Nora Frisch

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Suppen aus China, Notizen zum Alltag in China und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nora Frisch

Nora Frisch ist Sinologin. Während ihres 2-jährigen Studienaufenthalts in China unternahm sie ausgedehnte Reisen durch das ganze Land. Als Vegetarierin war sie v.a. von der Vielfalt der Gemüsezubereitung in chinesischen Garküchen fasziniert. Die vorliegenden Rezepte hat sie in privaten Haushalten und Straßenlokalen in diversen Regionen Chinas gesammelt. 
Alle oben vorgestellten Rezepte sind unter der Rubrik "Herbst" in dem Buch "Suppen aus China" zu finden, das bereits in der 2. Auflage vorliegt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Nora Frisch

Cover des Buches Bronze und Sonnenblume (ISBN: 9783943314090)

Bronze und Sonnenblume

 (3)
Erschienen am 01.05.2014
Cover des Buches Suppen aus China (ISBN: 9783943314151)

Suppen aus China

 (1)
Erschienen am 10.10.2015
Cover des Buches Notizen zum Alltag in China (ISBN: 9783943314052)

Notizen zum Alltag in China

 (1)
Erschienen am 29.04.2013
Cover des Buches Das Fünf-Elemente Frühstücksbuch (ISBN: 9783943314465)

Das Fünf-Elemente Frühstücksbuch

 (0)
Erschienen am 18.05.2020
Cover des Buches Töpfe zerbrechen und Schiffe versenken (ISBN: 9783943314069)

Töpfe zerbrechen und Schiffe versenken

 (0)
Erschienen am 17.04.2013

Neue Rezensionen zu Nora Frisch

Cover des Buches Notizen zum Alltag in China (ISBN: 9783943314052)Claudia_Reinländers avatar

Rezension zu "Notizen zum Alltag in China" von Nora Frisch

China erleben...
Claudia_Reinländervor 2 Monaten

Klappentext:

Sie schreiben in Bildern und essen mit Stäbchen. Sie nennen ihre Kinder Schneeschmelze oder Jadedrache. Sie fürchten die Zahl 4, weiße Tauben und sonnengebräunte Haut. Sie heiraten in Rot und feiern im Februar Neujahr. In China ist vieles anders als bei uns. Das kann schnell für Verwirrung sorgen. Dieser kompakte Wegweiser gibt unterhaltsame und aufschlussreiche Einblicke in den chinesischen Alltag. Skizzen zum Alltag in China ist das erste Buch aus der Reihe Der Rote Faden durchs Reiche der Mitte, die einzelne Themen der chinesischen Kultur verständlich und unterhaltsam aufbereitet. Natürlich mit einem roten Faden als Lesebändchen! Für alle Langnasen, die sich auf eine Chinareise vorbereiten wollen - oder die einfach nur neugierig sind, wie es auf der anderen Seite der Erde so läuft.

Cover.

Das Cover ist einfach, elegant und stilvoll gehalten in den Farben weiß und rot, welches sehr passend gewählt ist. Einfach schlicht.

Meinung:

Ein wundervoller Ratgeber, der Einblicke in den Alltag Chinas bietet und sowohl Tradition, wie Jetztzeit näher beleuchtet. 

Man bekommt einen Einblick in die Kultur, die Rituale, Feiern und Anlässe, aber auch der Alltag, Essen, Kinder, Höflichkeit und vieles mehr wird hier genauer betrachtet.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich sehr gut lesen. es wird sehr gut beschrieben, ohne zu sehr abzuschweifen. Sachliche Informationen, aber auch authentische Einblicke werden hier geboten. Man hat das Gefühl einen kleinen Ausflug nach China zu begehen und sich auf einer Reise in das Reich der Mitte zu begeben.

Die einzelnen Abschnitte sind sehr gut gegliedert und auch die Informationen die man hier erhält sind sehr übersichtlich und gut erklärt. So kann man hier noch einiges lernen und sich sehr gut auf eine China-Reise vorbereiten oder auch einfach den Eindruck eines fremden Landes gewinnen. 

