NoViolet Bulawayo Wir brauchen neue Namen

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Inhaltsangabe zu „Wir brauchen neue Namen“ von NoViolet Bulawayo

Die zehnjährige Darling lebt im Chaos einer Blechhüt- tensiedlung. Paradise heißt ihr Zuhause, und fast alles fehlt: der Vater, die Schule, der Fernseher oder auch nur genug zu essen. Doch hier lassen einen die Erwachsenen in Ruhe, die Entwicklungshelfer ver- schenken Spielzeug, und in ganz Afrika kann man nir- gendwo besser Guaven klauen. Für alle anderen ist Paradise ein Scherbenhaufen aus zerbrochenen Träu- men, für Darling der einzige Ort, der ihr ans Herz ge- wachsen ist. Gerade als Darling anfängt zu verstehen, wird sie von ihrer Tante in den USA fortgerissen. Üppiges Essen, der Fernseher, die Schule – das alles ist bald selbstverständlich, nur steht sie im neuen Paradies bald vor ihrer größten Aufgabe ...

Sehr gutes Buch, das einen in den Bann zieht und einem auch den Spiegel vorhält.

— sofie
sofie

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  • Tolles Buch!

    Wir brauchen neue Namen
    sofie

    sofie

    26. June 2017 um 20:48

    „Wo der alte Präsident die Wahlen gefälscht und die Menschen gefoltert und umgebracht und ganz viele ins Gefängnis gesteckt hat und so weiter, da, wo sie an Cholera sterben – ach, Gott, ja, wir kennen euer Land; es war in den Nachrichten.“ [S. 162] Leider liest man viel zu selten Bücher aus Afrika. „Wir brauchen neue Namen“ von NoViolet Bulawayo spielt in einem nicht näher bezeichneten afrikanischen Land. Die Protagonistin ist im Teenageralter und lebt in einem Flüchtlingsdorf. Sie und ihre Eltern sind aus ihrem Haus vertrieben worden, nun geht sie nicht mehr in die Schule und sucht stattdessen mit ihren Freunden nach Essen. Im zweiten Teil des Romans lebt sie dann in Amerika. Dieser Teil hat mir besonders gefallen, weil einem als westlichen Leser der Spiegel vorgehalten wird. Man hat keine Ahnung von diesen Ländern, sieht immer nur die schlimmen Nachrichten und auch die will man eigentlich gar nicht hören. Auch sprachlich fand ich den Roman sehr gut. Insgesamt eine Empfehlung von mir und 5 Sterne!

