Noam Shpancer Der glücklose Therapeut

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Inhaltsangabe zu „Der glücklose Therapeut“ von Noam Shpancer

Ein Psychologe kann zwar anderen helfen aber nicht unbedingt sich selbst. Zu David Winter kommen Menschen, die in ihrem Leben in eine Sackgasse geraten sind. Sie erho en sich von dem Therapeuten, dass er ihnen den Weg zurück in die Normalität bahnt. Doch dann übernimmt er den Fall eines schwer depressiven Versicherungsangestellten und ist zum ersten Mal in seinem Berufsleben überfordert. Als auch seine Familie ihm immer mehr entgleitet, ringt er verzweifelt um Kontrolle und begeht eine therapeutische Todsünde. Noam Shpancer gelingt erneut ein kurzweiliger Einblick in die Arbeit und die Psyche eines Therapeuten. Fazit: Ein Psychologe kann zwar anderen helfen, aber nicht unbedingt sich selbst.

Besser als der gute Psychologe weil es weniger lehrbuchhaft rüberkommt. Dafür ein wenig deprimierend.

— ioreth
ioreth

Wirklich schwach, für jemanden ohne psychologischen Background vermutlich sogar langweilig. Story vorhersehbar und unspektakulär.

— Helles_Leuchten
Helles_Leuchten

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    Der glücklose Therapeut
    Flinkbaum

    Flinkbaum

    10. July 2014 um 23:43

    Zum Inhalt: Es geht um einen Therapeuten der einen Patienten hat (ach was !) aber selbst auch familiäre Probleme. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten :/ Meinung: Es ist das zweite Buch dass ich von ihm lese und mir viel sofort auf, dass es dünner ist, aber das ist nicht so schlimm. Man kann sich sehr gut in die Lage des GLÜCKLOSEN Therapeuten hinein versetzten , aber das trübt natürlich etwas die Stimmung beim lesen. Allgemein nicht viel lustiges aber ein paar schöne theoretische Aspekte der Therapie :) Alles in allem wünscht man sich am schon irgendwann am Ende anzukommen und kann sich zwischenzeitlich viel denken, was passiert. Doch ich will das Buch nicht schlecht machen, wem es in die Hände fällt und wer das andere schon gelesen hat, kann sich dieses hier auch ruhig zu Gemüte führen.

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  • Ein Therapeut auf Abwegen

    Der glücklose Therapeut
    Litis

    Litis

    Zum Inhalt:  David Winter ist Psychologe - spezialisiert auf Depressions-Fälle. Sein aktueller Fall macht ihm zu schaffen, denn Barry Long ist schizophren und scheint David noch irgendetwas zu verheimlichen.  In Davids Privatleben läuft es auch nicht so rosig, denn seine Frau Alex hat ein Verhältnis und trennt sich von ihm. Auch seine Tochter Sam macht ihm Sorgen, da ihr neuer Freund und Verlobter ein ehemaliger Patient der Klinik ist, in der David einmal gearbeitet hat.  Meine Meinung:  Das Cover zeigt ein typisches Bild wie man sich eine psychologische Beratung vorstellen würde. Der Kopf ist scheinbar bewusst nicht sichtbar, da der Leser darüber spekulieren kann, ob es ein Patient oder gar David Winter selbst ist, der dort auf dem Sofa liegt.  Leider ist das einzig Positive in diesem Buch die Schreibweise von Noam Shpancer. Sie ist flüssig und liest sich gut weg.  Die Protagonisten sind fahl und langweilig, allen voran David. Er ist ein in Selbstmitleid badender Mensch, der scheinbar selbst psychologische Beratung nötig hätte. Er hat sein Leben nicht wirklich im Griff und lässt sich schleifen.  Anhand des Klappentextes hätte ich mehr Story zu seinem Patienten Barry Long erwartet. Leider kam diese absolut zu kurz.  Das gesamte Buch handelte letztendlich eigentlich nur von Davids aktuellen Problemen. Sie haben mich schlichtweg nicht interessiert. Ich wollte etwas über Barry, seine Krankheit und Davids Tätigkeit als Psychologe erfahren. Das wird dem Leser aber leider nicht gegeben.  Fazit:  Der Klappentext versprach vieles, was meiner Meinung nach einfach nicht eingehalten wurde. Eine fade Story, ohne Tiefgründigkeit und mit einem bemitleidenswerten Protagonisten. Nicht zu empfehlen. 

