Noel Aiden Jeder Tag ein Jahr

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Inhaltsangabe zu „Jeder Tag ein Jahr“ von Noel Aiden

Was würdest du tun, wäre jeder Tag ein Lebensjahr? +++ Wie viel Zeit bleibt dir für die große Liebe? +++ Wo findest du Kraft und Erkenntnis? +++ Wie kannst du den Lauf der Zeit verändern? Buchbeschreibung: Es war einmal ein Junge, der die Welt veränderte. Der Obdachlose Rafael findet in einer Schlucht ein ausgesetztes Baby. Er behält es und nennt den Jungen Juancho. Es stellt sich heraus, dass Juancho jeden Tag ein Jahr altert. Als junger Mann macht Juancho sich auf, um seine Bestimmung und den Grund für seine Existenz zu finden. Er begegnet der bezaubernden Selina, in die er sich verliebt. Doch darf er sie lieben, wenn ihm nur noch wenige Wochen bleiben? Um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen, setzt er seine gefahrvolle Suche fort. Menschen, die für ihn alles riskieren und eine außergewöhnliche Begegnung schenken ihm die Kraft, um zu sich selbst zu finden und Erkenntnis zu erlangen. Nach dem Platz 1-Bestseller ‚Ein Strauß voller Liebe’ ein tief berührender Roman über Zerbrechlichkeit, Wahrheit, Freundschaft und Liebe. Eine Geschichte voller Geheimnisse und lebensverändernder Momente. Leserstimmen von vorablesen.de: +++ Ein wunderschönes Buch, das mich direkt in die Seele getroffen hat +++ Einzigartig! +++ Mitten ins Herz! +++ Zauberhaft! +++ Intensiv und berührend! +++ Eine zauberhafte Geschichte! +++ Ein Buch zum Träumen! +++ Ein durch und durch positiver Roman! +++ Erfrischend anders! +++ Traumhaft und tiefgründig! +++ Grandiose Buchidee! +++ Ein Buch, das einen berührt! +++ Einfach nur unglaublich schön! +++ Wie ein Sommernachtstraum! +++ Herzzerreißend schön! +++ Erzählt auf hohem Niveau +++ Der Autor: Noel Aiden ist der Sohn eines US-Soldaten und einer österreichischen Sängerin. Er leitete ein mittelständisches Softwareunternehmen in der Region Flachgau und schrieb in seiner Freizeit für verschiedene Zeitschriften. Nachdem er einige Romane unter Pseudonym veröffentlichte, etabliert er seit 2015 seinen eigenen Namen mit einer Reihe anspruchsvoller Liebesromane. Zwei Monate im Jahr weilt Noel Aiden in Seattle, USA. Den Rest des Jahres lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in München. Sein Roman "Ein Strauß voller Liebe" ist der erfolgreichste deutschsprachige Liebesroman 2015.

Wer ein philosophisches Buch sucht, ist bei Noel Aiden genau richtig!

— leseAlice
leseAlice

Interessanter Schreibstil und Geschichte

— lesenbirgit
lesenbirgit

Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen. Laßt die Liebe (wieder) in euer Herz! Und tragt dieses Gefühl in die Welt hinaus!

— HappiestGirl
HappiestGirl

Es hat große Freude bereitet Juancho auf seiner Reise nach seiner Herkunft zu begleiten.

— SteinSi
SteinSi

Kurzes Leben

— Gral
Gral

Wer einen träumerischen Roman sucht, ist hier vielleicht nicht wirklich beim richtigen Buch. Dennoch sehr empfehlenswert.

— DianitaRita
DianitaRita

Der Roman „Jeder Tag ein Jahr“ von Noel Aiden hat mir insgesamt gut gefallen. Es ist eine schöne, liebevoll geschriebene Geschichte.

