Noel Hardy Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte

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Inhaltsangabe zu „Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte“ von Noel Hardy

Wenn Schutzengel mogeln. Die junge Restauratorin Emma ist ein echter Pechvogel. Was sie anfasst, geht schief, vor allem in der Liebe. Als sie aber bei der Arbeit an einem Fresko kurz vor Weihnachten auch noch vom Gerüst fällt und beinahe ums Leben kommt, reicht es ihr: Sie beschließt, ihren saumseligen Schutzengel zu verklagen. Dass der dann tatsächlich vom Himmel auf die Erde geschickt wird, um sich zu verteidigen, hat sie zuallerletzt erwartet. Noch dazu sieht er unverschämt gut aus. Aber ist er überhaupt wirklich ein Engel?

Irgendwie am Thema vorbei - kein Weihnachtsstimmung - hölzerne Figuren und nervige Protagonistin.

— cybersyssy
cybersyssy

Hat leider nicht meinen Humor getroffen. Mir hat es einfach an Weihnachtsstimmung und Wärme gefehlt - sehr schade!

— Jasmin88
Jasmin88

Eine nette Geschichte, die zwar in der Weihnachtszeit spielt, aber keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen lässt. Schade!

— Guaggi
Guaggi

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    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    cybersyssy

    cybersyssy

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Tja, da habe ich mich vom Klappentext blenden lassen. Ich habe ein witziges Buch um Weihnachten und Emma erwartet. Doch es wird kaum auf Weihnachten oder Advent (wie im Titel versprochen) eingegangen. Die Figuren sind recht hölzern und vor allem Emma ging mir total auf den Keks. Sie nölt rum, beschwert sich über alles Mögliche und nimmt ihr Schicksal nicht in die eigene Hand. (Spoiler: Genau das sagt auch der Schutzengel am Ende.) Okay, Monsignore bringt ein bisschen Farbe in die eintönige Story, doch er kann es a) nicht heraus reißen und b) ist er mir stellenweise einfach unsympathisch, egal wie sehr er sich für Emma und ihren Vater einsetzt. Die Story war einfach nur platt und dümpelte hübsch an der Oberfläche. Nur in dem Moment, als der Schutzengel ihr die Leviten liest, gefiel mir das Buch. Ich vergebe wohlwollend 2 Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Die junge Restauratorin Emma ist ein echter Pechvogel. Was sie anfasst, geht schief, vor allem in der Liebe. Als sie aber bei der Arbeit an einem Fresko kurz vor Weihnachten auch noch vom Gerüst fällt und beinahe ums Leben kommt, reicht es ihr: Sie beschließt, ihren saumseligen Schutzengel zu verklagen. Dass der dann tatsächlich vom Himmel auf die Erde geschickt wird, um sich zu verteidigen, hat sie zuallerletzt erwartet. Noch dazu sieht er unverschämt gut aus ... Aber ist er überhaupt wirklich ein Engel?

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    parden

    parden

    03. January 2015 um 08:37
  • Sehr zäh!

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    Sunangel

    Sunangel

    12. December 2014 um 12:29

    Emma ist sehr tollpatschig und wird vom Pech verfolgt. Ich muss gestehen, dass ich mit Emma nicht zurecht gekommen bin. Mir hat sie zwar manchmal leid getan, dennoch fand ich sie etwas nervig weil sie aus jeder Mücke einen Elefanten macht. Anstatt zu überlegen, was sie falsch macht, gibt sie den anderen die Schuld. Ich hatte den Eindruck, dass sie in ihrer Teenager Zeit stecken geblieben ist. Die anderen Protagonisten haben mir viel besser gefallen. Das ist Emmas Papa und Murat, was zwei ganz tolle Persönlichkeiten sind  und Emma auch mal die Meinung sagen. Das hat die Geschichte für mich lesenswerter gemacht. Leider wurden die Charaktere aller Protagonisten eher oberflächlich beschrieben und somit blieben sie blass. Der Schreibstil hat leider ebenfalls nicht meinem Geschmack getroffen. Ich fand es zum Teil sehr zäh und langweilig. Mit Weihnachten hat es leider nicht viel am Hut. Darum hat es mir irgendwie an Gemütlichkeit gefehlt. Das Buch ist schon außergewöhnlich und die Idee ist an sich sehr gut, aber es hätte anders umgesetzt werden sollen.  Das Ende hat mir sehr gut gefallen, denn da kommt dann doch noch etwas Wahrheit ans Licht. Ich bin dennoch sicher, dass es bestimmt vielen Lesern gefällt und sie dieses Buch verschlingen. Meinen persönlichen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Fazit: Eine etwas zähe Geschichte, die meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Es hat an Humor und Wärme gefehlt. Das Ende hat das Buch zum Teil noch aufgewertet.

