Noah Gordon Noah Gordon: Der Schamane

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Inhaltsangabe zu „Noah Gordon: Der Schamane“ von Noah Gordon

Nix Neues vom Thema her aber gut zu lesen

— Katharina_Wallgram
Katharina_Wallgram

Ein faszinierender zweiter Teil der Trilogie mit historischen Details, Spannung und emotionalen Figuren

— sommerlese
sommerlese

Reicht leider nicht mehr an den Medicus heran

— Acima
Acima

Der zweite Teil der Ärzte-Saga rund um die besonder Gabe der Familie Cole.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

oh ja immer gerne

— nicki39
nicki39
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  • Faszinierender zweiter Teil der Trilogie

    Noah Gordon: Der Schamane
    sommerlese

    sommerlese

    08. April 2017 um 16:33

    "Der Schamane" ist der zweite Teil der Medicus-Trilogie von Noah Gordon. Das Buch erschien bereits 1995 im Bertelsmann Verlag.   Nach dem legendären ersten Medicus Robert J. Cole sind bereits circa 500 Jahre vergangen. Seine Nachfahren leben in Schottland und einige von ihnen haben die Gabe, den Tod spüren zu können, geerbt.  Rob J. heißt wie sein berühmter Vorfahre, er muss aus Schottland fliehen. Für einen Hungerlohn muss er in den amerikanischen Kolonien für seinen Lebensunterhalt sorgen. Er zieht nach Westen, dort werden Ärzte gebraucht und die Bezahlung ist besser. Mit seinen jüdischen Nachbarn schließt er Freundschaft, aber auch mit einigen Indianern. Konflikte bleiben dadurch nicht aus, denn beide Ethnen sind nicht gerade anerkannt. Als der amerikanische Bürgerkrieg ausbricht, muss Rob J. in den Krieg ziehen. Sein Sohn, Robert J. wird schon in jungen Jahren taub, er erfährt die Geschichte seiner Vorfahren, studiert Medizin und wird Der "Schamane".  Dieser Roman hat mich wieder völlig mitgerissen, nicht nur der unvergleichliche Schreibstil Noah Gordons, auch die fesselnde Handlung haben eine richtige Sogwirkung ausgeübt. Diese Saga führt den Leser inhaltlich in die Thematiken Juden, Indianer, Bürgerkrieg und die Taubheit des Schamanen ein. Wie Noah Gordon das alles miteinander verknüpft, ist erneut eine literarische Meisterleistung.  Hier geht es um die Weiterentwicklung der Medizin und man erfährt interessante Informationen über die Lebensweise der Indianer, ihre schamanischen Bräuche und über das jüdische Leben.    Die Coles sind mit einer Schamanin der Sauks befreundet und sie weiht Vater und Sohn Cole in die Geheimnisse der indianischen Heilkunst ein. Mich haben die indianischen Namen etwas im Lesefluss gehemmt. In diesem Buch nimmt sich der Autor Zeit für die Lebensumstände,  von der Sklaverei bis zur Unterdrückung der Indianer gehen seine Beschreibungen, bei denen er durchaus kritisch beobachtet. Seine Charaktere sind wunderbar gezeichnet, sie verleihen dem Roman ein großes Unterhaltungspotential mit tiefen Einblicken in die historischen Bereiche. Ein faszinierender Folgeroman der Medicus-Reihe, fesselnd, informativ und einfühlsam geschrieben und historisch gut recherchiert. Ein weiterer Erfolgsroman von Noah Gordon.

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  • Viele brisante Themen werden angerissen ...

    Noah Gordon: Der Schamane
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    16. May 2015 um 18:19

    Das vorliegende Buch ist der 2. Band der Ärzte-Saga rund um die besondere Gabe der Familie Cole. Aus politischen Gründen musste der Nachfahre des legendären „Medicus“, Robert J. Cole, die schottische Heimat verlassen und siedelt sich in Holden’s Crossing an, einem Gebiet, das früher den Sauk-Indianern gehört hatte. Er heiratet die Witwe Sarah Bledsoe mit der er einen Sohn, Robert Jefferson Cole, hat. Das Kind verliert als Folge einer Masernerkrankung sein Hörvermögen. Da er über die „Cole’schen“ Gabe verfügt, studiert er trotz seiner Taubheit und gegen alle Widerstände Medizin. Die Freundschaft mit der Schamanin der Sauks, die Vater und Sohn Cole in die Geheimnisse der indianischen Heilkünste einweiht, löst eine Katastrophe aus, bei der die Indianerin brutal ermordet wird. Der Autor verquickt die verschiedenen Handlungsstränge geschickt miteinander. So werden verschiedene Themen wie z.B. die Diskriminierung von Indianern, Sklaven und Behinderten, der amerikanische Bürgerkrieg und die Politik der damaligen Zeit eingeflochten, ohne, dass der Leser mit „Info-Dump“ überhäuft wird. Man ist praktisch gezwungen, weiter zu lesen. Dem Leser wird dabei das Gefühl vermittelt, die Handlungen hautnah mitzuerleben. Eine spannende Geschichte, gut erzählt.

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