Noah Gordon Der Medicus von Saragossa

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Inhaltsangabe zu „Der Medicus von Saragossa“ von Noah Gordon

Spanien 1492: Im ganzen Land wütet die
Inquisition. Jona, der dreizehnjährige Sohn
eines jüdischen Silberschmieds, steht nach
der Ermordung seines Bruders und dem
Tod des Vaters völlig allein da. Er beschließt,
der Inquisition zu trotzen, und schlägt sich
auf eigene Faust durch. Nach einer Odyssee
durch ganz Spanien gelangt er Jahre später
zu einem alten Medicus nach Saragossa.
Dort spürt er, dass die Heilkunst seine wahre
Berufung ist.

Ein angenehmer historischer Roman, der für ich aber im Schatten des Medicus steht

— Marjuvin

ein solider historischer Roman, der aber leider nicht an den Klassiker "Der Medicus" herankommt

— Caro_Lesemaus

Der Klassiker unter den historischen Romanen

— QueenDebby

Ich war so begeistert vom Medicus, kann dieser Roman da mithalten? Oh ja, er kann. Ich bin genauso begeistert!

— Sancandela

Das Buch konnte mich nicht wirklich packen, obwohl die Geschichte bzgl. des Umgangs mit Juden & Neuen Christen ein interessantes Thema war.

— November

Auch ein gutes Buch, kommt aber nicht an den ersten Medicus ran.

— meliP85

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  • Der letzte Jude Spaniens

    Der Medicus von Saragossa

    Caro_Lesemaus

    25. September 2017 um 12:56

    "Der Medicus von Saragossa" spielt im mittelalterlichen Spanien in der Zeit des Überganges vom 15. zum 16. Jahrhundert. Die Inquisition ist allgegenwärtig, das Judentum wird verboten und alle Juden durch königlichen Befehl zur Ausreise aufgefordert. Die Familie des jüdischen Silberschmiedes Helkias Toledano aus Toledo trifft dies ebenso. Der Protagonist des Romans ist dessen mittlerer Sohn Jona. Nachdem er miterleben muss, wie sein Vater und älterer Bruder ermordet werden und sein jüngerer Bruder mit dem Onkel Spanien verlassen will, begibt er sich auf die Reise durch das Land auf der Suche nach einem Ort, an dem er sicher ist. Er hat nicht vor, zu konvertieren und muss dennoch ein christliches Leben vorgeben, um vor der Inquisition sicher zu sein. Nach allerlei verschiedenen Tätigkeiten gelangt er schließlich nach Saragossa und lernt bei Senor Nuno Fierro den Arztberuf.  Der Original-Titel im Englischen lautet "The last jew", was diesem Roman auch viel besser gerecht wird. Die Handlung in Saragossa und Jonas Weg zum Medicus kommt erst ab der Hälfte des Buches auf. Zuvor begleitet der Leser Jona auf seiner Reise durch Spanien, immer halb auf der Flucht und mit Furcht vor der Entlarvung als Jude. Wer auf der Suche nach einer Art Fortsetzung des "Medicus" ist, wird hier nicht wirklich auf seine Kosten kommen, da dies nicht der Fokus des Romans ist. Natürlich spielen auch typische Erkrankungen des Mittelalters und deren Behandlung eine Rolle, aber dies war aus meiner Sicht eher eine Nebenhandlung des Buches. Noah Gordon verwendet wie gewohnt eine angenehme Sprache. Ich fand es interessant, mehr über die Bräuche des Judentums zu erfahren. Man spürt während des ganzen Romanes auch die Beklemmungen und die Angst, die die Menschen damals empfunden haben müssen. Fazit:Ein empfehlenswerter historischer Roman, den man aber leider nicht mit "Der Medicus" in eine Reihe stellen kann. Wer mehr über die Judenverfolgung im Mittelalter und deren Auswirkungen erfahren möchte, wird hier ein gutes Buch finden. 