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  • Ein Engel auf Erden

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    20. March 2014 um 20:53

    Restaurateurin Emma wird seit Jahren vom Pech verfolgt. Am 30. Geburtstag von ihrem Freund sitzengelassen, eine durch ihre Ungeschicktheit zerstörte Vase aus der Ming-Dynastie, der nicht verlängerte Kredit ihres Vaters... Die Liste ließe sich beinahe endlos weiterführen.  Als jedoch kurz vor Weihnachten bei der Arbeit das Gerüst unter Emma zusammenbricht und sie nur knapp dem Tode entrinnt, ist das Fass übergelaufen: Emma verklagt ihren Schutzengel!  Eine liebenswerte Weihnachtsgeschichte hat sich Noel Hardy da einfallen lassen. Emma als Pechmarie überzeugt und "erarbeitet" sich schnell die Sympathien des Lesers.  Auch ihr Vater und der Chef sind liebenswerte Menschen, die trotz Emmas negativen Einflüssen auf ihr eigenes Glück immer zu ihr halten. Selbst dann, als sie Schadenersatz vom Himmel fordert.  Die Geschichte ist flüssig, direkt, humorvoll und spannend erzählt. Natürlich ist vieles vorhersehbar, doch hat der Autor einige unverhoffte Wendungen im Petto.  Auch die Darstellung des Himmels als Firma, die mit dem Teufel als Konkurrent um Marktanteile kämpft ist für mich neu und eine wirklich witzige Idee.  Zum Schluss wird das Ganze leider etwas hektisch und teilweise schwer nachzuvollziehen. Hier hätten dem Buch einige Seiten mehr keinesfalls geschadet und auch der Grund für den Punktabzug.  Fazit: Eine charmante und witzige Weihnachtsgesichte der etwas anderen Art, die mit einigen Lachern für locker leichtes Lesevergnügen für zwischendurch sorgt.

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  • Schutzengel in Nöten

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    Sabine17

    Sabine17

    26. February 2014 um 22:30

    Emma ist seit längerem vom Pech verfolgt. Ihr Freund lässt sie sitzen, sie beschädigt eine kostbare Ming-Vase im Antiquitätengeschäft ihres Vaters und treibt ihn damit fast in den Ruin, ein Gerüst stürzt unter ihr zusammen und im Krankenhaus nimmt man ihr danach fälschlicherweise den Blinddarm raus. Und das sind nur die größten Katastrophen! Da überredet sie den ruinierten Anwalt Julian Kant, ihren Schutzengel zu verklagen. Und plötzlich steht er vor ihr: ihr Schutzengel Murat! Murat hat von Heilig Abend bis Silvester Zeit, sie zur Rücknahme der Klage zu bewegen, sonst gerät der Himmel in Schwierigkeiten. Murat versucht mit Monsignore Wenzel zusammen dem unseriösen Konkurrenten von Emmas Vater das Handwerk zu legen und damit sein Geschäft vor dem Ruin zu bewahren. Ein turbulentes und nicht ungefährliches Unterfangen. Dabei erfährt der Leser, dass Schutzengel überlastet sind und ganz schön unter Druck stehen. Die Idee des Buches war sehr witzig, aber irgendwie bin ich mit dem Buch nicht so richtig warm geworden. Mit Emma konnte ich gut mitfiebern, aber die anderen Figuren blieben ein bisschen blass und zum Schluss konnte man den Kniffen des Monsignore nur noch schwer folgen. Vielleicht hätten dem Buch ein paar Seiten mehr gut getan. Allerdings ließ sich das Buch flüssig lesen und war kurzweilig. Ein Buch nach dem Motto: kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Eine riesige Enttäuschung...

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    GlamourGirl80

    GlamourGirl80

    03. January 2014 um 12:26

    Inhalt   Emma ist das, was man wohl einen richtigen Pechvogel nennt. In ihrem Leben läuft alles schief und eine Katastrophe jagt die nächste. Als sie dann auch noch in ihrem Job als Restauratorin von einem Gerüst fällt, dabei fast stirbt und im Krankenhaus dann auch noch fälschlicherweise operiert wird, hat sie die Nase endgültig gestrichen voll. Ihr Entschluss steht fest, sie verklagt ihren Schutzengel...doch mit der Resonanz hat sie nicht gerechnet, denn plötzlich steht sie ihrem Schutzengel gegenüber, denn dieser soll die ganze Sache aus der Welt schaffen... Meine Meinung   "Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" war ein klarer Fall von Cover-Opfer. Auch der Klappentext klang toll und so habe ich es mir vor einigen Wochen gekauft.  Emma ist in der Tat nicht gerade eine Glückskind. Was auch immer sie anfasst geht kaputt bzw. schief und ich kann gut nachvollziehen, dass sie daran verzweifelt. Generell kommt mir Emma jedoch sehr tollpatschig, sehr überdramatisch und ziemlich miesepetrig vor, was mir ihre Person nicht gerade näher gebracht hat. Als das Fass dann letztlich überläuft, steht Emma's Entschluss fest...sie wird ihren Schutzengel verklagen und das zieht einen ganzen Rattenschwanz an Geschehnissen hinter sich her... Ich muss sagen, dass ich die Story bis zum Auftauchen des Schutzengels ganz okay fand...weder super, noch schlecht, einfach okay. Aber ab dem Auftauchen des Schutzengels wurde mir die Story ganz schnell über. Ich konnte an dem Buch weder etwas weihnachtliches, noch etwas weises oder gar charmantes finden....es kam mir eher vor wie eine seichte Auseinandersetzung mit verschiedenen Konfessionen und der Glaubens-Ansicht des Autors. Beim Lesen war ich abwechselnd genervt, gelangweilt und erstaunt, manchmal auch alles zusammen. Natürlich hatte die Story ihren roten Faden und Emma's Geschichte hat auch etwas unterhaltsames, aber ich kann die fast schon nebenbei eingestreuten Bemerkungen über Gott und Himmel gar nicht gut finden und habe mich an ihnen sehr gestört- Achtung Spoiler: Gott hört eh fast nie zu? Der Himmel und die Hölle fusionieren und Gott hört auf Gott zu sein und der Teufel hört auf der Teufel zu sein? - Sorry, aber das ist für mich ohne Worte.  Dies ist allerdings eine ganz persönliche Ansicht und manch anderen Leser stört das vielleicht ganz und gar nicht. Für mich zog sich die Story allerdings in die Länge und ich war mehrmals versucht den Roman abzubrechen, habe mich dann aber zum Weiterlesen gezwungen. Auch wenn ich die oben angeführten persönlichen Störfaktoren beiseite lasse, kann ich mich für die Story einfach nicht erwärmen. Die Dinge sind mir zu nebulös, zu wirr und zu ungeschliffen, der Roman ist nicht in sich stimmig und er kann nicht wirklich fesseln. Schade, denn ich hatte mich sehr aufs Lesen gefreut! Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es sich hier um meine ganz persönliche und subjektive Meinung handelt. Ich bin mir sicher, dass es etliche Leser gibt, die von diesem Roman begeistert sind. Ich persönlich gehöre nur eben nicht dazu. Von mir gibt es für diesen Roman 2 von 5 Sternen.

