Noemi Jordan Tal der Tausend Nebel

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Inhaltsangabe zu „Tal der Tausend Nebel“ von Noemi Jordan

Elisa hat die strapaziöse Schiffspassage von Europa nach Hawaii gut überstanden. Auf der Insel Kauai soll sie einen vermögenden Kolonialherren heiraten, um die Zuckerrohr-plantage ihrer Familie zu retten. Doch auf dem Weg zum Festland passiert das Unvorstellbare: Elisa wird von einem Hai angegriffen. Der Hawaiianer Kelii rettet ihr zwar das Leben, aber fortan ist die junge Frau körperlich gezeichnet, und aufgrund ihrer Narben wird die Hochzeit abgesagt. Elisa verzweifelt am Leben. Nur bei Kelii, der sie in die faszinierende Welt der Hawaiianer einführt, fühlt sie sich als Frau. Da rächt sich ihr ehemaliger Verlobter auf grausame Weise und hinterlässt ihr eine Frucht des Hasses …

Leider sehr gefühllos dargestellt mit einer guten Darstellung der Schauplätze. Die Geschichte an sich schwierig erzählt.

— LaMensch

Kurzweiliger Roman über Schicksal und Liebe. Für ein kurzes Wochenende.

— Mina - Das Irrlicht

Ich habe mich von dem Buch gut unterhalten gefühlt. Ich mochte die Beschreibungen der Landschaft und der Kutlur sehr gerne. Allerdings kann ich nicht sagen, ob alles der Wahrheit entspricht, aber es sind viele schöne spirituelle Gedanken in dem Buch. Ich muss aber auch sagen, dass viele Dinge oft sehr romantisch und klebrig-süß werden, was mir auch des öfteren zu viel war. Trotzdem habe ich das Buch weitergelesen, da ich Elisas Werdegang gerne weiter verfolgen wollte. Dass auch noch eine weitere Handlung in 2010 stattfindet, fand ich sehr gut, denn das hat dem Buch die nötige Abwechslung und Spannung gegeben, die an mehreren Stellen fehlte.

— killerprincess

Also ich habe gerade erst 50 Seiten gelesen, und mich packt jetzt schon der Widerwille, weiterzulesen - teilweise dilettantisch geschrieben, furchtbar kitschig-naiv, und deshalb leider auch kein bisschen glaubwürdig bislang. Vor allem, nachdem ich gerade das absolut überragende Mexiko-Epos 'Im Land der gefiederten Schlange' von Carmen Lobato ausgelesen habe, traf mich hier fast der Heftchenroman-Kitsch-Schock. Mann, wie kann so ein Ding ein Bestseller sein (jedenfalls laut dem Sticker auf der Front)?

— Elwe

gute Idee, allerdings bleibt die Geschichte sehr oberflächlich (ich hatte mit mehr Geschichte gerechnet), klischeehaft und kitschig. Beim Vermischen der ganzen Religionen ist mir eher schlecht geworden und der Schmarrn von "Großvater Haifisch, der über unsere Seelen wacht" war dann doch ziemlich lächerlich. Ist zumindest meine Meinung.

— Minni

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  • Auswanderung mit weitreichenden Folgen

    Tal der Tausend Nebel

    LaMensch

    28. March 2016 um 10:52

    In dieser ist noch eine junge Frau, als sie mit einem Schiff und ihrer Mutter auf eine Insel nach Hawaii auswandert. Ihr Vater hatte dort eine große Plantage für Zuckerrohr. Doch noch ehe sie ankommt nimmt das Unheil seinen Lauf. Sie wird von einem Hai verwundet und wird logischerweise bleibende Schäden mit sich tragen. Nach ihrer Genesung sollte verheiratet werden doch schon auf dem Weg in den sicheren Hafen der Ehe geschehen nächste, lebensbeeinflussende Tragödien.Viele Jahre später lernt Maja einen netten jungen Mann auf Nizza kennen. Schnell kommen sie sich näher doch auch hier bleibt niemand vom Unheil verschont. Doch was beide nicht wissen, sie haben eine Verbindung zueinander, über Träume sehen Sie das Leben des anderen und sind somit unzertrennlich miteinander verbunden.Das cover des Buches ist wunderschön, doch meiner Meinung nach für den Inhalt des Buches nicht ganz passend, denn die Geschichte ist sehr düster und auf keinen Fall so farbenfroh und wunderschön wie dieses cover. Der Schreibstil der Autorin befindet sich im Schwierigkeitsgrad zwischen mittel und schwer, denn teilweise muss man Sätze mehrfach lesen um ihren Sinn zu verstehen, da viele Schachtelsätze und verschiedene Fremdwörter das ganze undurchsichtig machen. Die story an sich gibt leider auch nicht so viel her, es ist von den Schauplätzen mir wirklich gut dargestellt und umschrieben, jedoch fehlt mir das nötige Gefühl um eine derartige Geschichte zu erzählen. Auch an sich wird alles sehr oberflächlich beschrieben was dann leider das ganze gefühllos und trocken erscheinen lässt.Aufgrund dieser vielen Kritikpunkte kann ich leider nur 2 von 5 Sternen vergeben.

