Bärenbrut

von Nora Bendzko 
4,5 Sterne bei14 Bewertungen
Bärenbrut
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Dieses kleine Büchlein ist das Prequel zu "Wolfssucht" und ein guter Einstieg zum Reinlesen der Galgen-Märchen

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Ein schaurig kurzes Märchen

Alle 14 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Bärenbrut"

Nie wird Thorben den Anblick seines toten Vaters vergessen: zerfleischt von einem Bären. Nachdem er den Schrecken des Krieges nur knapp entronnen ist, baut er sich als Jäger ein neues Leben auf. Er heiratet, bekommt einen Sohn. Doch die Menschen in seinem Dorf sind ihm gegenüber misstrauisch. Ein Fluch soll auf seiner Familie lasten. Als seine lang verschollene Mutter wieder auftaucht und ihr der Tod ihres Mannes beigebracht werden muss, brodeln die Gerüchte von damals wieder. Thorbens Vater sei nicht von einem Bären getötet worden, heißt es. Ein Mensch in Bärenhaut habe die Bluttat begangen … ein Gestaltwandler. Was ihn auch getötet hat, es lauert noch immer im Dorf - und Thorben muss sich ihm stellen. Wenn nicht für seinen Vater, dann um sich und seine Liebsten zu schützen. Das Prequel zur preisnominierten Novelle »Wolfssucht«: Eine dunkelfantastische Kurzgeschichte in 5 Teilen zur Vorzeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das Grimm'sche Märchen »Der Bärenhäuter«. Die exklusive, nicht im Handel angebotene Druckversion umfasst 70 Seiten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0742L5CKM
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:81 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:18.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Janna_KeJasBlogs avatar
    Janna_KeJasBlogvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Dieses kleine Büchlein ist das Prequel zu "Wolfssucht" und ein guter Einstieg zum Reinlesen der Galgen-Märchen
    Prequel zu Bendzkos "Wolfssucht"

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

    Dieses kleine Büchlein ist das Prequel zu Nora Bendzkos „Wolfssucht“ und für mich die erste Geschichte der Autorin. Auf nicht mal 140 Seiten begleiten die Leser*innen den Protagonisten Thorben durch über 40 Jahre. Thorben als Kind, wie er seinen Vater verlor, Thorben als Heranwachsender im Krieg und Thorben als Erwachsener, selbst Vater. Eine Leidensgeschichte. Thorben verliert, sucht und findet. Und er geht einen Pakt ein, für den er noch teuer bezahlen muss.
    Eine feine kleine Geschichte, um sich in die Galgenmärchen-Reihe und den Schreibstil der Autorin hineinzulesen und doch bin ich etwas unschlüssig bezüglich meines Leseerlebnisses. Die Geschichte ist gut geschrieben und ich flog durch die Seiten, doch das was sich zum Ende hin ergibt, war für mich schon im Groben sehr schnell absehbar. Ich bin hin und her gerissen, wollte die Autorin am Ende überraschen oder dient es einzig der Geschichte „Wolfssucht“? Eine Frage die letztendlich für den Gesamteindruck nicht allzu relevant ist. Ein angenehmer Schreibstil und obwohl mich diese kleine Geschichte nicht gänzlich überzeugen konnte, werde ich zu weiteren Büchern der Reihe greifen.

    Aus 3 Geschichten - 3 Eindrücke 

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    SarahCepins avatar
    SarahCepinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schaurig kurzes Märchen
    Ein schaurig kurzes Märchen

    Nora Bendzkos "Bärenbrut" ist eine spannende Märchenadaption in der schlanken Form einer Kurzgeschichte.
    Die Kürze tut dem Lesespaß allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil.

    Durch den lockeren, und zugleich rasant-spannenden Erzählstil konnte ich das Buch in einem durchlesen und dabei mit Thorben, der Hauptperson der Geschichte, und seiner eindrucksvoll geschilderten Gefühlswelt regelrecht mitfiebern.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gern düstere und Gefühlsgewaltige Geschichten liest.

