Noëlle Châtelet Die Klatschmohnfrau

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Inhaltsangabe zu „Die Klatschmohnfrau“ von Noëlle Châtelet

In dem märchenhaften Roman Die Klatschmohnfrau gibt es ein Wiedersehen mit der Dame in Blau.
Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast fünfzig Jahre war sie mit Edouard verheiratet, einem Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Pflichtbewusst und rücksichtsvoll hat sie immer für andere gelebt, den ernsten Edouard, ihre Kinder und später die Enkelkinder.
Und dann lernt sie Félix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Marthes erste große Liebe. Félix, der Maler ist und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander. Sie, die stets dunkelblau gekleidet war, kauft sich ein rot gemustertes Kleid, klatschmohnrot wie das der jungen Frau, die sie auf der Straße gesehen hat. Von ihren überraschten und peinlich berührten Kindern lässt sie sich nicht im geringsten in ihrem neuen Lebensgefühl beirren. Voller Selbstbewusstsein und Fröhlichkeit genießt Marthe mit Félix ihre Liebe. Von der Hardcover-Ausgabe Die Klatschmohnfrau wurden bisher über 50.000 Exemplare verkauft. Jetzt erstmals als Taschenbuch.

Eine späte Liebe

— tination

was eine 70 jährige noch erleben, fühlen kann!

— efell

eine zauberhaft erzählte geschichte. das buch lässt mich mit viel liebe, einem schmunzeln und wärme zurück.

— LeseSprotte

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Eine berührende Geschichte, wunderbar gezeichnete Charaktere und eine poetische Sprache.

— EllenHeidboehmer

Ein ganz fabelhaftes kleines Büchlein über Liebe und Leidenschaft mit einer wunderbar bildhaften Sprache!

— Kleines91

Ein kurzer Roman der leisen Töne, der von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert. Absolut empfehlenswert.

— ankevomsund

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  • Eine späte Liebe

    Die Klatschmohnfrau

    tination

    09. November 2016 um 21:12

    Das Buch: Im zweiten Teil der Trilogie geht es nun um die ominöse Dame in Blau. Sie heißt Marthe und findet im hohen Alter endlich und sehr unverhofft die erste große Liebe. Und das ausgerechnet in ihrem Lieblingscafé. Was da so alles passiert und vor allem ihre Familie (Kinder und Enkel) auf den neuen Mann reagieren?Fazit: Im Gegensatz zum ersten Teil, wo es nur um das Stehenbleiben handelt, geht es hier weitaus ernster zu: es dreht sich um die Liebe. Und auch wenn das hohe Alter der Protagonistin abschreckt, es handelt sich erfrischend echt um eine Geschichte über die allererste Liebe. Und selbst Marthes verstorbener Mann aus der Vergangenheit findet hier Platz und schafft die Tiefgründigkeit der einzig wahren Liebe der jetzigen Marthe. Weiterhin ist dieses kleine Zusammenspiel mit dem ersten Buch durchaus erfrischend. Handelt es sich dort um ein Stillstehen, so bricht Marthe zu neuen Welten auf. Genau das Gegenteil von dem, was Mireille (aus dem ersten Buch) an Marthe (die Dame in Blau) so toll fand. Und so erhält der erste Teil der Trilogie doch noch einen Zusatzpunkt und verbindet diese Bücher weit mehr als es die Hauptcharaktere je könnten. Zusammenfassend ist der zweite Teil wesentlich besser ausgearbeitet und tiefgründiger. Die Lockerheit des ersten Teiles wird aber hier positiv fortgesetzt. Und ist auch unabhängig vom ersten Teil durchaus eine Lesung wert.https://booksoftination.wordpress.com/2016/11/09/noelle-chatelet-die-farbentrilogie/

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  • Die Klatschmohnfrau - ein schönes Bild!

    Die Klatschmohnfrau

    efell

    06. June 2016 um 18:39

    Voller Sensibilität und Zartgefühl erzählt Noelle Chatelet die Geschichte von Marthe, die spät im Leben ihrer ersten großen Liebe begegnet und vollerSelbstbewußtsein und Fröhlichkeit dieses neue Gefühl lebt.

    schön zu lesen, man fühlt und freut sich richtig mit Marthe mit.