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  • Leserunde zu "Tal der Tausendnebel" von Noemi Jordan

    Tal der Tausendnebel

    nicole_houwer

    Nach einer längeren Hawaii-Pause bin ich mitten im Endspurt zum dritten - und vorerst letzten Band meiner Hawaii-Trilogie. Die Saga der Haifischfrau erzählt auf zwei Zeitebenen in insgesamt drei Bänden. Ursprünglich erschien der erste Band beim Piperverlag in der Taschenbuchfassung unter dem Titel: Tal der Tausend Nebel (verkürzt, in der Sprache vereinfacht für das breite love & landscape Lesepublikum). Ihr findet reichlich Rezensionen. Nach Ostern erscheint die ursprüngliche Originalfassung (600 Seiten / circa 16 Stunden) als Hörbuch, gelesen von der Schauspielerin und Sprecherin Irina Wanka. Es gibt noch einige Hardcover-Exemplare, der Rest der Erstauflage war nach dem Erscheinungstermin am 6. März leider schnell vergriffen. Jedoch habe ich hier noch zehn Exemplare! Ich würde mich freuen, wenn ihr mitlesen oder nach Ostern auch meine ersten Testhörer werden würdet?  Sehr gerne können auch Leser der Taschenbuchfassung mitmachen. Ihre Meinung würde mich besonders interessieren. Eure N.  

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  • Zwei Bücher in einem ist zu viel

    Tal der Tausend Nebel

    Krimifee86

    07. May 2014 um 13:17

    Inhalt: Elisa hat die strapaziöse Schiffspassage von Europa nach Hawaii gut überstanden. Auf der Insel Kauai soll sie einen vermögenden Kolonialherren heiraten, um die Zuckerrohr-plantage ihrer Familie zu retten. Doch auf dem Weg zum Festland passiert das Unvorstellbare: Elisa wird von einem Hai angegriffen. Der Hawaiianer Kelii rettet ihr zwar das Leben, aber fortan ist die junge Frau körperlich gezeichnet, und aufgrund ihrer Narben wird die Hochzeit abgesagt. Elisa verzweifelt am Leben. Nur bei Kelii, der sie in die faszinierende Welt der Hawaiianer einführt, fühlt sie sich als Frau. Da rächt sich ihr ehemaliger Verlobter auf grausame Weise und hinterlässt ihr eine Frucht des Hasses … Cover: Ein wunder-wunderschönes Cover, ich liebe es total, da es einen direkt in die Geschichte und nach Hawaii entführt. Auch das Boot im Vordergrund, auf dem offenkundig ein Mann sitzt, versetzt einen direkt in die Perspektive Elisa zu sein, die sich von Kelii auf seinem Boot auf die Insel fahren lässt. Wirklich perfekt umgesetzt, besser geht es eigentlich nicht. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir nicht ganz so gut gefallen. Das lag vor allem aber auch daran, dass es sehr viele Fehler in dem Buch gab, die vom Lektorat hätten beseitigt werden müssen. Zum einen klare Rechtschreibfehler, zum anderen aber auch, dass des Öfteren Elisa und Maja verwechselt wurden. Ich weiß nicht, ob das vielleicht eine Art Stilmittel sein sollte, um zu zeigen, dass die beiden eins sind, aber mich hat es beim Lesen einfach oftmals nur irritiert. Hinzu kam, dass die Autorin versucht hat, in ihrem Roman auch ein Stück Historie mit unterzubringen. Leider so oberflächlich, dass es mich eher verwirrt zurückgelassen hat – ich weiß jetzt, dass es mal irgendwann Probleme auf Hawaii gab und auch, dass es eine Königin gab, aber was damals genau geschehen ist, habe ich irgendwie nicht begriffen. Hier ist es der Autorin leider nicht gelungen, die geschichtlichen Fakten in ihre Geschichte mit einzubinden. Die Story: Ich habe das Gefühl, dass die Autorin mit ihrer Geschichte einfach zu viel wollte. Denn es geht in dem Buch nicht nur um Elisa, wie man meinen könnte, sondern einen mindestens genauso großen Anzahl hat Maja, die in der heutigen Zeit lebt und sich ebenfalls in einen Mann aus Kauai verliebt. Auf mysteriöse Weise sind Elisa und Maja miteinander verbunden und sehen einander immer wieder in ihren Träumen. Für mich alles ein bisschen viel. Mir hätte es gereicht, einfach Elisas Geschichte verfolgen zu dürfen und nicht noch das, was Maja im Heute erlebt, auch noch miterleben zu müssen. Natürlich wollte die Autorin zeigen, dass die damaligen Probleme noch lange nicht behoben sind, aber das wäre für mich fast ein zweiter Roman gewesen und so hätte ich es an ihrer Stelle auch gemacht. Elisas Geschichte festhalten und in einem zweiten Roman Majas Geschichte im Heute. So war es zu viel gewollt und deswegen blieb zu vieles (vor allem historische Fakten) im Unklaren oder wurde nur angerissen. Schade. Fazit: Was mich auch mal wieder tierisch ärgert: Hat derjenige, der den Klappentext geschrieben hat, das Buch überhaupt gelesen? Elisa war verlobt und die Hochzeit wurde wegen des Haiangriffs abgesagt? Häh? Nicht wirklich, oder? Davon einmal abgesehen fand ich das Buch okay. Nicht sehr berauschend, zumal ich weder mit Elisa noch mit Maja als Charakter sonderlich warm geworden bin, aber auch nicht besonders schlecht (wie gesagt, zwei Romane hätten vielleicht dafür gesorgt, dass man sich den Charakteren eher verbunden fühlt und auch mehr von ihnen mitnimmt). Empfehlenswert für diejenigen, die einfach ein bisschen Romantik wollen und die historische Unklarheiten nicht weiter stören. Von mir gibt es drei Punkte.

