Noah Strycker

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Vogelfrei.

Lebenslauf von Noah Strycker

Noah Strycker hat bisher drei Bücher über Vögel veröffentlicht und ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Birding“. Er hat Vögel in über 50 Ländern beobachtet und Expeditionen in der Antarktis und Spitzbergen geleitet. Er lebt in Oregon und in seinem Garten leben 115 Vogelarten.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Noah Strycker

Cover des Buches Vogelfrei (ISBN: 9783841906144)

Vogelfrei

 (9)
Erschienen am 04.04.2019

Neue Rezensionen zu Noah Strycker

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Rezension zu "Vogelfrei" von Noah Strycker

Spannender Reisebericht eines Birders auf Weltrekordjagd
booklovingvor einem Jahr

MEINE MEINUNG
In seinem Buch „Vogelfrei“ nimmt uns der der amerikanische Autor, Fotograf und leidenschaftliche Birder mit auf eine besondere und wahrhaft abenteuerliche Weltreise und berichtet von seinem „World Big Year 2015“. Ausgerüstet mit einem spartanisch gepackten Rucksack und einem Fernglas ist Strycker mit dem Ziel unterwegs, innerhalb eines Jahres mehr Vogelarten als je ein Mensch zuvor zu sichten. Ein äußerst ehrgeiziges Vorhaben, das bereits im Vorfeld eine minutiösen Reiseplanung, das Knüpfen von Kontakten zu geeigneten Birdern in den einzelnen Ländern und die Entwicklung geeigneter Strategien für diese „Birdrace“ der besonderen Art voraus setzt.
Der Begriff „Big Year kommt ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum und findet inzwischen weltweit immer mehr Anhänger in der Birderszene. Hierbei geht es darum, über 365 Tage hinweg, also vom 1. Januar um 0 Uhr bis zum 31. Dezember 24 Uhr so viele Vogelarten wie möglich zu hören oder zu sehen. Was ist im positiven Sinne ein „Sabbatical“ mit einzigartigen Naturerlebnissen, eine nette Freizeitbeschäftigung mit Gleichgesinnten in der Natur sein kann, kann leider auch zum Leistungssport werden, bei dem der reine Wettkampfgedanke im Mittelpunkt steht. Sehr unterhaltsam und anschaulich vermittelt Strycker uns Lesern die Vielfältigkeit aber auch die Schattenseiten von Birding als moderne und spannende Form der Vogelbeobachtung - „Birding ist Jagen, Sammeln und Glücksspiel in einem. Niemand weiß genau zu sagen, ob es mehr eine Sucht, ein Freiheitsdrang oder einfach nur ein Spiel ist, mit dem sich Öko-Nerds die Zeit vertreiben.“ Zweifellos eine Leidenschaft, die nicht jeder auf Anhieb nachvollziehen kann, doch je weiter man liest, desto mehr greift die Begeisterung fürs Birding auch auf uns Leser über. Der Autor gelingt es sehr gut, uns mit seinem mitreißenden, persönlichen Reisebericht zu fesseln, aber zugleich auch routiniert und gewandt über Regularien und fachliche Hintergründe zu berichten, ohne den Leser allzu sehr mit Details zu langweilen. Mitreißend und kurzweilig beschreibt Strycker, wie sein Jahr von Höhen und Tiefen geprägt war, und lässt uns teilhaben an einzigartigen Sichtungen von seltenen Vögeln, großer Euphorie, brenzligen Situationen und herben Enttäuschungen. Ein besonderes Highlight sind die prägenden Begegnungen mit vielen anderen passionierten Vogelbeobachtern vor Ort, die ihn bei seiner Mission tatkräftig und selbstlos unterstützt haben, und engagierten einheimischen Menschen, die sich sehr eindrucksvoll für den Vogelschutz und den Erhalt der Umwelt einsetzen..

FAZIT
Spannender und unterhaltsamer Reisebericht eines passionierten Birders auf Weltrekordjagd.

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Rezension zu "Vogelfrei" von Noah Strycker

Birding
Bellastellavor einem Jahr

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil Reisen und Vögel für mich sehr interessant sind, obwohl ich wenig dazukomme und über Vögel nicht allzu viel weiß. Nicht einmal was „Birder“ sind, hatte ich vor der Lektüre gewusst.

Das Buchcover hat mir sehr gut gefallen: Ein junger Mann, der erwartungsvoll und zugleich entspannt in die Ferne schaut. Oben die angedeutete Weltkarte. Und die blaue Farbe, die an Freiheit und Ferne denken lässt.

