Nora Bossong Gesellschaft mit beschränkter Haftung

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Inhaltsangabe zu „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ von Nora Bossong

Ein Vermögen überdauert drei Generationen: Die erste verdient es, die zweite bewahrt es, die dritte bringt es durch. Was aber passiert in der vierten? Luise Tietjen, 27 Jahre alt, erbt das, was sie nie gewollt hat: Tietjen und Söhne, Jahresumsatz 38 Millionen, Tendenz stark rückläufig. Luise muss die Firma retten, die mit ihren Handtüchern einst das kaiserliche Heer ausstattete, deren alten Werte heute aber niemanden mehr interessieren. Und sie muss ihren in New York untergetauchten Vater nach Hause holen. Doch als sie ihn endlich gefunden hat, ist es bereits zu spät. Nora Bossong, eine herausragende junge Autorin aus Deutschland, erzählt vom Aufstieg und Fall eines Familienunternehmens.

Leider zu artifiziell geschrieben. Ohne Not. Deshalb folgt man der Autorin mit mehr Mühe als nötig. Ärgerlich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Wie der Vater so die Tochter?

    Gesellschaft mit beschränkter Haftung

    dominona

    19. October 2014 um 15:04

    Die Frottee-Firma der Tetjens hat Tradition, aber das bringt auch Verantwortung mit sich und manchmal den Wunsch auszubrechen und alles den Bach runter gehen zu lassen. Eigentlich hasst Kurt die Firma und will sie dadurch ruinieren, dass er einfach nichts mehr tut - Exil in New York. Womit er nicht gerechnet hat, ist seine Tochter, die ihr Philosophiestudium der Firma zuliebe hinwirft und einen ungewohnten Ehrgeiz entwickelt, also in die Fußstapfen ihres Vaters tritt - um die Titanic kurz nach dem Eisberg weiter zu steuern.

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  • Rezension zu "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" von Nora Bossong

    Gesellschaft mit beschränkter Haftung

    Daphne1962

    19. February 2013 um 13:20

    Nora Bossong möchte uns mit dem Buch „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ vermitteln, wie man in einer Unternehmerfamilie aufwächst und als Familienmitglied verpflichtet ist, dieses Unternehmen zu leiten und erfolgreich zu machen. Sofern man als Sohn eines Unternehmers oder der Tochter bereit ist dazu und auch das Zeug dafür hat. Gefühle bleiben dabei eh auf der Strecke. Hier hat man zu funktionieren. Es handelt sich um den Frotteehandel „Tietjen & Söhne“ Es scheint ein schweres Los zu sein für Kurt Tietjen, der Sohn von Kurt Tietjen Senior.Der frühe Tod des Bruders von Kurt macht für den Senior den Plan zu Nichte. Kurt Tietjen hat auch nicht das Zeug dazu solch ein Unternehmen zu führen. Immer wieder lässt Justus Tietjen das spüren. Lediglich der Mann von Kurts Schwester, Werner, hält die Zügel fest in der Hand und lässt sich nicht in die Karten gucken. Es steht nicht gut inzwischen mit dem Frotteehandel. Die Firma lässt sein längerer Zeit in China produzieren um Betriebskosten zu sparen. Das die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter dort katastrophal sind, wird verschwiegen. Solche Dinge kann ich auch in den Wirtschaftsnachrichten lesen. Als Kurt nach New York verschwindet und sich versucht der untergehenden Firma zu entgehen, hält Louise, seine Tochter den Kontakt zu ihm und versucht ihn zum Handeln zu überreden. Doch Louise sieht sich gezwungen das Ruder zu übernehmen, obwohl sie ist eine Frau. Einer Frau traut man nichts zu. Anfangs möchte man sie übersehen. Tag und Nacht kämpft sie sich durch Zahlen und versucht Geschäftsabschlüsse zu tätigen. Sie wird leichtsinnig und der Untergang scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Alle Figuren in dieser Geschichte kommen mir zu blass daher. Nora Bossong wiederholt sich meiner Meinung nach zu häufig. Das erscheint wahrscheinlich daher, das man z.B. ein Treffen in New York erst aus der Sicht von Louise erfährt und danach noch von Kurt Tietjen. Trotzdem fiel es mir schwer, mich in die einzelnen Personen hineinzudenken. Die Charaktäre sind mir nicht genügend vertieft worden. Nora Bossong hätte aus dem Buch mehr herausholen können. Der Aufstieg und Untergang vom „Beluga“ Unternehmen in Bremen hat mehr Sprengstoff zu bieten.

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  • Rezension zu "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" von Nora Bossong

    Gesellschaft mit beschränkter Haftung

    abunchofcats

    15. October 2012 um 09:02

    Die Firma Tietjen ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgreich im Frottee-Geschäft tätig. Durch Glück und Geschick gelingt der Firma durch den 1. Weltkrieg der Aufstieg und Justus Tietjen baut sein Geschäft immer weiter aus. Die Söhne Karl und Kurt sollen die Firma übernehmen, doch Karl bleibt in den USA und stirbt dort durch einen Reitunfall. So führen Justus und Kurt die Geschäfte weiter, doch Justus erkennt den Wandel der Zeit nicht und so geht es langsam mit der Firma bergab. Und auch Kurt beschließt eines Tages, der Firma den Rücken zu kehren und den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen. Nur seine 27 jährige Tochter Luise fühlt sich verpflichtet, die Firma wieder auf Vordermann zu bringen und so besucht sie ihren Vater in New York, bis dieser tot in einer heruntergekommenen Wohnung aufgefunden wird. Der Roman ist sehr sachlich und nüchtern gehalten und es werden keine großen Emotionen beschrieben. Dennoch teilt sich dem Leser der Werdegang der Familie Tietjen sehr gut mit und verdeutlicht, in welchem Konstrukt aus Erwartung und Pflicht die einzelnen Personen gefangen sind, denn im Grunde genommen leben alle in einem Käfig, in dem kein Platz für Individualität oder Gefühle ist. Somit ist auch Kurts 'Ausstieg' seine Art von Protest, denn alle Welt hat in ihm nur den erfolgreichen Geschäftsmann gesehen. Bewusst steigt er in den schäbigsten Gegenden New Yorks ab und ignoriert seine Firma. Es interessiert ihn nur wie weit sie den Bach herunter geht. Zu diesem Zweck ruft er seine Tochter Luise hin und wieder zu sich nach New York. Obwohl Luise unter der Gefühlskälte des Vaters leidet, fühlt sie sich der Familie und Firma verpflichtet und springt ins kalte Wasser um die Firma zu retten. Dabei wird auch hier sehr schön deutlich wie die Mitarbeiter und Kollegen falsch spielen und ihr Steine in den Weg legen. Nora Bossong beschreibt das Leben ihrer Protagonisten in einem sehr eigenwilligen Sprachstil, der aber sehr ausgereift ist, von vielen Vergleichen lebt und den Leser anspricht, wenn er sich darauf einlässt. Somit erwartet den Leser ein sehr guter Blick hinter die Kulissen der Welt einer Firma und deren Familie. Daher habe ich mich sehr gefreut, das Buch am Fragefreitag gewonnen zu haben.

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