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  • "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan

    Tal der Tausend Nebel

    Morgoth666

    07. November 2013 um 22:25

    Inhalt: Elisa hat die strapaziöse Schiffspassage von Europa nach Hawaii gut überstanden. Auf der Insel Kauai soll sie einen vermögenden Kolonialherrn heiraten, um die Zuckerrohrplantage ihrer Familie zu retten. Doch auf dem Weg zum Festland passiert das Unvorstellbare: Elisa wird von einem Hai angegriffen. Der Hawaiianer Kelii rettet ihr zwar das Leben, aber fortan ist die junge Frau körperlich gezeichnet, und aufgrund ihrer Narben wird die Hochzeit abgesagt. Elisa verzweifelt am Leben. Nur bei Kelii, der sie in die faszinierende Welt der Hawaiianer einführt, fühlt sie sich als Frau. Da rächt sich ihr ehemaliger Verlobter auf grausame Weise und hinterlässt ihr eine Frucht des Hasses … Fazit: Wunderschöne kurzweilige Geschichte!

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  • Auf den Inseln von Hawaii

    Tal der Tausend Nebel

    gaby2707

    04. November 2013 um 16:58

    Noemi Jordan entführt mich in ihrem Roman auf die Inseln von Hawaii und erzählt zwei Liebesgeschichten, durch 100 Jahre getrennt, von zwei starken Frauen, die um ihre Liebe kämpfen. Clementia Vogel, verwitweter Reedereibesitzergattin, reist auf dem Frachtschiff Bremen III mit ihrer 19-jährigen Tochter Elisa nach Kauai, Kawaii. Hier will sie nach dem Tod ihres Mannes Gerhard ein neues Leben beginnen und Elisa soll mit einem reichen Großgrundbesitzer verheiratet werden. Bei ihrer Ankunft müssen die Beiden wegen des hohen Wellenganges auf Boote umsteigen, die sie an Land bringen sollen. Dabei gerät Elisa ins Straucheln, fällt is Wasser und wird von einem Hai angegriffen, der sie am Oberschenkel stark verletzt. Der Hawaiianer Kelii rettet ihr das Leben und beide werden Freunde, bis aus der Freundschaft Liebe wird, die aber sowohl von den  Hawaiianern als auch von den Weißen nicht geduldet wird. Der Leitspruch der Einheimischen lautet: Don´t mix the blood. Aber sie kämpfen um ihre Liebe. Bereits im Prolog lerne ich Maja Kemper aus München mit hawaiianischen Wurzeln kennen, die in Nizza an einem internationalen Lehrerkongress teilnimmt. Hier lernt sie Keanu Kairipai aus Hanalei Bay, Kauai, kennen und fühlt sich vom ersten Augenblick an auf sonderbare Weise mit ihm verbunden. Aber Keanu ist verlobt und will seine Verlobte beim nächsten Jahreswechsel heiraten. Auch Maja lebt in München mit ihrem Freund Stefan zusammen, den sie heiraten will. Im Tram erscheint Maja das Gesicht einer jungen Frau, die im vorigen Jahrhundert auf Hawaii gelebt und gewirkt hat - Elisa...   Ich habe ein wunderbar leicht und flüssig geschriebenes Buch gelesen, das mich in eine andere Welt mitgenommen hat. Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen, obwohl ich anfangs von der Figur der Maja etwas überrascht war und nicht so richtig etwas mit ihr anzufangen wusste. Aber das hat sich dann schnell geändert, und sie ist mir genau so ans Herz gewachsen wie Elisa. Allein durch die Beschreibungen von Land, Leuten und Fauna auf Hawaii habe ich mich beim Lesen in eine andere Welt zurückge-zogen. Ich erfahre sehr viel über Rituale du Gedanken und die Ausbeutung der Einheimischen im Haus und auf den Plantagen durch die Zuwanderer. Die Beschreibungen der Stellung der Frau in dieser Zeit, die nur auf ihr Äußeres reduziert war, fand ich (genau wie Elisa damals schon) erschreckend. Ab 1893 wird die Geschichte von Elisa erzählt und ab 2010 erfahre ich dann von Maja. Schlussendlich finden die beiden Schicksale der starken Frauen zusammen.

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  • Wanderbuch "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan (Teil 1 der Hawaii-Saga)

    Tal der Tausend Nebel

    Biene2004

    Elisa hat die strapaziöse Schiffspassage von Europa nach Hawaii gut überstanden. Auf der Insel Kauai soll sie einen vermögenden Kolonialherren heiraten, um die Zuckerrohrplantage ihrer Familie zu retten. Doch auf dem Weg zum Festland passiert das Unvorstellbare: Elisa wird von einem Hai angegriffen. Der Hawaiianer Kelii rettet ihr zwar das Leben, aber fortan ist die junge Frau körperlich gezeichnet, und aufgrund ihrer Narben wird die Hochzeit abgesagt. Elisa verzweifelt am Leben. Nur bei Kelii, der sie in die faszinierende Welt der Hawaiianer einführt, fühlt sie sich als Frau. Da rächt sich ihr ehemaliger Verlobter auf grausame Weise und hinterlässt ihr eine Frucht des Hasses …   Es gibt auch ein paar Regeln, aber das kennt ihr ja sicher schon: * Jeder geht bitte mit dem Buch um als wäre es das eigene. Natürlich sollt ihr es nicht mit weißen Handschuhen lesen und Gebrauchsspuren sind bei so vielen Lesern ja gar nicht zu vermeiden. Nur einfach ein bisschen darauf achten, dass keine Knicke reinkommen, nichts drüberschütten, nichts reinschreiben, keine Seiten rausreißen oder sowas. * Bitte schreibt hier einen Kommentar, wenn das Buch bei euch angekommen ist und wenn ihr es weitergeschickt habt. Ihr kümmert euch selbstständig um die Weitergabe der Adressen. * Geht das Buch verloren, teilen sich Versender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Passiert einem ein Missgeschick und das Buch wird irgendwie schwerer beschädigt, bitte direkt an mich wenden. Es gibt für alles eine Lösung und ich reiße keinem den Kopf ab. * Portokosten trägt natürlich ebenfalls jeder selber. Bitte denkt daran, Büchersendungen nicht zuzukleben. Es wäre doch schade, wenn der Nächste Porto nachzahlen müsste. * Der Versand ins Ausland kann nichtt erfolgen, die Portokosten sind einfach zu hoch! * Jeder hat 2 Wochen Zeit um das Buch zu lesen. Falls jemand nicht in der Zeit fertig wird, schreibt er bitte eine kurze Nachricht, damit der Nächste Bescheid weiß. *Es wäre schön, wenn ihr eine Rezension schreibt. Ist aber keine Pflicht. Bei Interesse einfach melden, am besten per Kommentar hier. Dann trage ich euch ein. Teilnehmerliste (begrenzt): 1. Nefertari35  2. bfhpierce  3. Dunkelblau 4. Mohnbluemchen 5. 6. Nina1285 7. Mina - Das Irrlicht 8. Nicole_L 9. Linahoney 10. gamaschi danach zurück an mich ;-) Ich freu mich auf Euch!!  