Auch wenn ich schon einiges über China gelesen und gehört habe, so habe ich hier noch viel dazu gelernt und erstaunt die einzelnen Kapitel durchforstet. Auch eine kleine Einführung in die Schrift und Zeichensprache erhält man hier. Man lernt das Land und die Menschen näher lernen und auch ihre Gewohnheiten und Situationen im Alltag.

Toll finde ich auch die Illustrationen und Bilder, die das Ganze sehr gut veranschaulichen und auflockern. Die Illustrationen sind passend gewählt und runden das Buch sehr gut ab.

Wer gerne mehr über China erfahren möchte oder eine Reise dorthin plant, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Es gibt Einblicke und Informationen rund um China und geht dabei auf Moderne, Kultur und Vergangenheit bzw. die Geschichte Chinas ein. Man lernt viele Unterschiede zu unserer europäischen Kultur und unserem Alltag kennen und entdeckt viele eigenartige, aber auch sehr interessante Dinge und Geschichte.

Fazit:

Einblicke in die Kultur, Moderne und Geschichte Chinas, lebendig und authentisch vermittelt, mit vielen Informationen und Illustrationen.



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Cover des Buches Suppen aus China (ISBN: 9783943314151)K

Rezension zu "Suppen aus China" von Nora Frisch

Originalrezepte aus der chinesischen Suppenküche und 5-Elemente-Lehre
katze102vor 5 Jahren

Der Drachenhaus-Verlag hat sich zum Ziel gesetzt, dem Leser China näherzubringen – seine kulturellen und historischen Wurzeln genauso wie seine Gegenwart, seine Hochkultur wie seine Alltagskultur.

In „Suppen aus China“ wird Grundsätzliches zur chinesischen Suppe erklärt, die noch die Lücken im Magen füllen kann und zu jeder Mahlzeit willkommen ist. Nach einer Einführung in die Fünf-Elemente-Lehre und Ernährung nach dieser werden die wichtigsten Zutaten sowie ihre Wirkung aufgelistet. Das Basisrezept für Gemüsebrühe wird auf Vorrat gekocht und in Portionen eingefroren; eine sinnvolle Lösung, denn das Köcheln dauert vier Stunden. Danach folgen verschiedene Rezepte aus der original chinesischen Suppenküche mit ganz unterschiedlicher Wirkung.

Zu jedem Rezept gibt es ein Foto und eine Erklärung der Wirkung. Besonders gut gefällt mir, dass immer wieder betont wird, dass man Zutaten austauschen kann und um dies zu erleichtern, wenn man doch dieselbe Wirkung erzielen möchte, kann man auf die Tabellen am Ende des Buches zurückgreifen, in denen Lebensmittel nach Element und Yin und Yang, also kühlend und wärmend, aufgelistet wurden.

Die Idee, Suppe unter dem Aspekt Gesundheit und Wohlbefinden zu betrachten, beschränkt sich hierzulande ja hauptsächlich auf die Hühnersuppe bei Erkältung oder kalten Gemüsesuppen im Sommer. Als großer Suppenliebhaber war es für mich sehr spannend, Originalrezepte auszuprobieren. Schon das Geschmacksergebnis dieser Bais-Gemüsebrühe überzeugt; die damit nachgekochten Suppen waren hervorragend.

Ein tolles Buch, nicht nur für Suppenliebhaber!

