Noah Gordon Der Medicus

(1.989)

Lovelybooks Bewertung

  • 1832 Bibliotheken
  • 24 Follower
  • 42 Leser
  • 134 Rezensionen
(1104)
(636)
(202)
(38)
(9)

Inhaltsangabe zu „Der Medicus“ von Noah Gordon

Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler.

Ein tolles Buch, man muss sich aber beim Lesen ziemlich darauf konzentrieren.

— FranziBooks
FranziBooks

Ein toller Klassiker. Habe ich mit sehr viel Freude gelesen

— Formorian
Formorian

Interressant v. a. in der Charakterisierung der Religionen.

— AnMich_09
AnMich_09

Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.

— kimskilotta
kimskilotta

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

Ein tolles Buch. Jeder, der sich für Mittelalter und Medizin interessiert sollte es gelesen haben.

— viona
viona

Gut erzählter und lehrreicher historischer Roman. An manchen Stellen für meinen Geschmack etwas zu langatmig

— mareike91
mareike91

Ein äußerst unterhaltsamer, sehr gut recherchierter und v.a. lehrreicher historischer Roman aus dem alten Persien; unbedingt lesen! (*****)

— Insider2199
Insider2199

Eins der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe, interessant und unterhaltsam zugleich

— papaverorosso
papaverorosso

Tolles Buch! Leseempfehlung!

— Norell
Norell

Stöbern in Historische Romane

Das Haus in der Nebelgasse

Spannend geschrieben mit sympathischen ( und auch weniger sympathischen) Charakteren - hat mich gefesselt!!

Readrat

Die Stunde unserer Mütter

Ein durchaus bewegender und interessanter Roman über zwei Frauen zur Zeit des zweiten Weltkriegs.

Buecherseele79

Die schöne Insel

Sehr schöne ,abenteuerliches und historische Buch

Schrumpfi

Krone und Feuer

Linnea Hartsuyker erschuf wunderbar schillernde Charaktere und Sittuationen, die mich fesselten und begeisterten.

quatspreche

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Starker Wikingerroman mit unheimlich vielen Details der Lebensart- und weise der starken Männer. Gleichmäßig spannend und noch ausbaufähig.

MichaelSterzik

Die Stadt des Zaren

Ein wunderbarer historischer Roman, der mich sehr begeistern konnte ♥

Wildpony

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Dieser Roman hat Weltklasseformat!

    Der Medicus
    sommerlese

    sommerlese

    19. July 2017 um 17:52

    Seinen wohl berühmtesten historische Roman "Der Medicus" schrieb Noah Gordon 1986. Meine Ausgabe ist das erste Taschenbuch und wurde von meiner Familie gelesen und von mir zweimal. Eigentlich hat dieses Buch mir erst das historische Genre schmackhaft gemacht. London 1021: Der Waisenjunge Robert Cole wird mit 9 Jahren von einem Bader als Lehrling aufgenommen und entdeckt so sein Interesse für Heilkunst und die Medizin. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, um im fernen Isfahan, bei Avicenna, dem berühmtesten aller Ärzte zu studieren. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler und nimmt für sein Ziel allerhand auf sich. Dieser Roman hat Weltklasseformat! Noah Gordon führt den Leser in die rauhe Welt des Mittelalters. Dort geht es unter der Beschreibung von Hunger und Pest, Armut und Seuchen hinein in eine mitreißende Handlung, die jeden Leser gefesselt in seinen Bann zieht. Es zeigt sich, wie die Menschen damals mit Vorurteilen und Angst der medizinischen Wissenschaft negativ gegenüber standen. Aber auch vom Klerus gab es die Auffassung, dass das Innere des Menschen gottgegeben und damit nur von ihm allein heilbar sei. Es war die Zeit des blinden Gottesgehorsams und auch die Zeit der Hexenverfolgung.Bei diesem Buch habe ich mit Rob gebangt, gehofft und gelitten, denn ich machte mich gemeinsam mit ihm auf die beschwerliche und gefährliche Reise in das orientalische Persien. Dort war die Wissenschaft der Medizin zu der Zeit schon viel weiter gediehen als in Europa. Rob hat zudem eine besondere Gabe, die ihn gegenüber anderen Menschen auszeichnet, er weiß, ob ein Mensch an seiner Krankheit verstirbt. Eine schwerwiegende und belastende Gabe, die Rob jedoch mit duldsamer Fassung erträgt.Auf seiner Reise gibt er sich als Jude aus, nicht nur seine äußere Verkleidung passt er darauf ab. Er lebt nach jüdischen Gebräuchen und findet Freunde.Noah Gordon versteht es wie kaum ein anderer Schriftsteller, das damalige Leben detailgenau, präzise recherchiert und dennoch äußerst unterhaltsam zu präsentieren. Vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen großartige Bilder vom Alltagsleben und den Problemen der damaligen Zeit. Mir brannten sich eindringlich die Szenen mit den anatomischen Studien ins Gedächtnis.Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte es unbedingt tun! Selbst ausgewiesene Nicht-Historienfans werden davon begeistert sein! Ich kann es nur jedem ans Herz legen.