Noah Strycker schreibt über sein „big year“ 2015, in dem er über 6000 Vogelarten auf der ganzen Welt gesichtet hat und damit einige Rekorde gebrochen hat.

Manchmal ist diese Reise ganz schön stressig. Noah kann das Ambiente schon auch genießen, aber manchmal ist es nur ein Gerenne, um wieder ein paar Vögel auf der Liste abhaken zu können, und ich fand ich mich sogar beim Lesen gehetzt. Mit dem Aufstellen nach Rekorden kann ich persönlich wenig anfangen. Aber ich kann verstehen, dass so etwas anderen wichtig ist, und ich finde es positiv, dass Noah es nicht verbissen betreibt. Überhaupt ist er ein sehr sympathischer junger Mann.

Ich fand das Buch sehr gut zu lesen, flüssig und lebhaft geschrieben. Noah schreibt nicht nur über seine Vogelbeobachtungen sondern auch über seine Reisebegegnungen, Landschaften, das Essen, kuriose Ereignisse. Ich bin beeindruckt von seinem Enthusiasmus, Durchhaltevermögen und Mut und seiner Offenheit. Und darüber, auf wie viele nette und hilfsbereite Leute er trifft.

Sehr gefallen hat mir, was er zum Beispiel über die Harpyie erzählt. Das ist ein riesengroßer Raubvogel in den Regenwäldern Süd- und Mittelamerikas und sieht aus wie eine Mischung aus Adler, Eule und Geier.

Davon ist ein Foto im Buch.  Es wäre schön gewesen, noch ein paar mehr Fotos der gesichteten Vögel in der Mitte des Buches zu sehen. Ich habe sie dann halt gegoogelt.

Auch eine Landkarte mit der Reiseroute wäre sinnvoll gewesen.

Dafür hätte ich auf die Liste der gesichteten Vögel am Ende des Buches verzichten können.
Ich habe mich immer wieder gewundert, wie der Übersetzer das eigentlich geschafft hat. Wie findet man die deutsche Bezeichnung für einen englischen Vogelnamen? Über den Umweg der lateinischen Bezeichnung? Auf jeden Fall auch ihm ein großes Lob!
Auf jeden Fall hat mich, obwohl aktives Birding für mich nicht in Frage kommt, das Thema gepackt. Ich habe mir eine Vogelbestimmungs-App heruntergeladen und halte bei meinen Aufenthalten im Freien die Augen ein wenig mehr nach Vögeln offen. Aber ich scheitere z.B. schon an der Unterscheidung von Gebirgsstelze und Schafstelze und wundere mich, wie Noah über 6000 Arten bestimmen konnte.

Ich danke Noah Strycker für das tolle Buch und wünsche ihm noch viele, viele weitere spannende Abenteuer.

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Rezension zu "Vogelfrei" von Noah Strycker

für Birder ein Muss
Anita_Naumannvor 2 Jahren

Ich hatte schon eine gewisse Vorstellung vom Thema Birding, da ich auch einige Bekannte habe, die schon auf Birding-Touren in Peru und am anderen Ende der Welt waren.  
Ich hatte auch schon gehört und am eigenen Leib (beim England-Urlaub) gemerkt, dass das gerade im englisch-sprachigen Raum ein viel größeres Thema und ein viel weiter verbreitetes Hobby ist als bei uns. Mir war allerdings nicht klar, wie weit das dort teilweise geht mit Lebenslisten und Weltreisen. Und so begibt sich der Autor (Noah Strycker) auf eine Weltreise, um in einem Jahr über 5000 Vogelarten zu sehen und damit einen Rekord aufzustellen.
Den Erzählstil finde ich locker und angenehm. 
Eine Karte für jeden Kontinent, dass man grob die Strecke verfolgen kann, wäre aber wirklich gut gewesen. 
Am Anfang habe ich mir die Vogelnamen notiert, um sie nachzuschlagen, dass ist mir aber auf Dauer doch etwas viel geworden. Die ganzen südamerikanischen Arten kennt man bei uns einfach nicht und kann sich auch teilweise gar nichts drunter vorstellen. 
Für mich persönlich wäre so eine Art des Reisens ja gar nichts. Da bräuchte ich ja hinterher Urlaub vom Urlaub, aber um einen Rekord aufzustellen, braucht man natürlich auch sportlichen Ehrgeiz und muss versuchen möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen. Deshalb geht es ohne Pause vom einen Land ins andere und es kommt ihm schon fast wie eine Katastrophe vor, Flüge zu verpassen und damit nicht seinen Schnitt von x neuen Arten pro Tag halten zu können.