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  • Für Zwischendurch ganz in Ordnung, aber kein Highlight

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2014 um 23:44

    Inhalt by Klappentext Die junge Restauratorin Emma ist ein echter Pechvogel. Was sie anfasst, geht schief, vor allem in der Liebe. Als sie aber bei der Arbeit an einem Fresko kurz vor Weihnachten auch noch vom Gerüst fällt und beinahe ums Leben kommt, reicht es ihr: Sie beschließt, ihren saumseligen Schutzengel zu verklagen. Dass der dann tatsächlich vom Himmel auf die Erde geschickt wird, um sich zu verteidigen, hat sie zuallerletzt erwartet. Noch dazu sieht er unverschämt gut aus ... Aber ist er überhaupt wirklich ein Engel? Meinung & Fazit by Rawrpunx Emma ist seit kurzem Single und ihre Grundstimmung daher generell nicht gerade ausgelassen und fröhlich. Sie arbeitet als Restauratorin und mag ihren Beruf eigentlich gerne, als sie dann aber vom Gerüst fällt und im Krankenhaus noch ein paar seltsame Dinge passieren verliert sie, verständlicherweise, die Nerven. Sie verklagt ihren Schutzengel, der hat nämlich seinen Job verschlafen und Emma musste die Konsequenzen ausbügeln. Tja, das der Schutzengel dann wirklich vom Himmel herab gesaust kommt und sich verteidigt, damit hätte wohl niemand gerechnet. Der Engel ist zudem auch noch ziemlich attraktiv und sympathisch, eine höchst interessante Mischung für Emma. Anfangen möchte ich gleich mit dem positiven, dem Schreibstil. Den fand ich für so eine Story wirklich treffend und meist witzig. Für die knapp über 200 Seiten war das Büchlein sehr schnell durchgelesen, also für zwischendurch prima geeignet. Die Idee seinen Schutzengel zu verklagen wirkte süß und für die Adventstage genau das richtige. Obwohl die Nebencharaktere gut beschrieben wurden, blieben sie mir doch nicht lange im Gedächtnis. Besonders der Schutzengel Murat wurde, meiner Meinung nach, übergangen. Da hätte ich mir schon ein wenig mehr gewünscht, mehr von seinen Gedankengängen. Emma.. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich jammernde Protagonisten gar nicht ausstehen kann. Emma ist eine davon. Zu Anfang fühlt man eventuell noch ein wenig mit ihr mit, bringt vielleicht sogar ein Fünkchen Verständnis für sie auf aber diese wird im Laufe der Geschichte immer weniger bis gar nicht mehr vorhanden. Gerettet hat das bei mir wirklich nur die Idee mit den Schutzengeln und der Schreibstil, so dass ich nach dem Lesen lange hin und her überlegt habe welche Punktezahl ich denn dafür nun vergebe. „Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte“ ist eine leichte Lektüre, gespickt mit witzigen Szenen aber leider nicht so viel Weihnachtszauber wie ich gerne gehabt hätte. Auch war die Geschichte meist vorhersehbar und die Protagonistin eine ausgewachsene Meckerliese. Ich würde es dennoch als Zwischendurch oder Nebenbei Häppchen empfehlen, es liest sich schnell weg und die Grundidee ist liebenswert. 3/5 Rawr’s

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  • Eine etwas andere Adventsgeschichte...