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: das Prequel zu "Wolfssucht" - ein mysteriös düsteres Galgenmärchen.
    das Prequel zu "Wolfssucht"

    Thorben muss als Kind schreckliches erleiden. Bei der Jagd wird sein Vater von einem Bären zerfleischt. Um dem Schrecken zu entfliehen, verlässt er das Dorf. Doch statt Frieden zu finden, findet er sich im Krieg wieder. Trotz allen Widrigkeiten, findet er in sein Dorf zurück, heiratet und zeugt einen Sohn. Trotzdem sind alle misstrauisch und haben nicht vergessen, was vor Jahren im Wald mit Thorbens Vater geschehen ist.Als Thorbens verschollen geglaubte Mutter auftaucht, spitzen sich die Dinge zu und erneut kommt es zu Gerüchten, die schon vor Jahren im Dorf umhergegangen sind. Ein Mensch in Bärenhaut hat Thorbens Vater getötet - und er lauert noch immer im Wald.
    "Bärenbrut" ist das Prequel zu dem bereits 2016 erschienen Galgenmärchen "Wolfssucht" und erzählt die Geschichte von Thorben. Dabei geht es gewohnt düster zu.
    In fünf Teilen lässt uns die Autorin an Thorbens Weg teilnehmen. Wir beginnen in seiner Kindheit, als Thorben miterleben muss, wie sein Vater von einem Bär angegriffen wird und stirbt. Thorben flieht und erzählt im Dorf, was passiert ist. Kurz darauf verlässt er es jedoch wieder, um sich dem zu stellen, das seinen Vater bestialisch ermordet hat.Doch auch dies kann seinen Schrecken nicht mildern und so zieht er aus, um seien Frieden zu finden, landet jedoch in den Wirren des 30jährigen Krieges.
    Die Autorin hat mit ihrer Kurzgeschichte eine Märchenadaption geschrieben, die sich an dem Grimm'schen Märchen "Die Bärenhäuter" orientiert.In kurzer Zeit erzählt sie eine düstere Geschichte, die einem sehr aufs Gemüt schlägt. Denn das, was Thorben erleiden muss, wünscht man keinem. Der Tod seines Vaters ist der ausschlaggebende Punkt und ab dort ist nichts so, wie es Thorben sich vorgestellt hat. Bis er endlich etwas Glück erfahren darf, muss einige Zeit vergehen und trotzdem ist immer dieser drohende Schatten über Thorben.
    Gerade dieses Düstere, dass der Schreibstil der Autorin verbreitet, zieht einem in den Bann. Es vermittelt die Ausweglosigkeit, in der Thorben steckt. Doch gleichzeitig gibt es einen kleinen Funken Hoffnung, ein Licht am Ende des Tunnels, dass alles aufrecht erhält. Doch wie genau es dazu kommt, bleibt spannend.
    Die Kurzgeschichte ist auf alle Fälle lesenswert und bietet - obwohl sie als Prequel von "Wolfssucht" gewertet wird - viel Neues und hat eigentlich auch nur bedingt mit "Wolfssucht" zu tun. Hier geht es um Thorben, während in "Wolfssucht" von seinem Sohn Skandar die Rede ist.
    Fazit:Ein märchenhaft düsteres Abenteuer. 

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    Ambermoonvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine fantastische Lesereise in das Reich der Galgenmärchen - düster, brutal, packend, temporeich und doch auch so märchenhaft.
    Das Geheimnis hinter dem Berserker-Mythos

    Nachdem er den Schrecken des Krieges nur knapp entronnen ist, baut er sich als Jäger ein neues Leben auf. Er heiratet, bekommt einen Sohn. Doch die Menschen in seinem Dorf sind ihm gegenüber misstrauisch. Ein Fluch soll auf seiner Familie lasten. Als seine lang verschollene Mutter wieder auftaucht und ihr der Tod ihres Mannes beigebracht werden muss, brodeln die Gerüchte von damals wieder. Thorbens Vater sei nicht von einem Bären getötet worden, heißt es. Ein Mensch in Bärenhaut habe die Bluttat begangen ... ein Gestaltenwandler. Was ihn auch getötet hat, es lauert noch immer im Dorf - und Thorben muss sich ihm stellen. Wenn nicht für seinen Vater, dann um sich und seine Liebsten zu schützen...(Klappentext)

    ♜♜♜♜♜

    "Bärenbrut" ist das Prequel zur Novelle "Wolfssucht", dem ersten Teil der Galgenmärchen-Reihe. Ich habe die anderen Teile noch nicht gelesen und mit "Bärenbrut" begonnen. Man benötigt aber auch bei den anderen Teilen keinerlei Vorkenntnisse, da alle Teile dieser Reihe unabhängig voneinander gelesen werden können.