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  • Der Medicus von Saragossa - für mich ein Klassiker-

    Der Medicus von Saragossa

    cissy97

    16. February 2017 um 20:36

    Es ist schon eine Weile her seit ich das Buch gelesen habe. Aber noch immer erinnere ich mich an die Geschichte des jungen Juden Jona. Die Flucht vor der Inquisition und das Verstecken der Identität und Religion hindert Jona nicht daran sich zum angesehenen Medicus hochzuarbeiten um schließlich dem Inquisitor gegenüber zu stehen, der seinen Bruder ermordet hatte.  Das Buch ist, wie ich finde, unglaublich fesselnd. Mir fiel es schwer, den Roman nicht in einer Nacht durchzulesen, weil ich es mir gleichzeitig aufsparen wollte.  Jona gibt auch nachdem er seine Familie und sein ganzes Leben verliert, nicht auf. Er wandert allein, ohne Familie und ohne einen anderen Juden, durch Spanien und ich hatte das Gefühl ihn bei seiner Reise quer durch das Land zu begleiten. Was sowohl dem Leser, als auch Jona nicht klar ist, ist das Jona mit jedem Schritt seiner Wanderung und jeder neuen Tätigkeit, die er zum Überleben braucht, dem Zerstörer seiner Lebensgrundlage näherkommt und sich rächen kann.   Gerade weil Jona durch die zahlreichen Schicksalschläge, dem Mörder seines Bruders begegnet und die Möglichkeit hat ihn für das Vergehen zu bestrafen, ist der Roman für mich ein Klassiker der Literatur. 

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  • Der Auftakt des Historienepos

    Der Medicus von Saragossa

    kassandra1010

    28. January 2017 um 20:24

    Noah Gordons Beststeller hat mich vor Jahren schon überzeugt. Ein wunderbares Historienepos im Mittelalter über Magie, Medizin und allerlei Schindluder.Rob Cole geht mit einem Bader auf die Reise und lernt so viel er kann von diesem. Doch dessen Wissen ist endlich und hat meist mehr mit Aberglaube und Schindluder als mit Medizin zu tun. Rob bricht nach Persien auf in das Zentrum der damaligen Medizin.Doch dort gilt er als nicht gläubiger Moslem nicht gerade als Traumstudent und begibt sich auf eine Wissensreise und auf einen gefährlichen Pfad.Sehr spannend!

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  • Noah Gordon - Der Medicus von Saragossa

    Der Medicus von Saragossa

    Perle

    12. August 2015 um 21:50

    Klappentext: Spanien 1492: Im ganzen Land wütet die Inquisition. Jona, der dreizehnjährige Sohn eines jüdischen Silberschieds, steht nach der Ermordung seines Bruders und dem Tod seines Vaters völlig allein da. Er brschließt, der Inquisition zu trotzen, und schlägt sich auf eigene Faust durch. Nach einer Odyssee durch ganz Spanien gelangt er Jahre später zu einem alten Medicus nach Saragossa. Dort spürt er, daß die Heilkunst seine wahre Berufung ist. "Ein pralles Abenteuerbuch mit besten Aussichten auf eine steigende Fieberkurve bei den Lesern - Das Langeweile-Virus hat beim Lesen dieser farbigen Lektüre keine Chance." (Brigitte) Der Weltbestseller erstmals im Taschenbuch Eigene Meinung: Habe dieses Buch im Internet bei ebay entdeckt und es mir im Juli 2015 bestellt. Ich musste es so schnell wie möglich lesen. Ich begann es letzte Woche und war von der ersten Seite an sofort angetan von diesem Roman. Es hielt bis zur letzten Seite an - jeden Tag las ich mit Begeisterung weiter. Wirklich ein klasse Buch - ich hatte eine Woche eine gute Unterhaltung.  Kann es gut und gerne weiterempfehlen. Wenn sie auf solche Romane aus Spanien stehn, dann ist es garantiert was für ihren Geschmack. Für mich war es das erste Buch aus dieser Sparte, habe es aber mit viel Freude gelesen und werde mir bestimmt mal wieder sowas zu Gemüte führen. Kann gar nicht genug betonen, wie sehr es mir gefallen hat. Es hat sich echt gelohnt, für diesen Roman ein paar Euro rollen zu lassen. Deshalb vergebe ich hierfür liebendgerne 5 volle ganze Sterne.