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    • 3
    Litis

    Litis

    28. February 2014 um 14:05
  • Nicht mein Fall

    Der glücklose Therapeut
    Neujahrsgirl

    Neujahrsgirl

    01. January 2014 um 16:40

    Leider musste ich mich sehr durch das Buch kämpfen, aber das heißt nicht das es schlecht ist! Im Gegenteil, Sprachlich und von der Story her ist es gut durchdacht und überzeugt, es war einfach nur nicht mein Fall, ich steht doch mehr auf Fantasy. Zum Inhalt: Der Psychologe David Winter hilft Menschen, die sich in Situationen befinden, aus denen sie alleine nicht mehr rauskommen. Doch der Fall des schwer depressiven Versicherungsangestellten überfordert ihr zusehend, er ist das erste Mal in seiner Berufsbahn überfordert. Dann zerbricht auch noch seine eigene Familie, da seine Frau ihn verläßt. Das Verhältnis zu seiner Tochter ist auch nicht gerade Rosig und er stellt fest das der Schwiegersohn in Spee auch noch ein Patient einer Klinik für psychische Härtefälle war/ist. Nun muss er nicht nur seinen Klienten helfen, sondern auch noch sein eigenes Leben wieder aus der Sackgasse manövrieren. Doch wie es ihn gelingt und ob es ihn gelingt solltet ihr selber lesen! Meine Meinung: Das Buch wird aus Sicht der Psychologen erzählt und man bekommt einen guten Einblick in die Berufswelt eines Psychologen, aber im ganzen hat es mich einfach nicht Fesseln können. Oft waren die Ausschweifungen zu bestimmten Gedankengängen oder Themen einfach zu viel für mich und langweilten mich einfach. Wie aber schon oben geschrieben, denke ich das es einfach am Falschen Thema liegt. Wer an Psychologie Interessiert ist wird dieses Buch bestimmt deutlich mehr Ansprechen. Man sollte nur beachten das es ein sachliches Buch ist, welches von Sarkasmus und Ironie trotzt. Wer jedoch Spannung sucht wird hier nicht fündig!

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  • Das Glück kommt hoffentlich im Nachhinein!

    Der glücklose Therapeut
    Sunreading

    Sunreading

    Dr. David Winter ist ein nach nüchternen Arbeitsroutinen verfahrener Psychotherapeut mit der Kernkompetenz Depressionen. Ursprünglich Arzt werden wollend (Menschen reparieren, wie sein Bruder Autos repariert), ist die Sparte Psychologie nach Studienabbruch allerdings nur seine zweite Wahl. "Du hast es nicht", sind die Worte seines ehemaligen Mentors Dr. Helprin, der David auch nach 15 Jahren Praxis immer noch geeigneter für sein Forschungsteam hält. Doch ein Wechsel kommt für den Therapeuten nicht in Frage. Innerhalb kurzer Zeit gerät Davids Leben sowohl beruflich wie privat fundamental aus den Fugen. In dieser Zeit tritt Barry Long als Patient in Davids eintönigen Berufsalltag und wird für ihn schnell zu einem privaten Anliegen - mit schwerwiegenden Folgen. Plötzlich schein das Leben Dr. David Winter einen Streich zu spielen, ihn aus seinen Routinen, Studienergebnissen und nüchternen Diagnosen herauszufordern ... "Der glücklose Therapeut" ist eine Mischung aus unaufgeregtem Roman und kleinem Psychologie-Exkurs für die Themenschwerpunkte Depressionen, bipolare Störung und Schizophrenie. Dr. David Winter stellt für mich einen Psychotherapeuten dar, der selten viel emotionalen Tiefgang transportiert. Das Fehlen echter Leidenschaft, ein Hauch von Oberflächlichkeit und viel "einfach Hinnehmen" gehen mit ihm einher. Lediglich Barry Long scheint ihn regelrecht zum Leben zu erwecken. Doch ausgerechnet in dieser Phase begeht David Fehler und übersieht wichtige Symptome. Für mich persönlich erklärt sich Dr. David Winters Grundstruktur am besten auf Seite 215: Nach seiner Rückkehr von einer Reise träumt er Nachts von einer Stadt im Meer. Unter Wasser sieht er plötzlich Mimi, Barry Longs Freundin, rasant schnell im Rollstuhl auf sich zuschießen. Seine Worte: "... doch ich war hilflos, wie das in Träumen so ist, und konnte meinen Kurs nicht ändern." Eine perfekte Umschreibung großer Abschnitte von Davids Leben. Der Roman überlässt es nach einem ereignisreichen, aber offenen Schluss der Fantasie seiner Leser, ob eine Kursänderung doch noch eingeleitet wurde! "Der glücklose Therapeut" hat mir recht gut gefallen. Jedoch fehlte mir an vielen Stellen der gewisse Kick, die Spannungs-Würze. Ein Hauch Langeweile war manchmal im Lesen inbegriffen. Denn durch die Nüchternheit David Winters blieb ich beim Lesen oftmals eher die interessierte, aber unaufgeregte Beobachterin. Wäre es möglich, würde ich dem Roman 3,5 Sterne geben. Da mein Mann den Roman parallel mitgelesen hat und 4,2 Sterne vergeben würde, entscheide ich mich insgesamt für 4 Sterne.