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    Jasmin88

    Jasmin88

    30. December 2013 um 13:52

    Covergestaltung: Durch das schöne Cover bin ich auf dieses Weihnachtsbuch aufmerksam geworden. Als ich es in der Buchhandlung sah, war es gleich um mich geschehen. Die Gestaltung gefällt mir sehr. Von der Farbwahl her erinnert es mich ein wenig an ein Geschenk-Päckchen! Meine Meinung: „Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte“ war ein absolutes Wunschbuch von mir. Seit ich es zum ersten Mal in der Buchhandlung gesehen habe, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich war sehr glücklich, als der Heyne Verlag mir diesen Weihnachtsroman, der durch ein wunderschönes Cover und einen sehr interessanten Titel glänzt, zugeschickt hat. An dieser Stelle vielen lieben Dank für die freundliche Unterstützung! Nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, habe ich jedoch leider sehr schnell festgestellt, dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen kann, denn es trifft nicht meinen Humor. Ich bin mit der Protagonistin Emma nicht warm geworden und habe die Story teilweise als nervig und albern empfunden. Es war mir einfach zu viel des Guten. Weihnachtsstimmung wollte beim Lesen nicht recht aufkommen. Stellenweise fand ich die Geschichte auch etwas langweilig, sodass ich mich zum Weiterlesen motivieren musste. Vielleicht bin ich einfach mit zu hohen oder falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Und nur weil der Roman meiner Vorstellung von einer warmherzigen Weihnachtsgeschichte nicht entspricht, ist es ja auch kein schlechtes Buch. Ich würde „Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte“ allen Lesern empfehlen, die auf der Suche nach einer etwas anderen Adventsgeschichte sind und die gerne mal zu einem skurrilen und humorvollen Weihnachtsbuch greifen! Fazit: „Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte“ hat leider nicht meinen Humor getroffen. Mir hat es einfach an Weihnachtsstimmung und Wärme gefehlt – zwei Komponenten, die mir bei einem Weihnachtsbuch sehr wichtig sind. Trotzdem denke ich, dass es eine lesenswerte Geschichte ist, die mit Sicherheit vielen Lesern gefallen wird!

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  • Schade, schade

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    21. December 2013 um 10:02

    Noel Hardys Buch "Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" erschien im HEYNE-Verlag am 14.Oktober 2013, um Bücher für die Vorweihnachtszeit pünktlich abdecken zu können. Diese 224 Seiten erzählen von der tollpatschigen Emma, die nach einem schweren Unfall tatsächlich eine Anzeige gegen ihren eigenen Schutzengel stellt. Dieses Buch habe ich im E-Book-Format gelesen. Emma ist tollpatschig und wohl der einzige Mensch, der keinen Schutzengel an ihrer Seite hat. Alles um sie herum geht den Bach runter, man sagt ihr sogar schon nach, dass ihre Pechsträhne ansteckend sei. Als dann auch noch ein Unfall geschieht, reicht es Emma – sie verklagt ihren Schutzengel! Schon bei dem Titel des Buches dachte ich an eine witzige und sehr unterhaltende Geschichte. Diese begann allerdings sehr merkwürdig, denn überall auf der Welt geschahen Wunder, nur die Protagonistin Emma schien das einzig schwarze Schaf im Buch zu sein. Durch ihre Tollpatschigkeit hat sie bereits ihren Vater in den finanziellen Ruin getrieben, denn dieser handelt mit wertvollen Antiquitäten und Emmas Ungeschicklichkeit hat ihren Teil dazu beigetragen den Stein richtig ins Rollen zu bringen. Emma kann einen aber auch wirklich leidtun, denn so richtig gelingt ihr nichts, ohne das ihr körperlich oder in anderer Art etwas passiert. Die Branche, in der ihr Vater tätig ist, wird hart umkämpft und natürlich boomt der Schwarzmarkt mit zahlreichen gefälschten Antiquitäten und Kunstgegenständen. Ihr größter Feind dabei ist Salásny, der ihrem Vater eine Fälschung untergejubelt hat, nur um später Schadensersatz zu fordern. Der Anwalt, der Emma und ihren Vater dabei zur Seite steht, ist es auch, der ihren Schutzengel verklagen soll. Sehr verwirrend nimmt die Geschichte ihren Lauf und immer unglaubwürdiger wird diese, denn als nach der Anzeige auch noch ein gewisser Murat Honigfeld die Handlung betritt, wird es noch chaotischer. Er ist angeblich Emmas Schutzengel und soll dafür sorgen, dass sie ihre Anzeige zurücknimmt. Eine Geschichte, die witzig anfing, gespickt wurde mit fachlichen Details aus Kunst und Kirche und dann in eine unglaubwürdige Handlung übergeht, lässt den Lesespaß an diesem Buch schnell vergehen. Mir persönlich waren die Umstände, in denen sich die Protagonistin befand zu dargestellt, so ungeschickt und vom Pech verflogt kann doch nun wirklich niemand sein. Diese Aneinanderreihung ihres ehr misslichen Erfolges, ein normales Leben zu führen, nahm immer mehr zu und wurde einfach nicht spannend. Eigentlich ist jede Figur in Noel Hardy Buch unglücklich und sucht nach dem Glück in seinem Leben. Wenn man aber genau hinsieht, haben sie alles, sie sehen es nur nicht, schließlich muss man für ein wenig Glück auch mal was tun! Noel Hardy hat mich mit seinem „Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel“ verklagte, sehr enttäuscht und mir immer mehr, im Verlauf der Handlung, die Lust an seiner Geschichte genommen!

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  • Ein Schutzengel wird zur Verantwortung gezogen ...

