Das Hexenzeichen

von Nora Berger 
3,9 Sterne bei19 Bewertungen
Das Hexenzeichen
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Positiv (13):
mabuereles avatar

spannender und abwechslungsreicher historischer Roman - unbedingte Leseempfehlung!

Kritisch (2):
Monique_Oehmss avatar

Es konnte mich leider nicht begeistern.

Alle 19 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Hexenzeichen"

Ein packender historischer Roman von der Erfolgsautorin Nora Berger: Dramatisch und voller Atmosphäre führt die Geschichte durch das finstere Mittelalter.
Oberschwaben, im Jahre 1415: Emmas Leben beginnt auf den Stufen eines Klosters. Als sich die Burgherrin Magdalena des Findelkindes annimmt und es als ihr eigenes ausgibt, scheint ihre Zukunft gesichert. Doch das Schicksal ist unberechenbar. Emma wächst bei ihrem Vater und ihrem Stiefbruder Ekart auf. Sorgenfrei verlebt sie eine unbeschwerte Kindheit, und als sie sich unsterblich in den Ritter Wolfram verliebt, glaubt Emma, ihr Glück gefunden zu haben. Doch ihre Liebe steht vor großen Herausforderungen: Ihr Geliebter ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Kirchenreform und ein Verteidiger des Ketzers Jan Hus. Zudem verbirgt Emma ein großes Geheimnis: Ein Muttermal, von dem nur wenige Menschen wissen. Als Vater und Bruder zu einer Pilgerreise ins Heilige Land nach Jerusalem aufbrechen, gerät ihre Welt aus den Fugen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781542047357
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:476 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:12.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    fredhelvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Zuviele Personen, zuviele Schauplätze, zu wenig Spannung
    Drei Schicksale

    Emma hat Glück im Unglück. Als sie als Findelkind im Kloster abgegeben wird, findet sich schnell eine adlige Ziehmutter, die sie an Kindes statt aufnimmt. Sie versteht sich gut mit ihrem jüngeren Bruder Ekart und verliebt sich als junges Mädchen in den Ritter Wolfram. 
    Anhand dieser drei Schicksale beschreibt die Autorin Nora Berger das Leben im Mittelalter zur Zeit des Konzils zu Konstanz.
    Aus Emmas Blickwinkel erfährt man viel über das Leben in einer Burg, die Pflichten einer Frau und nimmt Anteil an ihrem schweren Schicksal.
    Mit Ekart begibt sich der Leser auf einen Kreuzzug ins Heilige Land, und Wolfram wird zum Anhänger von Jan Hus, aus damaliger Sicht einem Ketzer, aus heutiger einem Vorläufer der Reformation durch Martin Luther.
    Das Buch verknüpft zwar die drei menschlichen Schicksale miteinander, liefert auch einiges an geschichtlichem Hintergrund (wobei ich nicht beurteilen kann, wie gut die Tatsachen dargestellt werden), aber es konnte mich nicht fesseln. Es waren für mich einfach zu viele Personen und Schauplätze, so dass ich mich nicht auf ein Geschehen konzentrieren konnte. Da half es auch nichts, dass zum Schluss alle Handlungsstränge schnell in einen münden. 

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    Monique_Oehmss avatar
    Monique_Oehmsvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Es konnte mich leider nicht begeistern.
    Das Hexenzeichen

    Dies war mein erster Ausflug in die Welt der historischen Romane und wahrscheinlich auch mein letzter.
    Die Story konnte mich einfach nicht fesseln. Obwohl der Schreibstil sehr flüssig ist, hab ich mich förmlich durch die Kapitel kämpfen müssen. Die Autorin erzählt in drei Handlungssträngen (aus Sicht von Emma, Wolfram und Ekart). Es mag sein, dass die Handlung gut recherchiert ist, jedoch zogen mich die Protagonisten einfach nicht in ihren Bann.
    Nach Seite 147 habe ich leider abgebrochen.