  • Rezension zu "Die Klatschmohnfrau" von Noelle Châtelet

    Die Klatschmohnfrau

    Kleines91

    Klappentext: Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast fünfzig Jahre war sie mit Edouard verheiratet, einem Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Pflichtbewusst und rücksichtsvoll hat sie immer für andere gelebt, den ernsten Edouard, ihre Kinder und später die Enkelkinder. Und dann lernt sie Felix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Marthes erste große Liebe. Felix, der Maler ist und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander. Sie, die stets dunkelblau gekleidet war, kauft sich ein rot gemustertes Kleid, klatschmohnrot wie das der jungen Frau, die sie auf der Straße gesehen hat. Von ihren überraschten und peinlich berührten Kindern lässt sie sich nicht im geringsten in ihrem neuen Lebensgefühl beirren. Voller Selbstbewusstsein und Fröhlichkeit genießt Marthe mit Felix ihre Liebe.  Meine Meinung: Ich hatte mich schon sehr auf dieses Buch und war auch sehr froh, als ich es in einem Wichtelpaket fand. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein ganz wunderbares echtes Büchlein und eine Geschichte, die mir das Leben zeigt.  Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch und aus dem Leben gegriffen. Und auch die Thematik, Liebe und Sex im Alter, hat mir sehr zugesagt, da sie auch nicht irgendwie abgedroschen oder so beschrieben wurde und auch ohne jeglichen unnötigen Kitsch - sondern einfach nur so, wie es auch wirklich ist. Sehr sehr schön. Auch die Sprache der Autorin war herrlich. So schön bildhaft und trotzdem unverblümt. Vielleicht finde ich ja so langsam Zugang zur französischen Literatur ;)

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    • 3
  • Eine späte Liebe

    Die Klatschmohnfrau

    silviaanni

    Marthe, 70 Jahre und verwitwet, findet in dem Kunstmaler Félix eine neue Liebe. In dem Café "Les trois canons" lernen die beiden sich kennen. Eine zarte Liebe beginnt. Viel zu lange hat Marthe sich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen. Durch Félix, der Mann mit den tausend Halstücher, wie sie ihn liebevoll nennt, beginnt ihr Leben wieder Farbe zu bekommen. Sie renoviert ihr Schlafzimmer und beginnt wieder Kaffee zu trinken. Alles Sachen, die sie jahrelang vernachlässigt hat. Nur wie soll ihre Familie mit dieser neuen Liebe umgehen. Werden sie Félix und vor allem ihre Liebe akzeptieren? Und vor allem, wie soll sie selbst mit diesem überraschenden Gefühlschaos zurechtkommen? Eine sehr schöne Geschichte, die einem die Hoffnung gibt, auch noch im Alter die Liebe seines Lebens zu entdecken. Für mich ist dieses Buch eine kleine Botschaft! Nicht nur für ältere Menschen, sondern für Alle. Denn - es ist nie zu spät um zu lieben!!!

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    • 4

    dicketilla

    17. April 2014 um 09:43
  • Die Klatschmohnfrau und der Herr mit den Tausend Halstüchern

    Die Klatschmohnfrau

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 19:49

    Marthe ist 70 und in ihrem langweiligen Leben gefangen. Jeden Tag steht sie nach einem Seufzen auf, macht sich einen Ceylon-Tee und trinkt Nachmittags im "Trois Canons" einen Eisenkrauttee. Zur gleichen Zeit trinkt ein weiterer Stammgast - der Mann mit den tausend Halstüchern - dort seinen Kaffee. Eines Tages richtet er seine Aufmerksamkeit dabei Marthe. Dieser Tag läutet für sie einen neuen Abschnitt ein. Sie bricht aus ihrem langweiligen Leben aus, trinkt fortan Kaffee statt den langweilien Tee und verliebt sich in Felix - den Mann mit den tausend Halstüchern...  Die Autorin erzählt die Geschichte von Marthes spätem Frühling mit einer poetischen, bildgewaltigen und farbenprächtigen Sprache, die einem den Atem verschlägt.  Viel mehr gibt es über diese 152-seitige Geschichte auch nicht zu erzählen, ohne zu viel zu verraten. Doch länger hätte die Geschichte auch nicht sein müssen. Es stimmt genau so wie es ist.  Man hat das Büchlein in kürzester Zeit verschlungen und möchte es zu keiner Zeit aus der Hand legen.  Einfach großartig!  Fazit: Eine liebevoll erzählte Geschichte über den späten Frühling einer langweiliger Bahnen festgefahrener Rentnerin. Absolute Leseempfehlung von mir!