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  • Hat mir gut gefallen!

    Der Medicus von Saragossa

    flaschengeist1962

    Na längere Zeit habe ich mir mal wieder einen historischen Roman gegönnt und muss sagen, der hat mir gut gefallen. Die Geschicht vom jüdischen Jonas in der damaligen Zeit und dann in Spanien. Wie damals schon die Menschen mit dem Glauben gejadgt wurden und sogar getötet wurden. Das war schon schlimm. Die Story wie Jonas trotz aller Widirigkeiten sein Leben gemeistert hat und dann auch glücklich wurde, ist sehr gut geschrieben. Ich werde von Noah Gordon bestimmt noch mehr lesen.

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    Arun

    29. May 2014 um 15:21
  • Nicht schlecht

    Der Medicus von Saragossa

    Wuppertalerin

    05. August 2013 um 14:03

    Ich fand dieses Buch anfangs recht schwer zu lesen, weil Wörter vorkommen die ich nicht kannte. Hinten ist zwar eine Erklärung dafür. Aber ich hatte keine Lust immer umzublättern, teilweise wurde mir durch den Zusammenhang auch klar was gemeint war. Daher hat es gegen Ende richtig Spaß gemacht zu lesen.

  • Gordon - Der Medicus von Saragossa

    Der Medicus von Saragossa

    Maximilian_Schlesier

    26. May 2013 um 10:15

    - schöne, anschauliche und mitreißende Geschichte eines verfolgten Juden in Spanien - jedoch sind die Parallelen zum eigentlichen "Medicus" (Band I) nicht übersehbar und nicht nur der Titel weist frappierende Ähnlichkeit mit diesem Bucha auf - so hat man immer wieder das Gefühl, diese oder jene Begebenheit, Beschreibung oder Handlung schon einmal gelesen zu haben - alles in allem aber ein wunderbar flüssig und angenehm zu lesender Roman, der sich nahtlos in ein großes Gesamtwerk einfügt

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  • Der Medicus von Saragossa

    Der Medicus von Saragossa

    -sabine-

    02. May 2013 um 10:45

    Vorweg eines: man darf dieses Buch nicht mit „Der Medicus“ vergleichen, auch wenn der Titel suggeriert, dass dies die Fortsetzung des Bestsellers ist. Es ist ein eigenständiges Buch und der Originaltitel „The Last Jew“ ist weitaus passender für diesen Roman. In Spanien herrscht die Inquisition, man schreibt das Jahr 1492. Nach dem Mord an seinem Bruder und Vater steht der 13jährige Jona völlig alleine da, Juden ist es verboten, im Land zu bleiben, so dass er sich auf eine abenteuerliche Reise macht: er will der Inquisition trotzen und scheint, der letzte Jude Spaniens zu sein. Seine Suche nach dem eigenen Ich führt ihn quer durch Spanien und lässt ihn viele Abenteuer erleben. Der Einstieg in den Roman ist zäh und unübersichtlich, wird doch erst mal erklärt, warum die Familie des kleinen Jona sterben muss. Auch der Sprachstil war mir fremd, er wirkte auf mich ein wenig angestaubt und unmodern, ich brauchte eine Zeit, um mich damit anzufreunden. Dann liest sich die Geschichte um Jona aber recht flüssig. Er reist in Spanien umher, arbeite als Knecht, Schäfer und Waffenschmied, um sich Kost und Logis zu verdienen. Die Stimmung war mir einfach zu sorglos, die ständige Gefahr der Inquisition gar nicht präsent. Das ganze Thema der verschiedenen Religionen wurde immer nur gestreift, ich hätte mir mehr Einblicke in den jüdischen Glauben gewünscht. Irgendwann erreicht der mittlerweile jugendliche Jona Saragossa, dort erkennt er seine Berufung zur Heilkunst und wird Medicus. Dieser Teil des Buches hat mir besser gefallen, ich habe wieder etwas lernen können über die Arbeit eines Medicus im 15. Jahrhundert. Das Ende wird dann doch noch spannend und interessant, der Kreis der Geschichte schließt sich und Jona findet endlich Ruhe im Kreis seiner eigenen, kleinen Familie. Jona hat sicherlich ein schweres Schicksal zu meistern, dennoch war der Protagonist nur oberflächlich gezeichnet, mir hat es an Tiefgang gefehlt. Ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihm aufbauen, kam er mir doch immer nur wie ein Abenteurer vor, nicht aber wie ein Verfolgter durch die katholische Kirche. Dennoch liest sich das Buch – nach kurzen Einstiegsschwierigkeiten – flüssig und schnell, kommt aber bei weitem nicht an „Der Medicus“ von Noah Gordon heran. Von mir daher leider nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Der Medicus von Saragossa" von Noah Gordon

