Nora Lachmann Die Quintessenz von Staub

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Inhaltsangabe zu „Die Quintessenz von Staub“ von Nora Lachmann

„Der Tod wäre sicher eine Lösung, aber so einfach komme ich nicht davon. Leider. Oder glücklicherweise.” Für Marie ist die Liebe zu Pius ein großes, unerwartetes Glück. Doch ein schwerer Schlaganfall verändert alles. Marie ist in ihrem Körper eingeschlossen, kann nicht einmal mehr sprechen und muss sich fragen, ob sie ihren Mann und seine Motive wirklich kennt.

So weit sind wir von dieser Realität gar nicht mehr entfernt...

— Miamou

Am Anfang wusste ich noch nicht so genau, wo das Buch hinführen würde.

— winterdream

Ein wirklich spannendes Buch, das eine Menge Diskussionsstoff bietet, man sollte es möglichst parallel mit einem Gesprächspartner lesen :-)

— Conja

Unglaublich gut geschriebener, glaubwürdiger Roman, der mich nachdenklich zurückgelassen hat und auch noch Tage nach dem Lesen beschäftigt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch, das unter die Haut geht!

— mabuerele

Packende Geschichte über das Leben, wenn man die Gewalt über seinen Körper verloren hat

— mgolla

Ein Alptraum, den man sich nicht ausmalen mag – unglaublich fesselnd

— jutscha

Ein schockierendes Thema von dem wir leider in der Realität nicht wirklich weit entfernt sind. Ein Jahreshighlight für mich!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr spannend, aufwühlend; macht mich nachdenklich.

— Rusty78

Bis zum Schluss spannendes Buch, das einen nicht mehr loslaesst.

— Klene123

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  • Vergisst man auch noch Tage danach nicht

    Die Quintessenz von Staub

    Lyca

    09. October 2017 um 12:52

    Marie führt ein zufriedenes Leben, doch ist ihr Bruder Richard der Ansicht, dass sie viel zu lange alleine war. Somit verkuppelt er sie bei einem Abendessen mit Pius, einem attraktiven und charismatischen Wissenschaftler. Marie ist sofort hin und weg und nach nur wenigen Verabredungen sind die beiden unzertrennlich und Pius nimmt in ihrem Leben die Rolle des wichtigsten Menschen ein. Es folgt das Zusammenziehen und die Hochzeit. Erst nach dem Schlaganfall, als sie in ihrem eigenen Körper gefangen ist, wird ihr bewusst was für einen Fehler sie begangen hat indem sie sich auf Pius einließ. Doch gibt es für sie überhaupt noch einen Ausweg? Meine Meinung: Ehrlich gesagt wusste ich vor dem Lesen nicht so ganz auf welches Thema ich mich hier einlassen würde. Hatte sogar eine romantische Liebesgeschichte erwartet, aber dies bekommt man hier nicht unbedingt. Hier geht es um so viel mehr, um ein Thema über das viele nur ungern reden oder grübeln. Denn wie weit darf Forschung gehen? Wo genau sollte man einen Schlussstrich ziehen und sich nicht in die Natur einmischen? Nora Lachmann ist mit diesem Roman ein tiefgründiges, bewegendes und spannendes Buch gelungen, das man ganz locker in einem Rutsch lesen kann, weil es von der ersten Seite an fesselt. Der Schreibstil ist wunderbar, es ist alles verständlich erklärt, gut beschrieben und als Gesamtwerk überzeugt es auf ganzer Linie, sodass ich auch kein einziges Wort angezweifelt habe. Mit Marie, aus deren Sicht geschildert wird, bekommen wir eine leicht naive Protagonistin, die von ihrer Liebe zu Pius geblendet wird und das Offensichtliche übersieht. Und auch wenn ich sie manchmal am liebsten geschüttelt und ihr gesagt hätte, dass sie einen Fehler begeht, konnte ich verstehen weshalb sie auf ihn so dermaßen gehörig reagiert. Er war der erste Mann, der deutliches Interesse an ihr zeigte, der ihr jeden Wunsch von den Augen lesen konnte und sie verwöhnt hat. Während er Marie schamlos, auf eine überaus charismatische Art, manipuliert und an sich gebunden hat, hat sie in allem nur seine Liebe zu ihr gesehen. Als sie am Hochzeitstag einen Schlaganfall erleidet und als Folge mit dem Locked-In-Syndrom zu kämpfen hat, wird das Ausmaß von Pius Grausamkeit immens, denn für ihn ist sie sein persönliches Forschungsobjekt. Getrieben von Ehrgeiz, Wissensdurst, Macht und Ruhm tut er alles um in der Wissenschaft voranzukommen und für seine Erfolge anerkannt zu werden, Marie’s Wünsche völlig außer acht lassend. Und als Leser kann man nichts anderes tun als hoffen, dass Marie Fortschritte in der Genesung macht, es schafft, sich jemandem anzuvertrauen und dem Ganzen entfliehen kann. Aus ihrer Sicht erzählt ist es einfach nur rührend ihre Gedanken und Gefühle zu verfolgen und beklemmend zu erfahren wie es sein muss alles mitzubekommen aber weder in der Lage zu sein sich zu bewegen noch zu kommunizieren. Unfassbar, wie die Autorin es geschafft hat das Ganze so glaubwürdig rüberzubringen. Man fühlt, leidet und hofft mit Marie mit. Zwischendurch wird der Text von einigen Träumen und Rückblenden unterbrochen, die Marie schon längst verdrängt hat und die verdeutlichen, weshalb ihr Leben so ist wie es ist und nebenbei auch ein schwieriges Thema aufgreifen. Die Charaktere neben Marie und Pius sind genauso fabelhaft ausgearbeitet und als Leser bekommt man das Gefühl sie alle gut einordnen zu können, zu wissen wer Freund und wer Feind ist, doch musste ich mich geschlagen geben und am Ende erkennen, dass nicht alle so sind wie sie scheinen. Das Buch schafft es ein überzeugendes Bild unserer Gesellschaft wiederzugeben, das im ersten Moment erschüttert, mich nachdenklich gestimmt hat und dem ich dennoch nichts zu widersetzten habe. Hier werden Themen angesprochen, die vielleicht keine einfache Kost sind jedoch durchaus wichtig und bedeutend. Fazit: Empfehlens- und lesenswerter Debütroman, der verdiente 5 Sterne von mir bekommt. Von der ersten bis zur letzten Seite konnte mich das Buch überzeugen.

