Nora Bendzko Bärenbrut

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Inhaltsangabe zu „Bärenbrut“ von Nora Bendzko

Nie wird Thorben den Anblick seines toten Vaters vergessen: zerfleischt von einem Bären. Nachdem er den Schrecken des Krieges nur knapp entronnen ist, baut er sich als Jäger ein neues Leben auf. Er heiratet, bekommt einen Sohn. Doch die Menschen in seinem Dorf sind ihm gegenüber misstrauisch. Ein Fluch soll auf seiner Familie lasten. Als seine lang verschollene Mutter wieder auftaucht und ihr der Tod ihres Mannes beigebracht werden muss, brodeln die Gerüchte von damals wieder. Thorbens Vater sei nicht von einem Bären getötet worden, heißt es. Ein Mensch in Bärenhaut habe die Bluttat begangen … ein Gestaltwandler. Was ihn auch getötet hat, es lauert noch immer im Dorf - und Thorben muss sich ihm stellen. Wenn nicht für seinen Vater, dann um sich und seine Liebsten zu schützen. Das Prequel zur preisnominierten Novelle »Wolfssucht«: Eine dunkelfantastische Kurzgeschichte in 5 Teilen zur Vorzeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das Grimm'sche Märchen »Der Bärenhäuter«. Die exklusive, nicht im Handel angebotene Druckversion umfasst 70 Seiten.

Eine absolut lesenswerte, düstere Adaption die uns an die Abgründe des menschlichen Miteinanders führt und dennoch Platz für echte Liebe hat

— VelumSanguine

Richtig spannend. Düster und gut geschrieben.

— claida

Eine spannende und düstere Märchen Novelle die man nicht mehr aus der Hand legt bis man durch ist .

— jawolf35

Düster-spannend wie ein echter Grimm!

— Nyansha

Spannend , düster und sehr gut.

— Rantango

Düster und erschreckend

— Ein LovelyBooks-Nutzer
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • düster und mitreißend - mehr als nur ein Prequel

    Bärenbrut

    VelumSanguine

    31. December 2017 um 16:25

    Nora schafft es in dieser Novelle gekonnt alle Register menschlicher Abgründe zu ziehen und trotzdem fand sie dann auch noch Platz für die wahre Liebe.Es beginnt alles mit dem Tod von Thorbens Vater und die Grausamkeit der Tat hängt noch in der Luft, da das Blut noch frisch auf die Hagebutten tropft … wir fallen mitten in die Geschichte und werden sofort mitgerissen.Dann erleben wir, wie ein junger Mann … wobei man wohl eher Junge sagen sollte, in die Welt und den Krieg zieht, um sein leeres Zuhause hinter sich zu lassen und dem seelischen Schmerz etwas entgegen zu setzen.Außerdem erwarten uns auch noch der Teufel, Gerüchte die ein ganzes Dorf misstrauisch machen und das Miteinander doch recht stark belasten, Versprechen die gebrochen werden und damit einhergehende Eitelkeit und Oberflächlichkeit, grausame Tode, Ehe, die Missgunst und das Gift einer Mutter, die bittere Wahrheit und eine Tragödie. Man beginnt sich selbst Fragen zu stellen:Wie sehr und in weit kann man sich selbst belügen?Kann man Sachen wirklich gänzlich verdrängen?Ist Liebe wirklich so stark, dass man alles verzeihen kann?Hätten Liebe, Verständnis, Zuspruch und eine helfende Hand von Anfang an vielleicht alles verändert? Besonders gut fand ich, dass man durch diese Novelle einen der Hauptcharaktere von >Wolfssucht< etwas besser verstehen kann.Ich muss dazu sagen, dass ich Skandar als „Person“ noch immer nicht mag – dennoch kann ich sein Verhalten und seine Ansichten nach dieser Novelle, die ein Teil seiner Kindheit umfasst, doch besser nachvollziehen (auch wenn ich sie nicht gut heiße). Ein ganz besonderes i Tüpfelchen war für mich der weiße Hirsch … dieser hat in >Wolfssucht< eine gewisse Bedeutung (wenn auch nicht die Größte… ein sagen wir mal Side-Kick)  – hier jedoch hat Nora ihn als Detail versteckt, lediglich in einem Satz erwähnt und trotzdem wusste ich sofort, dass es DER HIRSCH ist :-D Fazit:Eine absolut lesenswerte, düstere Adaption des Grimmschen Märchens >Der Bärenhäuter<, die uns an die Abgründe des menschlichen Miteinanders führt und dennoch Platz für echte Liebe hat.