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    • 69
  • Tolles Buch

    Tal der Tausend Nebel

    leseratte69

    14. July 2013 um 19:52

    Hawaii 1893 Die 19 Jährige Elisa, wandert nach dem Tot ihres Vaters, mit der Mutter nach Hawaii aus.Dort gehörte ihrem Vater und dessen Bruder eine Zuckerrohrplantage, welche jetzt zur Hälfte ihr gehört. Doch die Ankunft in diesem fremden Land, steht für Elisa unter einem schlechten Stern.Schon beim verlassen des Schiffes, fällt Elisa über Bord und wird von einem Hai lebensgefährlich verletzt.Der Junge Insulaner Kelii,rettet ihr das Leben.Doch Elisas Genesung ist ein langer Prozess, bei dem sich Elisa immer mehr in Kelii verliebt.Doch ihre Liebe darf nicht sein, sie würde gegen jegliche Regeln verstoßen. Auch von ihrer Tante und ihrem Onkel, wird Eliza und ihre Mutter nicht besonders herzlich aufgenommen. Diese würden viel lieber die Plantage alleine besitzen.Deswegen versuchen sie so schnell wie möglich, für Elisa einen reichen Ehemann zu finden. Aber Elisa liebt Kelii von ganzem Herzen und möchte nur ihm gehören.Und immer wieder hat Elisa Visionen von einer jungen Frau, die anscheinend was mit ihrer Zukunft zu tun hat. Cote` d Azur 2010 Die junge Maja lernt an der Cote d Azur den Hawaiianer Keanu kennen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Sie spürt das sie Beide irgendetwas verbindet. Wenn sie mit ihm zusammen ist, hat sie immer wieder Visionen von einer jungen Frau Namens Elisa, mit der sie anscheinend verwand ist. In beiden Zeiten, bringt die Liebe die beiden Frauen in große Gefahr und stellt sie vor eine große Herausforderung. Meine Meinung/ Fazit Ein wirklich tolles Buch, dass in zwei verschiedenen Jahrhunderten spielt.Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen.Man bekommt wunderbar die Landschaft und die Menschen von Hawaii beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen.Alles in allem ein toller Roman, der mich auf den zweiten Teil freuen lässt. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen

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  • Melancholie und wunderschöne Bilder

    Tal der Tausend Nebel

    Mina - Das Irrlicht

    26. May 2013 um 11:21

    Noemi Jordans Buch habe ich als Wanderbuch geliehen bekommen und war zunächst skeptisch, ob ich ein Buch, das Hawaii als Handlungsort in den Mittelpunkt stellt, mir gefallen könnte. Doch schon nach wenigen Seiten war ich ganz tief in der Geschichte drinnen und mochte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Noemi Jordan erzählt die Geschichte von Elisa, einer jungen Hamburgerin, die nach dem Tod ihres Vaters, eines Plantagenbesitzers auf Hawaii, mit ihrer Mutter die Überfahrt dorthin antritt. Elisa ist für eine junge Frau zur Kolonialzeit sehr gebildet und strebt an, das Erbe ihres Vaters zu übernehmen. Sie interessiert sich für Politik und Wirtschaft, sehr zum Missfallen ihrer Mutter, die unter dem Tod ihres Mannes leidet und psychisch und körperlich zunehmend abbaut. Elisa soll auf Hawaii einen vermögenden Kolonialherren heiraten, um die Plantage des Vaters zu retten und ihr und ihrer Mutter eine Zukunft zu bescheren. Als die beiden vor der Insel Kauai ankommen und an Land gebracht werden sollen, stürzt Elisa von einem der Ruderboote ins Wasser und wird von einem weißen Hai angegriffen. Die junge Hawaiianer Kelii springt hinterher und rettet Elisa vor dem Hai. Diese ist jedoch von nun an entstellt und die Heirat wird abgesagt. Elisa findet das jedoch gar nicht so schlimm, da sie sich zu Kelii hingezogen fühlt und durch ihn in die Welt der Hawaiianer eingeführt wird. Doch eine Verbindung zw. den beiden ist zur damaligen Zeit unvorstellbar. Elisa soll Zwangsverheiratet werden, auf eine schändliche Art und Weise dazu gezwungen werden, einen hasserfüllten, berechnenden Mann zu heiraten... Verwoben ist die Geschichte mit der Geschichte ihrer Nachfahren im Jahr 2011, die ebenfalls sehr bewegend, wenn auch deutlich weniger dramatisch verläuft…  Ein Roman, der mich wirklich überrascht hat und ich mochte die Charaktere, die Melancholie, die die Geschichte trägt und die Bilder Hawaiis, die in mir aufstiegen. Am liebsten wäre ich auch durch den Nebel gewandert.