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    • 2
  • Potenzial und nichts dahinter!

    Der glücklose Therapeut
    Midnight

    Midnight

    16. December 2013 um 08:17

    Inhalt: David Winter ist Psychotherapeut mit der Spezialisierung auf Depressionen. Tagein, tagaus kommen Menschen mit Problemen zu ihm und erhoffen seine Hilfe. Doch auch ein Therapeut kann irgendwann an einen Punkt kommen, an dem nichts mehr funktioniert und er mit seinem Privatleben völlig überfordert ist… Meine Meinung: Ich war von diesem Buch leider sehr enttäuscht. Wo er mit Sprachstil und Ideenreichtum glänzt, versagt Shpancer auf voller Linie beim Ausschöpfen der Potenziale. Immer wieder bietet er eine gute Vorlage um eine spannende Geschichte zu entwickeln und kratzt dann nur ganz oberflächlich daran, bis er es wieder fallen lässt. Shpancer geht übetrhaupt nicht in die Tiefe, bringt keine Idee zu Ende und beendet ein Thema jedes Mal dann abrupt, wenn gerade Spannung aufkommen will. Die Beziehung zwischen David und seiner Frau? Abgesehen von seinen Gedanken an sie wird das kaum beleuchet. Sein Klient Barry Long? Man ist gespannt wie die ganze Sache nun ausgeht und sieht sich am Ende dann vor genau dem stehen, was man die ganze Zeit über erwartet hat und noch weniger. Sein Faux-pas in Bezug auf den Verlobten seiner Tochter, der sogar im Klappentext erwähnt wird (!!)? Angekratzt und fallen gelassen. Man quält sich ewig durch seine sich ständig wiederholenden Gedankengänge, liest sich geduldig durch die Monologe seines Freundes Helprin (der allerdings wenigstens mal ein interessanter Charakter war), schafft es schließlich die ganze Urlaubsgeschichte durchzulesen um am Ende rauszufinden, dass es das schon gewesen ist. Das es kein zufriedenstellendes Ende gibt. Dass man umsonst gespannt war. Dass all die Handlungsstränge, die man beispielsweise während des Urlaubs auf Eis gelegt sah, danach auch kaum wiederfinden konte. Zu allem Überfluss hat es David Winter auch das ganze Buch über nicht geschafft, mir halbwegs symphatisch zu werden. Schade. Fazit: Lustiger Titel und ansprechendes Bild, der Rest hat mich arg enttäuscht. Ich kann das Buch beim besten Willen nicht weiterempfehlen, auch wenn ich das Buch des Sprachstils und der (leider nicht zufriedenstellend aufgelösten) Handlungsstränge tapfer bis zu Ende gelesen habe.

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  • Leserunde zu "Der glücklose Therapeut" von Noam Shpancer

    Der glücklose Therapeut
    Daniliesing

    Daniliesing

    Nach Noam Shpancers großartigem Erfolg "Der gute Psychologe" erscheint nun sein neuer Roman "Der glücklose Therapeut" im Knaus Verlag. Hat uns der Autor in seinem letzten Buch in die Welt der Psychotherapie entführt, bringt es uns auch jetzt wieder dem Thema näher. Mit seinem unterhaltsamen und kurzweiligen Schreibstil gibt er uns einen wunderbaren Einblick in die Arbeit und die Psyche eines Psychologen. Mehr zum Inhalt: Zu David Winter kommen Menschen, die in ihrem Leben in eine Sackgasse geraten sind. Sie erhoffen sich von dem Therapeuten, dass er ihnen den Weg zurück in die Normalität bahnt. Doch dann übernimmt er den Fall eines schwer depressiven Versicherungsangestellten und ist zum ersten Mal in seinem Berufsleben überfordert. Als auch seine Familie ihm immer mehr entgleitet, ringt er verzweifelt um Kontrolle - und begeht eine therapeutische Todsünde. --> Leseprobe Seid ihr neugierig geworden auf die Geschichte rund um David Winter, seinen Job und die Inneneinsichten auf einen Psychologen? Dann habt ihr hier die Möglichkeit Testleser zu werden und selbst herauszufinden, ob sich Therapeuten eigentlich manchmal auch irren können! Zusammen mit dem Knaus Verlag suchen wir 30 Testleser für "Der glücklose Therapeut" - davon sind 10 Exemplare exklusiv für Blogger gedacht. Bitte postet in eurer Bewerbung auch den Link zu eurem Blog, wenn ihr einen habt. Für die Chance auf ein Buch* müsst ihr nun nur noch die folgende Frage bis zum 22. September 2013 beantworten: Welche Qualitäten muss für euch ein guter Psychologe auf jeden Fall besitzen? * Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der Leserunde sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.