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  • Bärenbrut

    Bärenbrut

    Tapsi0709

    21. October 2017 um 06:58

    Dies ist das dritte Galgenmärchen aus der Feder von Nora Bendzko und es hat mir sehr gut gefallen.Das Buch gibt es in einem Mini-Taschenbuchformat, was ich sehr klasse finde, da es dadurch sehr auffällig und ein echter Hingucker ist. Das Cover strahlt Frieden aus und Ruhe, was aber täuscht, denn die Geschichte hat es wirklich in sich.Der Text lässt sich sehr flüssig lesen und ist leicht verständlich.Auch behält die Autorin das tolle Inhaltsverzeichnis der anderen beiden Bücher bei, was ich super finde. Dadurch ist das Buch sehr gut durchstrukturiert.Es ist außerdem hilfreich, wenn man das Galgenmärchen 1 "Wolfssucht" vorher gelesen hat um einige Hintergründe besser zu verstehen, aber nicht zwingend notwendig.Ich habe mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und bin schon sehr auf das nächste Galgenmärchen gespannt.

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  • Wer ist der Gestaltenwandler?

    Bärenbrut

    claida

    12. October 2017 um 20:37

    In dem Buch „Bärenbrut" von Nora Bendzko geht es um den 13 Jährigen Thorben, der seinen Vater bei einem Jagdunfall durch einen Bären verliert und danach alleine klarkommen muss.In dem dritten Teil der „Galgenmärchen" Reihe verlässt Thorben nach dem Tod des Vaters sein Dorf um wo anders glücklich zu werden. Er zieht in den Krieg, stirbt fast und schließt einen geheimen Pakt. Zurück zu Hause wartet ein düsterer Gestaltenwandler in Form eines Bären.Mir gefällt das Buch gut. Es ist geheimnisvoll und sehr spannend. Ich konnte es erst aus der Hand legen, als ich es fertig gelesen hatte. Es harmoniert perfekt mit dem dazugehörigen Grimm Märchen.Das Buch ist auf jedenfall zu empfehlen, sowohl für Erwachsene, aber auch für Jugendliche.

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  • Mit dem Teufel ist nicht gut Kirchen essen

    Bärenbrut

    Makaria

    07. October 2017 um 15:32

    In der Kurzgeschichte Bärenbrut vereint Nora Bendzko vor allem Fantasy und Geschichte. Die Erzählung hat von Anfang an einen tragischen Unterton und endet auch entsprechend, was ich sehr schade fand - ich mag Happy Ends. Düstere Stimmung herrscht durchweg, aber auch Spannung ist die ganze Zeit da, was ein interessantes Leseerlebnis garantiert. Insgesamt hat mich das Buch vor allem traurig gestimmt.  Themen wie Gestaltwandlung und ein Pakt mit dem Teufel, Verlust und Krieg bestärken das zusätzlich.

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  • Kurz und knackig...