    Mehr
    • 2
  • ein hervorragend fundierter Roman

    Der Medicus
    viona

    viona

    09. June 2017 um 09:43

    Man muss Noah Gordon einfach lieben. Dieses Buch ist toll geschrieben und man lernt auch noch. ich habe es gelesen, weil es mir meine Mutter vorgeschlagen hat, da sie es selbst bereits gelesen hat. anfangs war ich skeptisch und konnte die Art wie es formuliert war nicht ganz verstehen. doch irgendwann, wenn man sich mal eingelesen hat, will man es gar nicht mehr aus der Hand legen!

  • Der Medicus

    Der Medicus
    mareike91

    mareike91

    02. June 2017 um 22:05

    Inhalt:Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler.Meine Meinung:Nachdem mich der Film begeistern konnte, habe ich mich nun auch an das Buch gewagt. Trotz meiner Vorkenntnisse bzgl. des Inhalts empfand ich das Lesen als spannend, interessant und lehrreich. An manchen Stellen hätte aber auch die einige oder andere Seite eingespart werden können. So gab es stellenweise einige Längen, die aber trotzdem gut zu überbrücken waren. Das Buch entführt den Leser ins 11. Jahrhundert, wo es noch Bäder gab, die durch die Gegend reisten und die ärmeren Leute verarzteten. Der damalige Wissensstand in der Medizin ist nicht ansatzweise mit heute zu vergleichen, gerade deshalb fand ich es sehr interessant, etwas über die damalige Heilkunst und allgemein das Leben zu erfahren. Das Buch wirkt gut recherchiert und ist lehrreich, dennoch spielen auch andere Themen als die Medizin eine Rolle. Den Protagonisten Rob habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Nachdem er seine Eltern verloren hat, wird er von seinen Geschwistern getrennt, niemand möchte ihn haben. Erst der Bader nimmt ihn auf und führt ihn in die Heilkunst ein. Rob ist intelligent und mutig und geht seinen Weg, obwohl dieser oftmals steinig ist. Ein toller Charakter! Fazit:Spannender und lehrreicher historischer Roman. Streckenweise etwas zu langatmig, aber dennoch auf jeden Fall lesenswert! 

    Mehr
  • Großartig !