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Cover des Buches Bronze und Sonnenblume (ISBN: 9783943314090)Marapayas avatar

Rezension zu "Bronze und Sonnenblume" von Wenxuan Cao

Im Reich der Mitte
Marapayavor 6 Jahren

Wer kann mal eben schnell zwei, drei Klassiker der chinesischen Literatur aufzählen? Gar nicht so einfach ohne Google zu bemühen. Cao Wenxuan habe ich dann doch durch die Suchmaschine gejagt, weil ich mehr wissen wollte über den Autor von "Bronze und Sonnenblume". Sein Erzählstil ist nicht vergleichbar mit westlichen Autoren, die ich größtenteils gewohnt bin. Aus dem Bauch heraus hätte ich ihn wahrscheinlich einfach unter volkstümliches Erzählen abgelegt. Aber nach kleiner Recherche wird mir klar, wie oberflächlich dieses Vorgehen wäre und wie rudimentär mein Wissen über China ist. Wenxuans Erzählung beeindruckt mich und die Hintergrundinformationen zum Autor und zum Land, über das er für Kinder und Jugendliche schreibt, erweitern meinen engen Horizont in vielfacher Weise.

Ein weites Feld von Schilf, Getreide- und Reisfeldern, Sonnenblumen; eine wogende Landschaft durch die ein Fluss fließt, der das Schilfmeer in zwei Seiten teilt. Auf der einen liegt Gerstenfeld, ein traditionelles chinesisches Dorf, in dem die Bewohner hart für ihr Auskommen arbeiten müssen. In einigen Familien ist es die größte Herausforderung, das jährliche Schulgeld für die Kinder aufzubringen. Auf der anderen Seite des Flusses haben sich Städter niedergelassen. Sie gründen eine Kaderschule und arbeiten härter und länger als die Dorfbewohner, treffen sich nach mühevollen Stunden auf dem Feld noch zu abendlichen Sitzungen. Die Dorfbewohner und ich können recht wenig mit den Städtern anfangen. In Gerstenfeld fragt man sich, warum die Städter ihre Stadt verlassen, in der es sich viel moderner und weniger beschwerlich leben lassen soll. Die erwachsenen Städter haben ein kleines Mädchen in ihren Reihen. Sonnenblume und ihr Vater, ein bekannter Künstler mit einer großen Vorliebe für Sonnenblumen, haben nur noch sich und so lebt Sonnenblume auf der einen Seite des Flusses und ist den langen Tag über allein, schaut neugierig verschüchtert auf das wilde Treiben der Kinder von Gerstenfeld und fühlt sich jeden Tag ein bisschen verlassener. Eines Tages kommt ihr Vater im Fluss um und Sonnenblume findet in Gerstenfeld bei der Familie von Bronze ein neues, wenn auch armes Zuhause. Bronze ist ein wenig älter als sie und hat seine Stimme verloren, als ein großes Feuer das Dorf vor einigen Jahren heimsuchte. Er und Sonnenblume sind von nun an unzertrennlich. Die Familie ist arm und doch viel reicher als die meisten der anderen Familien im Dorf. Sie lieben sich, lachen und halten zusammen.

Einfach und klar erzählt Wenxuan seine Geschichte. Ein wenig Schwermut schwingt zwischen den Zeilen und der unbedingte Glaube an die heilbringende wie zerstörerische Kraft der Natur, der der Mensch auf beiden Seiten des Flusses ausgeliefert ist. Wenxuans Bilder sind kraftvoll, anmutig, empfindsam und auch grausam. Er präsentiert das Idealbild einer Familie, den Zusammenhalt dreier Generationen, das Aufstehen nach jedem Sturz. Gleichzeitig lassen sich seine kritischen Töne nicht überlesen. Die Diskrepanzen zwischen dem Leben in der Stadt und dem harten Alltag im Dorf. Ein Staat, der seinen Denkern und Künstlern den schaffenden Ackeralltag verordnet und das Bauernleben verklärt, während die wirklichen Bauern sich Bildung schlicht nicht leisten können und Jahrhunderte zwischen diesen Welten zu liegen scheinen. Wie in vielen Märchen von Hans Christian Andersen, in dessen Tradition sich Wenxuan selbst sieht, ist das Ende nicht unweigerlich ein Gutes. In mir bleiben die Bilder von wogenden Schilffeldern zurück, ein Büffel auf dem zwei Kinder reiten und eine bittersüße Traurigkeit, die mich auch ereilt, wenn ich „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ oder „Die kleine Meerjungfrau“ lese.

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