    Mein Fazit
    Für Historienfans sicherlich lesenswert und an sich ein gutes Buch. Leider konnte ich mit dem Buch nicht warm werden. Daher nur zwei Sterne.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannender und abwechslungsreicher historischer Roman - unbedingte Leseempfehlung!
    Schöner historischer Roman

    „...Verliebt zu sein bedeutet, eine Dummheit nach der anderen zu begehen. Sieh dich vor und mach nicht wieder den gleichen Fehler...“


    Im Jahre 1396 wird ein Kind an der Pforte eines Klosters abgegeben. Der Abt schafft das Mädchen nicht ins Waisenhaus, sondern trifft eine andere Entscheidung.

    Mittlerweile sind 19 Jahre vergangen. Auf Burg Schockenstein verabschiedet sich Ethelbert von Frau und Tochter. Er will mit seinem Sohn Ekart zuerst zum Konzil nach Konstanz reisen und dann an einer Pilgerfahrt nach Jerusalem teilnehmen. Dort soll Ekart zum Ritter geschlagen werden.

    In Konstanz kommt es zum Eklat. König Sigismund bricht sein Versprechen, Jan Hus freies Geleit zu gewähren. Er stimmt dessen Tod auf dem Scheiterhaufen zu. Als sich der Ritter Wolfgang von Hohenheim für den Verurteilten einsetzt, wird er selbst zum Verfolgten.

    Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Einmal angefangen, hat mich die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen.

    Nach den ersten Kapiteln splittet sich die Handlung in drei Stränge auf.Zum einen geht es um das Leben auf Burg Schockenstein und Emmas Schicksal. Zum anderen darf ich als Leser Ekart nach Jerusalem begleiten. Im dritten Strang versucht Wolfgang seinen Häschern zu entkommen und Böhmen zu erreichen, um dort Dokumente zu übergeben, die er von Hieronymus von Prag erhalten hat.

    Der Schriftstil des Buches ist ausgereift. Das zeigt sich unter anderen an der exakten Charakteristik der Protagonisten und der detailgenauen Beschreibung des Lebens auf der Burg. Emma ist eine selbstbewusste junge Dame, die fast wie ein Junge aufgewachsen ist.

    Für die beiden Frauen ist das Leben trotzdem nicht einfach. Die Burgherrin trägt ein Geheimnis im Herzen, ein Verwandter ihres Mannes möchte sich aus Geldnot bei ihr häuslich niederlassen, von den Pilgern gibt es keine Nachricht und die Pest steht schon vor der Tür.

    Auf der Pilgerfahrt mit all ihren Strapazen lernt Ekart eine junge Frau kennen. Suleika ist die Tochter eines Emirs. Gegensätzlicher könnten die Verhältnisse nicht sein. Er spielt also mit dem Feuer. Obiges Zitat ist die Warnung eines Freundes. Gut wird dargestellt, dass man zwar im arabischen Raum das Geld der Pilger gern nimmt, sie aber nicht als Gleichberechtigte behandelt. Ausgehandelte Preise werden gern nach oben korrigiert. Al Hafi ist ein Beispiel dafür, dass die Pilgerreise zum Verlust der Heimat und einem völlig anderen Leben führen kann.

    Vielfältige sachliche Informationen sind gekonnt in diesen Handlungsstrang eingefügt. Ich denke dabei insbesondere an die Beschreibung des bunten Lebens auf einem Basar und die Erläuterung der Herstellung und des Aufbaus der Zelte der Nomaden.

    Wolfgang von Hohenheim muss es lernen, sich geschickt zu verkleiden und zu verstellen, um sein Ziel zu erreichen. Oftmals gelingt ihm die Flucht erst in letzter Minute. Dabei kreuzt sich sein Weg kurzzeitig mit dem von Emma.

