Noel Hardy

 3.1 Sterne bei 42 Bewertungen

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Elenas-ZeilenZaubers avatar

Rezension zu "Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" von Noel Hardy

Nicht weihnachtlich
Elenas-ZeilenZaubervor 4 Jahren

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Tja, da habe ich mich vom Klappentext blenden lassen. Ich habe ein witziges Buch um Weihnachten und Emma erwartet. Doch es wird kaum auf Weihnachten oder Advent (wie im Titel versprochen) eingegangen.
Die Figuren sind recht hölzern und vor allem Emma ging mir total auf den Keks. Sie nölt rum, beschwert sich über alles Mögliche und nimmt ihr Schicksal nicht in die eigene Hand. (Spoiler: Genau das sagt auch der Schutzengel am Ende.) Okay, Monsignore bringt ein bisschen Farbe in die eintönige Story, doch er kann es a) nicht heraus reißen und b) ist er mir stellenweise einfach unsympathisch, egal wie sehr er sich für Emma und ihren Vater einsetzt.
Die Story war einfach nur platt und dümpelte hübsch an der Oberfläche. Nur in dem Moment, als der Schutzengel ihr die Leviten liest, gefiel mir das Buch.
Ich vergebe wohlwollend 2 Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Die junge Restauratorin Emma ist ein echter Pechvogel. Was sie anfasst, geht schief, vor allem in der Liebe. Als sie aber bei der Arbeit an einem Fresko kurz vor Weihnachten auch noch vom Gerüst fällt und beinahe ums Leben kommt, reicht es ihr: Sie beschließt, ihren saumseligen Schutzengel zu verklagen. Dass der dann tatsächlich vom Himmel auf die Erde geschickt wird, um sich zu verteidigen, hat sie zuallerletzt erwartet. Noch dazu sieht er unverschämt gut aus ... Aber ist er überhaupt wirklich ein Engel?

Kommentare: 2
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Sunangels avatar

Rezension zu "Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" von Noel Hardy

Sehr zäh!
Sunangelvor 4 Jahren

Emma ist sehr tollpatschig und wird vom Pech verfolgt. Ich muss gestehen, dass ich mit Emma nicht zurecht gekommen bin. Mir hat sie zwar manchmal leid getan, dennoch fand ich sie etwas nervig weil sie aus jeder Mücke einen Elefanten macht. Anstatt zu überlegen, was sie falsch macht, gibt sie den anderen die Schuld. Ich hatte den Eindruck, dass sie in ihrer Teenager Zeit stecken geblieben ist.

Die anderen Protagonisten haben mir viel besser gefallen. Das ist Emmas Papa und Murat, was zwei ganz tolle Persönlichkeiten sind  und Emma auch mal die Meinung sagen. Das hat die Geschichte für mich lesenswerter gemacht. Leider wurden die Charaktere aller Protagonisten eher oberflächlich beschrieben und somit blieben sie blass.

Der Schreibstil hat leider ebenfalls nicht meinem Geschmack getroffen. Ich fand es zum Teil sehr zäh und langweilig. Mit Weihnachten hat es leider nicht viel am Hut. Darum hat es mir irgendwie an Gemütlichkeit gefehlt.

Das Buch ist schon außergewöhnlich und die Idee ist an sich sehr gut, aber es hätte anders umgesetzt werden sollen. 
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, denn da kommt dann doch noch etwas Wahrheit ans Licht.

Ich bin dennoch sicher, dass es bestimmt vielen Lesern gefällt und sie dieses Buch verschlingen. Meinen persönlichen Geschmack hat es leider nicht getroffen.

Fazit:
Eine etwas zähe Geschichte, die meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Es hat an Humor und Wärme gefehlt. Das Ende hat das Buch zum Teil noch aufgewertet.

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MrsFoxxs avatar

Rezension zu "Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" von Noel Hardy

Ein Engel auf Erden
MrsFoxxvor 5 Jahren

Restaurateurin Emma wird seit Jahren vom Pech verfolgt. Am 30. Geburtstag von ihrem Freund sitzengelassen, eine durch ihre Ungeschicktheit zerstörte Vase aus der Ming-Dynastie, der nicht verlängerte Kredit ihres Vaters... Die Liste ließe sich beinahe endlos weiterführen. 
Als jedoch kurz vor Weihnachten bei der Arbeit das Gerüst unter Emma zusammenbricht und sie nur knapp dem Tode entrinnt, ist das Fass übergelaufen: Emma verklagt ihren Schutzengel! 

Eine liebenswerte Weihnachtsgeschichte hat sich Noel Hardy da einfallen lassen. Emma als Pechmarie überzeugt und "erarbeitet" sich schnell die Sympathien des Lesers. 
Auch ihr Vater und der Chef sind liebenswerte Menschen, die trotz Emmas negativen Einflüssen auf ihr eigenes Glück immer zu ihr halten. Selbst dann, als sie Schadenersatz vom Himmel fordert. 
Die Geschichte ist flüssig, direkt, humorvoll und spannend erzählt. Natürlich ist vieles vorhersehbar, doch hat der Autor einige unverhoffte Wendungen im Petto. 
Auch die Darstellung des Himmels als Firma, die mit dem Teufel als Konkurrent um Marktanteile kämpft ist für mich neu und eine wirklich witzige Idee. 
Zum Schluss wird das Ganze leider etwas hektisch und teilweise schwer nachzuvollziehen. Hier hätten dem Buch einige Seiten mehr keinesfalls geschadet und auch der Grund für den Punktabzug. 

Fazit: Eine charmante und witzige Weihnachtsgesichte der etwas anderen Art, die mit einigen Lachern für locker leichtes Lesevergnügen für zwischendurch sorgt.

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