Noah Fitz Mischa - Vertrieben

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Inhaltsangabe zu „Mischa - Vertrieben“ von Noah Fitz

„Wann kommt Papa nach Hause?“, wollte die kleine Anita von ihrer Mutter wissen. „Das weiß ich nicht“, sagte Johanna Berg beruhigend, obwohl sie wusste, dass ihr Mann von den Russen abgeholt worden war, weil er sich für die Rechte der Deutschen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich hatten sie ihn noch in der gleichen Nacht erschossen. „Warum haben die Männer unseren Papa verhaftet?“, hakte Anita mit besorgter Miene nach. „Weil wir Faschisten sind“, mischte sich der vierzehnjährige Gregor ein. Seine sechsjährige Schwester brachte ihn mit ihren Fragen schon immer schnell aus der Fassung. „Sind wir das, Mama? Faschisten?“, wimmerte das erschrockene Mädchen. Tränen glitzerten in ihren vor Angst flackernden Augen. „Nein, Liebes“, antwortete Johanna mit zittriger Stimme. ***** „Schnell! Packt eure Sachen und verschwindet von hier! Die kommen, um euch zu holen!“ Ein aufgeregter Nachbar stürmte ins Haus und zerrte an Johanna und ihren Kindern, um sie zur Eile zu bewegen. Michael schaute seine Mutter und die Geschwister mit weit aufgerissenen Augen an. Er rannte zum Fenster und sah, wie sich mehrere Männer mit Gewehren und finsteren Mienen dem Haus näherten. Einer schoss auf ihren Hund, als der sich auf die Eindringlinge stürzen wollte. Der laute Knall ließ alle zusammenfahren. Das arme Tier war auf der Stelle tot. Durch Michaels Körper ging ein Ruck. Anita begann zu weinen, das Baby greinte. ***** „Nein!“, schrie Johanna, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgeführt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. „Verräter, Faschisten, Teufel ...“, hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um später in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ... (Quelle:'E-Buch Text/13.09.2015')

"Deportation,ein Dunkles Kapitel des 2.Weltkrieges. Gut recherchiert."

— buchbaron69

sehr packend die Geschichte von Mischa im 2. Weltkrieg in Russland. wirkt realitätsnah bin sehr gespannt auf Teil 2 und 3 . super .

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Roman von Noah Fitz

— FitzNoah

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    Mischa - Vertrieben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. May 2017 um 14:37

    Durch andere Bücher von Fitz Noah bin ich auf Mischa aufmerksam geworden .Die Geschichte von Mischa ist was komplett anderes was ich normalerweise lese ,aber ich kann diese Buch nur empfehlen es handelt sich zwar um eine Kriegs Geschichte jedoch ist das Buch wunderbar zu lesenDie Geschichte um Mischa und seine Familie die im Krieg vertrieben wurde ist informativ und spannend Geschrieben es kommt kein Moment der Langeweile beim lesen auf .Die weiteren Bände von Mischa werde ich mir auf jeden Fall zulegen um zu erfahren wie geht es mit Mischa und seinen Geschwistern weiter werden sie es schaffen

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    Mischa - Vertrieben

    IchLiebeSignierteBücherUndEbooks

    30. March 2017 um 21:30

    Titel: Mischa -vertrieben- Autor: Noah Fitz Seitenzahl: 326 Beschreibung "Genosse Stalin hat ein Dekret erlassen, das besagt, dass alle Deutschen, Juden, Tschetschenen und anderen Minderheiten deportiert werden müssen. Sie sind Feinde des Landes und werden als solche angesehen. Man müssen alles Erdenkliche tun, um das Volk vor ihnen zu schützen". (Textauszug) Johanna schrie, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgeführt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. „Verräter, Faschisten, Teufel ...“, hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um später in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ... Meinung Die ganze Zeit frage ich mich, "Wie konnte es passieren das ich vorher noch nie etwas von Noah Fitz gelesene habe?" Ich bereue es. Die Geschichte von Mischa und seiner Familien, die als deutsche in Russland wohnen und deportiert werden, hat mich zu tiefst berührt. Noah schreibt schonungslos, flüssig, tief gründig und bildhaft. Ich war dabei. Ich war die ganze Zeit dabei und musste dieses Leid, die Sorgen, den Haas, den Kummer und die Gefühle der Familie Berg mit erleben. Manches war so grausam das Noah mich sprachlos zurück lässt. Ich bin sehr gespannt auf Band 2 und 3 aber vorher muss ich noch was anderes lesen um meine Gefühlswelt wieder zu regenerieren. Ich kann eigentlich nicht mehr viel sagen. Nur das eine, Wenn ihr starke Nerven habt und diesen ganz tollen Autor noch nicht kennt, dann wird es höchste Zeit.