    Geldgier und Rachegedanken sorgen dafür, dass Emma durch ein dunkles Tal muss, bevor die drei Handlungsstränge zusammen geführt werden.

    Der schnelle Wechsel zwischen den Protagonisten und den Handlungsorten ist mit für den hohen Spannungsbogen verantwortlich.

    Eine ausführliche Personenliste ergänzt das Buch.

    Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mir auch Einblicke in historische Zusammenhänge gewährt.

    Kommentare: 6
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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: wunderbarer historischer Roman
    wunderbarer historischer roman

    Klapptext:


    Ein packender historischer Roman von der Erfolgsautorin Nora Berger: Dramatisch und voller Atmosphäre führt die Geschichte durch das finstere Mittelalter.

    Oberschwaben, im Jahre 1415: Emmas Leben beginnt auf den Stufen eines Klosters. Als sich die Burgherrin Magdalena des Findelkindes annimmt und es als ihr eigenes ausgibt, scheint ihre Zukunft gesichert. Doch das Schicksal ist unberechenbar. Emma wächst bei ihrem Vater und ihrem Stiefbruder Ekart auf. Sorgenfrei verlebt sie eine unbeschwerte Kindheit, und als sie sich unsterblich in den Ritter Wolfram verliebt, glaubt Emma, ihr Glück gefunden zu haben. Doch ihre Liebe steht vor großen Herausforderungen: Ihr Geliebter ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Kirchenreform und ein Verteidiger des Ketzers Jan Hus. Zudem verbirgt Emma ein großes Geheimnis: Ein Muttermal, von dem nur wenige Menschen wissen. Als Vater und Bruder zu einer Pilgerreise ins Heilige Land nach Jerusalem aufbrechen, gerät ihre Welt aus den Fugen.


    Die Autorin verführt uns in die Anfänge des 15.Jahrhunderts.

    Ich hatte  große Erwartungen an das Buch und wurde nicht enttäuscht.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Die Seiten sind nur so dahin geflogen und ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.


    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders Emma fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch Wolfram und Ekart waren sehr interessante Personen.

    Die unterschiedlichen Perspektivwechsel machten die Lektüre für mich noch lesenswerter und interessanter.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gelitten,mit gefiebert,mit gekämpft und mit gefühlt.Durch die sehr spannende und beeindruckende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Die vielen unterschiedlichen Schauplätze wurden sehr bildhaft und anschaulich beschrieben.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.

    Durch die sehr guten Recherchen der Autorin erfährt man auch viel über die Menschen zu dieser Zeit und ihren Lebensverhältnissen.Besonders viele Informationen erhalten wir über die beginnende Kirchenreformation und über Jan Hus.Dies ist Nora Berger hervorragend gelungen.

    Die Handlung bleibt bis zum Ende sehr spannend und interessant.Deshalb wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig.

    Nora Berger hat es wirklich geschafft mich mit diesem Buch zu begeistern.Die Mischung aus Spannung,Dramatik,Romantik und Liebe machen diesen Roman so lesenswert.

    Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und passt genau zu dieser Geschichte.

    Ich hatte wunderschöne Lesemomente mit dieser Lektüre und kann diese nur jedem Leseliebhaber von historischen Romanen Empfehlen.



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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor einem Jahr
    Das geheime Mal

    15. Jh. Emma wurde als Baby auf den Stufen eines Klosters ausgesetzt und von Magdalena, der Burgherrin von Schrockenstein, in die eigene Familie aufgenommen und einer Tochter gleich erzogen. Emma erfährt die liebevolle Sicherheit einer Familie und wächst neben ihrem Halbbruder Ekart auf, der alsbald mit seinem Vater Ethelbert zu einer Pilgerreise ins Heilige Land auszieht. So bleiben Mutter und Tochter allein auf der Burg und werden vor einige Herausforderungen gestellt. Emma hat von Geburt an ein besonderes Muttermal, das als Hexenzeichen gilt und von dem nur eingeweihte Personen wissen. Als der junge Ritter Wolfram, ein glühender Anhänger des Ketzers Jan Hus, auf der Durchreise Station an der Burg Schrockenstein macht, verleiben sich Emma und er auf den ersten Blick ineinander. Leider muss Wolfram ohne Emma abreisen und auch Emma gerät zunehmend unter Beschuss wegen ihres Muttermals. Werden die beiden Liebenden wieder aufeinander treffen und eine gemeinsame Zukunft haben?