— Laura126
Laura126

Ein modernes Märchen, voller Philosophie und Lebensweisheiten

— jala68
jala68

Sehr schönes Buch - etwas zu philosophisch

— thora01
thora01

OK - mir persönlich aber zu philosophisch

— vicky_1990
vicky_1990
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    Jeder Tag ein Jahr
    leseAlice

    leseAlice

    06. May 2017 um 13:27

    Das Cover ist wundervoll, doch vielleicht hätte ich schon ahnen können, worum es geht. An sich ist die Geschichte des kleinen Jungen, der jeden Tag ein Jahr altert kreativ und schön geschrieben. Dies liegt zum einen an den Personen, bei denen der Autor versteht sie einem bildhaft zu erläutern. Zum anderen liegt es an der schönen Ausarbeitung des Grundes seines Alterns. Darüber hinaus schreibt der Autor schön. Nach der Leseprobe habe ich euphorisiert weiter gelesen, doch ich wurde schnell enttäuscht. Für mich baute sich keine Spannung auf und mir persönlich ist es etwas zu philosophisch.Obwohl ich ein wenig ernüchtert bin, bleiben für mich ganz klar die positiven Punkte: -der Sprachstil, -die Charaktere, -die Verbindungen, die der Autor zwischen den Charakteren schafft und somit die Handlung vorantreibt UND -eine kreative Geschichte mit sehr viel Tiefe.

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  • Äußerst interessant

    Jeder Tag ein Jahr
    lesenbirgit

    lesenbirgit

    27. November 2016 um 15:54

              Ein interessantes Buch mit einer noch besseren Geschichte. Jeder Tag ein Jahr älter. Wie schrecklich muss das sein. Erinnert mich an Benjamin Button, der alt geboren ist und wieder ein Baby wurde. Er hat sein Leben rückwärts gelebt und in dieser Geschichte ist es so das es in Zeitraffer geht. Ein Buch zum Nachdenken anregt. Es ist keine alltägliche Geschichte die dort aufgegriffen worden ist. Das Cover hat mich schon neugierig gemacht. Auf eine Reise mit dem Buch gehen und sich ganz der Geschichte hingeben. Ich denke, das ist es was dieses Buch so ausmacht. Der Junge hat es schnell verstanden. Solche Bücher sollte es öfters geben die etwas über das Leben aussagen. Worauf es wirklich ankommt.       

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  • Geschafft…

    Jeder Tag ein Jahr
    Steffi1611

    Steffi1611

    04. November 2016 um 08:09

    Juancho ist anders als andere Kinder. Als Baby wurde er von seiner Mutter ausgesetzt, aber ein Obdachloser fand ihn und kümmerte sich. Nur warum altert er jeden Tag um ein Jahr? In ganz kurzer Zeit ist er schon ein Erwachsener und obwohl ihm nie jemand etwas bei gebracht wie Lesen oder Schreiben, kann er es einfach. Er erwacht und weiß neue Dinge. Nicht alles aber genug um anderen zu Helfen und immer einen guten Rat zur Stelle zu haben. Aber warum ist das so? Wir gehen also in dieser Geschichte auf eine Reise mit Juancho und den Menschen die er kennen lernt. Die Nebencharaktere mochte ich, auch wenn deren Lebensgeschichte alle recht identisch waren. Traurig und am Boden… Juancho kommt… alles toll Immerhin gibt es ein Ende mit dem ich so nicht gerechnet habe und auch alle anderen Lebensgeschichten werden abgeschlossen. Somit bleiben da immerhin keine Fragen offen. Die Idee des Buches ist gut, aber für mich war es nicht das Richtige. Nach der Leseprobe war ich echt gespannt auf die Geschichte, aber nach einem Viertel war ich gelangweilt. Es gab keine Spannung und keinen Grund weiterzulesen. Um es jetzt zu beenden musste ich mich wirklich zusammen reißen. Aber ich wollte fertig werden und eine ehrliche Meinung zu dem Buch abgeben. Das Cover gefällt mir gut und der Titel ist sehr passend gewählt. Der Schreibstil des Autors ist nicht schlecht, aber in dieser Geschichte hat er sich irgendwo verrannt. Zu viele Ausschmückungen von wirklich unwichtigen Sachen, zu viele Details. Von allem zu viel für mich. Es gab ebenfalls Stellen im Buch welche mir wirklich gut gefallen haben, leider haben diese nicht überwogen.