    Der Medicus
    marpije

    marpije

    31. May 2017 um 15:46

    Das Buch fesselt von die erste bis zu letzte Seite und obwohl es dick ist liest sich sehr schnell und flüssig, der Schreibstil ist einfach und sehr detailreich .  Noah Gordon benutzt der Wörter wie der Maler benutzt der Pinsel, er malt Bilder und ich als Leser kann ich alles sehen und bewundern. Hier hat auf mich noch ein Überraschung gewartet - ich weiß nicht wie der Autor hat das gemacht, aber er  schreibt über das Essen so lecker dass ich jedes Mal große Appetit auf das gekochte Gericht hab gehabt. A8ch die Bindung zu den Protagonisten ist hier sehr gelungen, die sind mir nah und sympathisch , ich kann die warme Gefühle entwickeln und mit jeder Person aus dieser Geschichte die Emotionen teilen. Die Charakteren sind individuell und mit guten so wie auch schlechten Eigenschaften ausgestattet. Sehr schön finde ich die Beschreibungen von die Orten und Landschaften, die sind reich in Details und stimmig - die Bergen sind kalt und rau, die Städte laut, lebendig und schmutzig - andere Stimmung herrscht in England und ganz andere in Persien , hier ist der Kontrast gut bemerkbar und die bunte, orientalische Atmosphäre gut spürbar. Das Buch bietet fröhliche und traurige Momente , in den traurigen der Protagonist leidet meistens seelisch und ich mit ihm.Das beste , für mich, waren die tiefe Blicke in damalige Medizin, hier habe ich erste Mal das Wort "Bubo " gelesen und erfahren dass das Bezeichnung für Krebs war. Die ausführliche Beschreibungen über die Instrumenten, Operationen oder Behandlungen haben manchmal für Gänsehaut gesorgt - die waren brutal und ohne Schmerzmittel , ich kann nur froh sein , dass ich lebe jetzt wo die Medizin nicht so schmerzhaft ist.Ich kann das Buch nur weiter empfehlen, es bietet gute Unterhaltung und bringt uns die alte Behandlungsmethoden näher.

    Mehr
  • Ein äußerst unterhaltsames und lehrreiches Abenteuer aus Persien

    Der Medicus
    Insider2199

    Insider2199

    29. May 2017 um 22:40

    Ein äußerst unterhaltsames und lehrreiches Abenteuer aus Persien Der am 11. November 1926 in Worcester, Massachusetts geborene Autor studierte Journalismus und englische Sprache an der Boston University, arbeitete danach viele Jahre beim Boston Herald und feierte mit „Der Rabbi“ seinen Durchbruch als Schriftsteller. Der vorliegende Roman ist der Auftakt zu einer Buchserie um die fiktive Mediziner-Dynastie der Familie Cole, erschien 1987 und ist mein erstes Buch des Autors. Zum Inhalt (Klappentext): Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler. Meine Meinung: Vorab kann ich gleich einmal festhalten: von allen historischen Romanen der letzten Zeit rangiert dieses Buch – neben z.B. der Cicero-Reihe von Robert Harris und „Der Kaffeedieb“ von Tom Hillenbrand – für mich unter den Top 3 Büchern. Auf äußerst unterhaltsame, sehr gut recherchierte und v.a. lehrreiche Art wird dem Leser ein Abenteuer aus Persien serviert mit einem sympathischen Helden, aufregenden Locations und spannendem Plot. Der Schluss aus der Sicht des Lesers ein klein wenig enttäuschend, aber durchaus passend zur Geschichte und daher authentisch – der Held war seiner Zeit einfach ein ganz schön großes Stück voraus. Sprachlich ist der Roman auf solidem Unterhaltungsniveau, locker und trotz der Überlänge sehr schnell zu lesen, aber weder seicht noch kitschig. Im Vergleich z.B. zu einer Rebecca Gablé (das kürzlich gelesene „Lächeln der Fortuna“) gibt es hier keine lästigen Wiederholungen oder gar nervende Adjektive. Der einzige erwähnenswerte Wermutstropfen in diesem Buch wäre der Mangel an Konflikten, d.h. tw. ist die Handlung zu glatt und harmonisch, der Held entkommt zu leicht gewissen dramatischen Situationen, aber da die Harmonie im Plot nur tw. besteht, kann man getrost ein Auge zudrücken. Fazit: Ein äußerst unterhaltsamer, sehr gut recherchierter und v.a. lehrreicher historischer Roman aus dem alten Persien, angereichert mit einem sympathischen Helden, aufregenden Locations und spannendem Plot; einzige, jedoch zu vernachlässigende Kritik: tw. etwas konfliktarm. Gerne vergebe ich die vollen 5 Sterne und empfehle es jedem, nicht nur History-Fans.

    Mehr
    • 3
  • ...denn egal, wie gut man als Arzt ist, das Leben der Menschen bleibt immer in Gottes Hand...