    Nora Berger hat mit ihrem Buch „Das Hexenzeichen“ einen sehr unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der sehr viele Themen der damaligen Zeit umspannt. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und fesselnd zugleich, dass der Leser gleich zu Beginn in die Handlung eintauchen und sich in der vergangenen Zeit verlieren kann. Schnell durchlebt er als unsichtbarer Schatten die schwierigen Zeiten an Emmas Seite. Der Spannungsbogen wird gemächlich aufgebaut, steigert sich dann im Verlauf der Geschichte immer mehr in die Höhe. Die drei wechselnden Erzählperspektiven steigern die Spannung ebenfalls und geben dem Leser einen guten Einblick von allen Seiten. Der geschichtliche Hintergrund wurde von der Autorin gut recherchiert, so finden sich sowohl die Themen Inquisition, Kirchenreform und die Kreuzzüge in der Handlung wieder als auch die politische und gesellschaftliche Situation. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert und bildhaft, so dass der Leser alles vor dem inneren Auge sehen kann.

    Die Charaktere wurden liebevoll und individuell angelegt und ausgearbeitet. Sie besitzen alle Ecken und Kanten, gerade das macht sie authentisch und lebensecht. Emma ist eine sympathische Frau, die liebevoll und recht behütet aufgewachsen ist, obwohl sie einst ein Findelkind war. Manchmal wirkt sie noch recht naiv, doch während der Handlung kann man ihre Entwicklung beobachten, denn Schicksalsschläge lassen sie schnell erwachsen werden, die behütete Welt, die sie lange genossen hat, gibt es nicht mehr. So muss sie schnell lernen, sich zu behaupten und für die Dinge zu kämpfen, die ihr am Herzen liegen. Wolfram ist ein junger adliger Ritter, der sich den Ansichten von Jan Hus verschrieben hat, und sich damit selbst in die Lage als Verfolgter gebracht hat. Er ist von seinen Ansichten überzeugt und steht dafür ein. Auch die anderen Protagonisten machen die Handlung durch ihr Erscheinen rund und tragen zur Spannung bei.

    „Das Hexenzeichen“ ist ein fesselnder historischer (Liebes-)Roman, der dem Leser gleichzeitig einen Rundumblick über die damaligen Verhältnisse und Ansichten gibt. Eine unterhaltsame und spannende Geschichte, die eine Leseempfehlung verdient.

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    Katzenmichas avatar
    Katzenmichavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr schön geschrieben,machte sehr viel Freude zu lesen und in die Zeit ein zu tauchen!
    Hexen Zeichen

    Ein packender historischer Roman von der Erfolgsautorin Nora Berger: Dramatisch und voller Atmosphäre führt die Geschichte durch das finstere Mittelalter.

    Oberschwaben, im Jahre 1415: Emmas Leben beginnt auf den Stufen eines Klosters. Als sich die Burgherrin Magdalena des Findelkindes annimmt und es als ihr eigenes ausgibt, scheint ihre Zukunft gesichert. Doch das Schicksal ist unberechenbar. Emma wächst bei ihrem Vater und ihrem Stiefbruder Ekart auf. Sorgenfrei verlebt sie eine unbeschwerte Kindheit, und als sie sich unsterblich in den Ritter Wolfram verliebt, glaubt Emma, ihr Glück gefunden zu haben. Doch ihre Liebe steht vor großen Herausforderungen: Ihr Geliebter ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Kirchenreform und ein Verteidiger des Ketzers Jan Hus. Zudem verbirgt Emma ein großes Geheimnis: Ein Muttermal, von dem nur wenige Menschen wissen. Als Vater und Bruder zu einer Pilgerreise ins Heilige Land nach Jerusalem aufbrechen, gerät ihre Welt aus den Fugen.

