Noëlle Châtelet Die Dame in Blau

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Inhaltsangabe zu „Die Dame in Blau“ von Noëlle Châtelet

Neu gestaltet: Noëlle Châtelets Erfolgsroman! Mit Leichtigkeit und Esprit erzählt Die Dame in Blau von den Empfindungen einer Frau, die sich aus der einengenden Effizienz des Alltags, der ewigen Hektik und dem Diktat von Schönheit und Jugendlichkeit löst. Mireille, attraktiv, erfolgreich, Anfang fünfzig, ist im Streß. Als sie mal wieder über einen Pariser Boulevard hetzt, wird sie von einer alten Dame im blauen Kostüm aufgehalten. Unwillkürlich verfällt Mireille in deren Schrittempo und verspürt plötzlich eine ungeheure Gelassenheit. Sie zieht sich völlig aus ihrem derzeitigen Leben zurück. Sie geht nicht mehr ins Büro, läßt Liebhaber und Freundinnen abblitzen, die engen Jeans tauscht sie gegen ein bequemes Kostüm, das ihr die Mutter vererbte. Mireille nimmt ihr Älterwerden entspannt wahr, genießt die kleinen Dinge des Alltags, bis.

Ein Buch über das Stehenbleiben

— tination
tination

Angenehm dahinplätscherndes Büchlein, das unsere Hektik des Alltags sowie das Hinterherhetzen nach Schönheitsidealen in Frage stellt.

— Rumpelwicht1983
Rumpelwicht1983

Ich mag ja französische Bücher, aber diese Geschichte hat sich mir nicht so ganz erschlossen.

— Queenelyza
Queenelyza

Hatte mir nach der Klatschmohnfrau mehr versprochen.

— glanzente
glanzente

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  • Ein Buch über das Stehenbleiben

    Die Dame in Blau
    tination

    tination

    09. November 2016 um 21:08

    Das Buch: Mireille ist Mitte 40 und rennt durch ihr Leben. Der Beruf ist stressig und fordert ihre ganze Zeit. Doch plötzlich sieht sie in der schnell dahintreibenden Menschenmasse eine Dame in einem blauen Kostüm. Diese bewegt sich sehr langsam vorwärts, ganz anders als der Fluss der Menschenmasse. Und Mireille ist fasziniert von dieser Langsamkeit. Und so beschließt sie, ihren Job aufzugeben und nur noch im Jetzt zu leben. Und das ganz Gemütlich. Ganz zur Verwunderung von Mireilles Tochter und bester Freundin….Fazit: Irgendwie wird man mit Mireille nicht warm. Es schreit nach einer Midlifecrisis ihrerseits. Denn auch wenn der Job stressig ist, dass man alles so hinwirft wie sie? Das wird hier nicht erklärt. Es geht auch kaum um das Warum – eher wie Mireille es anstellt und ihre Tage nun so verbringt. Was sie dort erlebt ist in keiner Weise spannend. Doch das ist wohl der Aussage von der Autorin. Daher treibt dieses Buch nur auf der Oberflächlichkeit. Denn was passiert, wenn die Langeweile langweilt? Und das wird der Protagonisten über kurz oder lang doch passieren. Schade, dass diese Gegenseite absolut nicht beleuchtet wird. Da helfen auch die verständnislose Freundin und die Tochter wenig.Die Autorin schreibt locker und leicht dieses kurze Werk dahin. Aber eben ohne diesen gewissen Gegenpol. So bleibt es leider nur ein Buch, was man lesen kann, aber nicht unbedingt muss.https://booksoftination.wordpress.com/2016/11/09/noelle-chatelet-die-farbentrilogie/

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  • Das sanfte wiegen, der neue Rythmus

    Die Dame in Blau
    dicketilla

    dicketilla

    Mireille , etwas über fünfzig, lässt sich vom Strom der Menschenmassen treiben . Auf einem breiten Boulevard kommt dieser plötzlich zum Stocken, verursacht durch den sanften wiegenden Gang einer älteren Dame in Blau. So schließt sie sich deren Gang an , und diese ungewohnte Langsamkeit bietet ihr einen ungewohnten Reiz . Und wie aus einer Laune heraus lässt sie ihre aufreizende Kleidung im Schrank hängen, steckt ihr langes Haar zu einem Knoten, und kleidet sich mit einem unscheinbarem grauen Kostüm. Kündigt ihren Job in der Agentur, und es beginnt eine neue Langsamkeit in ihrem Leben. Sie geniest es nicht mehr Ansprüchen ihrer Weiblichkeit gerecht zu werden , keine gefügige Liebhaberin mehr zu sein, ihren Tag langsam zu beginnen. Im Morgenmantel den Tag , mit einer selbst gekochten Suppe zu erfüllen . Ein ergrautes Haar erfüllt sie mit Freude, und erste Anzeichen des Welkens in ihrem Gesicht erzeugt ein Lächeln der sich nahenden Zukunft. Wieder einmal wunderschön in Worte gefasst. Eine Geschichte, die sich gegen die Hektik des Alltags, der Jugendlichkeit wendet. Das Alter als etwas Willkommenes, Schönes beschreibt . Es ist das erste Buch mit dem die Autorin bekannt wurde. Die Klatschmohnfrau Das Sonnenblumenmädchen Mit dem Kopf zuerst Die letzte Lektion Sind weiterhin von ihr erschienen. Die ersten drei Bücher gibt es auch in einem Band.  