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    SharonBaker

    SharonBaker

    07. December 2013 um 17:23

    Emma hat es schwer im Leben und ist so ein richtiger Pechvogel. Überall passieren ihr die tollsten Sachen und es ist schon soweit, dass ihre Freunde  einen Bogen um sie machen, damit sie davon nicht angesteckt werden. So kommt es, dass sie zur Adventszeit, nicht nur von ihrem Freund verlassen wird, nein, durch ein von ihr verursachtes Missgeschick ist das Geschäft ihres Vaters bedroht und als ob das nicht schon genug Sorgen bereitet, stürzt das Gerüst, vorauf sie steht, unter ihr zusammen. Emma hat den Kanal voll, warum immer sie? Was hat sie verbrochen? Sie kann noch nicht einmal jemanden verklagen! Oder doch? In einer Nacht und Nebel Aktion beschließt sie, mit ihrem Anwalt, ihren Schutzengel zu verklagen. Emma bekommt aber Zweifel, ob es richtig war und will die Klage zum Vatikan aufhalten, aber zu spät, denn vor ihr steht Murat Honigfels, ihr Schutzengel! Aber ist er überhaupt ein Engel? Und warum kommt er erst jetzt? Was wird Emma unternehmen? Und welche Erleuchtung wird sie treffen? Ich habe mir eine richtig schöne Geschichte gewünscht und auch zum größten Teil bekommen. Der Anfang mit den ganzen Katastrophen war herrlich zu lesen und man hatte schon ein wenig Mitleid mit der lieben Emma. Sie ist ein richtig schön verschrobener Charakter, auch wenn sie es manchmal ein bisschen übertreibt. So stolpert sie durch das Buch und stellt allerhand Dinge an. Dabei hat sie ein besonders liebes Umfeld, auch wenn die Freundin ein bisschen merkwürdig ist. Aber ihr Vater ist sehr liebenswert und ihr Chef ebenso. Dieses Buch hat einfach liebenswerte Figuren, die die Geschichte schön abrunden. Dabei hat sich der Autor einen sehr lustigen Namen für unseren Schutzengel einfallen lassen, der mich des öfteren zum Schmunzeln brachte. Überhaupt lässt sich die Geschichte schnell und flüssig lesen, es sprudelt wie von allein vor sich hin. Dabei erleben wir, wie viele Klischees auf die Schüppe genommen werden und müssen oft an der einen oder anderen Stelle lachen. Es ist ein Wohlfühl-Buch, genau richtig zur Adventszeit. Ich könnte mir gut vorstellen, diese Geschichte auch mal als Film zu sehen. Eben so einen richtig schönen Sonntagsfilm, wo man auf lustige Weise in die Vorweihnachtszeit eingestimmt wird. Aber ich muss auch sagen, dass an einigen Stellen die Geschichte farblos war, als ob man überlegte ihn welche Richtung man will. Auch von unserem Schutzengel hatte ich mir ein bisschen mehr versprochen. Irgendwie ging der zweite Teil vom Buch ganz anders als erwartet.  Außerdem vermisste ich ein bisschen eine Liebesgeschichte, irgendwie hatte ich mir da mehr versprochen. Aber genug gemeckert, es war eine schöne Geschichte, die auch ein bisschen zum Nachdenken anregt und uns zeigt, dass wir nicht allein sind und so auch ein bisschen aufpassen müssen, denn wir sind ja nicht die Einzigen, die beschützt werden wollen. In diesem Sinne, lieber Murat Honigfels auf eine bessere Jahresbilanz im nächsten Jahr ...

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  • Kurzes Weihnachtsschmankerl mit genialem Buchtitel

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    Athene

    Athene

    05. December 2013 um 18:29

    INHALT: Emma hat die Nase gestrichen voll. Alles in ihrem Leben geht schief, als sie nach einem Unfall knapp mit dem Leben davon kommt, beschließt sie, ihren Schutzengel zu verklagen. Als dann ein gut aussehender Kerl vor ihr steht, der behauptet, sich verteidigen müssen, kommt eine andere Reihe von Verkettungen in Gang. FAZIT: Nach der Leseprobe war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das Buch etwas für mich ist. Es erschien mir sehr gestückelt und nicht schlüssig. Die Neugier siegte jedoch und ich lud das ebook. Gott sei Dank. Oder bleiben wir gleich weihnachtlich: der Herr sei gepriesen. Es stellte sich heraus, dass die Leseprobe durch massive Kürzungen verschandelt wurde: Emma ist ein kleiner Pechvogel und man muss bei dem ganzen Pech einfach schmunzeln und mit leiden. Die Idee den "schlampigen" Schutzengel Murat (!) zu verklagen, ist einfach genial. Eine lustige,zynische Szene jagt die andere. Hier werden Anspielungen auf Religion und Menschlichkeit gemacht ohne diese zu arg durch den Kakao zu ziehen. Wer also ein Buch in der Weihnachtszeit zur Hand nehmen will, um in die richtige heitere Weihnachtsstimmung zu kommen, der sollte hier unbedingt zu greifen. Ein bisschen nachdenklich kann man allerdings trotz des humorvollen Erzählstils werden, denn wie viel Schutz braucht man von einem Schutzengel und ab wann ist man seines Glückes Schmied? Ich habe beschlossen, dass Buch nochmals als Taschenbuch am Nikolaustag zu verschenken. 5 von 5 Punkten für dieses kurze Weihnachtsschmankerl mit genialem Buchtitel. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/12/noel-hardy-der-advent-in-dem-emma-ihren_5.html

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  • unterhaltsame Geschichte für die Vorweihnachtszeit

