Noah Gordon Der Diamant des Salomon

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Inhaltsangabe zu „Der Diamant des Salomon“ von Noah Gordon

Harry Hopeman lebt als erfolgreicher Diamantenhändler und Gelehrter in New York. Aber er steckt tief in der Midlife-Crisis. Als er gebeten wird, einen alten Diamanten, der für alle drei Weltreligionen von großer Bedeutung ist, wiederzubeschaffen, zögert Hopeman nicht lange und fährt nach Jerusalem. Auf seiner Reise wird er mit der aufregenden Geschichte seiner Familie konfrontiert. So wird die Suche nach dem Diamanten auch zur Suche nach sich selbst

Noah Gordon Stil. Kennt man die Medicus-Reihe ist man etwas enttäuscht von der Story.

— Katharina_Wallgram
Katharina_Wallgram

heißer Wüstensand, ein sagenumwobener Diamant und viel Weltgeschichte

— Palomapixel
Palomapixel

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  • Der Diamant des Salomon

    Der Diamant des Salomon
    Palomapixel

    Palomapixel

    20. September 2015 um 12:01

    Der Medicus ist wohl Noah Gordons bekanntestes Buch. Ich finde aber das der Diamant des Salomon da nicht zurück stehen muss. Er hat eine ganz eigene Art zu schreiben. Sehr detailgetreu, manchmal etwas bruchstückhaft. Er beschreibt im Buch seine Figuren nicht optisch, sondern lässt seine Figuren durch ihre Taten für sich selber sprechen. Mir gefällt das. Der Diamantenhändler Harry Hopemann steckt fest in seinem Leben. Er steckt mitten in einer Midlife Crisis. Er ist zwar reich und sehr erfolgreich in seinem Geschäft aber er würde gerne seiner Profession nachgehen und historische Schätze erforschen. Er ist ein Getriebener auf der Suche und weiß selbst nicht wonach. Als ihm plötzlich der Auftrag eines großen Diamantengeschäfts angeboten wird, wird er hellhörig. Denn es geht um einen ganz besonderen Diamanten mit dem das Schicksal von drei Weltreligionen und auch die Vergangenheit von Harrys jüdischer Familie eng verknüpft ist. Harry macht sich auf nach Jerusalem und ein Katz und Maus Spiel um den Diamanten beginnt. Das Buch beginnt mit einem Rückblick in die Geschichte, in eine Zeit in der die Bundeslade noch im heißen Sand der Wüste versteckt werden musste, um nicht den Feinden zum Opfer zu fallen. Genau so ist es mit dem Diamanten. Wer sich noch nicht mit der Geschichte Israels oder auch der Geschichte des jüdischen Volkes beschäftigt hat, der kann im Buch eine ganze Menge lernen. Alles ist wunderbar genau recherchiert und mit viel Liebe zum Detail in die Geschichte eingeflochten. Manchmal sogar für meinen Geschmack etwas zu viel, aber das nur an wenigen Stellen. Harry Hopemann wird uns ausführlich vorgestellt. Man spürt direkt das er zielstrebig und erfolgsorientiert ist aber da ist auch mehr. Hinter der Fassade des harten Geschäftsmannes steckt eine Leidenschaft. Größer, Höher, Weiter ist wohl seine Devise. Verborgenes, altes Wissen faszinieren ihn genauso wie glitzernde, seltene Steine. Von Anfang an bemerkt man als Leser das die Religion eine wichtige Rolle im Buch spielt. Nicht unbedingt im Sinne von Religiosität, den Harry ist keine streng gläubige Figur sondern als Kontext in dem die Geschichte sich entwickelt und einen Sinn ergibt. Natürlich auch als Triebfeder für gute und schlechte Ereignisse im Buch. Das ist die Religion in der realen Welt ja ebenfalls. Es geht nicht darum jemanden als richtig oder falsch darzustellen. Es geht um den Lauf der Geschichte und den Tatsachen die uns die Vergangenheit gezeigt hat. Noah Gordon streut Geschäftsszenen und private Szenen durcheinander und zeigt uns so ein Bild von Harry in New York, in Jerusalem, seiner Arbeit, seiner Familie und seiner Leidenschaft. Dabei sind auch einige Sexszenen im Buch, die einem vorkommen, als ob man seine Eltern ausversehen beim Sex erwischt hat. Zumindest hinterließen sie bei mir so ein Gefühl. Vielleicht liegt das daran das ich mir Harry älter vorstelle ? Alles wird immer ausgehend von Harrys Familie beleuchtet. Vorfahre über Vorfahre lernen wir die Geschichte der Juden in verschiedenen Ländern kennen. Wie sie vertrieben werden. Von reichen Fürsten zum schleifen des Diamanten beauftragt werden, unter Verfolgung leiden müssen usw. Das Hin und Her springen durch die Zeit und die Charaktere wird immer durch eine Sache verbunden : den Diamanten. Dabei wird auch mit unerfreulichen Wahrheiten nicht gespart. Die Geschichte geht erst so richtig los als sich Harry entscheidet nach Jerusalem zu fahren. Von da an bekommt das Buch einen leichten Hauch von Agententhriller aber nur einen ganz leichten. Man will zwar wissen was denn nun mit dem Diamanten ist aber im Verlauf des Buches verschieben sich Harrys Prioritäten. Von riesiger Spannung im Buch würde ich nicht sprechen aber man wollte trotzdem immer weiterlesen. Ich wollte noch mehr erfahren und wurde wissenshungrig auf das Thema. Harry blüht erst richtig auf wenn Risiko dabei ist. Er nutzt seine Reise um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Die Interessen des Diamantenhändlers und seine historischen Interessen. Dadurch kommt noch eine zusätzliche Komponente ins Buch, da Harry nicht nur hinter dem Diamanten, sondern auch nach den anderen historisch wertvollen Schätzen her ist die vor Jahrhunderten versteckt wurden. Seine Verwandten aus den Jahrhunderten zeigen sich immer wieder als Zeitzeugen. Noah Gordon transportiert damit die damalige Stimmung sehr gut an den Leser. Man wird durch die Ereignisse ins Buch hinein gezogen und fühlt mit den Personen mit, nicht nur mit Harry. Es war für mich eher ein emotionales als ein actionreichen Buch. Die Mischung zwischen historischen Ereignissen, aktuellem Geschehen mit dem Diamanten und den Liebesszenen gefiel mir aber sehr gut. Ob Harry aber am Ende des Buches tatsächlich irgendwo angekommen ist, wage ich zu bezweifeln. Zumindest fühlte es sich für mich nicht so an. Ich hätte mir ein eindeutigeres Ende gewünscht. Ob er den Diamanten oder die große Liebe wirklich findet und was sich sonst noch alles tut ? Dafür müsst ihr das Buch lesen.

