Noam Shpancer

 3.5 Sterne bei 144 Bewertungen
Autor von Der gute Psychologe, Der glücklose Therapeut und weiteren Büchern.
Autorenbild von Noam Shpancer (©)

Lebenslauf von Noam Shpancer

Noam Shpancer wurde 1959 in einem Kibbuz in der Nähe Jerusalems geboren. Er lebt heute in den USA, arbeitet als Professor für klinische Psychologie an der Otterbein University in Ohio und praktiziert außerdem als Therapeut. Sein erster Roman „Der gute Psychologe“ war ein internationaler Erfolg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Noam Shpancer

Cover des Buches Der gute Psychologe (ISBN: 9783442747917)

Der gute Psychologe

 (81)
Erschienen am 09.06.2014
Cover des Buches Der glücklose Therapeut (ISBN: 9783442749522)

Der glücklose Therapeut

 (57)
Erschienen am 10.08.2015
Cover des Buches Der gute Psychologe (6 CDs) (ISBN: 9783862311361)

Der gute Psychologe (6 CDs)

 (4)
Erschienen am 16.09.2011
Cover des Buches Der gute Psychologe (ISBN: B005OZQXCA)

Der gute Psychologe

 (0)
Erschienen am 23.09.2011
Cover des Buches The Good Psychologist (ISBN: 9780349123240)

The Good Psychologist

 (1)
Erschienen am 13.01.2011
Cover des Buches The Good Psychologist (ISBN: 9781400119271)

The Good Psychologist

 (0)
Erschienen am 17.08.2010

Neue Rezensionen zu Noam Shpancer

Neu

Rezension zu "Der gute Psychologe" von Noam Shpancer

Der gute Psychologe
dotvor einem Jahr

Der Roman "Der gute Psychologe" von Noam Shpancer erzählt die Geschichte eines Psychologen, der sich auf Angststörungen spezialisiert hat und abends als Dozent einen Kurs an der Universität leitet - stets mit philosophischen Anekdoten eben darin bestrebt nicht nur Psychologe, sondern "Der gute Psychologe" zu sein. Regelmäßig sucht er Ratschläge bei Nina, seiner vergangenen Geliebten, an der er jedoch noch immer festhält. [...]


Der Roman "Der gute Psychologe" von Noam Shpancer gibt einen guten Einblick in das Thema "Psychologie", den ich allerdings stellenweise als mehr oder weniger realitätsfern empfand.

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Rezension zu "Der glücklose Therapeut" von Noam Shpancer

Aus dem Leben eines Psychologen
catlyvor 3 Jahren

Inhalt:
David Winter ist Psychologe mit Spezialgebiet Depressionen. Sein aktueller Klient Barry Long setzt ihm zu. Lange ist Dr. Winter mit seinen Gedanken auf der falschen Spur - bis er erkennt, dass dieser Patient schizophren ist. Nun dreht sich das Gedankenkarussel jedoch weiter - Soll er ihn weiter behandeln? Was scheint er ihm noch alles zu verheimlichen?
Auch in Davids Privatleben gibt es die eine oder andere Krise. Seine Frau distanziert sich von ihm und verlässt ihn. Auch zu seiner Tochter hat er kein enges Verhältnis. Sein Schwiegersohn zeigt ebenfalls psychische Auffälligkeiten und weckt in ihm dunkle Assoziationen - Wie soll er sich in diesem Fall verhalten?

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr gelungen. Es zeigt eine typische bekannte Szene aus dem Alltag eines Psychologen - einen Patienten/Klienten, der auf der Couch liegt. Da man den Kopf nicht sieht, kann man spekulieren, ob es sich um David selbst, Barry Long oder jemand ganz anderen handelt. Dieser Eyecatcher des Buchcovers weckte jedoch leider falsche Vorfreude.
Wie man bereits in der Inhaltsangabe erkennen kann, besteht ein Großteil der Geschichte aus der Selbstreflexion und den ausschweifenden Gedankenspielen des Protagonisten. Für mich als Leser ohne psychologischen Hintergrund schien dies jedoch nur mäßig interessant. Ich musste mich daher durch manche lange Passagen richtiggehend durchkämpfen.
Dies lag keineswegs am Schreibstil - ganz im Gegenteil! Dieser ist flüssig, gut formuliert und leicht zu lesen. Die Geschichte ist vom Aufbau her gut durchdacht (auch wenn das Ende in manchen Anteilen vorhersehbar war), doch sie hat leider meinen Geschmack nicht ganz getroffen.
In den letzten Seiten kam für mich etwas mehr Spannung auf, als einige Aspekte der Geschichte aufgedeckt und abgeschlossen wurden. Bis dorthin war es jedoch für mich eher ein langweiliges, trübes Durchkämpfen durch einen Text der von Selbstmitleid getränkt ist. In den Dialogen wurde für meinen Geschmack zu wenig auf den Punkt gekommen, sondern eher um den heißen Brei herumgeredet (was ich auch irgendwie mit Psychologen verbinde - von demher hätte es gepasst. Leider nicht mein Fall.).

Fazit:
Ein Buch, das meinen Geschmack nicht treffen konnte. Für Leser mit psychologischer Vorbildung oder tiefergreifendem Interesse in diesem Fachgebiet jedoch denke ich durchaus spannender.