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    steffibeffi90

    steffibeffi90

    25. November 2013 um 16:47

    Emma ist von Beruf Restauratorin aus Leidenschaft und noch dazu ein richtiger Pechvogel, selbst in der Liebe hat das Glück sie verlassen. Kurz vor Weihnachten hat sie auch noch einen fast tödlichen Unfall, aber nun reicht es ihr und sie verklagt ihren Schutzengel. Als dieser dann in Gestalt eines noch dazu höchst sympathischen und attraktiven Mannes vor ihr steht, kann sie es kaum glauben. Gemeinsam mit ihrem Schutzengel Murat versucht sie dann noch das Antiquitätengeschäft ihres Vaters zu retten, das kurz vor dem Ruin steht... Das Buch hat mir gut gefallen, jedoch nicht vom Hocker gehauen. Mit der Geschichte hatte ich ein paar unterhaltsame und vorweihnachtliche Lesestunden. Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen, deshalb musste das Buch bei mir zuhause einziehen. Der Titel "Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" ist zwar etwas lang, aber er hat mich neugierig gemacht. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es ist weihnachtlich gestaltet, aber nicht zu überladen, so dass es einem trotzdem ins Auge fällt. In der Kurzbeschreibung werden die wesentlichen Inhalte genannt, aber nicht zuviel verraten. Der Leser kann sich gut vorstellen um was es in der Geschichte geht. Aufgrund des lockeren Schreibstils lässt sich das Buch ziemlich flüssig lesen. Man versteht auch alles gut und man kommt mit der Geschichte mit. Die Dialoge und Gespräche der Figuren waren für mich auch einleuchtend und gut formuliert, teilweise auch etwas lustig.  Die Hauptperson ist Emma. Sie arbeitet als Restauratorin und wurde erst vor kurzem von ihrer großen Liebe Mark verlassen. Auch sonst hat sie Pech im Leben. Erst fällt sie von einem Gerüst, was ihr fast den Tod bringt, dann wollen ihr die Ärzte auch noch aus Versehen den Blinddarm entfernen. Deshalb will sie das Krankenhaus und dazu noch ihren Schutzengel verklagen. Emma hat mir zu Beginn der Geschichte richtig leid getan und ich konnte wirklich mit ihr mitfühlen, aber im Laufe der Geschichte wurde sie mir immer unsympathischer. Ich habe auch mit den anderen Charakteren nicht wirklich Freundschaft geschlossen. Sera ist die einzige Freundin die Emma hat, aber trotzdem ist sie keine Freundin. Emmas Schutzengel Murat Honigfels war mir zu wenig beschrieben, ich hätte gerne noch mehr über ihn und seine Gedanken erfahren. Ich konnte mich teilweise auch nicht so gut in die Personen hineinversetzen, da sie nicht viel von sich Preis geben.  Die ungewöhnliche Geschichte hat mir aber von der Idee her gut gefallen, deshalb gibt es hier einen Pluspunkt. Den Gedanken zu haben, seinen Schutzengel zu verklagen fand ich wirklich super. Letztendlich hat mich die Story gut unterhalten, so dass ich im Großen und Ganzen zufrieden bin. Das Buch ist auf alle Fälle eine nette Idee für die Vorweihnachtszeit. 

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  • Modernes Weihnachtsmärchen, das leider etwas blass bleibt