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    • 542
  • „Der glücklose Therapeut“ – eher der glücklose Leser

    Der glücklose Therapeut
    meinelesewelt

    meinelesewelt

    15. December 2013 um 13:51

    Nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe, hatte ich große Lust dieses Buch zu lesen. Ich fragte mich, was für eine „therapeutische Todsüde“ das wohl wäre, die der Psychologe David Winter begeht, und wie es dazu gekommen ist. Nachdem ich dieses Buch nun gelesen habe, finde ich den Klappentext noch das Beste an diesem Buch. Der Klappentext passt meiner Meinung nach nicht zum Buch. Ich hatte erwartet, mehr über den Patienten Barry Long zu erfahren und über die psychologische Arbeit des David Winters. Für mich waren die Hauptcharaktere dieses Buches nicht greifbar, farblos und unsympathisch. Dr. Helprin, der Mentor David Winters, war der einzige, der für mich ein wenig mehr Farbe annahm, ein wenig greifbarer wurde, für den ich auch Empathie und Sympathien entwickelte. Die Stellen, an denen Helprin über seine verstorbene Frau spricht, fand ich sehr schön. Auch zu Alex, Davids Frau, von deren Arbeit berichtet wurde, fand ich einen leichten Zugang. Aber leider spielt sie, nachdem sie David verlassen hatte, aktiv keine große Rolle mehr in dieser Geschichte. Besonders nervig und unsympathisch fand ich die gesamte Grundstimmung Davids. Meiner Meinung nach war er selbst depressiv. Ich hätte mir gewünscht, und so hatte ich es auch irgendwie nach Lesen des Klappentextes erwartet, dass man anfangs einen positiven David Winter bei seiner Arbeit begleiten kann. Ich hoffte, ihn als „guten, professionellen, kompetenten“ Therapeuten kennenzulernen, der erst allmählich die Kontrolle über sein Leben und den Klienten Barry Long verliert. Aber David Winter kam mir von Anfang an depressiv und auch nicht wirklich kompetent und gar nicht sympathisch vor. Er blieb das gesamte Buch irgendwie farblos, nicht greifbar für mich, obwohl ja doch recht viel von ihm geschrieben wurde. Über Barry Long und vor allem über die Beziehung zwischen dem Therapeuten und dem Klienten hätte ich auch gerne mehr erfahren. Nachdem Barry Long in eine Klinik eingewiesen wird, bekommt der Leser über die folgenden „überraschenden“ Genesungsfortschritte Barry Longs nicht mehr viele Informationen. Das Ende dieser Beziehung kommt dann eher abrupt und die Erkenntnis was es mit Mimi, der Freundin von Barry Long auf sich hat ebenfalls. Stattdessen wird der Urlaub, den David Winter ohne seine Frau unternimmt, sehr detailliert beschrieben. Das war zwar angenehm zu lesen, aber meiner Meinung nach, passte er nicht wirklich in die Geschichte. Das Ende des Buches ist offen. Ich weiß nicht, kann es nur ansatzweise erahnen, wie es nun mit David Winter im Privaten weitergeht. Aber ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht. Wie die Ehe seiner Tochter verläuft, das würde mich interessieren. Mir hat das Lesen diese Buches keine Freude bereitet, ich quälte mich durch die Seiten und fand es nur langweilig. Ich habe es dennoch zu Ende gelesen, da mir die letzten Kapitel immer besser gefielen und ich doch irgendwie wissen wollte wie dieses Buch endet. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was der Autor mir mit dieser Geschichte sagen möchte. Verschiedene Geschehnisse plätschern einfach nur so dahin, einen Spannungsbogen gibt es auch nicht. Die Ausdrucksweise des Autors gefällt mir größtenteils nicht. Besonders schlimm ist es mir in der ersten Hälfte des Buches vorgekommen. Es klingt alles steif, altbacken, ja sogar depressiv. Über dem gesamten Buch schwebt eine schwere Melancholie. Von den fachlichen Erläuterungen, die anfangs sehr häufig vorkamen, ist mir ehrlich gesagt kaum etwas in Erinnerung geblieben. Obwohl ich mich normalerweise, sehr dafür interessiere. Das lag wohl an der Sprache des Autors, die wie bereits erwähnt nicht meine war. Für mich war es definitiv das erste und das letzte Werk dieses Autors.