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  • Der Diamant des Salomon, besprochen von Henriette Kreimeyer

    Der Diamant des Salomon
    Splashbooks

    Splashbooks

    08. March 2015 um 09:35

    Die bekannte Medicus-Trilogie von Noah Gordon, deren erster Teil jetzt sogar verfilmt wurde, beschäftigt sich mit jüdischer Geschichte und den widrigen Umständen, denen diese Religionsgemeinschaft über Jahrtausende ausgesetzt war. Auch im vorliegenden Roman beschäftigt sich der Autor mit dieser Thematik und schafft es einen Einblick die Geschichte zu geben. Die Zeitspanne reicht dabei von der Tempelzerstörung in Jerusalem sechs Jahrhunderte vor Chr. durch die Babylonier bis zur Jetztzeit. Noah Gordon, wurde am 11.11.1926 in Worcester, Massachusetts geboren und jüdisch erzogen. Nicht zuletzt auf Grund des persönlichen Hintergrundes wirkt die Beschreibung der jüdischen Traditionen nicht nur sehr interessant, sondern auch lebensecht und natürlich. Im Laufe des zweiten Weltkriegs trat er trotz Farbenblindheit und Brille der Army bei, wurde aber nie zu einem Kampfeinsatz geschickt. Seine Eltern wünschten sich, dass ihr Sohn Medizin studieren sollte, um seine Zukunft zu sichern, doch Gordon änderte sein Studienfach zu Journalismus, ohne es seinen Eltern zu verraten. Nach seinem Abschluss arbeitete er bei einigen Zeitschriften wie dem Focus, bevor er sich ganz dem Romane schreiben widmete. Heute lebt Gordon mit seiner Frau in einem Altersheim und kümmert sich dort um die Bibliothek. Die Haupthandlung ist, wie auch in anderen Büchern von Gordon, zum Beispiel "Der Schamane", eher langweilig und vorhersehbar. Der Hauptcharakter Harry ist ein Mann in den Vierzigern, von seiner Frau geschieden, Sohn auf dem Internat, von seinem eigentlichen Job eher gelangweilt, dafür wissenschaftlich unerfahren aber dafür ambitioniert. Obwohl er erst am Anfang seiner wissenschaftlichen Laufbahn steht, scheint er eine gewisse Begabung zu haben, von welcher er auch selbst überzeugt ist. Soweit so langweilig. Selbst als Harry um die Welt fliegt um den Diamanten zu suchen, als er eine Frau mit tragischer Geschichte trifft, die ihm die Schönheiten Israels und ihres Körpers zeigt und sie gemeinsam mit den zwielichtigen Diamantenverkäufern handeln, will keine richtige Spannung aufkommen. Sogar Gordon scheint sich nicht richtig für seinen Hauptcharakter zu interessieren. So läuft die Rahmenhandlung schleppend und klingt teilweise mehr wie ein durchaus interessanter Reiseführer über Israel. Die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und der Lebensart sind dementsprechend faszinierend. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21462/der_diamant_des_salomon