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  • Für Liebe ist es nie zu spät

    Die Klatschmohnfrau

    Igelmanu66

    Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast 50 Jahre war sie mit Edmond verheiratet und hat pflichtbewusst immer nur für andere gelebt. Und dann lernt sie Félix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Félix, der Maler ist und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander. Sie, die stets dunkelblau gekleidet war, kauft sich ein rot gemustertes Kleid, klatschmohnrot wie das der jungen Frau, die sie auf der Straße gesehen hat. Von ihren überraschten und peinlich berührten Kindern lässt sie sich nicht im Geringsten in ihrem neuen Lebensgefühl irritieren. (Klappentext) Marthe ist alt geworden. Und so fühlt sie sich auch. Ihr Tag verläuft im immer gleichen Rhythmus. Sie steht immer zur gleichen Zeit auf, trinkt den gleichen Tee. Sie kleidet sich dezent, wie es sich für eine Witwe ihres Alters gehört. Und jeden Abend sitzt sie zuhause und wartet auf einen möglichen Anruf ihrer Enkel. Unbewusst ist sie dankbar für ihre altersbedingten körperlichen Beschwerden, denn um die muss sie sich kümmern, indem sie peinlichst genau auf ihre Medikamente achtet und stets „in sich reinhorcht“. Im Grunde verliefen die letzten 50 Jahre ihres Lebens so unspektakulär. Als junges Mädchen wurde sie von ihrem Vater an einen Mann verheiratet, der zwar ein Ernährer war, aber niemals ein liebender Ehemann. Der es sich im Gegenteil zur Mission gemacht hatte, dem damals noch jungen Mädchen sämtliche romantischen „Flausen“ auszutreiben. „Romantisch. … Wie oft hatte sie dieses unselige Wort schon gehört! Zunächst von ihrem Vater, der den verrückten Ideen des kleinen, allzu sensiblen, allzu überspannten Mädchens bis in den hintersten Winkel nachgestellt hatte; und dann von Edmond, dessen Prinzipien und dessen Dünkel die spärlichen, noch verbleibenden Funken ihrer Phantasie, ihrer Träume, endgültig erstickt hatten!“ Nun im Alter von 70 Jahren lernt sie Félix kennen. Und plötzlich ist alles anders. Denn dieser Mann ist anders, ganz anders, als sie es je kennengelernt hat. Viel eher so wie der Prinz, von dem sie träumte, als sie 17 war. Marthe blüht auf. Es ist wunderschön zu lesen, wie die Lebensfreude von ihr Besitz ergreift, zunächst in kleinen, zögerlichen Schritten, bis hin zum neuen großen Lebensglück. Welch ein schöner und tröstlicher Gedanke, dass so etwas auch im fortgeschrittenen Alter noch möglich sein kann! Und am Ende bleibt mir nur der Wunsch, dass Marthe und Félix noch möglichst viel kostbare Zeit miteinander verbringen können.