    Der Medicus
    papaverorosso

    papaverorosso

    20. May 2017 um 22:39

    Selten habe ich von einem Roman so viel Spannendes gelernt wie durch dieses Buch. Das Leben im Mittelalter, Medizingeschichte, Religionen, Geschichte und Erkunde, ich sauge alles in mich auf, während ich gebannt Robs Leben vom Kindesalter bis zur Gründung einer eigenen Familie verfolge. Rob, alias Robert Jeremy Cole, ist der älteste Sohn eines Zimmermanns im London des 11. Jahrhunderts. Als Rob noch ein Kind ist, sterben seine beiden Eltern kurz nacheinander. Unter diesen traurigen Umständen spürt Rob zum ersten Mal seine Gabe: Er kann durch eine Berührung vorhersehen, ob ein Kranker bald sterben wird. Von dieser Gabe wird von nun an der Bader profitieren, ein Heiler, bei dem Rob als Lehrling angestellt wird. Zusammen bereisen die beiden ganz England, von Dorf zu Dorf. Vom Bader lernt Rob als Erstes das Jonglieren und Unterhalten von Menschenmengen, dann das Richten von Knochen, das Nähen von Wunden und alles, was ihm der Bader über das Heilen von Krankheiten beibringen kann. Nur reicht dies Rob nicht: Möglich, dass man für kranke Menschen nur so wenig machen kann? Die Begegnung mit einem jüdischen Medikus, der über hervorragende medizinische Fähigkeiten zu verfügen scheint, wird Robs Schicksal besiegeln. Rob verlässt England und begingt sich auf die Reise nach Isfahan, in Persien, wo der berühmteste lebende Medikus eine medizinische Universität leitet: Avicenna, Abū Alī al-Husain ibn Abd Allāh ibn Sīnā. Für eine Ausbildung bei ihm ist Rob bereit, seine Identität aufzugeben und die Frau, die er liebt, zu verlassen. Wird Rob das Wissen, wonach er strebt, in Isfahan finden? Noah Gordon erweist sich als talentierter und gewissenhafter Autor mit einem Auge für Detail, der bei der Recherchearbeit scheinbar nicht sparsam vorgegangen ist. Dank Robs Reise durch die halbe damals bekannte Welt kann er dem Leser viel über christliche, jüdische und muslimische Bräuche vermitteln. Auch erfährt man einiges über die Entwicklung der Medizin. Robs Charakter ist extrem stark und zeigt eine beträchtliche Entwicklung im Laufe der Geschichte. Auch andere Charaktere sind sehr glaubwürdig und tiefgründig gezeichnet. Die erste Hälfte war für mich so interessant und unterhaltsam zugleich, keine Szene kam mir überflüssig vor. Emotional hat mich am meisten eine eher nebensächliche Episode erreicht, die in der Robs Freund Karim im Isfahan ein Wettrennen in Rekordzeit gewinnt und somit sein Traum von Reichtum und Erfolg nach einer traumatischen Kindheit erreicht. Die zweite Hälfte des Buchs ist etwas langsamer, die Handlung weniger spannend, jedoch nie langweilig. Das Ende war für mich überraschend bescheiden und bodenständig, was das Buch weniger heroisch und realistischer in meinen Augen macht. Insgesamt gehört dieses Buch für mich zu den besten historischen Romanen der letzten Jahre. Ich möchte eine klare Leseempfelung aussprechen und werde das Buch zum festen Bestandteil meiner Bibliothek machen.

    Mehr
    • 3
  • Der Medicus

    Der Medicus
    alanrick

    alanrick

    27. April 2017 um 12:26

    Nur zu empfehlen

  • Der Medicus

    Der Medicus
    butterflyinthesky

    butterflyinthesky

    04. April 2017 um 16:38

    Zusammenfassung:Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler.Meine Meinung:Am Anfang dachte ich echt, dass ich das Buch nie beenden werde. Aber jetzt liebe ich es. Was für ein Epos <3

    Mehr
  • Absolute Empfehlung !!!

    Der Medicus
    JuliaAlina

    JuliaAlina

    07. March 2017 um 10:06


    Persien zu Beginn des 11. Jahrhunderts ...