Seine Erzählungen sind aber auf jeden Fall interessant, von den Vögeln, den fremden Ländern, den Menschen, die er auf seiner Reise trifft und die ihm bei seinem Rekordversuch helfen.
Am Ende des Buches gibt es auch eine Liste der über 6000 Vogelarten, die er auf seiner Reise gesehen hat. Ich persönlich finde diese über 50 Seiten lange Liste etwas unnötig. Man hätte sie ja auch im Internet zur Verfügung stellen können. Dafür hätte ich gerne mehr von seinen Erlebnissen auf seiner Reise gelesen. 50 Seiten hätten sich damit bestimmt noch locker füllen lassen und da der Erzählstil wirklich sehr angenehm und interessant ist, hätte ich mich gefreut, noch mehr darüber zu erfahren.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Vogelfrei
Liebe Vogel- und Reisefreunde! Lasst euch vom Reisefieber packen und geht mit Noah Strycker auf eine Reise um die Welt. 

Für die Leserunde verlosen wir
15 Bücher an Leser/-innen, die sich für die Natur und das Reisen begeistern und „Vogelfrei“ lesen und anschließend rezensieren möchten. Wir freuen uns sehr über jede Rezension bei Lovelybooks und Amazon!

Über das Buch:

„Mir war klar, unter Vogelkundlern wurde über die Frage gestritten, ob es überhaupt möglich sei, in einem Kalenderjahr 5000 Arten aufzuspüren. Am Ende sollte die Reise sogar meine kühnsten Träume übertreffen."

Noah Strycker hat eine Leidenschaft: Vögel beobachten. Seit seiner Kindheit begeistert ihn deren Vielfalt, Schönheit und Freiheit. 2015 fasst er den Entschluss, ein Jahr um die Welt zu reisen, mit dem Ziel, so viele Vogelarten wie möglich aufzuspüren. Von der Antarktis über Lateinamerika, die Vereinigten Staaten, Europa, Afrika bis nach Asien führt ihn sein „Big Year“ – und am Ende steht die sagenhafte Zahl 6042. Das bedeutet zu diesem Zeitpunkt: Weltrekord! Unter den Vögeln, die er sichtet, sind Raritäten wie Harpyien oder Goldrücken-Bergtangaren. Strycker knackt damit aber nicht nur alle Rekorde unter „Birdern“, er erlebt viel mehr als nur Vögel. Er passiert abgelegene Andenstraßen, bewegt sich im mexikanischen Grenzgebiet auf Drogenrouten, durchstreift die afrikanische Savanne und das indische Tiefland. Bei seinen Abenteuern in unterschiedlichsten Landschaften und Ländern erfährt er überwältigende Unterstützung von einheimischen Birdern und begeisterten Vogelfreunden, die seinen Traum verwirklichen helfen. Mehrfach gerät er in Lebensgefahr, Tse-Tse-Fliegen und sture Grenzbeamte machen ihm das Leben schwer, aber der Zusammenhalt der Birder-Community hilft ihm über alle Schwierigkeiten hinweg. Wenn es etwas gibt, dass er in seinem Big Year gelernt hat, dann ist es die Feststellung: Grenzen sind etwas Künstliches, für Vögel wie für Menschen. Vogelfrei ist die Beschreibung einer außergewöhnlichen und faszinierenden Reise, getragen von Humor und durchdrungen von einer hoffnungsvoll stimmenden weltweiten Leidenschaft für Natur und Vogelwelt. Ein Buch für Reiselustige, Abenteurer und natürlich Vogelfreunde.

Lernt unseren Autor kennen [Interview auf Englisch]:

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Wie könnt ihr teilnehmen?

Wenn euch nun auch das Reisefieber gepackt hat, klickt einfach auf »Jetzt bewerben« und beantwortet bis zum 27.März die folgende Frage:
»Welche Motivation steckt hinter euren Reisen? Nur Entspannung oder Abenteuer- und Erkundungsdrang?«
Wir sind schon sehr gespannt auf eure Antworten und freuen uns auf eine anregende Lesereise mit euch!*


Mehr über Edel Books erfahrt ihr auf unserer Homepage:

https://www.edelbooks.com/


* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Falls ihr eure Rezension noch auf anderen Plattformen veröffentlicht, verwendet bitte nicht das Wort "Rezensionsexemplar" in der Bewertung, da eure Rezension dann eventuell gelöscht wird. 
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