    Fazit zum Buch:

    Schön erzählter Mittelalterroman aus dem 15.Jarhundert,er ist emotional geschrieben und erzählt die Geschichte von Emma.Die von der Schhlossherrin liebevoll aufgezogen wird,nachdem diese eine Todgegurt hatte.Emma liebt ihre Familie über alles -aber sie hat ein Geheimnis-ein Muttermal.Was in dieser Zeit als Hexenzeichen galt.Als ihr Vater und ihr BruderEkhart nach Jerusalem auf eine Pilgerreise aufbrechen gerät ihre behüttete Welt aus den Fugen.Sie verliebt sch in den Ritter Wolfram,ihre Liebe ist eine große Herausfoderung, den ihr Geliebter ist ein leidenschatlicher Verfechter der Kirchenreform. und ein Verteiliger des Ketzers Jan Hus.
    Die Autorin beschreibt die Zeit um 15.Hundert,man erlebt was in dieser Zeit die Mensche beschäftigte,und wie die Menschen lebten-was sie glaubten.
    Ich gebe dem Buch 5 Sterne,es war mitreisend geschrieben und hat mich von der ersten bis letzten Seite gefesselt.

    Vielen Dank das ich das Buch lesen durfte.

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vielfältige Einblicke mit wenig Tiefgang, märchenhaftes Schwarz-Weiß dominiert
    Vielfältige Einblicke mit wenig Tiefgang, märchenhaftes Schwarz-Weiß dominiert