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  • Modernes Märchen

    Jeder Tag ein Jahr
    Gise

    Gise

    22. September 2016 um 00:05

    Als der Obdachlose Rafael einen ausgesetzten Säugling findet, ändert sich schlagartig sein Leben. Denn er beginnt das Kind zu versorgen, und dafür muss er dem Alkohol absagen. Aber weitere Veränderungen lassen nicht auf sich warten: Er findet seine musikalische Begabung wieder und bekommt ein Angebot, als Musiker zu arbeiten. Der Junge ist etwas ganz Besonderes: Er altert vorzeitig, jeder Tag ist wie ein ganzes Lebensjahr für ihn. Die Geschichte, anfangs noch sehr realistisch, wird zunehmend märchenhaft, vor allem durch das vorzeitige Altern des Jungen. Juancho ist aber auch in anderer Hinsicht etwas sehr Besonderes: Er kann einfach durch Zuhören das Leben anderer in eine positive Richtung wenden. Doch wichtig für ihn ist auch, seinen eigenen Sinn des Lebens zu finden. Dafür begibt er sich auf eine längere Suche.Sehr einfühlsam geschrieben, strahlt das Buch eine tiefe Wärme aus und zeigt eine Richtung auf für viele Verletzungen, die im Leben aufkommen. Viele kleine Geschichten, die in das Buch eingebunden sind, erinnern an therapeutische Geschichten, die eine Hilfe im Alltag bieten sollen, so wie Juancho diese auch seinen Mitmenschen anbietet.Eine emotionale Geschichte mit äußerst märchenhaften Zügen.

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  • Ein Buch, das zu Herzen geht und die Seele berührt

    Jeder Tag ein Jahr
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    16. August 2016 um 10:34

    Inhalt: Der Obdachlose Rafael hat im Leben nichts mehr, doch dann findet er ein Baby. Er könnte es abgegben, aber er möchte sich selbst um den Kleinen kümmern. Seine Bedürfnisse stehen plötzlich hinten an. Er beginnt sein weniges Geld in die Kleidung und Nahrung des Babys zu setzen. Doch bereits nach der ersten Nacht merkt er, dass sein „Juancho“ anders als jedes andere Baby ist. Juancho wird nämlich jeden Tag ein Jahr älter. Er beginnt sein Leben wieder in normale Bahnen zu lenken, um Juancho gerecht zu werden. In einem Taxi findet er eine Gitarre. Aber statt sie abzugeben, borgt er sie sich für einen Tag aus, um selbst in einem Café zu spielen. Schon bald kann er öfters spielen und sich somit etwas verdienen. Er vergißt sehr schnell, dass er die Gitarre eigentlich bei der Polizei abgeben wollte. Der Besitzer der Gitarre kommt ihm zuvor und Rafael wird von der Polizei abgeführt. Juancho ist nun auf sich allein gestellt und begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung für sein Dasein. Auf seinem Weg trifft er Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können und jeder ein anderes Schicksal trägt. Und Juancho hat noch eine besondere Gabe, mit der er alle vereint…… und Selina, in die er sich über beide Ohren verliebt. Doch kann er mit seinem Hintergrund jemanden lieben?   Meine Meinung: Dieses Buch hat mich bereits von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil umspült dein Herz mit Liebe und Wärme beim Lesen. Es berührt dich ganz tief. Die Thematik ist so aussergewöhnlich, dass von Anfang an die Spannung da ist, wie der Autor die Geschichte ausgehen lassen wird. Und ich war überrascht, wie es ausgegangen ist. Obwohl es, im Nachhinein gesehen, die einzig logische Folge ist. Ich habe noch tagelang an dieses Buch gedacht. Und jedes Mal kam ich wieder ins Schwärmen und mir wurde total warm ums Herz. Solche Bücher sollte es öfters geben, denn sie holen dich auf den „schönen“ Boden der Tatsachen zurück und zeigen dir, worauf es im Leben wirklich ankommt: nämlich auf die LIEBE und die Nächstenliebe.   Fazit: Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen. Laßt die Liebe (wieder) in euer Herz! Und tragt dieses Gefühl in die Welt hinaus!