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  • Tal der Tausend Nebel

    Tal der Tausend Nebel

    GrisusGirl

    23. March 2013 um 13:18

    Ich finde, als Urlaubslektüre ist das Buch gut geeignet, da es eine kurzweilige, romantische und spannende Geschichte erzählt. Noemi Jordan versteht es, den Leser in die Welt von Elisa zu führen, ihn an ihren Gefühlen teilhaben zu lassen und die faszinierende Welt Hawaiis mir ihren Augen zu sehen. Elisa ist politisch gebildet, wurde von ihrem Vater in dieser Hinsicht gefördert, aber von ihrer Mutter nach ddessen Tod unterdrückt. Daher soll sie in Kauai einen vermögenden Kolonialherren ehelichen, damit die Plantage ihres Vaters gerettet wird. Durch den Haiangriff, der tiefe Narben an ihrem Bein hinterließ, wird die Hochzeit abgesagt, aber Kelii, der Hawaiianer, der sie gerettet hat, rettet sie aus ihrem Seelentief und eine Liebesgeschichte entwickelt sich zwischen ihnen. Allerdings ist nicht alles eitel Sonnenschein, denn ihr ehemaliger Verlobter erfährt von der Beziehung der beiden und rächt sich an ihnen. Im zweiten Erzählstrang geht es um Maja, die ein wenig wie eine Reinkarnation von Elisa scheint, und ihre Beziehung zu Keanu, einen Hawaiianer, den sie auf einem Seminar kennen gelernt hat. Jordan hat sich in meinen Augen gut über die Hawaiianer und ihre Heilkünste informiert und ihr Wissen in einer ansprechenden Art und Weise zu Papier gebracht.

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  • Tal der Tausend Nebel

    Tal der Tausend Nebel

    GrisusGirl

    23. March 2013 um 13:18

    Ich finde, als Urlaubslektüre ist das Buch gut geeignet, da es eine kurzweilige, romantische und spannende Geschichte erzählt. Noemi Jordan versteht es, den Leser in die Welt von Elisa zu führen, ihn an ihren Gefühlen teilhaben zu lassen und die faszinierende Welt Hawaiis mir ihren Augen zu sehen. Elisa ist politisch gebildet, wurde von ihrem Vater in dieser Hinsicht gefördert, aber von ihrer Mutter nach ddessen Tod unterdrückt. Daher soll sie in Kauai einen vermögenden Kolonialherren ehelichen, damit die Plantage ihres Vaters gerettet wird. Durch den Haiangriff, der tiefe Narben an ihrem Bein hinterließ, wird die Hochzeit abgesagt, aber Kelii, der Hawaiianer, der sie gerettet hat, rettet sie aus ihrem Seelentief und eine Liebesgeschichte entwickelt sich zwischen ihnen. Allerdings ist nicht alles eitel Sonnenschein, denn ihr ehemaliger Verlobter erfährt von der Beziehung der beiden und rächt sich an ihnen. Im zweiten Erzählstrang geht es um Maja, die ein wenig wie eine Reinkarnation von Elisa scheint, und ihre Beziehung zu Keanu, einen Hawaiianer, den sie auf einem Seminar kennen gelernt hat. Jordan hat sich in meinen Augen gut über die Hawaiianer und ihre Heilkünste informiert und ihr Wissen in einer ansprechenden Art und Weise zu Papier gebracht.

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  • Rezension zu "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan

