Noemi Poka Kein Y ohne Idylle

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Inhaltsangabe zu „Kein Y ohne Idylle“ von Noemi Poka

Vor bitterböser Satire strotzende Schmankerl rund um die Krankenpflege in 21 Kapitel, aus der Zeit der Ausbildung zur Diplomkrankenschwester sowie des späteren Pflegepädagogikstudiums. Geboten werden auch witzige Geschichten aus dem beruflichen Alltag oder lustige Erlebnisse mit Schülern vom Standpunkt einer Lehrschwester. Leser finden hier auch tragisch-irrwitzige Anekdoten aus verschiedenen Stationen, beispielsweise der Psychiatrie, welche auf humoristische Art und Weise dargestellt werden. In diesen etwas anderen Memoiren findet sich neben beißendem Sarkasmus und Selbstironie der typische Wiener Schmäh, in rasantem Tempo geht es vom Arzt bis zum Zapferl. Niemand kommt in diesem Buch heil davon, nicht einmal die Autorin selbst.

Witzige und weniger witzige Anekdoten halten sich die Waage.

— Janine2610
Janine2610

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    Kein Y ohne Idylle
    Janine2610

    Janine2610

    25. August 2017 um 16:15

    Die Buchrückseite:Vor bitterböser Satire strotzende Schmankerl rund um die Krankenpflege in 21 Kapitel, aus der Zeit der Ausbildung zur Diplomkrankenschwester sowie des späteren Pflegepädagogikstudiums. Geboten werden auch witzige Geschichten aus dem beruflichen Alltag oder lustige Erlebnisse mit Schülern vom Standpunkt einer Lehrschwester. Leser finden hier auch tragisch-irrwitzige Anekdoten aus verschiedenen Stationen, beispielsweise der Psychiatrie, welche auf humoristische Art und Weise dargestellt werden.Meine Meinung:Ich, die bald Krankenschwester wird, habe dieses kleine 69-Seiten-Büchlein von meiner Stiefmutter, die bereits Krankenschwester ist, geschenkt bekommen. Sie wiederum hat es ebenfalls von einer Krankenschwester erhalten. Dass es sich hierin vorrangig um (witzige?) Anekdoten über die verschiedensten Situationen/Gespräche im pflegerischen Bereich handelt, dürfte eben vor allem für Mitglieder dieses Berufszweigs interessant sein. Manche Anekdoten fand ich sehr fachspezifisch und würde deswegen durchaus sagen, dass es nur Krankenschwestern amüsant finden, es sei denn, jemand anderer kennt sich mit den pflegerischen und medizinischen Fachausdrücken und "Insidern" auch sehr gut aus. Die meisten Anekdoten jedoch fand ich aber auch für Laien in diesem Bereich recht verständlich, weswegen ich die Lektüre nicht ausschließlich Krankenschwestern empfehlen würde.Dennoch bekommt das Buch von mir keine wirkliche Empfehlung, nicht weil ich den "Wiener Schmäh", der darin zuhauf vorkommt, nicht mag, sondern weil ich in etwa die Hälfte der Anekdoten gar nicht mal so witzig fand.Vielleicht ist das einfach nicht mein Humor? - Aber ich kann halt nichts Witziges daran finden, wenn der Hintern eines Klassenkollegen, dessen Hose etwas zu tief sitzt, weil er beleibter ist, im Unterricht fotografiert wird, um darüber untereinander zu lachen. Sorry, das ist Mobbing und für mich absolut nicht zu befürworten, niemals. Für mich ist das Zitat von Richard Brinsley Sheridan am Anfang des Buches (Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bisschen Bosheit. Die Bosheit eines guten Witzes ist der Widerhaken, der ihn haften lässt.) also völlig unmöglich!Andere Anekdoten, wie zum Beispiel die über den Kreuzstich von zwei Patientinnen, fand ich noch ganz annehmbar:~ »Herr Oberarzt? Und wie machen Sie das zur Weihnachtszeit? Wenn Sie Bereitschaft haben und vorher am Christkindlmarkt auf einen Punsch waren?« »Mein lieber junger Kollege! Ich habe in meinem Leben schon so viele Kaiserschnitte durchgeführt, dass ich das mit drei Promille locker auch noch kann!« »Wie beruhigend für die Patientin, Herr Oberarzt. Die Frau hatte übrigens einen Kreuzstich!«, war von der Instrumentaria zu vernehmen. ~Oder: ~ »Oh mein Gott, is des Kind schiach! So a schiaches Kind hab ich ja no nie g'sehn! Des schaut ja aus wia a Aff.« Die Schülerin traute sich zu sagen: »Ähm, Herr Doktor, die Frau hatte einen Kreuzstich!« Daraufhin der Oberarzt wie aus der Pistole geschossen: »Ma is des liab, des Kind!« ~

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