    Bärenbrut

    jawolf35

    06. October 2017 um 09:59

    Sind die ersten Worte die mir zu Bärenbrut einfallen .Bereits mir ihrem Buch Kindsräuber hatte es die Autorin Nora Bendzko geschafft mich in ihren Bann zu ziehen .Einer Art  dunklem Märchen das sich an Erwachsene richtet .Auch Bärenbrut reiht sich in Form einer Novelle hier ein .Der Inhalt Ein dunkles und spannendes Märchen in dem eine  böse Gestalt im Körper eines Bären die Wälder unsicher macht und über die Menschen herfällt .Zum Buch .Das E-Book umfasst 99 Seiten welche ich an einem Abend gelesen habe ,was aber auch an der Spannung der Geschichte lag Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar und besticht durch viel Fantasie und Kreativität ,so das das lesen einfach Spaß macht Mehr kann und will ihn hier nicht verraten außer ,wer solche Geschichten gerne liest sollte sich diese keinesfalls entgehen lassen .Denn hier zeigt sich ganz deutlich ,gute Geschichten müssen nicht  lang sein .Von mir eine klare Leseempfehlung

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  • Der Pakt und der Bär

    Bärenbrut

    Nyansha

    01. October 2017 um 20:31

    „Bärenbrut“ ist der dritte Band der „Galgenmärchen“-Reihe von Nora Bendzko, der im August 2017 in der ersten Auflage im booksfactory Verlag erschienen ist. Insgesamt umfasst das Buch 135 reine Textseiten. Es handelt sich um eine Kurzgeschichte, die in fünf Teile mit eigenen Kapitelnamen unterteilt ist. Thorbens Vater sei nicht von einem Bären getötet worden, heißt es.Ein Mensch in Bärenhaut habe die Bluttat begangen … ein Gestaltwandler. Das Cover vermittelt einen naturnahen, beinahe friedlichen Eindruck, der in einem deutlichen Gegensatz zur düster-spannenden Stimmung der Kurzgeschichte steht. Der interessierte Leser wird zudem einige Andeutungen bezüglich der Vorkommnisse im Cover widererkennen, die an dieser Stelle aber nicht vorweg genommen werden. Bewertung Was passiert, wenn zeitgenössische Autoren die Grimmschen Märchen noch einmal neu erzählen? Es entsteht eine fantastische, düster-tragische Geschichte! So erging es mir mit „Bärchenbrut“, in der wir Thorbern, den Sohn eines Jägers, über viele Jahre hinweg begleiten. Die Geschichte spielt ungefähr in der Zeit des 30-jährigen Krieges und ist an das Grimmsche Märchen „Der Bärenhäuter“ angelehnt. Wir begegnen Thorben kurz nachdem sein Vater von einem Bären getötet wurde und ein fremder Mann ihm rät, sich vom Ort des Geschehens zu entfernen. Thorbern, der es daraufhin nicht mehr erträgt, in seinem Dorf zu leben, wird Soldat und sieht sich einem schnellen Tod gegenüber, der jedoch durch einen Pakt verhindert wird. Unter widrigen Umständen findet er seine Braut Elfriede, mit der er viele Jahre wieder in seinem Heimatdorf lebt und eine Familie gründet – bis die Vergangenheit ihn einholt. Thorbern ist ein sehr vielschichtiger Charakter, der sich innerhalb der Geschichte mehrfach wandelt und so bis zuletzt undurchsichtig bleibt. Die Frage, die der Leser bzw. die Leserin sich während der Lektüre stellt, ist vor allem die nach der Identität des Bären. Gibt es einen Gestaltwandler? Wenn ja, was ist dann seine Rolle in der Geschichte? Diese Fragen scheinen zentral, werden aber durch die pure Spannung abgelöst, die beim Lesen empfunden werden kann. Selten habe ich eine derart fesselnde Kurzgeschichte erlebt, bei der ich mir gewünscht habe, dass sie nicht so schnell endet. Es werden sowohl geschichtliche, als auch religiöse Aspekte behandelt, die dem Leser bzw. der Leserin schnell unter die Haut gehen können. Was gibt es alles zwischen Himmel und Hölle? Was bedeutet „gut“ und „böse“? Ist alles vielleicht nur eine Frage des Betrachtens? Die Spannung steigt mit jeder Seite und wird bis zuletzt aufrechterhalten. Fazit Nora Bendzko hat mit ihren Galgenmärchen eine neue Sparte der Literatur bedient, die definitiv weitergeführt werden sollte! Ich persönlich bin überzeugt und werde dieser Reihe weiterhin folgen. Empfehlenswert ist sie für alle Märchenfans, die nichts gegen einen düsteren und vor allem blutigen Touch haben.