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Rezension zu "Der gute Psychologe" von Noam Shpancer

kleine Psychologie-Vorlesung
Maerchenbuchvor 4 Jahren

In Noam Shpancers Debütroman begleiten wir einen Psychologen, der sich auf die Behandlung von Angststörungen spezialisiert hat, in drei verschiedenen Lebensbereichen. Der Protagonist bleibt stets namenlos und wird vom Erzähler bloß als „Der Psychologe“ bezeichnet.

Zum einen bekommen wir Einblicke in den Praxisalltag des Therapeuten und in die wöchentlichen Sitzungen mit seiner „16 Uhr-Klientin“ Tiffany. Die junge Nachtclubtänzerin leidet unter Panikattacken und Angststörungen und möchte unter allen Umständen das Sorgerecht für ihre kleine Tochter zurückerobern. Schritt für Schritt begleitet der Psychologe die junge Frau auf ihrem Weg ins unabhängige Leben und als Leser erfährt man einiges über die Vorgehensweise während der Therapie.

Zum anderen erleben wir den Psychologen bei seiner Arbeit als Dozent an der Universität und sind stille Beobachter in seiner Abendvorlesung. Mit seinen ungleichen Studenten bespricht er anhand von vielen Fallbeispielen, die Grundfunktionen der Psychotherapie und gibt Einblicke in therapeutische und psychologische Strukturen und Denkweisen. Er bedient sich vieler passender Metaphern um komplexe Zusammenhänge zu erklären und neben Fachwissen, kann der Leser auch lehrreiche Denkanstöße für sein eigenes Leben mitnehmen.

Besonders interessant fand ich allerdings den dritten Erzählstrang, denn er bringt uns das Privatleben des namenlosen Psychologen näher, das durch eine unerfüllte Liebe und die stille Sehnsucht nach einer eigenen Familie geprägt ist. Wir lesen über seine Beziehung zu Nina, seine Kollegin und ehemalige Geliebte, mit der ihn weit mehr verbindet als eine bloße Freundschaft. Der Leser kann miterleben, wie die Therapiestunden mit Tiffany das Denken und Fühlen des Psychologen beeinflussen und wie die Grenze zwischen Privatleben und Professionalität auf gefährliche Art verschwimmen kann. Auch der Psychologe ist nicht gefeit vor Ängsten und wird durch Tiffanys Geschichte an seine eigenen schwierigen Lebensumstände erinnert. Diese Tatsache lässt den Psychologen sehr sympathisch und menschlich erscheinen.

Kapitelweise wechselt der Autor zwischen den drei Wirkungskreisen und erschafft so eine fesselnde Dynamik. Obwohl „Der gute Psychologe“ für mich eher ein Sachbuch in Romanform oder einen literarischen Ratgeber darstellt, konnte Noam Shpancer einen schönen Spannungsbogen erzeugen und meine Neugierde stets aufrechterhalten. Da der Autor selbst als Professor für klinische Psychologie an einer amerikanische Universität lehrt, beschreibt er sehr authentisch und seine Erklärungen und Erläuterungen sind glaubhaft und nachvollziehbar. Seine Sprache ist anspruchsvoll aber dennoch verständlich und die Diskussionen mit seinen Studenten sind erfrischend und sehr aufschlussreich.

Wer Psychotherapie ablehnt, wird vermutlich keine Freude mit dieser Lektüre haben, denn die eigentliche Handlung ist ruhig und unspektakulär. Wer allerdings Einblicke in psychologische Denkweisen erhalten möchte und neue Blickwinkel aufgezeigt bekommen möchte, der kann getrost zu diesem Buch greifen und obendrein noch einiges lernen.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Der glücklose TherapeutD
Nach Noam Shpancers großartigem Erfolg "Der gute Psychologe" erscheint nun sein neuer Roman "Der glücklose Therapeut" im Knaus Verlag. Hat uns der Autor in seinem letzten Buch in die Welt der Psychotherapie entführt, bringt es uns auch jetzt wieder dem Thema näher. Mit seinem unterhaltsamen und kurzweiligen Schreibstil gibt er uns einen wunderbaren Einblick in die Arbeit und die Psyche eines Psychologen.

Mehr zum Inhalt:
Zu David Winter kommen Menschen, die in ihrem Leben in eine Sackgasse geraten sind. Sie erhoffen sich von dem Therapeuten, dass er ihnen den Weg zurück in die Normalität bahnt. Doch dann übernimmt er den Fall eines schwer depressiven Versicherungsangestellten und ist zum ersten Mal in seinem Berufsleben überfordert. Als auch seine Familie ihm immer mehr entgleitet, ringt er verzweifelt um Kontrolle - und begeht eine therapeutische Todsünde.

--> Leseprobe

Seid ihr neugierig geworden auf die Geschichte rund um David Winter, seinen Job und die Inneneinsichten auf einen Psychologen? Dann habt ihr hier die Möglichkeit Testleser zu werden und selbst herauszufinden, ob sich Therapeuten eigentlich manchmal auch irren können! Zusammen mit dem Knaus Verlag suchen wir 30 Testleser für "Der glücklose Therapeut" - davon sind 10 Exemplare exklusiv für Blogger gedacht. Bitte postet in eurer Bewerbung auch den Link zu eurem Blog, wenn ihr einen habt.

Für die Chance auf ein Buch* müsst ihr nun nur noch die folgende Frage bis zum 22. September 2013 beantworten:

Welche Qualitäten muss für euch ein guter Psychologe auf jeden Fall besitzen?

* Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der Leserunde sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.
549 BeiträgeVerlosung beendet

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