    Der Medicus von Saragossa

    vormi

    Dieses Buch von Noah Gordon hat mir überhaupt nicht gefallen.
    Und aus lauter Schusseligkeit habe ich es ausversehen zweimal gelesen.
    Und es hat mir auch beim 2. Mal nicht besser gefallen.
    Ich war vielleicht auch viel zu sehr auf ein so olles Buch wie der Medicus oder der Schamane fixiert, vielleicht konnte es deshalb mit meinen Erwartungen nicht mithalten.
    Sehr schade.

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  • Rezension zu "Der Medicus von Saragossa" von Noah Gordon

    Der Medicus von Saragossa

    blueberry7

    19. November 2011 um 14:17

    guter historischer Roman in typischer Gordon-Manier..............

  • Rezension zu "Der Medicus von Saragossa" von Noah Gordon

    Der Medicus von Saragossa

    Joshy2

    26. September 2011 um 09:41

    Nachdem seine Familie von der Inquisiiton getötet und vertrieben wurde, steht Jona plötzlich allein da. Eine Odysee durch SPanien beginnt, immer begleitet von der Angst vor der Inquisition als Jude entlarvt zu werden. Doch auch viel Menschlichkeit erlebt Jona auf seiner Reise und findet so nicht nur eine Anstellung als Medicus und die Liebe seines Lebens, sondern erlebt auch die göttlichen Strafen der Mörder seiner Familie. Nicht unbedingt als Nachfolger des berühmten "Medicus" zu sehen, aber auf jeden Fall als lesenswertes Stück Literatur und Geschichte.

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  • Rezension zu "Der Medicus von Saragossa" von Noah Gordon