    Die Geschichte entführt den Leser mühelos in eine längst vergangene Zeit. Ehe man sichs versieht, ist man von der gleichen unstillbaren Wissbegierde erfüllt, die auch Rob vorantreibt und begibt sich mit ihm auf eine gefährliche Reise gen Osten und auf die Spuren der Heilkunst des 11. Jahrhunderts. 

  • London im 11. Jahrhundert.

    Der Medicus
    Nanniswelt

    Nanniswelt

    11. February 2017 um 08:41

    London im 11. Jahrhundert: Robert Jeremy Cole bekommt schon als kleiner Junge die Härte der damaligen Zeit zu spüren: beide Eltern sterben viel zu früh. Glücklicherweise lernt der Junge einen Bader kennen, der mit seinem Wagen und Heilwissen durch die Lande zieht. Er nimmt Robert als Lehrling auf und unterrichtet ihn im Handwerk der Heilkunst. Der junge Cole entdeckt seine Neugierde um das Wissen, anderen Menschen zu helfen und diese von schlimmen Krankheiten zu heilen. Von seiner Gabe, bei Berühren mit den Händen den Tod anderer Menschen zu spüren, erzählt er zunächst nichts. Als auch noch der Bader stirbt, ist Rob erneut auf sich alleine gestellt und fasst einen Plan. In Madrasse, einer Schule für Medizin, soll es den besten Arzt der damaligen Zeit geben. In Isfahan im fernen Orient lehrt der Arzt Ibn Sina auch Avicenna genannt an dieser Akademie das Wissen um die Medizin. Doch als Christ hat Rob keine Chancen diese Schule zu besuchen, da die Kirche die Heilkunst als Ketzerei verteufelt. Seine geniale aber auch gefährliche Idee: sich als Jude auszugeben. Eine lange und anstrengende Reise nach Persien beginnt. Wird Rob seinen Traum verwirklichen können? Wird er es schaffen die lange Reise ohne Katastrophen zu überstehen um am Ende wirklich Arzt zu werden? Eines ist klar: Es wird das größte Abenteuer seines Lebens!Das Leben zur damaligen Zeit war geprägt von der Diktatur der Kirche, von Kriegen und Vorurteilen und dem harten Leben mit Krankheiten wie der Pest auch „schwarzer Tod“ genannt. Noah Gordon beschreibt in diesem Roman deutlich die schwierigen Bedingungen und unhygienischen Zustände, die zu Krankheit und Tod vieler Menschen geführt haben. Der Protagonist Robert Cole wächst einem schnell ans Herz und versetzt den Leser ins London des 11. Jahrhunderts. Mit viel Mut aber auch dem nötigen Köpfchen schlägt sich der Junge durch alle Widerstände. Von Kapitel zu Kapitel möchte man wissen wie es weitergeht. Ich habe mir diesen Roman ausgesucht, weil ich sehr an der damaligen Medizin und Heilkunde interessiert bin und fand es sehr toll beschrieben, welche Methoden angewandt wurden und auch, wie die Kirche zu dem Thema stand wird in dieser Geschichte deutlich. Für alle, die sich für die Anfänge der Medizin interessieren ist dieser historische Roman sehr zu empfehlen. Leider weist die Story auch einige vermeintliche Tatsachen auf, die damals so nicht gewesen sein können, z.B. die Städte, die es teilweise zur damaligen Zeit so noch nicht gab. Auch die Schlösser bzw. Burgen kann es damals noch nicht so gegeben haben und die Örtlichkeiten sind auch oftmals eher fiktiv als historisch korrekt. Auf diese Umstände wird aber am Ende des Buchs durch den Autor Noah Gordon selbst hingewiesen! Etwas mühseelig war für mich die lange Reise nach Persien, die der Hauptprotagonist im Buch durchlebt. Diese war mir einfach zu langatmig, zeigte zwar die damaligen Wanderungen durch viele Länder auf, war mir aber zu viele Seiten lang beschrieben. Auch die anderen Bänder der Reihe "Der Schamane" und "das Erbe des Medicus" habe ich gelesen, da ich die verschiedenen Zeitepochen und Ortswechsel sehr gut fand! 