    Tal der Tausend Nebel

    Anni1609

    27. February 2013 um 18:02

    Elisa Vogel, gerade einmal 19 Jahre alt, hat ihren Vater erst vor Kurzem verloren. Dieser verstarb aufgrund einer Infektion und hinterlässt Elisa und ihrer Mutter Clementia die Hälfte einer Zuckerrohrplantage auf Hawaii. Die andere Hälfte gehört Elisas Onkel Paul und dessen junger Ehefrau Katharina. Clementia und Elisa beschließen ihr Erbe vor Ort anzutreten und machen sich im Jahr 1893 auf den langen Weg nach Hawaii. Als Elisa in einem Kanu vom Schiff an Land gebracht werden soll, geschieht ihr ein Missgeschick und sie geht über Bord. Augenblicklich wird sie von einem Hai angegriffen, kann aber vom Hawaiianer Kelii gerettet werden. Die folgende Zeit wird um Elisas Leben gebangt, doch sie schafft es und kann fast vollkommen genesen. Ausschließlich unschöne Narben zieren ab diesem Zeitpunkt ihren Oberschenkel. Unter den Einheimischen gilt sie ab da an als etwas Besonderes, da Großvater Hai sie nicht getötet, sondern nur auserwählt hat. Elisa lebt sich zügig ein auf Kauai, der Insel, auf der sich die Zuckerrohrplantage befindet. Sie kümmert sich größtenteils um die Kinder ihrer Schwägerin, unterrichtet aber auch Kelii, getarnt als Dank für seine hingebungsvolle Pflege nach ihrem Unfall. Elisa kann sich nach kurzer Zeit nur noch ein Leben mit Kelii vorstellen, ihr Onkel und ihre Tante Katharina planen hingegen eine Zukunft für Elisa an der Seite eines viel älteren Mannes, der ebenfalls eine Plantage besitzt. Elisa glaubt die geheimen Pläne und Intrigen zu kennen, allerdings nimmt das Schicksal seinen Lauf an einem Tag, an dem sie gar nicht damit gerechnet hätte. Die Geschichte von Elisa scheint sich über ein Jahrhundert später nochmals ähnlich zuzutragen, natürlich in bereits moderneren Verhältnissen. Im Jahr 2010 erfährt Maja mehr über ihre Verbindung zu Hawaii und wird umgehend in einen Strudel von Rivalitäten zwischen Einheimischen und „Besetzern“ gezogen. Der Einstieg in den Roman „Tal der Tausend Nebel“ von Noemi Jordan fiel mir nicht besonders leicht. Zuerst war es ein wenig umständlich, die ganzen neuen Informationen richtig einzuordnen und aufzunehmen. Zudem ist der Beginn des Romans meiner Meinung nach ein wenig zu langatmig gestaltet. Es wird von der Autorin detailliert die Geschichte von Elisa geschildert, bis diese endlich in Hawaii ankommt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit wollte ich den Roman allerdings nicht mehr aus der Hand legen, da er mich in seinen Bann gezogen hat. Der Roman ist in zwei verschiedene Handlungsstränge unterteilt. Die eine Handlung spielt in der Gegenwart, im Jahr 2010, in Europa. Die Protagonistin dieser Handlung ist Maja, die sich aufgrund eines Seminars an der Côte d`Azur befindet und dort Keanu, den jungen Hawaiianer kennenlernt. Sie fühlt sich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Der andere Handlungsstrang erzählt die Geschichte um Elisa, die auf Hawaii und somit in ihrem neuen Leben angekommen ist. Diese beiden Handlungsstränge sind für den Leser vor allem zu Beginn ein wenig verwirrend. Der Leser kann sich die Verbindung zwischen beiden Strängen nicht gleich erschließen. Die Autorin stellt die Verbindung zwischen beiden Frauen her, indem Maja in bestimmten Situationen in eine Welt abdriftet, in der sie Elisa sehen kann und das Gesehene direkt mit erlebt. In diese Richtung kann ich dieses „Übersinnliche“ noch vollkommen nachvollziehen. Dass allerdings auch Elisa die Nähe von Maja spüren kann, die erst über 100 Jahre später auf die Welt kommt, empfand ich während des Lesens des Romans abstrus. Allerdings werden andere Menschen sicher argumentieren, dass die Seelen der Menschen bereits viel früher umherirren und spürbar sind. Im Laufe der Zeit versteht der Leser immer deutlicher, welcher Zusammenhang zwischen den beiden Handlungssträngen besteht. Die beiden Protagonistinnen, Elisa und Maja, wurden von der Autorin deutlich selbstbewusst und selbstbestimmt gezeichnet. Beide wissen, was sie in ihrem Leben erreichen möchten und streben nach einem Leben, wie sie es sich vorstellen. Elisa und Maja sind äußerst sympathisch und stark dargestellt, so dass sie dem (weiblichen) Leser von Beginn an ans Herz wachsen. Der Leser durchleidet mit den beiden Frauen schwierige Situationen und freut sich, sobald Elisa und Maja wieder glücklich und in Sicherheit sind. Aber auch Kelii und Keanu, die beiden Männer die in den Leben von Elisa und Maja eine große Rolle spielen, erhalten von der Autorin sympathische Züge. Noemi Jordan stellt Beide unglaublich stark, aber auch liebevoll und vor allem gutaussehend dar. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Der Roman war für mich flüssig zu lesen. Die Handlung wirkt vor allem auch aufgrund der häufig verwendeten Begriffe, die auf Hawaii üblich sind, sehr authentisch. Insgesamt wirkt der Roman historisch gut recherchiert. Der Leser begibt sich auf gar keinen Fall in eine oberflächliche Liebesgeschichte, sondern erfährt durch das Geschilderte Einiges an Hintergründen über Hawaii und seine Geschichte. Zudem berichtet die Autorin über die natürlichen Heilkräfte der Einheimischen Hawaiis. Auch dieses Wissen scheint nicht aus der Luft gegriffen und nimmt einen großen Teil der Handlung ein. Die Handlung ist chronologisch innerhalb der beiden Handlungsstränge aufgebaut. Allerdings verwendet die Autorin häufiger Rückblicke in die Vergangenheit, um dem Leser ausführlichere Informationen, die zum besseren Verständnis der Handlung beitragen sollen, zukommen zu lassen. Ab und zu sind diese Rückblicke zu langatmig. Zudem sind für meinen Geschmack die Kapitel zu überdimensional lang. Dies ist natürlich Geschmackssache. Den vorliegenden Roman würde ich persönlich in die Kategorie Frauenliteratur einordnen, nicht nur allein aufgrund des Covers. Die Geschichte um Elisa und Kelii, sowie um Maja und Keanu spricht meiner Meinung nach eher Frauen an. Allerdings spielt in der Handlung nicht nur die Liebe eine große Rolle, sondern auch die politischen Verhältnisse der jeweiligen Zeit. Das Cover besteht fast ausschließlich aus hawaiianischen Blüten, ist aber keinesfalls passend in Bezug auf die Handlung. Es wirkt eher klischeehaft und schreckt potentielle Leser (wie beispielsweise mich) ggf. ab. Der Roman „Tal der Tausend Nebel“ von Noemi Jordan hat mir insgesamt sehr viel Freude bereitet beim Lesen. Ich war zunächst etwas geschockt vom Cover und auch der Einstieg in den Roman war nicht ganz leicht, aber nach kurzer Zeit war ich von der Handlung überwiegend überzeugt. Die Handlung war spannend und emotional zugleich. Als Leser wollte ich stets und vor allem schnell wissen, wie es den beiden Protagonistinnen weiter ergehen wird. Der Roman hat für mich während des Lesens in keinem Moment einen kitschigen Eindruck hinterlassen. Ich freue mich, dass bereits die Fortsetzung auf dem Markt ist und werde diese schnellstmöglich lesen!