    Ursprünglich waren die Grimms Märchen Geschichten für Erwachsene. Sagen, Legenden und Märchen, welche sich vor dem Feuer erzählt wurden, wenn die Kinder bereits in ihren Betten lagen. Diese Geschichten waren brutal und blutig und wurden erst später in kindgerechte Märchen umgewandelt.

    "Es war nur ein winziger Moment gewesen, in dem die Welt in Thorbens Ohren gebrüllt hatte, wie wenn sie zusammenfallen würde. Dann, als er in der anschließenden Stille kniete, lag sein Vater regungslos auf dem Waldboden..." (S. 9 - Anfang)

    Das vorliegende Galgenmärchen "Bärenbrut" ist an das Grimm'sche Märchen "Der Bärenhäuter" angelehnt und ist wohl genauso blutig und brutal wie einst die ursprünglichen Versionen der Märchen von den Gebrüder Grimm.

    Normalerweise habe ich so meine Probleme mit Adaptionen von Klassikern und Märchen, aber Nora Bendzko konnte mich mit "Bärenbrut" mehr als nur begeistern.
    Dies liegt gleich an mehreren Faktoren. Zum Einen ist es der Schreibstil - dieser ist flüssig und beinhaltet eine ausdrucksstarke und bildhafte Sprache, welche einem in die Zeit des frühen 17. Jahrhunderts reisen und Bilder im Kopf entstehen lässt.
    Der Erzählstil ist packend und enthält Tempo, sodass man quasi mit der Nase nahezu am Buch klebt.
    Zum Anderen war ich von der Story selbst begeistert und was die Autorin aus dem Märchen "Der Bärenhäuter" gemacht hat. Es gibt Parallelen zum ursprünglichen Märchen, welche das "Grundgerüst" betreffen. Aus diesem hat Nora Bendzko ein spannendes und temporeiches Märchen kreiert, welches die Bezeichnung "Galgenmärchen" wahrlich verdient hat. Es geht hier brutal und blutig zur Sache, denn hier wird ausgeweidet und Köpfe rollen. Dies alles in einem Setting von dichten Wäldern, die sowohl märchenhaft, als auch düster dargestellt werden.
    Die Charaktere sind ausgereift und auch durchaus authentisch dargestellt, sofern man dies bei einem Fantasy/Märchen beurteilen kann. Zudem enthält dieses Märchen mehrere überraschende Wendungen.

    Fazit:
    Eine fantastische Lesereise in das Reich der Galgenmärchen - düster, brutal, packend, temporeich und doch auch so märchenhaft.
    Mit "Bärenbrut" hat Nora Bendzko eine mehr als gelungene Adaption des Grimmschen Märchens "Der Bärenhäuter" geschaffen und begeistert ebenso mit der Sprache und dem Erzählstil, als auch mit der Story selbst. Für zart Besaitete ist dieses Galgenmärchen jedoch nur bedingt zu empfehlen, da es hier manchmal schon etwas blutig zugeht.
    Von mir erhält diese Kurzgeschichte fern des Mainstreams, eine absolute Leseempfehlung und ist mein zweites Lesehighlight im Jänner 2018.

    © Pink Anemone (Autoreninfo, sowie Bilder und Fotos und Link zu Merchandise-Produkten)

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    VelumSanguines avatar
    VelumSanguinevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine absolut lesenswerte, düstere Adaption die uns an die Abgründe des menschlichen Miteinanders führt und dennoch Platz für echte Liebe hat
    düster und mitreißend - mehr als nur ein Prequel

    Nora schafft es in dieser Novelle gekonnt alle Register menschlicher Abgründe zu ziehen und trotzdem fand sie dann auch noch Platz für die wahre Liebe.
    Es beginnt alles mit dem Tod von Thorbens Vater und die Grausamkeit der Tat hängt noch in der Luft, da das Blut noch frisch auf die Hagebutten tropft … wir fallen mitten in die Geschichte und werden sofort mitgerissen.
    Dann erleben wir, wie ein junger Mann … wobei man wohl eher Junge sagen sollte, in die Welt und den Krieg zieht, um sein leeres Zuhause hinter sich zu lassen und dem seelischen Schmerz etwas entgegen zu setzen.
    Außerdem erwarten uns auch noch der Teufel, Gerüchte die ein ganzes Dorf misstrauisch machen und das Miteinander doch recht stark belasten, Versprechen die gebrochen werden und damit einhergehende Eitelkeit und Oberflächlichkeit, grausame Tode, Ehe, die Missgunst und das Gift einer Mutter, die bittere Wahrheit und eine Tragödie.