    Mehr
  • der Medicus

    Der Medicus
    Miii

    Miii

    19. December 2016 um 20:09

    Rob Jeremy Cole ist gerade neun Jahre alt als er von einem fahrenden Bader als Gehilfe angenommen wird. Dieser lehrt Rob die Grundlagen der Heilkunst. Als Rob von einer berühmten medizinischen Akademie hört, beschließt er nach Persien zu pilgern und Arzt zu werden. Die Reise dahin ist beschwerlich und auch dort bleibt er vor Problemen nicht verschont.Der Medicus ist ein sehr schöner Roman, den man meiner Meinung nach unbedingt gelesen haben sollte. Es wurde in einer sehr detaillierten und auch ausführlichen Art und Weise verfasst, sodass man überhaupt kein Problem hat, sich alles vorzustellen. Zwischendurch wird es dadurch zwar etwas langatmig (daher auch ein Stern Abzug) aber das ändert nichts daran, dass die Geschichte einen von Anfang an bis zum Ende hindurch fesselt.Der Schreibstil drängt einen einfach dazu, einen weiterzulesen. Kaum dass sich ein Problem geklärt hat, beginnt ein anderes. Aber es wird nicht der Eindruck erweckt, dass künstliche Probleme erzeugt werden, stattdessen wird es durchaus realistisch dargestellt.Einfach toll.

    Mehr
  • Noah Gordon - Der Medicus

    Der Medicus
    -Kathi0801-

    -Kathi0801-

    14. December 2016 um 13:34

    Rob Jeremy Cole ist eines von 5 Kindern und auch der älteste. Als er 9 war starben kurz hintereinander seine Eltern, daher wurde jedes seiner Geschwister in den unterschiedlichsten Familien untergebracht. Nur für ihn fand sich vorerst niemand, bis eines Tages ein Baderchirurg in die Stadt kam und ihn als Lehrling mit auf die Reise nahm. Während seiner Reise mit dem Bader lernte er viel neues kennen und entwickelte den Wunsch bzw. das Verlangen Arzt zu werden. Als der Bader ein paar Jahre später starb machte er sich allein auf den Weg und traf bald darauf einen Medicus, der ihm von einer ausgezeichneten Ärzteschule in Isfahan in Persien erzählte. Für Rob war sofort klar, das er dorthin reisen muss um ein richtiger Arzt zu werden. So schließt er sich einer Karawane an und macht sich mit ihr auf die lange und gefährliche Reise nach Persien. Meine Meinung: "Der Medicus" ist ein sehr schöner Roman den man unbedingt auch mal gelesen haben muss. Die Orte in den diesem Roman sind sehr gut beschrieben, auch die Situationen denen Rob auf seiner Reise nach Persien begegnet, sind sich gut vorzustellen und mitzufiebern, Leider musste ich einen Stern abziehen, da es für mich doch relativ schwer zu lesen war, da ich meine Probleme mit den jüdischen Begriffen und auch Namen hatte, aber das ist von jedem zu jedem anders und sollte kein Hindernis sein diesen Roman nicht zu lesen.