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  • spannung pur

    Bärenbrut

    Rantango

    29. September 2017 um 09:33

    Es handelt sich um kleinere Geschichten um Thorben den Sohn eines Jägers. Die Geschichte beginnt mit dem Tod von Thorbens Vater der ein angesehener Jäger so um das Jahr 1600 ist und durch einen Bären getötet wird. Kurz nach dem Tod seines Vaters taucht aus dem Dickicht ein Mann auf Sam Morgenstern. Thorben flüchtet sich in sein Dorf vor dem Vorfall und dem Fremden. Im weiteren Verlauf erfahren wir die Geschichte Thorbens der mit nur 13 Jahren sein Dorf verlässt nicht ohne vorher den Bären zu erlegen. Geprägt durch die Vorfälle in seiner Kindheit kennt er eine Zeit lang nur Krieg und Tod. Sam Morgenstern kreuzt seine Wege einige male in seinem Leben und immer passieren schreckliche Dinge wenn dieser auftaucht. Eigentlich wollte ich nur ein Kapitel lesen. Doch aus diesem wurden dann zwei und naja was soll ich sagen ich habe es nicht mehr weggelegt bis ich fertig war. Es handelt sich zwar um den dritten Band einer Reihe lässt sich aber auch gut lesen wenn man die Vorbücher nicht kennt. Es bleiben keine offenen Fragen, es lässt sich flüssig lesen und an Spannung fehlt es auch nicht. Einziges Manko es ist viel zu kurz man will unbedingt mehr davon lesen. =)

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  • Leserunde zu "Bärenbrut (Nora Bendzkos Galgenmärchen 3)" von Nora Bendzko