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  • Gut recherchierte Trilogie

    Mischa - Vertrieben

    buchbaron69

    23. February 2017 um 00:08

    Rezension der gesamten Trilogie ohne Spoiler Klappentext „Wann kommt Papa nach Hause?“, wollte die kleine Anita von ihrer Mutter wissen. „Das weiß ich nicht“, sagte Johanna Berg beruhigend, obwohl sie wusste, dass ihr Mann von den Russen abgeholt worden war, weil er sich für die Rechte der Deutschen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich hatten sie ihn noch in der gleichen Nacht erschossen. „Warum haben die Männer unseren Papa verhaftet?“, hakte Anita mit besorgter Miene nach. „Weil wir Faschisten sind“, mischte sich der vierzehnjährige Gregor ein. Seine sechsjährige Schwester brachte ihn mit ihren Fragen schon immer schnell aus der Fassung. „Sind wir das, Mama? Faschisten?“, wimmerte das erschrockene Mädchen. Tränen glitzerten in ihren vor Angst flackernden Augen. „Nein, Liebes“, antwortete Johanna mit zittriger Stimme. ***** „Schnell! Packt eure Sachen und verschwindet von hier! Die kommen, um euch zu holen!“ Ein aufgeregter Nachbar stürmte ins Haus und zerrte an Johanna und ihren Kindern, um sie zur Eile zu bewegen. Michael schaute seine Mutter und die Geschwister mit weit aufgerissenen Augen an. Er rannte zum Fenster und sah, wie sich mehrere Männer mit Gewehren und finsteren Mienen dem Haus näherten. Einer schoss auf ihren Hund, als der sich auf die Eindringlinge stürzen wollte. Der laute Knall ließ alle zusammenfahren. Das arme Tier war auf der Stelle tot. Durch Michaels Körper ging ein Ruck. Anita begann zu weinen, das Baby greinte. ***** „Nein!“, schrie Johanna, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgeführt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. „Verräter, Faschisten, Teufel ...“, hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um später in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ... Der Autor Noah Fitz (Jahrgang 1978) hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben und ein bekannter Autor zu werden. Im Laufe der Jahre sammelten sich bei ihm etliche Manuskripte an. Mit dem Selfpublishing bei Amazon öffnete sich für ihn eine Tür, um seinem Ziel näher zu kommen. Ein Buch zu schreiben ist wie einen Film zu drehen, nur findet das Kino in den Köpfen der Leser statt und nicht auf der Leinwand; genau das ist am Schreiben so faszinierend für Noah Fitz. Bei Fragen, Verbesserungsvorschlägen und Anregungen ist Noah Fitz unter noahfitz@gmx.de rund um die Uhr zu erreichen. Meine Meinung Story Im Vielvölkerstaat Russland leben vor den 2. Weltkrieg auch eine große Gruppe ehemaliger Deutscher.Als der Zweite Weltkrieg ausbricht und Hitler Russland überfällt, machen die Russen auch die bei ihnen lebenden Deutschen mitverantwortlich. Es beginnt eine große Deportationswelle, bei der die Deutschstämmigen aus ihren Häusern und Dörfern gerissen und in weit entfernte Gebiete verschleppt werden. Das viele den Transport nicht überleben wird hingenommen. Man will die Deutschen zur Zwangsarbeit in der Landwirtschaft einsetzen. Dabei werden auch Kinder nicht verschont. Dieses ist die Geschichte von Mischa . Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen, die Geschichte geht nah. Der Leser wird Zeuge an dem traurigen Schicksal der Familie Berg. In kurzen Kapiteln erzählt das Buch von der Deportation, von Verlusten und dem Leben auf dem Land, ohne dabei in völliger Düsternis zu bleiben. So gibt es auch Tage, an denen die drei Geschwister so was wie Freude erleben. Charaktere Mischa ist die Hauptfigur, über ihn erfährt der Leser auch das Schicksal seiner Geschwister. Nicht alle Russen auf die die Kinder stoßen sind ihnen feindlich gesonnen. In Onkel Emil finden die Kinder eine Art Vaterersatz. Das Boshafte wird durch den Russen Pulski verkörpert, er ist überall und schikaniert, wo er kann. Das ist nicht immer logisch, muss es aber auch nicht, man versteht, dass er stellvertretend für all die Russen steht, die nur auf Weisung von oben Hass gegen eine Bevölkerungsgruppe empfinden. In einer Nebengeschichte geht es um Mischa`s Bruder, der aus der Deportation fliehen kann und von den Russen verfolgt wird. Mein Fazit Die aus drei Teilen bestehende Geschichte steht für ein dunkles Kapitel des 2. Weltkrieges. Noah Fitz lässt den Leser am täglichen Leben des jungen Mischa`s teilhaben. Die Gefühle der Geschwister bei ihren Schicksalsschlägen sind nachfüllbar. Noah Fitz schafft es, das Niveau der Geschichte, über alle drei Teile zu halten. Eine interessante und spannende Geschichte, die Stellvertretern für viele Vertrieben Menschen steht, nicht nur deutsche. Mir hat die Trilogie gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung für Leser die diese Thematik mögen.

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