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  • Wenn der Mensch zum Forschungsobjekt wird...

    Die Quintessenz von Staub

    Miamou

    15. February 2015 um 17:21

    „Der Tod wäre sicher eine Lösung, aber so einfach komme ich nicht davon. Leider. Oder glücklicherweise.” Für Marie ist die Liebe zu Pius ein großes, unerwartetes Glück. Doch ein schwerer Schlaganfall verändert alles. Marie ist in ihrem Körper eingeschlossen, kann nicht einmal mehr sprechen und muss sich fragen, ob sie ihren Mann und seine Motive wirklich kennt. *********************************** Ein Roman der in vielerlei Hinsicht für Gesprächsstoff sorgt. Eigentlich kommt er auf sehr leisen Sohlen daher und man liest von einer fast alltäglichen Geschichte. Marie eine junge Frau, mit traumatischen Kindheitserinnerungen, von der Liebe enttäuscht, verliebt sich in einen gutaussehende Mann, der dazu auch noch Arzt ist. Alles scheint perfekt...oder auch nicht? Pius kommt vom ersten Augenblick an sehr zweischneidig herüber. Man kann ihn nicht so recht einordnen. Bei seinen Meinungen zu gewissen Gesprächsthemen haben sich mir regelrecht die Zehennägel eingerollt und sie lassen bereits sehr früh in der Handlung erahnen, dass er nicht mit offenen Karten spielt. Marie wirkt am Anfang sehr naiv. Sie lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein und scheint es zu verlieren. Jedoch deckt sie Pius' Spielregeln auf und beginnt dann mit den wenigen Mitteln zu kämpfen, die ihr noch zur Verfügung stehen. Als besonders positiven und tollen Charakter möchte ich Knut herausheben. Je weiter man liest, umso unrealistischer wirkt die Handlung. Am Schluss muss man sich aber dann doch fragen, ob diese Realität für uns wirklich noch so fern liegt. Ein Buch, das wirklich unbedingt jeden ans Herz gelegt werden kann!!

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  • Fesselnd bis zum Schluss

    Die Quintessenz von Staub

    lesebiene27

    Marie verfällt der Liebe zu dem Arzt Pius, der ihr von ihrem Bruder vorgestellt wird und heiratet ihn auch, während er die Rolle des wichtigsten Menschen in ihrem Leben einnimmt. Nach einem Schlaganfall ist sie in ihrem Körper eingeschlossen, pflegebedürftig und auf ihren Mann angewiesen. Doch der betrachtet sie fortan als Forschungsobjekt um wissenschaftlich voran zu kommen. Das Buch beschäftigt sich nicht mit der Liebe des Paares, sondern mit Themen wie die Frage: Wie weit darf die Forschung gehen und welche Grenzen sollten eingehalten werden? Dabei wird das Geschehen aus der Sicht von Marie erzählt, die in ihrem Körper eingeschlossen ist, aber nicht mit der Außenwelt in dem notwendigen Maße kommunizieren kann. Das Buch ist tiefgründig und hat mich sehr bewegt, da Fragen auftreten, über die ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht hatte. Vor allem hat mich die Welt von Marie fasziniert: Was sie denkt und was sie fühlt, während sie sich selber nicht richtig mitteilen kann. Grade diese Punkte haben das Buch für mich als Leser auch so spannend gemacht, sodass ich es kaum aus der Hand legen konte. Der Sprachstil ist für mich zu Beginn ein bisschen gewöhnungsbedürftig gewesen, doch im Allgemeinen war das Buch flüssig zu lesen. Marie ist eine ein wenig naive Frau, die ich so manches mal gerne wach schütteln wollte, damit sie nicht die Augen vor der Wirklichkeit verschließt, doch sie ist mir auch sympathisch gewesen. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie in einer anderen Welt lebt und die Realtität bezüglich ihrer eigenen Vergangenheit aber auch die ihren Mann betreffend durch eine rosarote Brille betrachtet - aber ich vermute, dass dies vielleicht auch nur eine Art Schutzmechanismus war. Das Buch ist durchaus spannend und hat mich als Leser mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit, Sorge, was die medizinische Zukunft so mit sich bringen wird und Spannung zurückgelassen. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen, weil es authentisch geschrieben ist und den Leser mit auf eine spannende Reise nimmt, bei der man das Bedürfnis bekommt im Anschluss drüber reden zu wollen.