    Bärenbrut

    NoraBendzko

    Kannst du deinen Nachbarn noch vertrauen, wenn sich ein blutrünstiger Gestaltwandler unter ihnen befinden könnte? Der Jägerssohn Thorben muss sich genau diese Fragen stellen, als mysteriöse Morde sein Dorf zur Zeit des 30-jährigen Krieges heimsuchen. Ein Bär soll sich durch die Wälder töten … Oder ist es doch nicht nur ein Tier? Die Leute munkeln, es sei ein menschlicher Mörder in der Haut eines Bären - ein Gestaltwandler. Thorben kennt jene Gerüchte nur zu gut. Vor vielen, vielen Jahren, als er seinen eigenen Vater tot im Wald fand, wurde ebenso gemunkelt. Hat eine gestaltwandelnde Hexe seinen Vater umgebracht?Was immer ihn getötet hat, Thorben muss es finden. Wenn nicht aus Rache, dann um sein Dorf zu schützen - und jenen Teil seiner Familie, den der Bär bisher verschont hat.Das Prequel zur preisnominierten Novelle »Wolfssucht«: Eine dunkelfantastische Kurzgeschichte in 5 Teilen zur Vorzeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das Grimm'sche Märchen »Der Bärenhäuter«.Ruft das Dunkel des Waldes nach dir? Hier ist der Link zur Leseprobe!Möchtest du gemeinsam mit mir herausfinden, ob sich tatsächlich ein Gestaltwandler hinter den seltsamen Morden verbirgt? Dann beantworte folgende Frage für die Verlosung: Wenn du dich in ein Tier verwandeln könntest, welches wäre es?Wichtige Anmerkungen!Diese Geschichte ist ein Prequel zu der Novelle »Wolfssucht«, das u.A. die Kindheit von Skandar beleuchtet. Vorkenntnisse dieser sind nicht nötig zum Verständnis der Geschichte, vertiefen aber das Leseerlebnis. Wer »Wolfssucht« nicht kennt, doch »Bärenbrut« im größeren Kontext lesen möchte, dem biete ich gerne zusätzlich ein Rezensions-E-Book von »Wolfssucht« an. (epub, mobi oder pdf möglich)Ferner handelt es sich bei »Bärenbrut« um eine längere Kurzgeschichte, die Druckversion umfasst 140 A6-Seiten. Da diese nicht im regulären Handel angeboten wird, sondern nur das E-Book, werden hier primär E-Books verlost - aber nicht nur! Gewonnen werden können bis zu 7 E-Books und 3 Prints.Schreibt mit der Antwort zur Verlosungsfrage, ob ihr euch für E-Book, Print oder beides bewerben wollt, ob ihr ein E-Book von »Wolfssucht« dazu möchtet und welches Format ihr bei einem E-Book bräuchtet (epub, mobi oder pdf). Gewinner eines Exemplars verpflichten sich zur Leserunden-Diskussionen sowie zu einer zeitnahen Rezension. Neben LovelyBooks bin ich für Amazon-Rezensionen besonders dankbar ♥Über die Autorin, die euch durch die Leserunde führen wirdGestatten, Nora Bendzko: Fantastik-Schreiberin seit immer, leidenschafliche Rock- und Metalröhre, Studentin der Deutschen Philologie in Wien, Lektorin neben dem Studium.Nach der Veröffentlichung von mehreren Kurzgeschichten und kleineren Schreiberfolgen war mir nach etwas Größerem: Ich begann die »Galgenmärchen« selbst zu veröffentlichen, mit der Novelle »Wolfssucht«.Diese gelangte sogleich in die Top 5 vom Deutschen Phantastik Preis 2017 in der Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte«. Es stehen noch einige weitere Galgenmärchen für die Zukunft an, sowie weitere fantastische Romane, die ich teils selbst, teils im Verlag herausbringen möchte.Wer mehr über jene Schreibprojekte und meine Bands »Avem« und »Nightmarcher« erfahren will, kann auf meiner Homepage reinlesen und -hören:norabendzko.com

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    • 128
  • Galgenmärchen

    Bärenbrut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. July 2017 um 17:40

    Thorbens Vater sei nicht von einem Bären getötet worden, heißt es.Ein Mensch in Bärenhaut habe die Bluttat begangen … ein Gestaltwandler. Prequel zur preisnominierten Novelle Wolfssucht, angelehnt an das Märchen Der Bärenhäuter von den Gebrüdern Grimm. Die Autorin schafft es in einem sehr bildhaften und phantasieanregenden Schreibstil den Leser in der Geschichte gefangen zu halten, die Schauplätze sind sehr detailliert beschrieben - da sich das ganze in der Vorzeit des 30jährigen Krieges abspielt fallen diese sehr düster aus. Die Handlung der Kurzgeschichte ist in 5 Kapitel unterteilt und so kann man mit Thorben Zeitsprünge absolvieren und vom Kind bis zum Erwachsenen begleiten, viel Schrecken und wenig glückliche Stunden sind Thorben beschieden geschuldet der Zeit und dem damaligen sehr ausgeprägten Aberglauben der Dörfler.  Dazwischen kommen noch christliche Aspekte mit in s Spiel in Form eines Priesters der mir sehr suspekt vorkam, ob die Autorin hier mit Metaphern spielt hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Das war das erste Galgenmärchen welches ich von Nora Bendzko gelesen habe. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte bewegt und nachdenklich gemacht und ich denke ich werde das ein oder andere Märchen noch von ihr lesen um den Gesamteindruck besser beurteilen zu können.

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