    Das Reformations-Jubiläum nahm ich zum Anlass, einen historischen Roman auszuwählen, der in dieser Epoche spielt.
    Dieses Werk ist 1415 und 1416 verortet. Es wird der auktoriale Erzählstil (allwissender Erzähler) verwendet, bei dem in die Innenansichten vieler Figuren geschlüpft wird, im Wesentlichen dieser drei:
    Wolfram, junger Mann adeliger Abstammung, der sich der deutschen Bewegung zur Reformation der Kirche anschließt und deshalb verfolgt wird.
    Ekart, junger Mann und Sohn eines kleinen Adeligen, der mit seinem Vater zur Pilgerreise nach Jerusalem aufbricht. Hierbei erhält man Einblicke in Glaubenskonflikte mit dem Islam und auch zu den in der Wüste herumwandernden Nomaden.
    Emma, seine Schwester, die mit ihrer Mutter auf der Burg in Oberschwaben zurückbleibt. Hier werden Impressionen zum Verwalten des Hofes, grassierenden Pestfällen, Hexenverfolgung und Wanderhuren (im Übrigen nicht für zarte Gemüter geeignet) geliefert.
    Dadurch dass die meisten wiedergegebenen Perspektiven die von Adeligen sind und darüber hinausgehende aus meiner Sicht eher oberflächlich oder klischeehaft abgehandelt werden, sind brauchbare Einblicke zur damaligen Lebenswirklichkeit rar. Schade, weil ich differenzierte Einblicke ins Gesellschaftssystem regelmäßig besonders reizvoll finde.
    Ich habe zu Beginn des Romans die Namen und wesentliche Ansichten und Leistungen einiger historischer Persönlichkeiten rund um das Kirchenschisma und die Anfänge der Reformation dazugelernt. Ich hatte zunächst die Sorge, es könnten zu viele Informationen werden, um sich diese zu merken, doch mit weiterem Fortschritt des Romans tritt Historie zugunsten fiktiver Elemente immer weiter in den Hintergrund, sodass ich am Ende eher enttäuscht über den geringen Kenntniszuwachs bin.
    In Bezug auf fiktive Figuren und ihre Liebes- und Leidensgeschichten nahm meine Begeisterung auch immer mehr ab. Zu Beginn fand ich die Hauptfiguren sympathisch und nahm Anteil an ihren Erlebnissen, aber mittelfristig fehlten mir dann Ecken und Kanten. Die vermeintlich intelligenten Charaktere agieren oft naiv oder planlos. Es kristallisiert sich ein märchenhaftes Schwarz-Weiß-Schema heraus, welches viele Geschehnisse für mich vorhersehbar machte.
    Die Perspektivwechsel sorgen aber immerhin für Abwechslung und sehr vielfältige - wenn auch nicht besonders tiefgreifende oder außergewöhnlich gut recherchiert anmutende – Eindrücke. Der Roman ließ sich einfach und flüssig lesen, war kurzweilig und ich tendierte bis kurz vor Ende zu einer 4-Sterne-Bewertung. Immerhin ist es nicht einfach, so viele Themen interessant und stimmig zu verpacken.
    Angesichts dessen, dass es der Autorin lange ganz gut gelungen ist, zum jeweiligen Ort und zur jeweiligen Situation (romantisch, hoffnungsvoll, bedrohlich, gefährlich, …) die passende Atmosphäre zu kreieren, war ich dann aber ziemlich erschüttert, wie überhastet das Zusammenfügen aller Handlungsstränge auf den letzten Seiten und der Abschluss herbeigeführt wurde. Ich war perplex, wie sprunghaft sich alle Beteiligten verhalten und wie abrupt alle aufgestauten Konflikte abgehandelt werden. Der letzte Satz ist wörtliche Rede, es folgt kein Epilog, Nachwort oder Ähnliches. Zum einen für die fiktive Handlung ziemlich unbefriedigend. Zum anderen wäre eine Darlegung der Grenzen zwischen Historie und Fiktion und dem Schicksal angeführter Persönlichkeiten zur Abrundung noch schön gewesen.

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    Huschdegutzels avatar
    Huschdegutzelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Idee, Umsetzung leider nur was für Schnulzen-Fans.
    Gute Idee, Umsetzung leider nur was für Schnulzen-Fans.

    Oberschwaben, im Jahre 1415: Emmas Leben beginnt auf den Stufen eines Klosters. Als sich die Burgherrin Magdalena des Findelkindes annimmt und es als ihr eigenes ausgibt, scheint ihre Zukunft gesichert. Doch das Schicksal ist unberechenbar. Emma wächst bei ihrem Vater und ihrem Stiefbruder Ekart auf. Sorgenfrei verlebt sie eine unbeschwerte Kindheit, und als sie sich unsterblich in den Ritter Wolfram verliebt, glaubt Emma, ihr Glück gefunden zu haben. Doch ihre Liebe steht vor großen Herausforderungen: Ihr Geliebter ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Kirchenreform und ein Verteidiger des Ketzers Jan Hus. Zudem verbirgt Emma ein großes Geheimnis: Ein Muttermal, von dem nur wenige Menschen wissen. Als Vater und Bruder zu einer Pilgerreise ins Heilige Land nach Jerusalem aufbrechen, gerät ihre Welt aus den Fugen....

    So weit so spannend, dachte ich beim Lesen des Klappentextes.

    Vor allem, weil im Personenverzeichnis zu Beginn einige der Handelnden keine fiktiven Personen sind. Das ließ mich darauf schließen, dass hier exzellent recherchiert wurde und die Story zwar im Groben erfunden, aber zumindest vorstellbar sein würde. Herumgewoben um die tatsächlichen Begebenheiten eben.

    Und genau da war ich auf dem Holzweg.Am Anfang war das alles noch nachvollziehbar - die Kirchenspaltung, der Zug ins Gelobte Land, die Pest ... passte alles.