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  • Glücklos

    Der glücklose Therapeut
    wirbelwind

    wirbelwind

    29. November 2013 um 20:12

    Dies ist das zweite Buch des Autoren Noam Shpancer rund um einen Therapeuten. Man erhält Einblicke in die Arbeit und Gespräche von David Winter. Dieser übernimmt einen neuen Patienten, hochdepressiv und schwierig zu behandeln, da er sehr unzuverlässig ist und nicht auf die Therapie anspringen will. David Winter führt die Therapie trotz eines gegenteiligen Ratschlages eines Kollegen fort… Zugleich bricht auch sein Privatleben auseinander und er versucht, sich über Wasser zu halten und seine Familie an sich zu binden. Dabei begeht er einen folgenschweren therapeutischen Fehler… Auch diesen Roman habe ich gerne gelesen. Es ist sehr interessant, wie der Autor den Leser in die tägliche Arbeit blicken lässt. Man bekommt viele Gespräche mit, Tipps, die gegeben werden, Patienten, die um Hilfe suchen. Dennoch war ich von diesem Buch nicht ganz so stark beeindruckt wie von seinem Erstling. Vielleicht lag es am Thema, vielleicht war das erste fesselnder geschrieben…ich habe es gerne gelesen, doch an das erste Buch kommt es nicht ganz ran. Dennoch würde ich durchaus auch einen weiteren Roman von Noam Shpancer lesen wollen. Die Themen sind spannend gewählt und die Romane flüssig zu lesen. Daher in diesem Fall 3,5 von 5 Punkten.

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  • Der glücklose Therapeut

    Der glücklose Therapeut
    Sarlascht

    Sarlascht

    10. November 2013 um 13:30

    Inhalt: Der Psychotherapeut David Winter ist auf Depressionen spezialisiert, seine Arbeit bedeutet ihn sehr viel, Menschen aus einer Krise zu helfen, ist seine selbsternannte Aufgabe. Schwierig wird der Arbeitsalltag jedoch, wenn das eigene Privatleben ein wenig Kopf steht und die Gedanken gerne mal woanders hängen. Sein neuer Patient Barry Long, er stellt eine Herausforderung dar, seine Depression ist schwer und hartnäckig, der Wunsch nach dem Tod alles umfassend. Die Therapie ist für beide Seiten sehr kräftezehrend und eine Herausforderung für beide Parteien, während nämlich David Winters Leben selbst einen Abwärtstrend aufnimmt, hängt Barry Long weiterhin seiner Todesfantasie nach. Gibt es eine Chance für die beiden? In wie weit kann man jemanden helfen, wenn man selbst gerade Hilfe bitter notwendig hätte? Meine Meinung: Noam Shpancers erster Roman „Der gute Psychologe“ hat mir wahnsinnig gut gefallen, so dass es keine Frage war, auch sein neues Buch zu lesen, jedoch konnte es meiner Erwartungshaltung nicht ganz erfüllen. David Winter, der Therapeut, er wird einem das ganze Buch über nicht sympathisch, man erkennt seinen Willen zur Hilfe und erkennt auch seine privaten Probleme, doch irgendwie wirkt er auf einen sehr unterkühlt, nahezu distanziert von der Welt. Man möchte Interesse für sein Handeln entwickeln, da er aber selbst nicht viel davon zeigt, entsteht auch beim Leser ein gewisses Desinteresse. Es ist jedoch nicht nur David Winter, der farblos durch die Geschichte marschiert, auch Barry Long bleibt viel zu kantenlos. Man hat seine Depression und Selbstmordversuche, doch da ist kein Draht zu ihm vorhanden, seine Gedanken, man erfährt sie einfach nicht, nicht einmal schemenhaft, es herrscht Leere, nur eine tiefe Leere und so ist es schwer, so etwas wie Mitgefühl für den Patienten zu entwickeln und es ist traurig, in einem solchen Buch, eben nicht dieses Gefühl entwickeln zu können, weil es doch so zentral und wichtig wäre. Ich glaube auch, wer sich hier einen Roman erwartet, der wird ein wenig enttäuscht sein. Es gab Abschnitte, die erinnerten mehr an ein Fachbuch und wer dann nicht an Psychologie interessiert ist, der wird sich schwer tun, an der Geschichte festzuhalten, weil sie doch irgendwie trocken wirken könnte. Mir gefiel diese Aufteilung,  keine Frage, weil eben Interesse vorhanden ist, aber auch wenn es spannend gemacht ist, so wird es nicht bei jedermann Anklang finden, so bin ich mir sicher. David Winter hat selbst Probleme, was ich eine gute Idee fand, weil man ja gerne der Annahme verfällt, ein Psychologe würde die Welt verstehen und sie immer durch die richtige Brille betrachten. Eine fatale Fehlannahme, Psychologen stolpern über ähnliche Dinge, wie ein Mensch in jeder anderen Berufsgruppe auch. Die Ehe von David Winter ist kaputt, schon lange, aber wie es ist, wenn die Liebe langsam verschwindet, die meisten tragen dabei Scheuklappen und erst wenn es zu spät wird, dann beginnt man darüber nachzudenken – hier fehlt es mir jedoch gänzlich, dass der Therapeut irgendwas macht. Er ist vielleicht in einer Schockstarre gefangen, weiß nicht wie handeln, das könnte man daraus ableiten, allerdings vergisst er darüber auch seinen Patienten Barry Long und verstrickt sich mehr in fachliche Gedanken, macht alles irgendwie halbherzig, wobei man doch merkt, wie sehr er versucht zu funktionieren, aber es kommt vielen vermutlich bekannt vor, wenn die eigene Welt verrücktspielt, dann gelingt es nicht unbedingt, immer 100% zu geben, doch genau das müssen Psychologen tun, weil sie eine riesige Verantwortung tragen und letztlich, egal was auch geschieht, man kann keinen Vorwurf machen, weil es unangebracht wäre, aber es wird aufgezeigt, was für ein verantwortungsbeladender Beruf es ist, für andere Menschen da zu sein. Fazit: Der Rahmen ist gut gewählt, er würde Platz für eine wunderbare Geschichte bieten, nur leider sind die Charaktere so weit entfernt, nicht fassbar, dass es dem Leser einfach nicht gelingen mag, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen und kann man nicht mit ihnen mitfühlen, dann stellt sich leider auch eine seltsame Kälte ein, in Bezug auf Dingen, die ihnen widerfahren. Meine Erwartungen konnte das Buch leider nicht erfüllen.