    Man beginnt sich selbst Fragen zu stellen:
    Wie sehr und in weit kann man sich selbst belügen?
    Kann man Sachen wirklich gänzlich verdrängen?
    Ist Liebe wirklich so stark, dass man alles verzeihen kann?
    Hätten Liebe, Verständnis, Zuspruch und eine helfende Hand von Anfang an vielleicht alles verändert?

    Besonders gut fand ich, dass man durch diese Novelle einen der Hauptcharaktere von >Wolfssucht< etwas besser verstehen kann.
    Ich muss dazu sagen, dass ich Skandar als „Person“ noch immer nicht mag – dennoch kann ich sein Verhalten und seine Ansichten nach dieser Novelle, die ein Teil seiner Kindheit umfasst, doch besser nachvollziehen (auch wenn ich sie nicht gut heiße).

    Ein ganz besonderes i Tüpfelchen war für mich der weiße Hirsch … dieser hat in >Wolfssucht< eine gewisse Bedeutung (wenn auch nicht die Größte… ein sagen wir mal Side-Kick)  – hier jedoch hat Nora ihn als Detail versteckt, lediglich in einem Satz erwähnt und trotzdem wusste ich sofort, dass es DER HIRSCH ist :-D

    Fazit:
    Eine absolut lesenswerte, düstere Adaption des Grimmschen Märchens >Der Bärenhäuter<, die uns an die Abgründe des menschlichen Miteinanders führt und dennoch Platz für echte Liebe hat.

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    Tapsi0709s avatar
    Tapsi0709vor einem Jahr
    Bärenbrut

    Dies ist das dritte Galgenmärchen aus der Feder von Nora Bendzko und es hat mir sehr gut gefallen.
    Das Buch gibt es in einem Mini-Taschenbuchformat, was ich sehr klasse finde, da es dadurch sehr auffällig und ein echter Hingucker ist. Das Cover strahlt Frieden aus und Ruhe, was aber täuscht, denn die Geschichte hat es wirklich in sich.
    Der Text lässt sich sehr flüssig lesen und ist leicht verständlich.
    Auch behält die Autorin das tolle Inhaltsverzeichnis der anderen beiden Bücher bei, was ich super finde. Dadurch ist das Buch sehr gut durchstrukturiert.
    Es ist außerdem hilfreich, wenn man das Galgenmärchen 1 "Wolfssucht" vorher gelesen hat um einige Hintergründe besser zu verstehen, aber nicht zwingend notwendig.
    Ich habe mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und bin schon sehr auf das nächste Galgenmärchen gespannt.

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    claidas avatar
    claidavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Richtig spannend. Düster und gut geschrieben.
    Wer ist der Gestaltenwandler?


    In dem Buch „Bärenbrut" von Nora Bendzko geht es um den 13 Jährigen Thorben, der seinen Vater bei einem Jagdunfall durch einen Bären verliert und danach alleine klarkommen muss.


    In dem dritten Teil der „Galgenmärchen" Reihe verlässt Thorben nach dem Tod des Vaters sein Dorf um wo anders glücklich zu werden. Er zieht in den Krieg, stirbt fast und schließt einen geheimen Pakt. Zurück zu Hause wartet ein düsterer Gestaltenwandler in Form eines Bären.


    Mir gefällt das Buch gut. Es ist geheimnisvoll und sehr spannend. Ich konnte es erst aus der Hand legen, als ich es fertig gelesen hatte. Es harmoniert perfekt mit dem dazugehörigen Grimm Märchen.


    Das Buch ist auf jedenfall zu empfehlen, sowohl für Erwachsene, aber auch für Jugendliche.

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    Makarias avatar
    Makariavor einem Jahr
    Mit dem Teufel ist nicht gut Kirchen essen

    In der Kurzgeschichte Bärenbrut vereint Nora Bendzko vor allem Fantasy und Geschichte. Die Erzählung hat von Anfang an einen tragischen Unterton und endet auch entsprechend, was ich sehr schade fand - ich mag Happy Ends. Düstere Stimmung herrscht durchweg, aber auch Spannung ist die ganze Zeit da, was ein interessantes Leseerlebnis garantiert. Insgesamt hat mich das Buch vor allem traurig gestimmt.  Themen wie Gestaltwandlung und ein Pakt mit dem Teufel, Verlust und Krieg bestärken das zusätzlich.

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    jawolf35s avatar
    jawolf35vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine spannende und düstere Märchen Novelle die man nicht mehr aus der Hand legt bis man durch ist .
    Kurz und knackig...