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    • 2

    Sabine17

    04. March 2014 um 20:38
  • Die Blume des Begehrens

    Die Klatschmohnfrau

    dicketilla

    02. March 2014 um 20:12

    Marthe lebt seid dem Tod ihres Mannes ein eher zurückgezogenes Leben , nur unterbrochen von Kaffeebesuchen ihrer Kinder am Sonntag. Träumte sie einst von ihrem goldenen Ritter, der Traum ging leider nicht in Erfüllung . ihr Vater verheiratete sie mit dem eher langweiligen Edmond ,der zwar ein guter Vater für ihre Kinder Céline und Paul war , aber ansonsten nicht der Mann ´,der Empfindungen in ihr erwachen ließ . Bei ihrem Besuch im Bistro “ Les Trois Canons “ , fiel ihr ein älterer Herr auf , den sie liebevoll den Mann mit den tausend Halstüchern nennt . Hatte er ihr auf unbeschreiblicher weise zugeblinzelt. So kommen sich beide langsam näher , und in Martha regen sich nie erahnte Gefühle , zu diesem Maler Félix , mit seinem struppigen Hund , Hund genannt . Die Kinder reagieren anfänglich etwas peinlich berührt , als sie ihrem Schlafzimmer , und auch bald sich selbst etwas mehr Farbe gibt . Verschwand doch einst ihre Bluse in Klatschmohnrot , nach der Heirat in der Versenkung , bis ihr die Frau im Katschmohnkleid begegnet , und sie es als Zustimmung für ihr Begehren ansieht , Mit siebzig erhält sie ihren ersten Liebesbrief , ihres achtzigjährigen Verehrers , und sie meint zwar spät , aber dennoch ihren goldenen Ritter gefunden zu haben . Denn für die Liebe ist es niemals zu spät . Eine wunderschöne Liebesgeschichte , die zeigt , dass die Liebe auch noch im Alter eintrifft , und auch viel Raum für Leidenschaft bereit hält . . Martha ist mir so ans Herz gewachsen , und ihre Röte , die ihr oft ins Gesicht stieg , bei ihren Gedanken an Fèlix , fast der eines Teenagers gleich , der seine erste Liebe erfährt . Eine Geschichte gerade mal 174 Seiten lang , aber man möchte gleich wieder von vorn beginnen . Da ich selbst den Klatschmohn liebe , werde ich bei deren Anblick jetzt immer an Martha denken müssen , und an das Begehren , das von ihm ausgelöst wird .

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  • Aus Blau wird Rot

    Die Klatschmohnfrau

    Sabine17

    28. February 2014 um 22:59

    Marthe ist eine 70 Jahre alte Witwe, die in Paris lebt und jeden Sonntag Besuch von ihren Kindern und Enkeln erhält. Ihr Alltag ist geregelt. Sie geht jeden Tag ins Bistro „Les Trois Canons“, trinkt einen Eisenkrauttee und löst Kreuzworträtsel. Dabei beobachtet sie immer einen charmanten älteren Herrn mit Zeichenheft und altersschwachem Hund. Sie nennt ihn „den Mann mit den tausend Halstüchern“, weil er immer ein passendes Halstuch zu seinem eleganten Äußeren trägt. Und plötzlich stellt sich bei Marthe wieder die Lust auf Kaffee ein und ihr Appetit kommt wieder. Beides ging ihr beim Tod ihres Gatten Edmond verloren. Durch eine Explosion geht die Tür des Bistros zu Bruch und so kommen Marthe und Félix, so heißt der ältere Mann, endlich ins Gespräch. Und dann beginnen sie sich zu verabreden: ein Opernbesuch, ein Spaziergang oder ein Ausstellungsbesuch. Und Marthe beginnt aufzublühen. Sie gestaltet ihr fades Schlafzimmer farbenfreudiger. Sie merkt, wie langweilig doch ihre Ehe war und wie sehr ihr Mann sie eingeschränkt hatte. Sie beginnt sich nach ihrer geliebten roten Bluse zu sehnen, die sie in ihrer Ehe nie anziehen durfte. Ihre Kinder bemerken ihre Veränderung auch und haben Angst, sie sei krank. Dabei erlebt Marthe mit Félix doch nur die Liebe, die sie immer gesucht hat. Dieses kleine Büchlein hat mich verzaubert, wie eigentlich bisher jedes Buch von Noelle Châtelet. Mit ihrem wunderbaren, gefühlvollen Schreibstil berührt sie den Leser auf eine ganz besondere Art. „Nun sitzen sie sich also schutzlos gegenüber. Zu dieser späten Stunde des Tages. Zu dieser späten Stunde des Lebens. Der Hund stößt einen langen Seufzer aus, einen Seufzer der Erfüllung.“ (Seite 95) Dieses Buch ist so voll Gefühl und man spürt förmlich diese in Marthe aufkeimende Liebe am eigenen Leib. Aber genauso spürt man ihre Schmerzen in der linken Hüfte, die sie von jungen, ungestümen Liebenden unterscheidet. Und dann tauscht sie wie symbolisch ihr Kleid aus blauem Seidenkrepp gegen das cremefarbene, sommerleichte mit den roten Motiven.  Fazit: eine ganz klare Leseempfehlung für alle die spüren möchten, wie altersunabhängig und immer wieder schön sich neu zu verlieben ist.  