    Mehr
  • Abenteuerlust für jedermann

    Der Medicus
    wordworld

    wordworld

    03. October 2016 um 14:44

    Allgemeines: Titel: Der MedicusAutor: Noah GordonGenre: Historischer RomanISBN: 978-3453471092 (nicht meine Ausgabe)Preis: 9,99€ (Taschenbuch) Inhalt: Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler. Meine Meinung: "Der Medicus" hat mich, entgegen meiner Erwartungen, total gefesselt. Man wird in die schillernde Welt des Mittelalters entführt, wo man einen, für sein Zeitalter sehr modernen, Waisenjungen Robert Jeremy Cole kennenlernt. Nach dem Tod beider Eltern, wird er von einem Bader als Lehrling aufgenommen, von dem er die Kunst des Heilens lernt. Der wissensbegierige Rob will allerdings unbedingt mehr über Heilung und Medizin erfahren und macht sich auf, in das ferne Persien nach Isfahan, um bei dem berühmtesten aller Ärzte und Helfer der Menschen, Ibn Sina, zu studieren. Das Buch hat mich wirklich beeindruckt. Noah Gordon beschreibt das Mittelalter so lebendig und echt, dass das Buch sehr authentisch wirkt. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass es sehr an der Realität festhält, nichts beschönigt und nicht sehr idealistisch ist. Das Buch ist vor allem deshalb sehr interessant, weil es, zum einen, eben um die Sicht der Menschen auf die Welt im Mittelalter geht, aber vor allem weil der im Buch beschriebene Gelehrte Ibn Sina, genannt Avicenna, tatsächlich existiert hat. Fazit: Ein packendes Buch, nicht nur für Geschichtsinterressierte, sondern für jeden der gerne einmal in die, durchaus faszinierende, Welt des Waisenjungen Rob eintauchen möchte.Ein Buch voll mit Spannung, Leidenschaft, Hingabe, Eifersucht, Rache, Orient und Abenteuerlust, geschaffen für jedermann.   Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

    Mehr
  • Der Medicus

    Der Medicus
    Micha1985

    Micha1985

    27. February 2016 um 09:37

    Inhalt:  Rob wird in jungen Jahren zum Waisen und hat das Glück von einem Baderchirurg in die Lehre genommen zu werden. Von nun an reist er durch England, bis er eines Tages beschließt er möchte mehr sein als nur Bader. Er möchte Medicus werden und das durch den besten Lehrer den es gibt - Ibn Sina. Dazu muss er aber nach Persien reisen.     Fazit: Es ist nicht umsonst ein Weltbestseller geworden damals! Ich war von dem Buch schwer begeistert, auch wenn mir die erste Hälfte um einiges besser gefallen hat als die zweite Hälfte. Der Schreibstil des Autors ist genial. Es drängt einen immer weiterzulesen. Es entstehen selten Länge und das mag was heißen bei der Seitenanzahl. Ich habe das Buch in einer Woche durchgelesen, da ich es fast nicht mehr aus der Hand legen konnte und jede Minute genutzt habe um einen Blick hineinzuwerfen. Zwar läuft in der Geschichte alles viel zu oft zu glatt für die Zeit in der es spielt (ca. 1036 n. Chr. oder so) und manchmal ist man etwas verwundert welche Zeitspanne die Geschehnisse umfassen (plötzlich sind 9 Monate vergangen)...  Dennoch möchte ich  jedem das Buch ans Herz legen. Ich überlege mir schon die beiden anderen Bänder der Trilogie, welche dann die nächsten Generationen umfassen soweit ich das verstanden habe (Der Schamane, Die Erben des Medicus), zu holen.

    Mehr
  • Wahres Vergnügen

    Der Medicus
    MarcBaron

    MarcBaron

    Ich hatte die alte Version gelesen und das Buch erzählt von einem Waisenjungen  Namens Rob Jeremy Cole aus einer Handwerker Familie. Nach dem Tode seiner Eltern ist er mit einem Bader unterwegs, der ihn unterrichtet in der Kunst des Heilens. Da die Handlung im Jahr 1021 ihren Anfang nimmt, sind diese Künste sehr beschränkt, zumal ein Bader auch kein richtiger Arzt war, sondern eine Art fahrender Quacksalber. Der kleine Junge entdeckt im Laufe des Abenteuers und der Jahre, dass er für mehr gemacht ist als das notdürftige behandeln von Patienten und bricht schließlich zu einer Reise ins persische Isfahan auf, wo er den Arztberuf bzw. den Beruf des „Medicus“ erlernen will.  Dies macht  er als Christ indem er sich als Jude ausgibt, denn nur Juden und gläubige des Islams durften dort Medizin studieren. Wahnsinn wo gibt es denn sowas? Die Geschichte ist fesselnd erzählt, gar keine Frage. Wer sich auch nur ein bisschen mit dem Mittelalter und dessen Medizinische Geschichte auskennt, wird an dem Buch sein wahres Vergnügen haben.

    Mehr
    • 2
  • weitere