    Sind die ersten Worte die mir zu Bärenbrut einfallen .
    Bereits mir ihrem Buch Kindsräuber hatte es die Autorin Nora Bendzko geschafft mich in ihren Bann zu ziehen .
    Einer Art  dunklem Märchen das sich an Erwachsene richtet .


    Auch Bärenbrut reiht sich in Form einer Novelle hier ein .


    Der Inhalt 


    Ein dunkles und spannendes Märchen in dem eine  böse Gestalt im Körper eines Bären die Wälder unsicher macht und über die Menschen herfällt .


    Zum Buch .
    Das E-Book umfasst 99 Seiten welche ich an einem Abend gelesen habe ,was aber auch an der Spannung der Geschichte lag 
    Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar und besticht durch viel Fantasie und Kreativität ,so das das lesen einfach Spaß macht 


    Mehr kann und will ihn hier nicht verraten außer ,wer solche Geschichten gerne liest sollte sich diese keinesfalls entgehen lassen .
    Denn hier zeigt sich ganz deutlich ,gute Geschichten müssen nicht  lang sein .


    Von mir eine klare Leseempfehlung

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    Nyanshas avatar
    Nyanshavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Düster-spannend wie ein echter Grimm!
    Der Pakt und der Bär

    „Bärenbrut“ ist der dritte Band der „Galgenmärchen“-Reihe von Nora Bendzko, der im August 2017 in der ersten Auflage im booksfactory Verlag erschienen ist. Insgesamt umfasst das Buch 135 reine Textseiten. Es handelt sich um eine Kurzgeschichte, die in fünf Teile mit eigenen Kapitelnamen unterteilt ist.


    Thorbens Vater sei nicht von einem Bären getötet worden, heißt es.
    Ein Mensch in Bärenhaut habe die Bluttat begangen … ein Gestaltwandler.

    Das Cover vermittelt einen naturnahen, beinahe friedlichen Eindruck, der in einem deutlichen Gegensatz zur düster-spannenden Stimmung der Kurzgeschichte steht. Der interessierte Leser wird zudem einige Andeutungen bezüglich der Vorkommnisse im Cover widererkennen, die an dieser Stelle aber nicht vorweg genommen werden.

    Bewertung


    Was passiert, wenn zeitgenössische Autoren die Grimmschen Märchen noch einmal neu erzählen? Es entsteht eine fantastische, düster-tragische Geschichte!


    So erging es mir mit „Bärchenbrut“, in der wir Thorbern, den Sohn eines Jägers, über viele Jahre hinweg begleiten. Die Geschichte spielt ungefähr in der Zeit des 30-jährigen Krieges und ist an das Grimmsche Märchen „Der Bärenhäuter“ angelehnt. Wir begegnen Thorben kurz nachdem sein Vater von einem Bären getötet wurde und ein fremder Mann ihm rät, sich vom Ort des Geschehens zu entfernen. Thorbern, der es daraufhin nicht mehr erträgt, in seinem Dorf zu leben, wird Soldat und sieht sich einem schnellen Tod gegenüber, der jedoch durch einen Pakt verhindert wird. Unter widrigen Umständen findet er seine Braut Elfriede, mit der er viele Jahre wieder in seinem Heimatdorf lebt und eine Familie gründet – bis die Vergangenheit ihn einholt.


    Thorbern ist ein sehr vielschichtiger Charakter, der sich innerhalb der Geschichte mehrfach wandelt und so bis zuletzt undurchsichtig bleibt. Die Frage, die der Leser bzw. die Leserin sich während der Lektüre stellt, ist vor allem die nach der Identität des Bären. Gibt es einen Gestaltwandler? Wenn ja, was ist dann seine Rolle in der Geschichte? Diese Fragen scheinen zentral, werden aber durch die pure Spannung abgelöst, die beim Lesen empfunden werden kann. Selten habe ich eine derart fesselnde Kurzgeschichte erlebt, bei der ich mir gewünscht habe, dass sie nicht so schnell endet.


    Es werden sowohl geschichtliche, als auch religiöse Aspekte behandelt, die dem Leser bzw. der Leserin schnell unter die Haut gehen können. Was gibt es alles zwischen Himmel und Hölle? Was bedeutet „gut“ und „böse“? Ist alles vielleicht nur eine Frage des Betrachtens? Die Spannung steigt mit jeder Seite und wird bis zuletzt aufrechterhalten.