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  • Sinn des Seins

    Jeder Tag ein Jahr
    dowi333

    dowi333

    07. August 2016 um 07:42

    Als Rafael in einer Schlucht ein ausgesetztes Baby findet, ahnt er noch nicht, welche Auswirkungen diese „Begegnung“ für sein weiteres Leben haben wird. Rafa, wie er genannt wird, ist obdachlos und ein Trinker, aber für Juancho – so nennt er den Jungen - ändert er sein Leben grundlegend. Er gibt das Trinken auf und versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten auf ehrliche Weise Geld zu beschaffen. In wenigen Tagen vollzieht er einen unglaublichen Wandel und sein Leben scheint sich zum Besseren zu wenden. Doch mit Ausnahme von dem Tag, an dem er Juancho fand und zu sich nahm, altert der Junge jeden Tag ein Jahr. Auch sein Wissen entwickelt sich entsprechend. So kommt es, dass Juancho sich als junger Mann aufmacht, seine Bestimmung und den Grund für seine Existenz zu finden, seines voraussichtlich kurzen Daseins. Auf seiner Suche begegnet er Selina, in die er sich verliebt. Ein weiterer Grund, das Rätsel seiner Existenz zu lösen. Bis dahin eine wirklich märchenhafte Geschichte. Doch dann zieht Juanchos seine Schlüsse und findet – offenbar - heraus, warum er an manchen Tage nicht altert, nimmt der Handlungsverlauf eine seltsame – und in meine Augen keine besonders gelungene - Wendung. Ich bin völlig unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen, deswegen weiß ich gar nicht, warum ich letztlich enttäuscht war. Aber diese „Lösung“ war es, die mir am Ende des Buches schwer im Magen lag. Vielleicht war sie mir zu einfach, vielleicht habe ich mir ein anderes Ende für Juancho gewünscht.Die Charaktere erschienen mir außerdem reichlich einfältig und naiv. Dem Buch ist allerdings zugute zu halten, dass es kurzweilig und sprachlich ansprechend ist. In wenigen Tagen hatte ich das Buch durchgelesen, schließlich wollte ich wissen, was aus Juancho wird, ob wir ihn bis zur Bahre begleiten, ob er vielleicht den Sinn seines Lebens findet.

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  • Wunderbarer Schreibstil für eine außergewöhnliche Geschichte

    Jeder Tag ein Jahr
    SteinSi

    SteinSi

    28. July 2016 um 13:55

    In Spanien auf Gran Canaria bringt Maria Gonzales Fanchez einen kleinen Jungen zur Welt. Sie legt ihn in einen Korb hinter einem Fels ab, da sie sich kein weiteres Kind leisten kann, und überlässt ihn seinem Schicksal. Für mich als Mutter, eine sehr unvorstellbare Situation. Aber der Autor hat in seiner Geschichte nicht das Leben der Mutter aufgegriffen, sondern konzentriert sich auf den zurückgelassenen Jungen und was mit ihm geschieht. Ich mag die Idee zu dem Buch und das der kleine Junge ausgerechnet an einen Säufer gerät, der bereits selbst am Rande der Gesellschaft lebt und gerade so mehr schlecht als recht durchs Leben kommt. Und darüber hinaus weder Kinder noch Erwachsene mag: „… denn es herrschte ein kalter Wind in seinem Altmännerherzen …“. Doch der kleine Junge erweicht sein Herz und Rafa möchte sich um ihn kümmern. Doch das Kind ist kein ganz gewöhnliches Kind sondern wächst das man förmlich dabei zuschauen kann. Dem Autor gelingt es mit Worten schöne Bilder im Kopf zu malen, so dass man sich die Landschaft vorstellen und in die Situation hineinversetzen kann. Der Schreibstil von Noel Aiden gefällt mir ganz ausgezeichnet.

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  • DAS SCHNELLE LEBEN

    Jeder Tag ein Jahr
    Gral

    Gral

    26. July 2016 um 10:44

    Eine amüsante Geschichte, die seine Leser oft nachdenklich stimmt. Tatsächlich vergeht die Zeit ja bekannterweise wie im Fluge. Doch jeder Tag ein Jahr, das ist ein ganz heftiger Tobak. Juancho ist ein Guanche. Ein großer stattlicher Mann mit blauen Augen und langen, blonden Haaren. Der alte Landstreicher Rafael findet das Kind unweit seiner Wohnhöhle. Doch mit dem Knaben stimmt etwas nicht. Jeden Tag altert er um ein Jahr. Juancho verfügt über fantastische Fähigkeiten und er ist in der Lage die Menschen zu lieben und sie vor schlimmen Gefahren zu retten. Er vereitelt auf einem Passagierschiff einen fürchterlichen Bombenanschlag. Seine große Liebe Selina ist an seiner Seite, als er sich in ein kleines Kind zurück verwandelt. Ein Zeitenwandler, der dann auf seinen neuen Auftrag wartet?