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  • Neue Namen

    Wir brauchen neue Namen
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    NoViolet Bulawayo ist eine jener in jüngster Zeit häufiger zu hörenden Stimmen junger, zumeist weiblicher aus Afrika stammender Autoren, die meist nach einer Ausbildung im Westen dort geblieben sind, in den USA oder Großbritannien und nun mit einer Mischung aus Sehnsucht, Nostalgie und Heimweh, aber auch kritschem Abstand und gnadenloser analytischer Schärfe auf ihr Heimatland zurück blicken. Simbawe ist das Land, in dem die zu Beginn 10jährige Darling aufwächst. Es wird erst ziemlich spät im Roman auch benannt, das "geliebte Zim". Sein Schicksal gleicht auf fatale Weise dem unzähliger anderer afrikanischer Nationen: Ausbeutung und Unterdrückung durch die Kolonialmächte, nach der Unabhängigkeit die Hoffnung auf Freiheit und Aufschwung, eine kurze Phase der Hoffnung, dann der Aufstieg von unterschiedlichen Despoten, die, machtlüstern und meist unfähig, ein System der Korruption und Vetternwirtschaft aufbauten, das selbst die rohstoffreichsten und hoffnungsvollsten Staaten in meist noch größeres Elend, in Hunger und Armut großer Teile der Bevölkerung führten - vergessen und missachtet von den eigenen Eliten.Auch Simbawes Schicksal sieht nicht anders aus. Nach einem aussichtsreichen Start in die Unabhängigkeit 1980 verkam es unter dem diktatorischen Präsident Robert Mugabe immer mehr und belegt seit Jahren die untersten Ränge der Entwicklungsberichte. Für oppositionelle Bestrebungen ist schon lange kein Platz. Ab 2005 wurden unter dem Vorwand der Beseitigung von illegalen Bauten und der Hygiene in der Operation "Müllentsorgung" unzählige Häuser von staatlicher Seite dem Boden gleichgemacht, bevorzugt in Gebieten mit traditionell hoher oppositioneller Aktivität.Auch das Haus von Darlings Familie fällt dieser Säuberung zum Opfer. Der Vater sucht darauf sein Glück in Südafrika, lässt dann aber nie wieder von sich hören. Die Mutter zieht mit Darling in den Slum "Paradies". Das die Verhältnisse dort alles andere als paradiesisch sind, versteht sich von selbst. Trotzdem erlebt Darling mit ihrer Clique auch glückliche Momente, zum Beispiel wenn sie in den besseren Stadtvierteln Guaven stehlen oder wenn sie "Jagt Bin Laden" spielen. Die Autorin erzählt aus der Perspektive ihrer kleinen Heldin und so wird der Leser mit vielen Grausamkeiten auf besondere Weise konfrontiert. Beispielsweise wenn die elfjährige Chipo, die vom eigenen Großvater vergewaltigt und danach schwanger, von ihren Kameraden mit einem rostigen Kleiderbügel "operiert" werden soll. Dazu brauchen die Kinder "Neue Namen", sie werden zu Dr. Ross und Jeanie Boulet, frei nach Emercency Room. Der Eingriff wird zum Glück verhindert, zeigt aber, wie allein gelassen, voller falscher Träume von Amerika, aber auch voll des Tatendrangs, der Hoffnung und der Sehnsüchte die Kinder leben. Bulawayo schafft dafür eine kraftvolle, überzeugende Sprache, reich auch an eigenwilligen, treffenden Sprachneuschöpfungen, die uns die kleinen Protagonisten sehr nah bringen.In der Mitte des Buches erfolgt ein vielleicht etwas zu harter Bruch. Darling reist zu ihrer Tante nach Detroit. Dort leidet sie zwar an Heimweh, kämpft mit der Sprache, empfindet"Englisch ist wie eine riesige Eisentür, zu der man dauernd den Schlüssel verliert", erfährt, dass das Leben in Amerika auch nicht das Paradies ist. Zugleich entfernt sie sich aber auch immer weiter von ihrem "geliebten Zim." "Dein Land, Darling? Im Ernst, dein Land, bist du dir sicher?(...)Wieso bist du denn gerade nicht in deinem Land? Warum bist du nach Amerika abgehauen(...) du hast es im Stich gelassen, Darling, meine Liebe, du hast das Haus brennen lassen, und du wagst es, mir mit diesem blöden Akzent, mit dem du nicht mal geboren wurdest, der nicht mal zu dir passt, zu sagen, dass das hier dein Land ist?" wird ihr etwa von ihrer alten Kinderfreundin einmal um die Ohren gehauen. Ein Vorwurf, der Darling, genauso wie wahrscheinlich auch die Autorin und unzählige andere Emigranten wütend macht, und der doch nur ein oft selbst empfundenes schlechtes Gewissen,ein Gefühl des Verrats ausdrückt. Auch wenn dieser zweite Teil nicht ganz so intensiv wie der erste ist, kommen darin doch die typischen Probleme von Emigranten überall auf der Welt zum Ausdruck: Die Fremdheit im neuen wie im alten Heimatland, die Balance zwischen Integration und Heimattreue. Und nicht zuletzt deshalb ist es ein hochaktuelles Buch, das ganz zurecht auf der Nominierungsliste zum ManBooker-Preis 2013 stand.In der Mitte des Textes, ihn in die zwei Hälften Afrika/USA teilend, steht ein kurzes Kapitel, in dem diesen Scharen an Flüchtlingen ein poetisches Denkmal gesetzt wird."Seht nur, sie gehen in Scharen, die Kinder des Landes, seht nur, sie gehen in Scharen. Die nichts haben, überqueren Grenzen. Die Kraft haben, überqueren Grenzen. Die ehrgeizig sind, überqueren Grenzen. Die Verluste beklagen, überqueren Grenzen. Die Schmerzen haben, überqueren Grenzen. Fahren, laufen, ziehen, gehen, wandern, verschwinden, fliegen, fliehen - überall hin, in nahe und ferne Länder, deren Namen sie nicht aussprechen können. Sie gehen in Scharen. (...)Ihre Mütter und Väter und kinder zurücklassen, ihre Nabelschnüre im Boden, die Knochen ihrer Vorfahren in der erde, alles, was sie ausmacht, sie zu dem macht, wer und was sie sind, weil sie unmöglich bleiben können. Nie wieder werden sie sein wie jetzt, denn an bleibt nicht derselbe, wenn man zurücklässt, wer und was man ist, man bleibt nicht derselbe."