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  • Etwas Schönes fürs Herz

    Die Klatschmohnfrau

    maryjuana

    14. February 2014 um 16:55

    Inhalt Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast 50 Jahre war sie mit Edmond verheiratet, einem Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Pflichtbewußt und rücksichtsvoll hat sie immer nur für andere gelebt, den ernsten Edmond, ihre Kinder und später die Enkelkinder. Und dann lernt sie Félix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Marthes große Liebe. Félix, der Maler ist und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander. Sie, die stets dunkelblau gekleidet war, kauft sich ein rot gemustertes Kleid, klatschmohnrot wie das der jungen Frau, die sie auf der Straße gesehen hat. [...] "Einfach nur schön: Noëlle Châtelet erzählt, warum es für die Liebe nie zu spät ist." Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Cover Das Cover ist vorne in schlichtem weiß und hinten komplett in rot gehalten. Vorne findet sich mit Aquarell - vermute ich - gemalter Klatschmohn. Somit ist das Cover passend zu Titel und Buch gewählt und wirkt durch seine dezente Art sehr stimmig. Aufbau, Stil Das Buch ist in 20 - sofern ich mich nicht verzählt habe - unterteilt, die alle eine angenehm kurze Leselänge haben. Ein personaler Erzähler beschreibt Marthes Empfindungen und ihr Gefühlschaos. Man kann sich gut in die Protagonistin hineinversetzen und durchlebt alles auf einer emotionalen Basis mit ihr. Meine Meinung Das Buch ist herzallerliebst. Man begleitet Marthe dabei, wie sie - im Alter von 70 Jahren - zum ersten Mal richtig verliebt ist, ihren ersten Frühling erlebt. In gewissen Momenten ertappt man sich beim Lesen dabei, wie man daran denkt, dass man früher genauso gehandelt hat wie Marthe. Man begleitet Marthe zu ihren Dates mit Félix und fühlt mit ihr durch ihre erste unbegründete Eifersucht. Eine zuckersüße Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf und es zeigt sich, dass man niemals zu alt für einen ersten, vielleicht auch zweiten, Frühling ist. Ich habe mit Marthe gelacht, gezittert, aufgeregt dem nächsten Treffen entgegen gefiebert und ständig mit ihr gehofft, dass alles ein gutes Ende nimmt. Niedlich, verliebt liest man sich schnell durch das Buch und mit seinen 176 Seiten ist es auch absolut kein dicker Wälzer. Fazit Ein erfrischender Liebesroman für Zwischendurch, den man unbedingt gelesen haben sollte, wenn man mal wieder was fürs Herz braucht. Ich finde das Buch super schön und werde es definitiv weiterempfehlen und, wenn sich die Gelegenheit bietet, verschenken.

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  • Die Klatschmohnfrau

    Die Klatschmohnfrau

    rosenkrieg

    20. November 2013 um 14:29

    Habe mir das Buch zugelegt da ich das Cover sehr ansprechend fand & den Klappentext ebenfalls. Als ich die ersten 50 Seiten gelesen hab,hab ich das Buch abgebrochen. Der Schreibstyle ist überhaupt nicht mein Fall & nach dem halben Buch musst ich echt überlegen worum es den jetzt genau geht. Also absolut nicht mein Fall. 