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  • Ergreifend und poetisch

    Jeder Tag ein Jahr
    brauneye29

    brauneye29

    26. July 2016 um 08:53

    Die ungewöhnliche Geschichte um Juancho, Rafael, Selina, Miguel, Carlotta und Tito ist so ergreifend schön geschrieben, dass man sich fast wünscht, die Geschichte möge unendlich weiter gehen. Juancho tritt in das Leben jedes einzelnen und verändert alles. Die Geschichte ist ergreifend und einfach nur schön. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen. Der Einsatz der Sprache ist einfach poetisch. Die Geschichte hat etwas fantastisches und dennoch realistisches. Ich kann mich nicht erinnern jemals ein derartiges Buch gelesen zu haben, dass einem am Ende nahezu ein wenig glücklich und beseelt hinterlässt. Ich habe bisher noch kein anderes Buch des Autoren gelesen, bin aber sicher, dass sich das ändern wird.

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  • Herzerwärmend

    Jeder Tag ein Jahr
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    25. July 2016 um 15:15

    Inhalt: Der Säufer Raphael findet eines Morgens einen Säugling im Wald, gerührt von dem Anblick dieses Wunders beschließt er kurzerhand sich zu ändern, aufzuhören mit dem Trinken und das Kind zu behalten. Doch nach ein paar Tagen bemerkt er, dass etwas nicht mit dem Kind stimmt, es scheint so als würde es nach jedem Tag um ein Jahr altern. Doch wenn dies der fall ist, dann hat das liebe Kind ja nur noch ein paar Wochen zu leben.  . . . Die Story: Mein erster Gedanke zu der Geschichte war: einfach nur süß. Und ja, die Geschichte bildet eine tolle Grundlage für ein herzbewegendes Buch. Der Ablauf der Story erinnert ein wenig an den kleinen Prinzen, "Jeder Tag ein Jahr" kann sich auch absolut in diese Schiene einreihen. Eine schöne Idee, die gut ausgearbeitet wurde. Der Stil: Ich würde den Schreibstil des Autors als weich bezeichnen. Er passt sehr gut zur Geschichte und bildet die nötige Grundstimmung für das Buch. Die Wortwahl ist klar und erreicht somit auch direkt den Leser. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln geschrieben, sodass man immer in Bewegung ist. Jedes Kapitel ist dabei äußerst tiefsinnig. Neue Ideen werden mit alten Erkenntnissen gemischt, was ich sehr schön finde.  Die Protagonisten: Die Protagonistenkonstellation hat mir sehr gut gefallen. Raphael, der Säufer, der sein Leben verändern will und sozusagen der "Vater" ist, ist mir dabei ganz besonders ans Herz gewachsen. Die Protagonisten bestehen aus mehreren Personen, die alle Probleme in ihrem Leben haben und dabei grundverschieden sind. Zusammengehalten werden sie von dem Jungen. Ich liebe solche Geschichten, bei denen verschiedene Menschen mit diversen Schicksalen aufeinander treffen! Der Junge, der altert, auch Juancho genannt, hat interessanterweise durch den Stil eine gewisse Distanz zum Leser, was ihm so ein wenig den Charakter des weisen, alten Mannes verleiht.  Fazit: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da ich schon lange kein buch mehr hatte, welches mein Herz berührt. Das emotional anrührende Niveau ist bei dem Buch permanent oben, und dies war auf Dauer für mich etwas anstrengend, daher habe ich das Buch kapitelweise gelesen mit Pausen zwischendurch, denn die einzelnen Themen und kleinen Geschichten, die in dem Buch enthalten sind, sollten es wert gewesen sein, mal darüber nachzudenken. Dies hat natürlich meinen Lesefluss etwas blockiertIch gebe dem buch daher 4 Monsterpunkte, es hat mir sehr gut gefallen, war jedoch an manchen Punkten too much, daher der Punktabzug. 

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  • Gehaltvoll und in Häppchen zu genießen