    Fazit


    Nora Bendzko hat mit ihren Galgenmärchen eine neue Sparte der Literatur bedient, die definitiv weitergeführt werden sollte! Ich persönlich bin überzeugt und werde dieser Reihe weiterhin folgen. Empfehlenswert ist sie für alle Märchenfans, die nichts gegen einen düsteren und vor allem blutigen Touch haben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NoraBendzkos avatar

    Kannst du deinen Nachbarn noch vertrauen, wenn sich ein blutrünstiger Gestaltwandler unter ihnen befinden könnte?


    Der Jägerssohn Thorben muss sich genau diese Fragen stellen, als mysteriöse Morde sein Dorf zur Zeit des 30-jährigen Krieges heimsuchen. Ein Bär soll sich durch die Wälder töten … Oder ist es doch nicht nur ein Tier?

    Die Leute munkeln, es sei ein menschlicher Mörder in der Haut eines Bären - ein Gestaltwandler.


    Thorben kennt jene Gerüchte nur zu gut. Vor vielen, vielen Jahren, als er seinen eigenen Vater tot im Wald fand, wurde ebenso gemunkelt. Hat eine gestaltwandelnde Hexe seinen Vater umgebracht?

    Was immer ihn getötet hat, Thorben muss es finden. Wenn nicht aus Rache, dann um sein Dorf zu schützen - und jenen Teil seiner Familie, den der Bär bisher verschont hat.

    Das Prequel zur preisnominierten Novelle »Wolfssucht«: Eine dunkelfantastische Kurzgeschichte in 5 Teilen zur Vorzeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das Grimm'sche Märchen »Der Bärenhäuter«.

    Ruft das Dunkel des Waldes nach dir? Hier ist der Link zur Leseprobe!


    Möchtest du gemeinsam mit mir herausfinden, ob sich tatsächlich ein Gestaltwandler hinter den seltsamen Morden verbirgt? Dann beantworte folgende Frage für die Verlosung: Wenn du dich in ein Tier verwandeln könntest, welches wäre es?


    Wichtige Anmerkungen!

    Diese Geschichte ist ein Prequel zu der Novelle »Wolfssucht«, das u.A. die Kindheit von Skandar beleuchtet. Vorkenntnisse dieser sind nicht nötig zum Verständnis der Geschichte, vertiefen aber das Leseerlebnis. Wer »Wolfssucht« nicht kennt, doch »Bärenbrut« im größeren Kontext lesen möchte, dem biete ich gerne zusätzlich ein Rezensions-E-Book von »Wolfssucht« an. (epub, mobi oder pdf möglich)

    Ferner handelt es sich bei »Bärenbrut« um eine längere Kurzgeschichte, die Druckversion umfasst 140 A6-Seiten. Da diese nicht im regulären Handel angeboten wird, sondern nur das E-Book, werden hier primär E-Books verlost - aber nicht nur! Gewonnen werden können bis zu 7 E-Books und 3 Prints.

    Schreibt mit der Antwort zur Verlosungsfrage, ob ihr euch für E-Book, Print oder beides bewerben wollt, ob ihr ein E-Book von »Wolfssucht« dazu möchtet und welches Format ihr bei einem E-Book bräuchtet (epub, mobi oder pdf). Gewinner eines Exemplars verpflichten sich zur Leserunden-Diskussionen sowie zu einer zeitnahen Rezension. Neben LovelyBooks bin ich für Amazon-Rezensionen besonders dankbar ♥



    Über die Autorin, die euch durch die Leserunde führen wird

    Gestatten, Nora Bendzko: Fantastik-Schreiberin seit immer, leidenschafliche Rock- und Metalröhre, Studentin der Deutschen Philologie in Wien, Lektorin neben dem Studium.

    Nach der Veröffentlichung von mehreren Kurzgeschichten und kleineren Schreiberfolgen war mir nach etwas Größerem: Ich begann die »Galgenmärchen« selbst zu veröffentlichen, mit der Novelle »Wolfssucht«.

    Diese gelangte sogleich in die Top 5 vom Deutschen Phantastik Preis 2017 in der Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte«. Es stehen noch einige weitere Galgenmärchen für die Zukunft an, sowie weitere fantastische Romane, die ich teils selbst, teils im Verlag herausbringen möchte.

    Wer mehr über jene Schreibprojekte und meine Bands »Avem« und »Nightmarcher« erfahren will, kann auf meiner Homepage reinlesen und -hören:

    norabendzko.com

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