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  • Eine Kindheit in Afrika und ein Leben im Exil

    Wir brauchen neue Namen
    Corsicana

    Corsicana

    Dieses Buch erzählt sehr viel über Afrika. Über das Aufwachsen in einem Slum, in dem die Erwachsenen die Hoffnung aufgegeben haben. Und als doch einmal ein Hoffnungsschimmer erscheint (es gibt Wahlen) wachen die Erwachsenen auf und es scheint sich alles zum Besseren zu wenden. Aber dann endet alles in Gewalt. Und die Erwachsenen versinken wieder in der Schwermut. Und die Kinder? Die versuchen, mit dem klar zukommen, was da ist. Und verstehen vieles nicht richtig. Warum eine 11 jährige plötzlich Schwanger ist, warum das Haus von Weißen zerstört wird, warum der Vater todkrank (AIDS) aus Südafrika zurückkommt. Aber die Kinder spielen - nur mit ihrer Phantasie. Ein Länderspiel zum Beispiel, in dem es die "beliebten" Länder gibt, so wie Amerika und England. Und die "KAKA" Länder, so wie ihr Land. Dieser erste Teil des Buches ist sehr schön geschrieben, aus der Sicht einer 10jährigen. Subtil wird zusätzlich indirekte Kritik an Entwicklungshilfe, Politik und dem Umgang mit der kolonialen Vergangenheit geübt.  Im zweiten Teil des Buches ist die 10jährige in die USA gereist. Und das Buch wird mehr analysierend, weniger gefühlvoll - und irgendwie auch weniger literarisch. Die Probleme und die Heimatlosigkeit von Afrikanern, die illegal in den USA leben, werden sehr plastisch dargestellt. Und es wird deutlich, dass Flucht und Exil nicht die optimale Lösung sein können. Andererseits sind dies eher dokumentarische Darstellungen, die das subtile und poetische aus dem ersten Teil des Buches leider vermissen lassen. Fazit: Als Einblick in das Leben afrikanischer Exilanten sehr gut - literarisch eher wechselhaft gut. Aber sicherlich lesenswert. Ich fand allerdings andere Romane besser (wie z.B. "Diese Dinge geschehen nicht einfach so").

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  • Wir stillten unseren vergangenen Hunger, wir aßen für unsere Eltern und Brüder und Schwestern...

    Wir brauchen neue Namen
    marimahi

    marimahi

    05. July 2015 um 22:18

    Erzählt wird die Geschichte von Darling, ihr Leben in Afrika in einer kleinen Wellblechsiedlung. Sie träumt davon eines Tages zu ihrer Tante nach Amerika zu ziehen. Darling ist den ganzen Tag mit ihren Freunden unterwegs, da die Eltern sich eher weniger um die Kinder kümmern. Aus der Sicht eines Kindes bekommt man mit wie sie spielerisch Essen suchen, damit der Hunger weg geht. Wie Dorfbewohner ermordet werden, weil sie wählen gegangen sind. Aids, Hunger, Korruption, Vergewaltigungen und Mord sehen aus Kinderaugen zwar erschreckend aus, aber nicht wirklich wichtig. Verstanden hat es die kleine Darling noch nicht.   Endlich in Amerika muss Darling dann als illegale Einwanderin versuchen, einen Platz in diesem neuen und eigenartigen Land zu finden, das so viel anders ist als sie es sich vorgestellt hat. Wo die Menschen sich so anders benehmen als zu Hause und wo es weißen, allesverschlingenden Schnee gibt und Kälte, die bis in die Knochen kriecht. Aktuell wie noch nie, hat mich das Thema des Buches wirklich bewegt. Aus der Sicht eines Kindes wurde mir gezeigt wie das Leben für hungernde Kinder in Afrika wirklich ist. Wie es ist als Flüchtling in einem fremden Land. Das Buch ist in einem einfachen Schreibstil und leicht zu lesen. Das gesamte Buch fand ich gut, aber mehr auch nicht. Ich verstehe schon, warum dieser autobiographische Roman so hochgelobt wird, aber ich habe schon bessere Romane gelesen. Es ist ein dünnes Buch, falls es einen interessiert, kann man es locker zwischendurch mal lesen so wie ich. ;)