    Jeder Tag ein Jahr
    DianitaRita

    DianitaRita

    24. July 2016 um 23:35

    Die Geschichte von Jeder Tag ein Jahr von Noel Aiden hat mich beim Probelesen sehr fasziniert. Der Trinker Rafa findet in seiner Behausung, einer Höhle, ein Baby dass eine überforderte Mutter zurückgelassen hat. Dieses Kind verändert sein Leben. Er beginnt Verantwortung zu übernehmen und hört sogar auf zu Trinken. Doch etwas scheint mit diesem Kind, welches der Alte Juancho nennt, nicht zu stimmen, jeden Tag scheint es einen Tag zu altern. Juancho wächst heran und scheint auch schon als kleiner Junge sehr wissend und bedacht. So kommt es, dass er auf der Suche nach den Fragen zu seinem Leben Menschen begegnet und Spuren in ihrem Leben hinterlässt. Noel Aiden hat somit einen zeitgenössischen Roman geschrieben, der doch ein Märchen ist. Laut dem Schriftsteller schließt sich das jedoch nicht aus. Ich habe für dieses Buch verhältnismäßig lange gebraucht, da viele Aussagen gehaltvoll waren und erst einmal ihre Zeit brauchten. Deshalb habe ich den Roman in Häppchen gelesen. Am Stück war einfach nicht möglich. Selbst wenn der Schreibstil flüssig war, hatte man immer eine Menge zu verdauen. Für mich persönlich konnte ich einige bedeutende Aussagen mitnehmen. Wer einen träumerischen Roman sucht, ist hier vielleicht nicht wirklich beim richtigen Buch. Ich würde trotzdem empfehlen, es einfach selbst zu lesen.

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  • Es war einmal ein Junge, der die Welt veränderte.

    Jeder Tag ein Jahr
    Laura126

    Laura126

    17. July 2016 um 11:57

    Geschichte: Der Obdachlose Rafael findet ein ausgesetztes Baby. Er behält es und nennt den Jungen Juancho. Es stellt sich heraus, dass Juancho jeden Tag ein Jahr altert. Als junger Mann macht Juancho sich auf, um seine Bestimmung und den Grund für seine Existenz zu finden. Er begegnet der bezaubernden Selina, in die er sich verliebt. Doch darf er sie lieben, wenn ihm nur noch wenige Wochen bleiben? Um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen, setzt er seine gefahrvolle Suche fort. Menschen, die für ihn alles riskieren und eine außergewöhnliche Begegnung schenken ihm die Kraft, um zu sich selbst zu finden und Erkenntnis zu erlangen. Meine Bewertung: Der Roman „Jeder Tag ein Jahr“ von Noel Aiden hat mir insgesamt gut gefallen. Es ist eine schöne, liebevoll geschriebene Geschichte.   Das Buch ist drei geteilt: am Anfang wird Juancho von Rafael gefunden, was das Leben des obdachlosen Mannes verändert, dann verliert er seinen Ziehvater und trifft seine Liebe und danach beginnen  Selina und Juancho die Kreuzfahrt. Die Übergänge von diesen drei Abschnitten finde ich etwas zu abrupt, ich musste mich immer wieder neu sammeln und konnte nicht so  flüssig weiter lesen. Außerdem scheinen mir die einigen Analogien zu deutlich. An manchen Stellen nimmt der Autor dem Leser die Interpretation ab und entzaubert dadurch die Geschichte. Nichtdestotrotzt entwickelt sich das Handeln im Roman  zum Ende hin sehr spannend und überraschend. Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen.

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  • Ein modernes Märchen, voller Philosophie und Lebensweisheiten

    Jeder Tag ein Jahr
    jala68

    jala68

    16. July 2016 um 21:15

    Die Geschichte spielt fast komplett auf Gran Canaria.Wenn er nicht gerade bettelt um das Geld für den nächsten Rotwein zusammen zu bringen, lebt der alte Rafa in einer Höhle.Eines Tages findet er in der Nähe seines Unterschlupfes einen neugeborenen Jungen. Dieser Fund verändert sein Leben, als er beschließt, das Kind zu behalten und groß zu ziehen. Das großziehen geht schneller als gedacht, denn schon ab dem 2. Tag fällt auf, dass Juancho, so hat Rafa den Jungen genannt, jeden Morgen um ein Jahr gealtert ist. In kurzer Zeit durchläuft Juancho sein Leben. Als ca. 18-Jähriger findet er die Liebe seines Lebens und danach auch andere gute Freunde, denen er sein Geheimnis anvertrauen kann und die ihm in schwierigen Situationen zur Seite stehen und ihm helfen seine Bestimmung zu finden. …Das Buch ist nicht nur sehr philosophisch und voller Lebensweisheiten. Sondern auch mit sehr viel Fantasy Aspekten. Fast jeder, dem Juancho begegnet, bekommt die passende Lebensweisheit um sein Leben zu verändern. Da Juancho jeden Tag um ein Jahr altert vergeht seine Lebenszeit sehr schnell und wirkliche Zeit um die einzelnen Personen, die ihm begegnen, kennen zu lernen bleibt nicht. Öfters wird er als Engel bezeichnet, aber ob er das wirklich ist? Er ist ein Mensch, der nicht nur sehr schnell wächst und lebt, sonders intuitiv grundsätzliche Dinge, wie Lesen und Schreiben auch ohne Schulbesuch weiß. In einfachen Alltags Situationen und einfachen zwischenmenschlichen Beziehungen aber oft kläglich versagt. Für mich war das alles zu viel und zu unlogisch. Es waren mir persönlich zu viele Lebensweisheiten, Fantasy Elemente und zu schnelle Wechsel der Situationen. Andererseits aber auch zu wenig Logik. Wenn etwas Zeit zum Entwickeln gebraucht hätte, dann gab es diese Zeit leider nicht und der Zufall oder die Fantasy richteten die Situation.Allgemein fühlte ich mich davon überfordert. Deshalb gibt es von mir leider nur 3 von 5 Sternen.