  • Rezension zu "Die Klatschmohnfrau" von Noëlle Châtelet

    Die Klatschmohnfrau

    Perle

    15. March 2013 um 21:50

    Na ja, am Anfang dachte ich nur, worum geht es denn hier und in welchem Roman bin ich denn da? Paar Seiten weiter fing ich an ihn zu mögen. Vereinzelte Stellen waren ganz nett, wie die Familie beim Kuchen essen und Cola trinken war, das kam mir bekannt vor, aus unserer Familie bei der Großmutter. Aber wie meine Vorgängerin schrieb, es war zu kurz, ich hatte es auch in ca. 3 Stunden durch und der Schreibstil gefiel mir auch nicht ganz. Mehr was für anspruchsvollere Damen gedacht, aber die Idee über Liebe zwischen älteren Personen zu schreiben war ja ganz in Ordnung, nur doch etwas zu übertrieben oder untertrieben. Ich hätte gerne ein oder zwei Sterne mehr vergeben, doch so reicht es nur für zwei Sternchen. Mal etwas nettes für Zwischendurch, wenn man am Bahnhoif auf den Zug wartet oder eben eine Zugfahrt unternimmt. Den Schluss hätte ich mir auch etwas anders gewünscht, wie kann ich auch nicht genau sagen, ist eben etwas schwierig.

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  • Rezension zu "Die Klatschmohnfrau" von Noëlle Châtelet

    Die Klatschmohnfrau

    rumble-bee

    14. January 2013 um 16:37

    Ich hätte diesem "Romänchen" gerne die volle Punktzahl gegeben. Denn nach den ersten paar Seiten war ich durchaus verzaubert. Aber diese Geschichte um die späte Liebe zwischen Marthe und Félix hat es dann ganz knapp nicht geschafft. Ich glaube, ein Problem war, dass ich mich durch die Kürze dazu habe verleiten lassen, dieses Büchlein zu "verschlingen". Und das hat ihm einfach nicht gut getan. Es hat nur 174 Seiten, und diese auch noch in großer Schrifttype gesetzt. Ich war in nicht einmal 2 Stunden durch, doch das Buch wirkt eher durch seine Sprache und seine Bilder - und benötigt von daher wohl mehr Zeit. Wirklich schön und realistisch geschildert fand ich, wie sich zwei alte Menschen, die sich noch einmal auf die Liebe einlassen, langsam einander annähern, und welches Gefühlschaos dabei entsteht. Manchmal habe ich auch, der zarten Romantik wegen, ergriffen geseufzt. So möchte man als Frau gerne umworben werden! Auch die Probleme, vor die sich Marthe anschließend gestellt sieht, konnte ich gut nachempfinden. Denn - wie soll sie das nur ihrer Familie beibringen? Ob die Geschichte zu kurz ist, darüber kann man sich wohl streiten. Für mich endete sie einfach ein wenig abrupt, mit der Abreise des neuen / alten Liebespaars. Auch die Schilderung der Liebesszene (bei diesen feinfühligen Herrschaften möchte ich gar nicht gern von "Sexszene" sprechen) hat mir nicht so gut gefallen. Es mag ein Übersetzungsproblem sein, aber die Ausdrucksweise fand ich seltsam, hölzern, weltfremd. Manchmal habe ich auch überlegt, ob ich das alles "glauben" soll. Marthe ist 70, und will angeblich nicht wissen, dass ein Kribbeln im Magen Verliebtheit bedeutet...? Und was Eifersucht ist, weiß sie auch nicht...? Hm! So ein klein wenig waren es schon "Luxusprobleme", die sie hatte. Denn die Geschichte spielt ganz eindeutig in der Oberschicht. Doch ich möchte das Büchlein wirklich nicht abwerten. Es eignet sich ganz wunderbar als "literarisches Finger Food" für zwischendurch. Und auch für den einen oder anderen Leser mit höheren Ansprüchen sind genügend Passagen dabei.