    Das Darumherum triftete allerdings mehr und mehr ins Land der Märchen ab, in dem die Bösen grundsätzlich am Ende auf die Mütze bekommen und dann der Prinz auf dem weißen Pferd kommt und Aschenputtel ins Schloss heim führt.
    Und der Himmel hängt dabei voller Geigen und alles ist rosarot und himmelblau.

    Ich möchte nichts von der Geschichte an sich verraten, denn die Anhänger von Iny Lorentz und Rosamunde Pilcher werden mit Sicherheit begeistert sein bei diesem Roman.

    Wenn man wie ich aber auf fundierte Handlungen steht, sollte man die Finger vom Hexenzeichen lassen. 

    Autorin Nora Berger hat zwar sehr viel Herzblut und auch Arbeit in einige Details gesteckt, die mir die Zeit näher brachten und mich überraschten, weil ich sie noch nicht wusste, doch diese genügten mir nicht, um mich an das Buch zu fesseln.


    Dafür steuerte alles von Anfang an viel zu sehr auf ein unglaubwürdiges Happy End hin - und das kann ich bei historischen Romanen nicht leiden. Nichts gegen Happy End, die können ganz nett sein.
    Aber wenn schon historisch, dann bitte realistisch.

    2 Sterne also für die Recherche - die Story an sich war leider nichts für mich.

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    bettinahertzs avatar
    bettinahertzvor einem Jahr
    Das Hexenzeichen

    Das Hexenzeichen Autor: Nora Berger Emma wird als Findelkind auf den Stufen eines Klosters gefunden. Der Zufall verhilft ihr zu einer sorgenfreien Kindheit, als sich Burgherrin Magdalena nach der Totgeburt ihres Kindes ihrer annimmt und als ihr eigenes Kind ausgibt. Unbeschwert wächst sie bei ihren (Stief)Eltern und ihrem Halbbruder Ekart auf. Ihre Welt gerät aus den Fugen, als ihr Vater und Halbbruder zu einer Pilgerreise aufbrechen. Mutter und Tochter sind nun lange auf sich allein gestellt. Zudem verbirgt Emma ein teuflisches Geheimnis, ein Muttermal bzw. sogenanntes Hexenzeichen, dass in Zeiten der Inquisition ihr mehr zum Verhängnis wird, als ihr lieb ist. Ritter Wolfram, ein leidenschaftlicher Verfechter der Kirchenreform und Verteidiger des Ketzers Jan Hus ist auf dem Weg nach Böhmen mit brisanten Nachrichten für die Anhänger der Kirchenreform. Auf dem Weg dorthin verschlägt ihn der Zufall an Emmas Haustür, beide verlieben sich ineinander, aber Wolfram kann weder bleiben, noch Emma mitnehmen. Emma gerät außerdem wegen ihres Muttermals in arge Bedrängnis. Gibt es für beide ein Wiedersehen? Nora Berger entführt uns ins 15. Jahrhundert nach Oberschwaben. Gleich am Anfang des Buches gibt es wieder eine Übersicht der historisch belegten und fiktiven Personen, was mir einen sehr guten Überblick vermittelt. Historischer Hintergrund ist das Konzil zu Konstanz bzw. die Verurteilung von Jan Hus. Es ist die Zeit der Kirchenreform, viele Menschen brennen unschuldig auf dem Scheiterhaufen. Nora Berger hat einen sehr angenehmen, lebendigen und bildhaften Schreibstil und lässt uns tief in die damalige Zeit eintauchen. Sie versteht es brillant, die fiktiven Personen in die Historie einzufädeln und mit einer spannenden Story zu verknüpfen. Mit Emma, Ekart und Wolfram hat sie drei unterschiedliche, authentische Charaktere geschaffen. Alle drei kämpfen für ihren eigenen Standpunkt und müssen viel Lehrgeld bezahlen und mehr als einmal sehen sie dem Tot in die Augen. Der Perspektivenwechsel zwischen den dreien hat mir ebenfalls super gefallen, so erhält man ihre Sicht der Dinge und es ist spannend obendrein. Mich hat Nora Berger mit diesem neuen Werk wieder voll überzeugt und ich vergebe sehr gerne fünf Sterne.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor einem Jahr
    Das Hexenzeichen

