich gerne immer wieder wiederholenden Gedankenschleifen und Aussagen der Protagonistin eintauchen und vorallem mitfühlen.

    Schlussum, toll, bitte mehr davon und 4 Sterne von mir.

    Ein ganz lieber Dank geht an den Cross Cult Verlag, die mir wieder einmal ein Rezensionsexemplar überlassen haben.

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    marpijes avatar
    marpijevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Apokalyptische Welt voller Wut und Hass
    Schwer, düster und sehr beklemmend

    Phönix ist ein Forschungsobjekt, ein Ding, eine Abscheulichkeit . Sie lebt  in Turm 7 und an einem Tag sie bricht aus ihren zuhause aus - sie will Antworten finden auf die brennenden Fragen und von allem sie will die andere Abscheulichkeiten aus ihren Türmen befreien...


    Der Schreibstil ist nicht schlecht, für mich war leicht und flüssig zu lesen, die Autorin schreibt in kurzen deutlichen Sätzen nur der Inhalt hat mich überhaupt nicht überzeugt - düster und verwirrend . Die Sätze sind bildhaft und die Szenen welche entstehen von meine Augen sind mit viel Gewalt geprägt . Auf jeder Seite spüre ich der große Hass und Wut , Phönix und ihre Freunde , Saeed und Mmuo haben nur ein Ziel - Rache. Die enorme Portion von die böser Energie hat mir nicht gefallen und ich muss mich zwingen das Buch zum Ende zu lesen.  Die Protagonisten sind mir fremd und ich habe keine Nähe zu denen gefunden.
    Das Buch ist ein Schrei gegen Rassismus , aber für mich hat die Autorin die falsche Töne genommen - brutal, schwer, und bisschen unlogisch konstruiert - hier sind die weißen die Monster...
    Die Atmosphäre drückt  und das schlimste für mich war, dass ich habe in diesen Buch kein Ton von Optimismus gefunden, sogar die Liebe zum Kofi muss sofort " getötet " sein.


    Ich kenne von die Autorin das Buch  " Wer fürchtet den Tod " und dort die magische Note hat die schreckliche Ereignisse abgemildert, hier hat das gefehlt, wäre das meine erste Buch von die Autorin, werde ich keine mehr von ihr lesen, das ist überhaupt nicht meine Art von Fantasy.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Cross-Cult_Verlags avatar
    Ein Experiment: Phönix und die Rache 

    Phönix ist kein gewöhnlicher Mensch. Sie ist ein genetisches Experiment mit unvorstellbarer Kraft: Sie besitzt Flügel und kann Dinge mit ihrer bloßen Berührung in Flammen aufgehen lassen. Phönix lebt seit zwei Jahren im 28. Stockwerk von Turm 7, einem Ort an welchem viele Abscheulichkeiten wie sie selbst leben. 

    Denn obwohl Phönix den Verstand und Körper einer Erwachsenen besitzt, existiert sie erst seit diesen zwei Jahren auf Erden. Und entschließt sich dazu, ihr bekanntes Terrain zu verlassen, um die Welt um sie herum zu entdecken. Sie will nicht mehr ständig als Forschungsobjekt beobachtet und analysiert werden, sondern frei sein.

    Auch in ihrem dritten Roman erschafft Nnedi Okorafor eine fantastische Welt zwischen Fantasy und Science Fiction - wundersam und erschreckend zugleich.

    Zur Autorin:
    Die nigerianisch-amerikanische Schriftstellerin Nnedi Okorafor ist Professorin für Creative Writing an der University of Buffalo. Ihre Werke gehören zu den Genres Science-Fiction, Fantasy und Afrofuturismus. Bei Cross Cult sind ihr überraschender Erfolg „Lagune“ sowie „Wer fürchtet den Tod“ bereits erschienen.

    Und darum geht’s genau in „Das Buch des Phönix“:
    Man hat sie vieles genannt – ein Forschungsobjekt, ein Ding, eine Abscheulichkeit.

    Sie selbst nennt sich Phönix und ist ein genetisches Experiment. Mit nicht mehr als zwei Lebensjahren verfügt Phönix über den Körper und den Verstand einer Erwachsenen – und über Kräfte jenseits aller Vorstellungskraft. Eines Tages jedoch beschließt sie, nach Antworten zu suchen. Sie bricht aus ihrem Zuhause aus - dem mysteriösen Turm 7. Dabei muss sie erkennen, dass dieser keine Zuflucht war, sondern ein Gefängnis.


    Und so könnt ihr an der Leserunde teilnehmen:

    Beantwortet uns bis einschließlich 11. November 2017 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren*:

    Wenn ihr euch einem genetischen Experiment unterziehen könntet (oder müsstet), was wäre die Eigenschaft oder die Kraft, die ihr gerne hättet? Alles in Feuer verwandeln wie Phönix, fliegen, unsichtbar werden, Gedanken lesen?

    * Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!
    Zur Leserunde

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