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  • Rezension zu "Der Diamant des Salomon" von Noah Gordon

    Der Diamant des Salomon
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    15. April 2012 um 12:07

    Harry Hopeman lebt als Diamantenhändler und Gelehrter in New York. Als ihm das Angebot gemacht wird, sich einen verschollen geglaubten Diamanten anzusehen, fährt er nach Jerusalem. Auf seiner Reise wird er mit der aufregenden Geschichte seiner Familie konfrontiert. So wird die Suche nach dem Diamanten auch zur Suche nach sich selbst. Teilweise verwirrend, die Kritik ist oft zu oberflächlich, die Schilderungen des Landes Israel dagegen sind sehr gut gelungen.Dieses Buch fand ich schwächer als die " Medicus" Reihe des Autors.

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  • Rezension zu "Der Diamant des Salomon" von Noah Gordon

    Der Diamant des Salomon
    vormi

    vormi

    16. January 2012 um 13:04

    Nachdem ich vom Medicus so begeistert war, hat mich dieses Buch doch ziemlich enttäuscht.
    Die Geschichte war eher langatmig, teilweise sogar verwirrend. Schade.
    Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr interessant. Auch die Beschreibungen über den Diamantenhandel waren spannend, da ich mich da noch gar nicht bei auskannte. Aber insgesamt hatte ich mir doch mehr erhofft.

  • Rezension zu "Der Diamant des Salomon" von Noah Gordon

    Der Diamant des Salomon
    quadrupes

    quadrupes

    06. February 2011 um 23:32

    Harry Hopeman, Diamantenhändler aus New York, nimmt von Vertretern der israelischen Regierung den Auftrag an, einen sagenumwobenen Diamanten zu beschaffen. Dieser ist aufgrund seiner Geschichte nicht nur für das Judentum von großer Bedeutung, sondern auch für zwei weiteren Weltreligionen: den Islam und das Christentum. Auf seiner Suche nach dem wertvollen Edelstein in Israel wird Harry Hopeman dabei mit der Geschichte seiner Vorfahren konfrontiert und kehrt in das Land seiner jüdischen Wurzeln zurück. Auf den ersten Blick enthält "Der Diamant des Salomon" somit alle Zutaten für einen ansprechenden Roman. Doch Noah Gordon gelingt es leider nur bedingt, diese Erwartungen zu erfüllen. Eine vor sich dahinplätschernde Handlung, eine esoterisch angehauchte Reise des Protagonisten zu sich selbst und eine billig wirkende Liebesgeschichte unterhalten den Leser höchstens mäßig. Lediglich die gelungenen Landschaftsbeschreibungen des Nahen Ostens sowie die interessanten Einblicke in die Tradition der Diamantenindustrie und der jüdischen Kultur vermögen den Leser zu überzeugen. Der "Diamant des Salomon" kann demnach als ein durchwachsenes und zweifelsohne schwächeres Werk von Noah Gordon angesehen werden.

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  • Rezension zu "Der Diamant des Salomon" von Noah Gordon

    Der Diamant des Salomon
    nic

    nic

    10. January 2010 um 01:42

    Nachdem der Medicus mich nicht mehr losgelassen hat, bin ich von diesem Buch eher enttäuscht gewesen. Ich hätte mich sogar nicht einmal an die Geschichte erinnert, wenn ich das Buch nicht gerade im Regal gefunden hätte. Ich fand es eher langweilig und keinesfalls mit dem Medicus vergleichbar.