    Inhalt:
    "Ein packender historischer Roman von der Erfolgsautorin Nora Berger: Dramatisch und voller Atmosphäre führt die Geschichte durch das finstere Mittelalter. Oberschwaben, im Jahre 1415: Emmas Leben beginnt auf den Stufen eines Klosters. Als sich die Burgherrin Magdalena des Findelkindes annimmt und es als ihr eigenes ausgibt, scheint ihre Zukunft gesichert. Doch das Schicksal ist unberechenbar. Emma wächst bei ihrem Vater und ihrem Stiefbruder Ekart auf. Sorgenfrei verlebt sie eine unbeschwerte Kindheit, und als sie sich unsterblich in den Ritter Wolfram verliebt, glaubt Emma, ihr Glück gefunden zu haben. Doch ihre Liebe steht vor großen Herausforderungen: Ihr Geliebter ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Kirchenreform und ein Verteidiger des Ketzers Jan Hus. Zudem verbirgt Emma ein großes Geheimnis: Ein Muttermal, von dem nur wenige Menschen wissen. Als Vater und Bruder zu einer Pilgerreise ins Heilige Land nach Jerusalem aufbrechen, gerät ihre Welt aus den Fugen"

    Meinung:
    Das Buch entführt in die Vergangenheit und nimmt den Leser ab der ersten Seite in die Gescihte mit. Die drei verschiederen Erzählstränge sind wirklich toll und man bekommt verschiederne Einblicke. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und auch der historische hintergrund mit der Reform der Kirche ist sehr gut beschrieben.
    Das Cover ist wunderschön. Der Schreibstil ist spannend und flüssig, sodass man durch das buch fliegt. Eine wrklich sehr schöne Geschichte mit Dramatik und Spannung. Sehr empfehlenswert.

    Fazit:
    Ein wunderbares Buch über das Leben um 1415. Sehr empfehlenswert.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    N

    Liebe Leser,

    Lasst euch mitnehmen von Emma. Wolfram, Ekart und den vielen anderen Protagonisten auf eine Zeitreise in das finstere Mittelalter. Und erlebt mit, welche Schwierigkeiten in diesen Zeiten auf sie zukamen. 

    Wie Emma um ihr Überleben kämpft und allen Schwierigkeiten, die ihr begegnen, trotzen kann.

    Wie sie die dunklen Mächte, die sie bedrohen, überwindet.

    Viel Spaß beim Lesen und Entdecken einer Epoche, die es wirklich in sich hatte.

    Eure Nora 

     

    Zur Leserunde
    N

    Hallo, liebe Leser!


    Ich freue mich riesig, dass ich wieder eine Leserunde machen kann  - und zwar die zu meinem neuen Buch "Das Hexenzeichen"! Es wäre prima,  wenn ihr wieder daran teilnähmt!

    Ich kann euch versprechen, dass es ein spannende Geschichte ist, für die ich viel recherchiert habe und die für mich - und sicher auch für euch ein sehr interessantes Thema ist.  In die Zeit des fünfzehnten Jahrhunderts einzutauchen, ist eine Zeitreise, die es in sich hat.

    Also lasst euch überraschen und mitnehmen von meinen Protagonisten Emma, Wolfram, Ekart  und vielen anderen ins dunkle Mittelalter!
    Viel Spaß!
    Eure Nora  

     

    L
    Letzter Beitrag von  Leseangel89vor einem Jahr
    Hm blöd echt ...
    Zur Leserunde

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