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  • Einfach ausgeklinkt

    Die Dame in Blau
    Sabine17

    Sabine17

    Mireille ist Anfang 50, eine Karrierefrau mit einer erwachsenen Tochter und einem Liebhaber. Sie ist immer im Stress, sehr auf ihre Karriere bedacht und auf ihr Aussehen. Eines Tages fällt ihr eine alte Dame in Blau auf, die in einem langsamen, wiegenden Schritt unbeirrt von den vorbeieilenden Menschen quasi ein Hindernis auf dem Bürgersteig darstellt. Und plötzlich verlangsamt Mireille auch ihren Schritt: "Zu behaupten, der Gedanke sei ihr gekommen, wäre übertrieben. Ein Impuls. Ein Impuls drängt sie plötzlich, sich dem Gang der unerschütterlichen alten Dame anzupassen." (S. 8) Und ab da klinkt sie sich aus ihrem bisherigen Leben aus und lässt sich einfach treiben. Sie zelebriert das Nichtstun, lässt ihre Gedanken schweifen und beobachtet Dinge, die sie vorher nie wahrgenommen hat. Mir persönlich war dieses Umstellen des Schalters ein bisschen zu krass und damit etwas unglaubwürdig. Allerdings hat mir die Idee sehr gut gefallen. Zumal mir auch schon öfter der Gedanke gekommen ist, wie es wäre, einfach aus dem Alltagstrott auszusteigen. Noelle Châtelet beschreibt dies mit wunderbar poetischen Worten und Bildern. Ein schönes, kleines Buch, um über den Sinn des Lebens nachzudenken.  

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  • Rezension zu "Die Dame in Blau" von Noëlle Châtelet

    Die Dame in Blau
    parden

    parden

    07. April 2012 um 00:01

    DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT... Mireille ist Anfang fünfzig, sehr attraktiv und erfolgreich im Beruf. Sie hat einen Liebhaber und eine erwachsene Tochter. Und sie ist ständig im Stress, wie alle ihre Freundinnen und Kolleginnen. Als sie aber über einen der Pariser Boulevards hetzt, wird sie aufgehalten: Eine alte Dame in einem blauen Konstüm geht langsam, unberührt von der allgemeinen Eile, vor ihr her. Unwillkürlich verfällt Mireille in den Schritt der Dame in Blau, übernimmt ihr Tempo. Plötzlich verspürt sie eine ungeheure Gelassenheit und innere Ruhe, der sie sich hingibt - so weit hingibt, dass sie sich völlig aus ihrem bisherigen Leben ausklinkt. Auf einmal genießt sie es, nicht mehr dauernd etwas darstellen zu müssen und wie der Hamster in seinem Rädchen zu strampeln. Sie kostet das Verstreichen der Zeit aus und freut sich an den kleinen Dingen des Alltags... Mireille entdeckt in ihrem Leben die Langsamkeit und erkennt eine vollkommene Veränderung der Wahrnehmung und der Perspektive. Nicht mehr immer schon auf das Ziel ausgerichtet, erkennt sie nun auch die Schönheiten des Weges selbst. Sie lässt ihr altes Leben ohne Melancholie hinter sich: "Der brave Soldat, der in ihr steckt und immer gesteckt hat, hat plötzlich Lust zu desertieren" (S. 25). Der Zwang zur Schönheit, der Wahn der Jugendlichkeit, das Alltagsgehetze und die Erfolgsgier - all das lässt Mireille nun hinter sich und erlebt darin ein neues Glück. Ein Weg, der in seiner Radikalität sicher nicht einfach nachvollzogen werden kann. Der aber durchaus zum Nachdenken anstoßen kann, zum Nachdenken darüber, wieviel Langsamkeit in unserem Leben wir uns zugestehen... Ein bezauberndes kleines Buch, dessen Nachfolger hier schon in den Startlöchern stehen.

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  • Rezension zu "Die Dame in Blau" von Noëlle Châtelet

    Die Dame in Blau
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    04. October 2011 um 12:41

    Dieses Buch habe ich gleich nach "Die Klatschmohnfrau" gelesen und war ein wenig enttäuscht. Es hat mir sprachlich durchaus gefallen, aber die Geschichte war für mich etwas farbloser und es fehlte ein wenig der Charme.
    An einer Stelle begegnet die Dame in Blau der Klatschmohnfrau, bzw umgekehrt, es kreuzen sich sozusagen die Romane, ein kleines aber gelungenes Stilmittel.

  • Rezension zu "Die Dame in Blau" von Noëlle Châtelet

    Die Dame in Blau
    Pantheon

    Pantheon

    23. February 2008 um 11:26

    Eines der besseren Bücher Noelle Châtelets und absolut lesenswert.