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  • Ein Junge verändert die Welt - sehr philosophisches Buch

    Jeder Tag ein Jahr
    thora01

    thora01

    15. July 2016 um 18:22

    Inhalt/Klappentext: Es war einmal ein Junge, der die Welt veränderte. Der Obdachlose Rafael findet in einer Schlucht ein ausgesetztes Baby. Er behält es und nennt den Jungen Juancho. Es stellt sich heraus, dass Juancho jeden Tag ein Jahr altert. Als junger Mann macht Juancho sich auf, um seine Bestimmung und den Grund für seine Existenz zu finden. Er begegnet der bezaubernden Selina, in die er sich verliebt. Doch darf er sie lieben, wenn ihm nur noch wenige Wochen bleiben? Um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen, setzt er seine gefahrvolle Suche fort. Menschen, die für ihn alles riskieren und eine außergewöhnliche Begegnung schenken ihm die Kraft, um zu sich selbst zu finden und Erkenntnis zu erlangen. Meine Meinung: Sehr schönes Buch. Für mich war es doch ein wenig zu philosophisch angehaucht. Der Schreibstil wirkt sehr locker und leicht. Er hat mich sofort gefesselt. Die Protagonisten sind sehr schön ausgearbeitet. Sie haben Ecken und Kanten und sind sehr sympathisch. Die Landschaftsbeschreibung ist sehr gelungen. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie Rafael und Juancho leben. Sehr schön fand ich die Beziehung zwischen Rafael und Juancho. Ich fand es sehr rührend wie Rafael sich um sein Findelkind kümmert und dabei selbst wieder zu Leben anfängt. Dadurch wächst Juancho gut behütet auf und kann seine Begabung entwickeln. Sehr spannend ist wie Juancho trotz allen Widrigkeiten seinen Weg geht und dabei viel Gutes bewirkt. Der Schluss war spannend.

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  • Wer bin ich?

    Jeder Tag ein Jahr
    vicky_1990

    vicky_1990

    11. July 2016 um 15:32

    Das Cover sieht super aus - sehr hübsch und harmonisch. Und dennoch springt es einem sofort ins Auge und bezaubert einen!Ich persönlich tat mir etwas schwer ins Buch rein zu kommen. So richtig kam ich in der Geschichte wohl nie ganz an. An und für sich hat mir der Schreibstil und auch die verschiedenen Erzählperspektiven sehr gut gefallen - es war sehr abwechslungsreich und dynamisch. Aber zu Anfang war mir der Rafael und dann teilweise die gesamte Gesichte zu philosophisch. Bei mir hat leider bis zum Schluss der Funke gefehlt um das Feuer für die Geschichte zu entzünden. Nichtsdestotrotz konnte ich das Buch nicht aus der Hand geben da ich unbedingt das Rätsel um Juancho lösen wollte! Ich finde es klärt sich alles einigermaßen zufriedenstellen auf - auch wenn mir persönlich der Ausgang der Geschichte nicht 100%ig zugesagt hat, ich hätte mir ein anderes Ende bzw. eine andere Auflösung gewünscht aber ich muss sagen sie passt dennoch gut zum Buch.Die Lieder, welche im Buch erwähnt werden sind nett und passen gut dazu - musste sie immer gleich auf Youtube suchen und an der jeweiligen Stellen anhören :-)Ich ende mit einem Zitat aus dem Buch: Wenn die Fußspuren der Vergangenheit verwehen, braucht es Stärke, um in der Gegenwart zu schreiten.

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