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  • Rezension zu "Die Klatschmohnfrau" von Noëlle Châtelet

    Die Klatschmohnfrau

    Armillee

    22. June 2012 um 12:02

    Entzückend...!
    In dieser Geschichte steckt in jeder Zeile, auf jeder Seite so viel Liebe, Schicksal und Gefühl, wie ich es nur selten las.So ganz ohne Action und überzogenen Problemen. Ein sehr anrührendes Buch, dass mit einfachen Worten auskommt.
    Nach schon 174 Seiten hört das Buch dort auf, wo es für Mathilde und Felix am schönsten wird. Sie sitzen in einem Zug nach Sevilla...;o)

  • Rezension zu "Die Klatschmohnfrau" von Noëlle Châtelet

    Die Klatschmohnfrau

    Booksmypassion

    01. May 2012 um 21:09

    Marthe, 70 Jahre und verwitwet, findet in dem Kunstmaler Félix eine neue Liebe. In dem Café "Les trois canons" lernen die beiden sich kennen. Eine zarte Liebe beginnt. Viel zu lange hat Marthe sich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen. Durch Félix, der Mann mit den tausend Halstücher, wie sie ihn liebevoll nennt, beginnt ihr Leben wieder Farbe zu bekommen. Sie renoviert ihr Schlafzimmer und beginnt wieder Kaffee zu trinken. Alles Sachen, die sie jahrelang vernachlässigt hat. Nur wie soll ihre Familie mit dieser neuen Liebe umgehen. Werden sie Félix und vor allem ihre Liebe akzeptieren? Und vor allem, wie soll sie selbst mit diesem überraschenden Gefühlschaos zurechtkommen? Was für ein Buch! Das ist Poesie pur!!!!! Ich bin immer noch völlig fasziniert von der Sprache der Autorin. Diese Liebesgeschichte ist so rührend und liebevoll erzählt, dass ich am Ende sogar Tränen in den Augen hatte. Marthe ist ein sehr liebevolle Person, die ich gerne als Oma gehabt hätte. Liebevoll kümmert sie sich um ihre Familie und ihre Enkelkinder. Das sie sich in ihrem Alter noch verliebt, wirft sie zuerst ein wenig aus der Bahn. Wie wahrscheinlich auch im wahren Leben, ist es in dem Alter nicht einfach, sich seinen Gefühlen hinzugeben. Das dieses zauberhafte Werk nur 174 Seiten hat, hat mich überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil. Länger hätte die Geschichte nicht sein dürfen. So wie sie ist, ist sie perfekt. Für mich ist dieses Buch eine kleine Botschaft! Nicht nur für ältere Menschen, sondern für Alle. Denn - es ist nie zu spät um zu lieben!!!

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  • Rezension zu "Die Klatschmohnfrau" von Noëlle Châtelet

    Die Klatschmohnfrau

    parden

    07. April 2012 um 22:33

    ALTER SCHÜTZT VOR LIEBE NICHT... Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast 50 Jahre war sie mit Edmond verheiratet, einem Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Pflichtbewusst und rücksichtsvoll hat sie immer nur für andere gelebt, den ernsten Edmond, ihre Kinder und später die Enkelkinder. Und dann lernt sie Félix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Marthes große Liebe. Félix, Maler und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander... In einem roten Notizbüchlein aus feinstem Saffianleder beginnt Marthe die Verabredungen zu notieren. Klebt dort winzige Andenken ein, Trophäen eines Sieges, den sie über die verlorenen Jahre errungen hat. Es gibt plötzlich Worte mit Karamelgeschmack in ihrem Leben: "Verabredung" ist eines davon, "Zuneigung" ein anderes, schließlich "Liebe" und "Leidenschaft". Das triste Einerlei ihrer Wohnung, ihres Lebens, alles soll sich ändern. Neue Vorhänge, bedruckt mit Klatschmohn zieren nun ihr Schlafzimmer. "Klatschmohn, sagt man, sei die Blume des Begehrens"... Einfühlsam und voller Takt berichtet Noelle Châtelet von dieser späten Liebe, bezaubernd. Und schließlich lässt das Buch den Leser mit der Einsicht zurück, dass Liebe Unendlichkeit bedeuten kann - egal, wie viel Zeit bleibt.

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