    Der Medicus von Saragossa

    liebling

    11. August 2011 um 11:31

    Zum Inhalt: Jona ist noch ein kleiner jüdischer Junge, als sein Bruder Meir getötet wird. Kurz darauf wendet sich das spanische Königshaus gegen die Juden im Land und zwingt diese, zum Christentum zu konvertieren oder Spanien zu verlassen. Kurz bevor Jona mit seiner Familie aufbrechen soll, wird sein Vater getötet und Jona findet sich ganz alleine wieder. Er muss sich entscheiden, was er tun möchte und so beginnt für ihn eine lange einsame Reise. Meine Meinung: Auf den ersten Blick finden sich viele Parallelen zu "Der Medicus", dem ersten Werk von Noah Gordon, welches ich gelesen habe. Auch hier geht es wieder um einen Jungen, welcher sich durch schwere Schicksalsschläge ganz allein durchs Leben schlagen muss und dabei sehr viel reisen muss. Und auch hier spielt Religion (besondes das Judentum) wieder eine zentrale Rolle. Dies liegt sicherlich daran, dass es ein Thema ist, was den Autor selbst beschäftigt, aber zu großen Teilen auch daran, dass Religion damals viel höher bewertet wurde und diese eben oft der Ausschlag war für Kriege und Morde und auch für Sympathie oder Antipathie anderen gegenüber. Betrachtet man die Geschichte genauer, erkennt man, dass nicht nur der Ort des Geschehens anders ist. Spielte "Der Medicus" sich hauptsächlich in England und muslimischen Ländern ab, befindet sich die Geschichte von "Der Medicus von Saragossa" die gesamte Zeit in Spanien. Das macht das Buch aber nicht weniger interessant und spannend, denn auch die einzelnen Regionen von Spanien stellen sich durchaus unterschiedlich und interessant dar. Außerdem trifft Jona bei seinen Reisen auf jede Menge unterschiedliche Typen, welche den einzelnen Abschnitten des Buches ihre ganz eigene Note verleihen. Schwächen zeigten sich für mich hauptsächlich in einigen Stellen, welche sehr zäh zu lesen waren und dessen Bezug zur Hauptgeschichte ich auch jetzt noch nicht nachvollziehen kann. Mir ist klar, dass Gordon beschreiben wollte, wie weit und lang Jona gereist ist, wie unterschiedlich seine Zwischenstopps waren und wieviel er erlebt hat. Einige Stellen werden hier aber sehr ausführlich und langatmig beschrieben, sodass man erwartet, dass sie später noch einmal aufgegriffen werden, was dann aber nicht der Fall ist. Sie verursachen noch nicht einmal eine erkennbare Veränderung in Jonas Wesen und somit hätte der Autor sie auch in einigen kurzen beschreibenden Sätzen abwickeln können. Auch fand ich die Schwarzweißmalerei im Bezug auf Juden und Christen hier etwas sehr übertrieben und platt. Dass Jona, der ja immerhin der Protagonist ist, nach den Geschehnissen in seiner Jugend keine besonders hohe Meinung von Christen hat, ist klar. Auch die Vorurteile, die er bei jeder neuen Bekanntschaft hat, erklären sich da von selbst, ganz zu schweigen von der fast schon in Paranoia ausartenden Angst, von einem frommen Christen der Inquisition ausgeliefert zu werden. Dass sich aber fast alle Christen, Neue und Alte, denen er begegnet, dann tatsächlich als schlecht, eigennützig, arrogant oder sonstwie negativ herausstellen, ist meiner Meinung nach vom Autor komplett übertrieben. Zumal bei fast allen (versteckten) Juden, denen Jona begegnet, genau das Gegenteil der Fall zu sein scheint. Leider verleiht dies der Geschichte einen etwas platten Charakter, der mich stellenweise mit den Augen rollen ließ. Auch das Ende war meiner Meinung nach etwas sehr aus der Luft gegriffen und wirkt wie eingeschoben, als ob Gordon etwas anderes im Sinn hatte, sich aber doch für die "gute" Variante entschieden hat. Trotzdem ließ es sich gut lesen, war wieder einmal sehr interessant und voller Fakten, welche so gut in die Geschichte eingearbeitet waren, dass es nicht langweilig oder trocken war. Daher sind die vier Sterne durchaus gerechtfertigt.

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  • Rezension zu "Der Medicus von Saragossa" von Noah Gordon

    Der Medicus von Saragossa

    Maus71

    07. August 2011 um 22:02

    anderes Cover

  • Rezension zu "Der Medicus von Saragossa" von Noah Gordon

    Der Medicus von Saragossa

    Hikari

    28. December 2010 um 17:05

    Es hat lang gedauert, bis es zu dem Teil des Buches kam, der ihm den Namen gab. Doch der Weg dahin war für den Leser weder unnütz noch langweilig, sondern facettenreich und spannend. Und genauso vielfältig ist auch das Leben von Jona Toledano, dem Sohn eines jüdischen Silberschmieds in Spanien, der irgendwann zur zentralen Figur wird. Durch ihn lernt man viele verschiedene Aspekte des "damaligen" Lebens kennen, unterschiedliche Gegenden, Berufe... so wie der Autor es sieht, zur Zeit des Beginns der spanischen Inquisition und des Antijudaismus in diesem Land.

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  • Rezension zu "Der Medicus von Saragossa" von Noah Gordon

    Der Medicus von Saragossa

    velho1960

    04. September 2010 um 19:10

    Nun habe dieses Buch schon vor längerem gelesen. Wie immer von Noah Gordon excellent geschrieben. Was sonst.

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