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  • Leider enttäuschend

    Der glücklose Therapeut
    katiikeen

    katiikeen

    07. November 2013 um 20:05

    Ich möchte nicht allzu negativ sein, deshalb werde ich meine Rezension relativ kurz fassen. Ich denke, das Buch ist sehr speziell und es war einfach nicht meins, aber es wird sicherlich Leser geben, bei denen es Anklang findet. Anfangs hat mich noch der gute Schreibstil gefesselt, was aber ziemlich schnell abgeflaut ist. Ich wurde mit den Personen überhaupt nicht warm. Der Hauptcharakter war scheinbar wenig von sich überzeugt. Sein alter Mentor hat mich leider von Anfang an nur genervt, weil bei dem, was er erzählte kaum etwas rauskam, alle seine Sätze Haben sich irgendwann verloren. Ich musste manche Stellen mehrmals lesen, weil ich einfach nichts verstanden habe. Zum Inhalt möchte ich nichts sagen, um den neuen Lesern nichts vorweg zu nehmen. Ich finde es schade, dass ich keine bessere Rezension abgeben kann, aber man muss nunmal ehrlich bleiben..

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  • Eine Lehrstunde in Psychologie

    Der glücklose Therapeut
    Dreamworx

    Dreamworx

    Psychologe David Winter ist spezialisiert auf Depressionen, ist aber bei seiner Arbeit nicht wirklich mit dem Herzen dabei. Für ihn ist es nur eine Einnahmequelle für seinen Lebensunterhalb, weniger eine Passion, Menschen zu helfen. Auch sein Privatleben ist nicht gerade glücklich, schon lange leben seine Frau und er wie zwei Fremde nebeneinander her, bis sich Alex von ihm trennt. Einzig sein Patient Barry Long weckt sein Interesse mehr und mehr, dieser leidet an schweren Depressionen und versucht immer wieder, sich umzubringen. Die Therapie von Barry stellt David vor eine Herausforderung, gleichzeitig fällt sein eigenes Leben wie ein Kartenhaus zusammen. Hat David noch eine Chance, alles in Ordnung zu bringen? Noam Shpancers Roman „Der glücklose Therapeut“ hat einen flüssigen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt. Der Hauptprotagonist David Winter kommt allerdings eher farblos und eher unsympathisch daher, was es einem als Leser nicht leicht macht, seinem Leben und seinen Handlungen zu folgen. Auch die anderen Charaktere in dieser Geschichte bleiben eher blass und nebulös, weshalb die ganze Story eher oberflächlich wirkt und dem Leser nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Ausflüge des Autors in die Thematik der Psychologie sind zwar interessant zu lesen, aber etwas zu ausführlich. Weniger wäre hier mehr gewesen. Auch das etwas abrupte Ende lässt den Leser etwas ratlos zurück. Das Buch wirkte eher wie ein Fachbuch für Psychologie als wie ein Roman. Liebhaber dieser Thematik werden hier sicher gut bedient, aber für Leser von Unterhaltungsromanen ist dieses Buch eher nicht zu empfehlen.