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    MikkaG

    MikkaG

    21. November 2013 um 12:17

    Pro: Das Cover hat mir wunderbar gefallen, es hat sowas Nostalgisches, Verspieltes, das gut zu einem Weihnachtsbuch passt. Es fühlt sich auch gut an: das Papier ist schwer und etwas rau - und übrigens FCS-zertifiziert, also aus verantwortlichen Quellen! Die Idee klang großartig und wirklich originell... Den Schutzengel verklagen? Das hat man sich vielleicht insgeheim schon einmal gewünscht, aber wer käme schon auf die Idee, das mit Hilfe eines drittklassigen Anwalts, der Sprechstunde in einem Strip-Club hält, wirklich durchzuziehen! Es gibt auch noch eine vielversprechende Nebenhandlung, in der es darum geht, das Kunstgeschäft von Emmas Vater vor einem skrupellosen Konkurrenten zu retten, der auch vor illegalen Methoden nicht zurückschreckt. Auch die Zusammenstellung der Charaktere ist einfallsreich : Da hätten wir die Protagonistin - eine vom Pech gebeutelte Restauratorin, bei der wirklich alles schief geht, was nur schief gehen kann. So kommt sie zum Beispiel ins Krankenhaus, weil sie sich bei einem Unfall den Kopf so heftig angeschlagen hat, dass sie ohnmächtig wurde... Aber dann wacht sie während einer Operation auf, weil der Anästhesist die Betäubung falsch dosiert hat, und muss feststellen, dass ihr gerade der Blinddarm entfernt wird, weil sie mit einer anderen Patientin verwechselt wurde! Ansonsten gibt es noch: eine sexbesessene Ballerina, einen eitlen Pfarrer, den schon erwähnten drittklassigen Anwalt, einen schmierigen, betrügerischen Kunsthändler, und zu guter Letzt einen mürrischen Schutzengel. Der Schreibstil ist etwas wankelmütig. Meist ist er kompetent, manchmal sogar fast poetisch... Manche Dinge fand ich wirklich witzig, wie zum Beispiel Emmas skurrilere Unfälle und Missgeschicke. Nur gelegentlich erschien er mir etwas banal. Kontra: Die Geschichte konnte mich nicht so recht bei der Stange halten - relativ schnell war bei mir einfach die Luft raus, und danach habe ich eher lustlos weitergelesen. So originell die Grundidee war, so sehr kränkelte es meiner Meinung nach an der Umsetzung. Mein größtes Problem war, dass ich mit den meisten Charakteren einfach nicht warm wurde. Mit Emma habe ich am Anfang noch richtig mitgelitten, und sie hat mir Leid getan, dass in ihrem Leben so Vieles schiefgeht. Aber je weiter das Buch fortschritt, desto weniger konnte ich sie verstehen, und gegen Ende wird sie dann eher als gedankenlose oder sogar selbstsüchtige Frau porträtiert, die für ihr eigenes Leben keine Verantwortung übernimmt. Der Engel Murat blieb für mich enttäuschend blass und eindimensional. Was erfährt der Leser wirklich über ihn, abgesehen davon, dass er atemberaubend gutaussehend ist und nicht sonderlich begeistert darüber, auf die Erde geschickt worden zu sein? Leider sehr wenig. Sera, die beste Freundin Emmas, ist eigentlich ein interessanter Charakter - leicht durchgeknallt, ständig in den Falschen verliebt und unbekümmert davon überzeugt, dass sie das Zeug hat, ein Medium zu sein. Aber sie war mir oft zu überzogen, und ihr ständiges Klagen darüber, dass sie keine Orgasmen mehr bekommt, war für mich relativ schnell nicht mehr witzig. Der "Bösewicht" und der Pfarrer wirkten auch mich einfach zu schwarz-weiß. Viele Details waren für mich nicht schlüssig. Zum Beispiel wird am Anfang gesagt, dass Murat alle Engelsfähigkeiten für seine Zeit auf Erden entzogen wurden, und dass sein Gedächtnis mehr oder weniger gelöscht wurde. Aber das wird nicht konsequent durchgezogen - mal scheint er sich an so gut wie nichts zu erinnern, mal dann doch an Vieles, bis ins kleinste Detail, wie es gerade praktisch für die Geschichte ist. Der Klappentext lässt deutlich anklingen, dass hier eine Liebesgeschichte zu erwarten ist, aber tatsächlich kommt lange Zeit sehr wenig Romantik auf. Es wird immer mal wieder eingestreut, wie attraktiv Emma Murat findet, aber von Gefühlen ihm gegenüber wird nur wenig gesprochen. Dann ist es auf einmal so, als hätte bei ihr jemand einen Schalter umgelegt. Das wirkte auf mich leider erzwungen und eher traurig als schön. Ich denke, das ist vielleicht zum Teil sogar beabsichtigt; rückblickend würde ich sagen, dass es hier überhaupt nicht um eine Liebesgeschichte geht, sondern eher um ein modernes Märchen darüber, was wirklich wichtig im Leben ist. Ich hätte mir aber gewünscht, dass dann gar nicht erst anderweitige Erwartungen geweckt worden wären. Zusammenfassung: Wer das Buch lesen möchte, sollte sich im Klaren darüber sein dass es keine Liebesgeschichte ist, sondern ein eher anspruchsloses Weihnachtsmärchen.

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  • Die schönsten Weihnachtsbücher und Winterbücher 2013 - welche lest ihr in diesem Jahr?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ich persönlich liebe ja den Winter, weil es eine wunderbare Zeit zum Lesen ist. Man kann es sich dann so toll mit einem Buch und einem Kakako eingekuschelt gemütlich machen. Jedes Jahr lese ich auch ein paar Weihnachts- und Winterbücher und wollte einfach mal fragen, wer das noch so macht? Habt ihr Lust, hier einfach mal zu erzählen, welche Bücher ihr dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit lesen möchtet? Habt ihr schon welche im Blick? Ich fände es klasse, wenn wir uns hier bis Weihnachten über unsere Entdeckungen austauschen und damit natürlich auch tolle neue weihnachtliche Bücher entdecken können. Ich habe gerade mal meine Bücher zusammengesucht (Foto angehängt), die ich dieses Jahr zus Auswahl hätte. Teilweise sind es Neuerscheinungen aber auch schon ältere Bücher, die ich leider noch nicht geschafft habe zu lesen. Was lest ihr gern in der Weihnachtszeit - was wollt ihr 2013 lesen? Ich bin neugierig :-)

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    • 175
  • Leider nicht mein Fall...