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  • Rezension zu "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan

    Tal der Tausend Nebel

    gina1973de

    19. February 2013 um 19:30

    Gleich zu Beginn möchte ich anmerken, dass wohl ein wirklich großer Pluspunkt dieser Romanreihe die Tatsache ist, dass die Autorin Naomi Jordan weiss, worüber sie schreibt. Vor zwei Jahrzehnten heiratete sie in einen hawaiischen Clan ein und besuchte die Insel über die Jahre sehr häufig. Die Liebe, die dadurch zu den Bewohnern und der exotischen Landschaft entstand, spürt man in nahezu jeder Zeile des Romans und nicht nur das. Ihre Beschreibungen von Land und Leuten wirken einfach unglaublich echt und man hat den Eindruck, auf eine Reise mitgenommen zu werden. Man lernt aber auch unglaublich viel über die Geschichte Hawaiis und so ist „Tal der Tausend Nebel“ viel mehr als „nur“ ein leichter Frauenroman. Im Mittelpunkt des Romans steht zum einen eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt. Hier geht es um die deutsche Eliza und ihrem hawaiischen Kelii. Gleichzeitig aber auch eine Geschichte im 21. Jahrhundert, in der die Maja, eine Deutsche mit hawaiischen Wurzeln und der Hawaiianer Keanu die Protagonisten sind. In beiden Zeiten stoßen die jeweiligen Protagonistinnen auf ihre ganz eigenen Probleme und doch sind sie gar nicht so unterschiedlich. Diese beiden Storys werden dadurch miteinander verwoben, dass Eliza und Maja auf besondere Weise miteinander verbunden sind. Diese Verbindung ist wirklich sehr gut gelungen und der Leser findet sich problemlos in den unterschiedlichen Zeiten zurecht. Ohja, die Liebe! Davon gibt es wirklich viel in diesem Roman! Und auch eine Portion Kitsch ist vorhanden… doch was wäre ein Liebesroman ohne Kitsch und Klischees? Ich finde, das gehört einfach dazu und muss so sein. Zumal es sich hier wirklich in Grenzen hält. Fesselnd fand ich besonders auch die Legenden der Hawaiianer und die Beschreibungen der Heilkünste der Kahuna. Den Schreibstil der Autorin finde ich ausgesprochen schön. Dieser wird natürlich auch untermalt durch die extrem tollen Beschreibungen, die ich oben bereits erwähnt habe. Dies kommt auch sämtlichen Protagonisten zugute, die nicht nur toll gelungen sind, sondern alle einen ganz besonderen und sehr sympathischen Charakter aufweisen. Man rätselt über die Verbindungen der Protagonisten. Hofft und bangt um deren Liebe. Man staunt und leidet und genießt einfach diesen wundervollen Ausflug in das exotische Land. Der Spannungsbogen kann während des gesamten Romans gehalten werden und mach neugierig auf die Fortsetzungen. „Tal der Tausend Nebel“ ist der Auftakt einer regelrechten Familiensaga in der Liebe und Hass nicht fehlt. Doch es ist mehr… vieeeeel mehr. Ein Roman, der an kalten Wintertagen Sonne bringt und gleichzeitig die perfekte Urlaubslektüre ist.

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  • Rezension zu "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan

    Tal der Tausend Nebel

    Liebes_Buch

    13. February 2013 um 21:08

    "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan. Ein starkes Buch mit einem schwachen Ende. Ich habe mir das Buch gekauft, weil mich das Schicksal der Romanheldin Elisa sehr interessiert hat. Die deutsche Auswanderin Elisa wird beim Übersetzen vom Schiff an Land von einem Hai angegriffen. Durch die Beinverletzung gilt sie als entstellt. 1893 eine grosse Katastrophe für eine Frau, die ihren Platz in der Kolonial-Gesellschaft auf Hawaii finden muss. Ihr Schicksal ist nun ungewiss, weil sie auf dem Heiratsmarkt als schwer vermittelbar gilt. Ausserdem verliebt sie sich in einen Hawaiianer. Man erfährt viel über die Plantagenbesitzer, ihr Gebaren gegenüber der fremden Kultur und den Menschen, aber auch innerhalb der eigenen Kreise. Elisa erfährt, dass auf der Insel unheimliche Dinge geschehen, es bricht auch noch die Lepra aus. Elisas Mutter drängt zu einer Heirat mit einem schrecklichen Mann. Dann passiert ein Verbrechen. Das Buch hinterlässt eine Reihe von Eindrücken bei mir. Zum einen fand ich manches kitschig geschrieben. Aber dann wieder gab es Sätze oder Bemerkungen, die waren so punktgenau, dass man sie noch lange Zeit später im Kopf haben wird. Neben viel Kälte und Grausamkeiten gibt es auch sehr rührende Szenen. Das Hawaiianische Schamanentum ist mein Interessengebiet nicht, aber es gehört wohl eben zur Kultur dazu, weshalb der Abenteuerroman einen mystischen Touch bekommt. Die faszinierende Figur der Elisa werde ich lange nicht vergessen! Leider kam ich mir am Ende des Buches plötzlich vor wie beim Sextherapeuten. Also, das gefiel mir nicht. Die Figur der Elisa hat mich beeindruckt, aber wenn man darüber nachdenkt, dann ging es in diesem Buch ständig um Sex, besonders am Ende. Ein sehr spannender Roman, der aber zu platt abgeschlossen wird.