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    • 3
  • Das Licht ist aus und niemand ist zu Hause

    Der glücklose Therapeut
    Poesiesoso

    Poesiesoso

    18. October 2013 um 20:12

    Die Glücklosigekeit haben bis auf wenige Ausnahmen fast alle Figuren in Noam Shpancers neuem Roman in unterschiedlicher Heftigkeit bereits erlebt: Psychische und physische Krankheiten, gestörte Eltern-Kind-Beziehungen, der Schmerz der Liebe oder gar alles zusammen. Dass auch Menschen, denen die Funktionsweise der menschlichen Psyche nur allzu vertraut ist, der Glücklosigkeit unterliegen können, zeigt Shpancer an seinem Protagonisten dem Psychotherapeuten David Winter.Sowohl im Beruf, als auch im Privatleben gerät sein geregeltes Leben durcheinander und verlangt ihm viel Disziplin, Einfühlungsvermögen und Kraft ab. Nach meinem Empfinden ist all das in der Gesamtheit jedoch ein wenig zu viel und wirkt konstruiert. Mir ist bewusst, dass enorm viele Menschen unter psychischen Krankheiten leiden, aber ein dementer Vater und ein bipolarer Schwiegersohn hätten im Buch nicht unbedingt gleichzeitig erscheinen müssen. Ein gewisses Grundinteresse für Psychologie ist für das Lesen des Romans wohl Voraussetzung, aber dennoch empfand ich mich irgendwann nur noch mit Problemen konfrontiert. Ich hätte mir gewünscht, dass sich der Autor mehr auf die Beziehung von David und seinem Patienten Barry Long konzentriert hätte, in der Nebenhandlung auch gern auf die gescheiterte Ehe. Stattdessen wird Davids Urlaubsreise viel zu ausführlich geschildert. Die Eindrücke in diesem sommerlichen Paradies waren zwar gut und fast poetisch zu lesen, doch völlig fehl in diesem Buch. Durch den gesamten Text zieht sich eine gewisse Melancholie, die zum Inhalt passt, aber in dieser Passage zeitweise völlig aufgebrochen wird, was mich enorm gestört hat.  Dieses "zu viel" hat auch zur Folge, dass die Identitäten der Figuren nicht klar werden, weder für den Leser, noch für die Figuren selbst. Was mir hingegen enorm gefallen hat, waren Davids Gespräche mit seinem alten Mentor Doktor Helprin. Aus Helprins Worten ist stets Weisheit und Erfahrung zu hören, die oft in der Klärung philosophischer Probleme zu gipfeln versucht. Doch David bremst ihn jedes Mal aus, wenn er sich in seinen philosophischen Äußerungen verliert, was ich sehr ärgerlich fand. Einmal spricht er davon, dass die Wahrheit hier irgendwo liegt und irgendwann ans Licht kommen wird. Die Wahrheit ist wohl gerade die Kategorie, die sich auf alle Beziehungen im Roman anwenden lässt und auch eingetreten ist und das hat mir wiederum gefallen. Denn was nützt ein Leben, das auf falschen Tatsachen aufgebaut wird.

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  • Auch Psychologen sucht das Schicksal heim

