Nora Gregory

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Nora GregoryWTF ist schon normal?
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WTF ist schon normal?
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Erschienen am 16.08.2017

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Rezension zu "WTF ist schon normal?" von Nora Gregory

lunau-fantasy.blogspot.com
lunau-fantasyvor 10 Monaten

Das Cover ist für meinen Geschmack etwas zu nichtssagend und zieht mich auch nicht sonderlich in seinen Bann. Kein Eye-Catcher für mich und meiner Meinung nach auch nicht sonderlich Inhaltbezogen.
Zu Beginn möchte ich mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe es auf der Buchmesse Berlin erhalten, als ich mit einer Dame ins Gespräch kam, da ich Rezensionen bloggen. Ich habe dann auch recht zeitnah mit dem Lesen des Buches begonnen, sofern ich es zeitlich konnte.Gleich am Anfang kündet Rosa schon das Hauptthema an: Ihre Eltern lassen sich scheiden. Von da an wechseln sich die Kapitel zwischen ihr und ihrem jüngeren Bruder ab. Es gibt keine klassischen Angaben von Kapitel 1,2 etc, sondern immer nur Rosa, Julius, Rosa, Julius ...Ich muss auch zugeben, dass ich mich mit der Schrift schwer getan habe. Ich fand sie merkwürdig zu lesen, die riesigen >> als Satzzeichen haben mich gestört und alles wirkte auf mich sehr gestaucht. Hin und wieder sind falsche Lehrzeichen und Versetzungslücken zu finden, dies ist leider auch schon am Klappentext zu sehen. Die Kapitel sind in meinen Augen nicht eindeutig nachvollziehbar und immer wieder gibt es große Zeitsprünge ohne Kennzeichen. Zwei Mal ist mir ein kurzer Erzählerwechsel aufgefallen. So befindet sich im Kapitel von Julius, welches wie auch die von Rosa in der Ich-Form geschrieben sind, beispielsweise der Hinweis: "sagte Julius." Ein Mal gibt es auch einen kurzen Absatz in einer anderen Schrift, was ich nicht verstehe und sicherlich ein Versehen war. Hin und wieder hatte ich Probleme damit den Sätzen richtig zu folgen, in meinen Augen erschienen sie merkwürdig und folgten den gleichen Regeln wie der wörtlichen Rede, was mir hin und wieder zu barsch war. Vielleicht sind Kinder in Berlin so, ich weiß es nicht, da ich anderswo aufgewachsen bin, aber mich erschienen sie ein wenig zu ... krass?! Sie kamen mir jedenfalls von ihrer Art oft nicht wie 13 und 15 vor. Hin und wieder fielen mir zeitliche Unregelmäßigkeiten auf und auch der Inhalt war für mich nicht immer nachvollziehbar. Ich weiß nicht viel darüber aber ein Flüchtling, der während seiner Flucht andauernd Selfies schießt und diese anschließend öffentlich auf Facebook teilt, kam mir doch etwas suspekt vor. Ich kann mich aber auch irren, mit der Vermutung, dass ein Flüchtling während der langen und gefährlichen Reise andere Sorgen hat, als Selfies zu schießen. Das nur mein Gedanke.Ich kam mit dem Schreibstil nicht sonderlich gut zurecht, auch wenn er flüssig und verständlich ist. Ich kann es gar nicht genau erklären, aber die Geschichte hat mich nicht mitgenommen, es war keine Spannung vorhanden und die im Klappentext angesprochenen Hauptthemen waren mir zu schnell abgehandelt. Es gab zu viel auf einmal, in zu kurzer Zeit und zu unspektakulär. Alles war zusammengestaucht und eintönig.Die Protagonsten waren, aus bereits erwähnten Gründen, für mich nicht authentisch und mir auch nicht sympathisch. Ich fand sie anstrengend und, naja irgendwie unsympathisch. Ich kann es gar nicht richtig erklären, aber ich war einfach nicht mitgerissen, schwabte eher so hinterher und las nur, weil ich mich irgendwie verfplichtet fühlte, da ich das Buch ja geschenkt bekommen habe.Es tut mir immer leid eine schlechte Rezension zu schreiben und ich möchte daher an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich um MEINE SUBJEKTIVE Meinung handelt und daher nicht ausschlaggebend ist. Dinge, die mir schwer vielen, können anderen durchaus gefallen.Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Ich habe natürlich auch darüber nachgedacht, wie es für andere Altersgruppen sein könnte, konnte jedoch keine Abweichung meiner Meinung darin sehen.Da es im Buch keine Danksagung gibt und auch keine helfenden Leute erwähnt wurden, gehe ich davon aus, dass die Autorin alles im Alleingang erledigte. Das würde für mich einige Dinge erklären und ihr raten, sich für weitere Werke Lektoren, Korrektoren und Testleser zu suchen, um etwaige Fehler vor dem Druck zu beheben. Das eigene Auge ist trotz Ausbildung bei den eigenen Texten oft blind.

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