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  • Rezension zu "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan

    Tal der Tausend Nebel

    beate_bedesign

    11. February 2013 um 08:32

    Inhalt: 1893: Elisa Vogel ist 19 Jahre alt. Nach dem Tod ihres Vaters und des Bankrotts der Rederei verlässt sie zusammen mit ihrer Mutter Hamburg, um auf Hawaii die Zuckerrohrplantage, die ihr Vater dort zusammen mit seinem Bruder hatte, zu führen und um gut verheiratet zu werden. Doch direkt bei ihrer Ankunft auf Hawaii wird sie von einem Hai verletzt und überlebt nur mit Hilfe des Hawaiianers Kelii. Die Verletzung durch den Hai, kennzeichnet sie allerdings für ihr Leben und somit ist sie als Frau wertlos. Und die geplante Hochzeit findet nicht statt. Für sie nicht weiter schlimm, denn sie hat in ihrem Lebensretter Kelii nicht nur einen sehr guten Freund gefunden, sondern auch die echte Liebe. Aber eine Liebe zwischen Kelii und Elisa ist tabu. Und der Mann, mit dem sie verlobt war, rächt sich bitter. 2010: Maja eine junge Deutsche mit hawaiianischen Vorfahren trifft an der Cote d’Azur auf den Hawaiianer Keanu und fühlt sich sofort mit ihm auf eine ganz besondere Art verbunden. Aber auch 2010 ist es für Hawaiianer noch immer tabu, sich mit „Weißen“ zusammen zu tun: „Don’t mix the blood“ Meine Meinung: Der Klappentext verrät nichts über die Parallelgeschichte von Maja und als der Prolog direkt mit Maja im Jahre 2010 beginnt, war ich etwas verwirrt. Trotzdem tut sich in dieser Einleitung schon der schöne, ruhige Schreibstil der Autorin auf, der sich durch das ganze Buch zieht. Das Buch ist eines von der Sorte, das sich ganz leise in das Herz des Lesers schleicht. Elisa ist vor meinem geistigen Auge eine wunderschöne, starke Frau. Schon direkt zu Beginn des Buches und später wird mir das noch viel, viel deutlicher. Die Kapitel sind abwechselnd aus dem19. Jahrhundert und erzählen Elisas Geschichte und aus 2010/2011 und erzählen Majas Geschichte. Zuerst hat es mich gestört von Maja zu lesen, ich wollte einfach nicht weg von Elisa. Ich wollte unbedingt bei ihr bleiben, aber so nach und nach eröffnete sich mir auch die Verbindung zwischen Elisa und Maja und dann konnte ich auch Majas Geschichte aufnehmen. Die Autorin entführt mich hier nach Hawaii und ins 19. Jahrhundert. Ich habe überhaupt keine Probleme die Schönheit der Inseln während des Lesens zu sehen. Gleichzeitig beschreibt sie die Kultur der Einheimischen und die Ausbeutung durch die „Weißen“ und die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert. Zu keiner Sekunde habe ich den Eindruck einen fiktiven Roman zu lesen. Aber ich habe auch nicht das Gefühl ein Geschichtsbuch zu lesen. Ich glaube jedes Wort – alles muss so gewesen sein. Und dieses Buch erzählt eine Geschichte über eine Liebe, die es trotz aller Widrigkeiten schafft gelebt zu werden, aber täglich neu erkämpft werden muss. Ich möchte hier wirklich nicht zu viel erzählen, deshalb auch keine Worte zu Majas Geschichte, aber am Ende laufen beide Geschichtsstränge ganz hervorragend zusammen. Ein Zitat möchte ich Euch noch mitbringen – und einfach so stehen lassen. _Zitat: „In dem Moment verstand sie etwas Essentielles über sich selbst, vielleicht auch über die Natur des Menschen selber. Rache und Liebe konnten nicht gleichzeitig in einem Herzen blühen.“_ Mein Fazit Ein wunderschöner Roman, der sich ganz leise in das Herz der Leser schleicht. Meine absolute Empfehlung!

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  • Rezension zu "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan

    Tal der Tausend Nebel

    sajo1606

    09. January 2013 um 23:50

    Aloha und Mahalo! Geschickt werden in „Tal der Tausend Nebel“ 2 Erzählstränge miteinander verknüpft. Auf der einen Seite steht die Geschichte der jungen Hamburgerin Elisa, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Hawaii auswandert und dort mit einigen Schicksalsschlägen zu kämpfen hat, auf der anderen Seite die Geschichte von Maja, die 2010 an der Côte d’Azur einen Hawaiianer kennenlernt und daraufhin ihr Leben neu sortieren muss. Dass die Geschichten der beiden Frauen zusammenhängen, ist klar und ich möchte an dieser Stelle auch nicht weiter darauf eingehen, um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten. Das Cover finde ich übrigens sehr gelungen – bunt, verträumt und ein echter Eyecatcher. Jordans Roman lebt von verschiedenen Elementen. Der Leser bekommt einen Einblick in exotische Landschaften und fremde Kulturen, es gibt romantische aber auch schmerzhafte Liebesgeschichten und jede Menge Magie - das Ganze vor einem historischen Hintergrund. Ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt in diesem Roman und mich teilweise richtig wegträumen können – Fernweh lässt grüßen! Besonders fasziniert haben mich dabei die mystischen und magischen Rituale und Bräuche der hawaiianischen „Klans“, die mir bis dahin völlig unbekannt waren. Manchmal habe ich mir jedoch eine Art Stammbaum am Anfang oder am Ende des Buches gewünscht, um die verschiedenen Verwandtschaftsverhältnisse auf einen Blick sehen zu können. Die Protagonisten sind zum größten Teil gut dargestellt, besonders Maja ist mir ans Herz gewachsen und ich bin schon gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht. Einige Klischees – böser, weißer Kolonialist, guter Ureinwohner – sind in meinen Augen jedoch ein wenig zu überzeichnet. Fazit: Eine gute, exotische Lektüre, die mich einige Stunden lang in die Ferne entführt hat – und mich doch so in den Bann gezogen hat, dass ich jetzt sofort den 2. Teil lesen werde. In diesem Sinne: Aloha!

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