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Interessante Geschichte

    Wir brauchen neue Namen
    Aniday

    Aniday

    14. November 2014 um 13:59

    "Wir brauchen neue Namen" erzählt die Geschichte von Darling, die in Paradise aufwächst und träumt von dort wegzukommen. Paradise, eine Siedlung aus Blechhütten, ohne Schule für die Kinder und voller Sorgen. Wir betrachten diese Welt durch Darlings Augen, durch die Augen eines Kindes, die von ihrem Alltag erzählt, vor allem voller Freunde, Spiel und Spaß, eine scheinbar bunte, wenn auch nicht sorgenfreie Welt. Doch ebenso unschuldig erzählt Darling dabei von Chipo, einer ebenso jungen Freundin, die schwanger ist und von anderen Umständen, die für uns unvorstellbar sind und mich mehr als einmal ob der Grausamkeit oder Ungerechtigkeit (oder beidem) haben schlucken lassen. Darlings Tante wohnt in Amerika, einem Land in dem alles gut zu sein scheint, das für Darling der große Traum, ihre Hoffnung, ist. Und eines Tages holt diese Tante das Mädchen zu sich - und Darling muss bald erkennen, dass nichts so einfach ist, wie sie es sich immer ausgemalt hatte, das Amerika ganz eigene Herausforderungen und Sorgen für sie bereit hält. Der Roman wird in Kapiteln erzählt, die fast schon je als eigene Geschichten stehen könnten. Sie gehören zusammen, erzählen Darlings Geschichte weiter und man hat einen roten Faden, dennoch klaffen zwischen den Geschichten große Lücken. Diese Erzählweise war sehr interessant, hat aber leider mit fortschreitender Geschichte dafür gesorgt dass Darling nicht mehr greifbar für mich war. Man lernt sie als Kind kennen, lernt wie sie und ihre Freunde denken und erfährt über die Umstände, in denen sie aufwachsen. Doch die jugendliche Darling war mir fremd, ihre Entwicklung hat man abgesehen von zwei, drei Eckpunkten nicht mitbekommen. Sie erzählt verständlich von ihren Problemen und Gedanken, man bekommt einen Blick auf ihre Schwierigkeiten in Amerika, aber man ist nicht mehr so dabei wie noch in Afrika. Ich kann nicht sagen dass mir die zweite Hälfte des Buches deshalb nicht mehr gefallen hat, sie war noch immer interessant, es hat mich aber einfach nicht mehr so packen können wie der Anfang. Die Abstände zwischen den einzelnen Kapiteln/ Geschichten war größer, wenn auch eher inhaltlich als zeitlich. Und am Ende hat es leider dazu geführt, dass mich die letzten Kapitel etwas gelangweilt haben, ich habe sie teilnahmslos heruntergelesen, ohne die Erwartung hier noch etwas wirklich wichtiges für mich herausziehen zu können. Fazit: Sehr starker Anfang, eher schwaches Ende. Insgesamt interessant und gut zugänglich, gerade auch durch den leicht lesbaren und sehr gut passenden Schreibstil.

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  • Nicht jedes Paradies ist paradiesisch

    Wir brauchen neue Namen
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    27. October 2014 um 18:28

    „Paradise (Simbabwe) besteht nur aus Blech und liegt in der Sonne wie nasses Schaffell, das zum Trocknen an den Boden genagelt wurde, die Hütten sind schlammbraun wie schmutzige Pfützen nach den Regenfällen.“ Dort lebt Darling. Sie ist 10 Jahre alt. Die Erwachsenen haben keine Zeit, sich um die Kinder zu kümmern, eine Schule gibt es nicht mehr, weil die Lehrer gegangen sind. Das Land ist arm und politisch zerrissen. Man wartet auf den Wandel, der nicht kommt. Deshalb vertreibt sich Darling die Zeit mit ihren Freunden. Wenn der Hunger zu groß ist, gehen sie Guaven klauen, wobei Chipo mit ihrem Babybauch kaum noch mitkommt. Chipo ist 11. Darling erklärt uns ihre Welt. Sie erzählt die Dinge, wie sie sie mit ihren 10 Jahren wahrnimmt. Einiges versteht sie nicht so richtig. Wie ist das Baby in Chipos Bauch gekommen? Und warum haben Polizisten das Haus der Weißen verwüstet? Sie hat nicht immer in der Blechhüttensiedlung gewohnt. Vorher hatten sie ein Haus-Haus, bis die Bulldozer gekommen sind. Manchmal träumt sie davon, zu ihrer Tante Fostalina nach Amerika zu gehen. Bis dahin fand ich das Buch großartig. Es liest sich unterhaltsam und ist gleichzeitig bestürzend, wie Darling erzählt. Sie malt Atmosphäre mit einfachen Worten. Zwischen den Zeilen liest man Tragödien. Später fliegt sie tatsächlich zu Tante Fostalina. Darling (und der Leser) stellt schnell fest, dass Amerika auch nicht das Paradies ist, dass es dort Menschen gibt, die absichtlich hungern, obwohl der Kühlschrank voll ist, z.B. Dieser Teil des Buches hat mich zunehmend gelangweilt. Man denkt ziemlich bald: Ich habe die Botschaft vernommen! Es geht aber weiter und weiter, über das halbe Buch hinweg, wobei nicht wirklich viel passiert. Jammerschade. Bis zur Hälfte war ich mir sicher, ein 5 Sterne Buch erwischt zu haben. Leider ist die Geschichte irgendwo gestrandet.

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