    Der glücklose Therapeut
    Fannie

    Fannie

    18. October 2013 um 16:48

    David Winter ist Psychologe. Er ist ein zufriedener Mann mittleren Alters und führt ein harmonisches Leben mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter. Zumindest nimmt er das tagein, tagaus so wahr. Doch die bittere Wahrheit sieht anders aus: Irgendwann steht er vor den Scherben seiner Ehe und die Beziehung zu seiner Tochter Sam ist alles andere als gut. Winters Klienten sind überwiegend von Depressionen gebeutelte Menschen. Auch Barry Long ist ein solcher Patient, der zu einer Zeit von David behandelt wird, in der sich dessen Privatleben gravierend verändert. Vielleicht ist das ja der Grund, aus dem der zunehmend einsamer werdende Psychologe Winter sich so sehr für diesen Depressiven einsetzt, weit über das übliche Maß hinaus. Die Warnungen seiner Kollegen hingegen schlägt er in den Wind – und macht einen fatalen Fehler… Noam Shpancer, der Autor des Romans „Der glücklose Therapeut“, ist Psychologie-Professor und Therapeut. Sein Wissen und die Erfahrungen aus seiner Tätigkeit bringt er in diese kurzweilige Geschichte maßgeblich ein. Der Leser erfährt dadurch eine Menge Wissenswertes auf dem Gebiet der Psychologie. Die Charaktere hat Noam Shpancer allesamt mit Ecken, Kanten und Besonderheiten ausgestattet. Besonders die Hauptperson David Winter wuchs mir schon nach kurzer Zeit ans Herz. Auch an feinsinnigem Humor mangelt es diesem Buch nicht. Noam Shpancer präsentiert in „Der glücklose Therapeut“ eine breitgefächerte Palette von Gefühlen und Emotionen. Obwohl die Ausführungen von David Winters liebevoll-kauzigem Mentor Doc Helprin mitunter ziemlich speziell und auch langwierig sind, hat die Story insgesamt ein angenehmes Tempo und kommt gut voran. Sie zeigt die Unzulänglichkeiten, die auch vor erfahrenen Therapeuten nicht halt machen, auf tragische Weise auf – eben weil die menschliche Psyche trotz aller Forschungen noch lange nicht abschließend ergründet ist. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir dieser ruhige Roman sehr gut gefallen hat. Er ließ sich angenehm lesen und war auch nicht zu theoretisch, sondern gewährte stattdessen einen interessanten Einblick in den Alltag der Psychotherapie - mit einem glücklosen Therapeuten in der Hauptrolle.

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  • Leider tatsächlich ein glückloser Therapeut.

    Der glücklose Therapeut
    Lesekrieger78

    Lesekrieger78

    17. October 2013 um 11:02

    Noam Shpancer ist mit der glücklose "Therapeut" ein gutes Buch gelungen, mit dem in Romanform das Thema Psychologie verständlich gemacht wird. Im Buch erfährt man, wie David Winter zur Psychologie kommt, wie schwer ihm dieser Beruf fällt, wie schwer ihm sein eigenes Leben gelingt und wie er alles meistert. Man lernt Barry Long kennen, einen psychisch Erkrankten, dessen Geschichte ruhig ausführlicher hätte sein können. Dafür kommen mir die zwischenmenschlichen Beziehungsprobleme zu aufgebläht vor. Diese hätten ruhig kürzer ausfallen können. Das Buch ist schnell und einfach zu lesen. Ich brauchte 2 Tage. Genossen habe ich besonders die Passagen mit Dr. Helprin, dem Mentor des Psychologen David Winter. Ich sehe dahinter nicht nur Informationen über psychische Erkrankungen, sondern auch eine wichtige Botschaft: Toleranz. Das Buch machte mich feinfühlig und toleranter mit Betroffenen und ich bekam Achtung vor den Behandlern, die einen so wichtigen Beruf ausüben. Insgesamt gibt es für diesen Roman 4 Sterne. Er ist gut, informativ, mit Weisheit gespickt, aber einen Stern Abzug gibt es für die überzogenen Beziehungsdarstellungen.

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  • Therapeuten sind auch nur Menschen

    Der glücklose Therapeut
    Herbstrose

    Herbstrose

    16. October 2013 um 20:06

    David Winter ist Psychologe und Therapeut an einer exklusiven Privatklinik. David Winter ist aber auch Ehemann und Vater einer erwachsenen Tochter. Und David Winter ist glücklos, er fühlt sich überfordert, er macht Fehler. Sein schwer depressiver Patient, zu dem er ganz unüblich ein beinahe persönliches Verhältnis entwickelt hat, leidet unter Schizophrenie und hat Selbstmordgedanken, seine Frau leidet unter seiner Gefühlskälte und begibt sich auf Abwege und seine Tochter verliebt sich ausgerechnet in einen ehemaligen Patienten der Psychiatrie … „Der glücklose Therapeut“ ist ein leiser unterhaltsamer Roman, der sich gut und flüssig lesen lässt. Sachlich und nüchtern beschreibt Noam Shpancer eine kurze Zeitspanne im Leben eines Psychologen. Da der Autor selbst Professor für klinische Psychologie ist, und auch als Therapeut praktiziert, verwundert es nicht, dass es ihm dabei gelingt dem Leser fundierte Einblicke in Krankheitsbilder wie Depression, Schizophrenie und bipolare Störung zu vermitteln. Leider bleiben dabei die Protagonisten etwas auf der Strecke, die Charaktere erscheinen  blass und ohne Tiefgang. Dagegen stehen interessante Dialoge, gespickt mit hintergründigem Humor, die den Leser zu eigenem Nachdenken und Innehalten veranlassen. Der relativ offene Schluss lässt hoffen, dass sich für den Therapeuten letztendlich alles zum Guten wendet. Fazit: Um an diesem Roman wirklich Gefallen zu finden, sollte beim Leser ein gewisses Interesse an Psychologie vorhanden sein.

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