Noel Daniel The Circus, 1870-1950

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Inhaltsangabe zu „The Circus, 1870-1950“ von Noel Daniel

Die Geburt der amerikanischen Populärkultur. Während seiner Blütezeit vor hundert Jahren war der amerikanische Zirkus das größte Showgeschäft, das die Welt bis dahin gesehen hatte. Von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts kamen bis zu 14.000 Menschen zu jeder Aufführung. Die Wanderzirkusse mit ihren etwa 1.600 Mitarbeitern fuhren kreuz und quer durch das ganze Land, 20.000 Meilen mit der Bahn in einer einzigen Saison. Das Spektakel der todesmutigen Draufgänger, strammen Superhelden, knapp bekleideten Starlets, furchtlosen Tierdompteure und aufsehenerregenden Freaks beflügelte die amerikanische Fantasie. Der Zirkus strahlte heller als die Theater, Varietés, Komödien oder Musikshows und ebnete nicht zuletzt auch den Weg für Film und Fernsehen. Für viele junge Amerikaner war der Zirkus der wahrgewordene Traum von Abenteuer und Selbstverwirklichung. Dieses Buch erweckt die ganze Faszination und Pracht des Zirkus zum Leben. Das Material enthält die Werke der frühen Zirkusfotografen F.W. Glasier und Edward Kelty, viele der ältesten Farb-Fotografien aus den frühen 1940er- bis in die 1950er-Jahre, herausragende Zirkusfotografien von Mathew Brady oder Cornell Capa und kaum bekannte Zirkusaufnahmen von Stanley Kubrick und Charles und Ray Eames. Zum ersten Mal werden heutige Leser in die Lage versetzt, die Legende des amerikanischen Zirkus in all ihrem Glanz zu erleben.

80 Jahre Zirkusgeschichte zwischen zwei Buchdeckeln - wow!

— Lesemanie

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  • Was für ein Zirkus!

    The Circus, 1870-1950

    Lesemanie

    21. August 2016 um 08:01

    Zwischen den 1870er und 1950er Jahren erlebte der Zirkus in den USA seine absolute Blütezeit. Wenn der Zirkus in die Stadt kam, bedeutete das Riesen-Spektakel für die gesamte Bevölkerung.Bis zu 14.000 Menschen besuchten eine Aufführung, rund 1.600 Menschen arbeiteten in einem Zirkus.In dem massiven Buch The Circus lässt der Taschenverlag Leser in diese Glanzzeit des Zirkus eintauchen. Fotos von berühmten Zirkusartisten ihrer Zeit finden sich ebenso wie bunte, oft doppelseitige, Abdrucke der Zirkusplakate, die die jeweiligen Hauptattraktionen anpreisen: wilde Tiere, schöne Frauen, exotische Völker. Besonders letztere erfreuten sich noch deutlich bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein großer Beliebtheit. Oft wurden ihre Vetreter auf den Plakaten als „Educational Attraction“ angepriesen, als eine Chance, die Welt zu entdecken, ohne seine Heimat dafür verlassen zu müssen. Dies wirkt auf den heutigen Betrachter befremdlich – wenn ein Plakat beispielsweise mit dem „Tribe of Genuine Ubangi Savages […] from Africa’s Darkest Depths“ wirbt, halten einen auch die brillianten Farben nicht davon ab, leise den Kopf zu schütteln. Und über die Lebensbedingungen der Zirkustiere kann man sich aus heutiger Sicht ebenso aufregen, wie über die sogenannten „Freak Shows“ in denen „menschliche Kuriositäten“ zur Schau gestellt wurden.Daher ist es wichtig und richtig, dass Plakate und Fotos durch erklärende Texte einen Kontext erhalten. Das Buch lässt den Betrachter so nicht nur in verschiedene Manegen eintauchen; als Leser erhält man außerdem hochinteressante Einblicke in die amerikanische Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Was Menschen ihrer Zeit unterhaltsam oder spannend und interessant finden, sagt schließlich eine Menge über sie und ihre Zeitgenossen aus. Je nach Stimmung kann man aber auch einfach einmal das Buch durchblättern und sich an dieser unglaublichen Bildsammlung erfreuen. Sich daran sattzusehen ist kaum möglich.

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