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Bei diesem Buch weiß ich einfach nicht so richtig, was ich davon halten soll. Das Buch hat einen gewissen, ähm, nennen wir es mal Recycling-Schick. Die Textur des Umschlags wirkt, sowohl optisch wie haptisch, ein wenig wie Recyclingpappe, was dem Buch einen gewissen Charme verleiht. Auch die graphische Gestaltung ist gelungen, die vielen kleinen Sternchen rieseln wie Schnee über den Umschlag und auch wenn ich nicht weiß, was der geflügelte Mini in der Schleife auf dem Cover zu suchen hat, wirkt die Gestaltung doch insgesamt sehr schön und weihnachtlich. Cover und Klappentext haben mich daher dann auch dazu verleitet, hier eine humorvolle und eventuell romantische Weihnachtsgeschichte zu erwarten. Was ich dann bekommen habe, war jedoch... anders. Und ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich wirklich etwas damit anfangen konnte oder nicht. So wirkliche Weihnachtsstimmung hat Noel Hardy mit "Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" bei mir jedenfalls nicht hervorrufen können. Das größte Problem dabei waren für mich die Charaktere, die mir einfach alle nicht sympathisch waren. Emma selbst wird in der Inhaltsangabe zwar liebevoll als Pechvogel beschrieben, hat bei mir jedoch vor allem als Jammerlappen Eindruck hinterlassen. Ganz egal, was passiert, nie ist es ihre Schuld und anstatt mal zu versuchen, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen, suhlt sie sich in ihrem Elend und sucht krampfhaft nach Schuldigen für ihre Unglücke. Nicht gerade die sympathischsten Eigenschaften für eine Protagonistin und Mitleid, wie vermutlich von der Autorin angedacht, hatte ich auch keins mit ihr. Auch Emmas beste, und einzige, Freundin Sera hat auf mich nicht den Eindruck einer besten Freundin sondern eher einer egozentrischen Schlampe gemacht, um es mal ganz krass auszudrücken. Doch nicht nur bei ihr stehen ihre Taten in starkem Kontrast zu dem Eindruck, den die Autorin zu vermitteln versucht. Monsignore Wenzel, Emmas Arbeitgeber, entdeckt seine kleinkriminelle und betrügerische Ader, wird aber gleichzeitig als rechtschaffener Vertreter des Herrn auf Erden dargestellt. Mit Schutzengel Murat und Anwalt Julian Kant erging es mir ähnlich, auch für sie konnte ich keine wirkliche Sympathie aufbringen. Zurückgeblieben ist bei mir nach der Lektüre dieses Buchs vor allem der Eindruck eines mahnend erhobenen Zeigefingers, denn was vermutlich als lehrreich und zum Nachdenken anregend gedacht war, machte auf mich, vermutlich nicht zuletzt wegen des religiösen Untertons, mit dem ich eh nicht viel anfangen konnte, einen weitestgehend predigenden Eindruck. Alles in allem war "Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" von Noel Hardy leider so gar nicht meins. Mit den Figuren konnte ich nichts anfangen und Weihnachtsstimmung kam für mich leider so gut wie gar keine auf. Zu viel Lehre, zu wenig Liebe, dass ist der Eindruck, den dieses Buch bei mir hinterlassen hat. Schade.

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  • Eine göttliche Geschichte, die unterhält und zum Nachdenken anregt !!!

    Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    12. November 2013 um 10:56

    Emma Brahms scheint vom Pech verfolgt und das auf ganzer Linie. Egal was sie anfasst, es geht gründlich schief. Als die junge Restauratorin bei ihrer Arbeit auch noch vom Gerüst stürzt und auf dem OP-Tisch beinahe ums Leben kommt, hat sie die Nase endgültig voll. Statt den Arzt zu verklagen, der ihr irrtümlicherweise den Blindarm entfernt und seinerseits bereits Klage eingereicht hat, beschließt sie gemeinsam mit dem, seit dem ersten Aufeinandertreffen mit Emma, erfolglosen Anwalt Julian Kant, sich direkt an höhere Stelle zu wenden. Sie verklagt ihren Schutzengel ! Als dieser dann einige Tage später persönlich vor ihr steht um sich zu verteidigen, fühlt sich Emma zunächst veräppelt und glaubt ihm kein Wort. Doch schnell muss sie erkennen, das der Engel die Wahrheit spricht und da ist, um ihr als Wiedergutmachung für seine "Versäumnisse", aus einer sehr prekären Lage zu helfen. Die Sache nimmt einen Verlauf, mit dem Emma in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet hätte.... Das Cover gefällt mir sehr gut, auch wenn der geflügelte Wagen für mich noch immer keinen richtigen Sinn ergibt. Der ( recht verrückte ) Buchtitel zieht sich in einer Schleife über die ganze Front und die Sternchen sorgen für einen weihnachtlichen Touch. Auf 224 Seiten erzählt uns Noel Hardy, in lockerem und flüssig zu lesendem Schreibstil eine wirklich göttliche Geschichte, die in erster Linie unterhält, aber in der auch ein leiser Unterton mitschwingt, der den Leser nachdenklich stimmt. Die Handlung ist irgendwie verrückt, aber auch faszinierend, denn wer kommt schon auf die Idee, seinen Schutzengel zu verklagen ?! Das solch eine Idee nicht ohne Folgen bleibt, kann man sich denken und so erleben wir eine wirklich kuriose vorweihnachtliche Geschichte über Wunder, Engel und über Einsicht. Protagonistin Emma ist ein herrlich erfrischender Charakter, mit trockenem Humor. Ich musste wirklich oft über ihre Aussagen schmunzeln und hab sie schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist ein echter Pechvogel, der sein Schicksal jedoch nicht länger einfach so hinnehmen mag. Auch alle anderen Figuren, von Emmas Arbeitgeber, dem Kunstliebhaber Monsignore, über den wirklich liebenswerten und bemühten Schutzengel, bis hin zum schmierigen Kunsthändler, sind fantastisch ausgearbeitet. Was mir nicht so gut gefallen hat, auch wenn es für die Geschichte natürlich von Bedeutung ist, waren die Passagen in denen es viel um Kunst ging. Das ist sicherlich Geschmackssache, mich hat es ein klitzekleines bisschen genervt, da sie auf den ohnehin schon recht wenigen Seiten, allerhand Platz einnehmen, auch wenn es, wie schon erwähnt, für den Verlauf der Geschichte natürlich wichtig ist. Fazit: Trotz kleiner Schwäche, konnte mich diese vorweihnachtliche Geschichte durch ihre verrückte Handlung, den nachdenklich mitschwingenden Unterton und ihre charakteristischen Figuren, begeistern.

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