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    • 4

    lesebiene27

    25. January 2015 um 00:03
  • Leserunde zu "Die Quintessenz von Staub" von Nora Lachmann

    Die Quintessenz von Staub

    bookshouse Verlag

    „Der Tod wäre sicher eine Lösung, aber so einfach komme ich nicht davon. Leider. Oder glücklicherweise.” Für Marie ist die Liebe zu Pius ein großes, unerwartetes Glück. Doch ein schwerer Schlaganfall verändert alles. Marie ist in ihrem Körper eingeschlossen, kann nicht einmal mehr sprechen und muss sich fragen, ob sie ihren Mann und seine Motive wirklich kennt. Text-Leseprobe PDF-Leseprobe Flipping-Book-Leseprobe Zur Autorin: Nora Lachmann: Geboren 1957 in Berlin, ummauert aufgewachsen. Ausgeflogen nach Hamburg und in die Toskana. Viel gelernt, erst Psychologie, später Englische und Deutsche Literatur. Zurückgekehrt, zwei Kinder großgezogen und lange als Psychotherapeutin Menschen begleitet. Nach der Jahrtausendwende den Neuanfang gewagt und seitdem als Autorin und Übersetzerin im neuen Beruf heimisch geworden. In der Zeit, die bleibt, auf den Meeren unterwegs. Nora Lachmann hat eine Homepage. Sowohl bei Facebook als auch bei Twitter könnt ihr die Autorin finden. Bei dieser Leserunde gibt es mindestens 7 E-Books im Wunschformat* und 7 von Nora Lachmann gesponserte signierte Taschenbücher zu gewinnen. Bitte beantwortet folgende Frage, um an der Verlosung teilzunehmen: Wie weit darf man gehen, um einen Traum zu verwirklichen? * Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 35 Anfragen 8 E-Books, bei 40 Interessierten 9 E-Books, … Da manche von euch leider keinen E-Book-Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns: Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an. So kann man das Buch auch auf dem Rechner im mobi-Format lesen. Gern könnt ihr euch in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Euer bookshouse - Team *** Wichtig *** Bitte achtet darauf, dass ihr euren Bewerbungsbeitrag in dem Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" erstellt. Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zu der Teilahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und dem anschließenden Rezensieren des Buches. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt. Die Wiedergabe des Buchinhalts ist keine Rezension. http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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    • 178

    noralachmann

    12. December 2014 um 19:40
  • Packender Thriller

    Die Quintessenz von Staub

    mgolla

    12. December 2014 um 16:08

    Marie verfällt dem Charme des Arztes Pius, und liebt diesen agressiven und eifersüchtige Mann über alles. Durch einzelne Tagebuchauschnitte, erhält man Einblick in die Vergangenenheit von Marie und das Verhalten von Marie erklärt sich dadurch. Sie als unsichere Frau ist der starken Persönlichkeit von Pius und seiner Sucht in der Forschung großes zu erreichen. Packend wird die Hilflosigkeit und Abhängigkeit von Marie dargestellt die, in ihrem Körper gefangen, Pius ausgeliefert ist

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  • Hat mir gut gefallen

    Die Quintessenz von Staub

    winterdream

    11. December 2014 um 16:27

    Inhalt: Für Marie ist die Liebe zu Pius ein großes, unerwartetes Glück. Doch ein schwerer Schlaganfall verändert alles. Marie ist in ihrem Körper eingeschlossen, kann nicht einmal mehr sprechen und muss sich fragen, ob sie ihren Mann und seine Motive wirklich kennt.   Cover: Das Cover finde ich passend zum Buch gewählt, da Pius auch im Forschungsbereich beschäftigt ist. Man hätte es vielleicht noch anders oder interessanter gestalten können, aber es ist eigentlich vollkommen in Ordnung.   Mein Fazit: Ein gutes Buch, welches man flüssig lesen konnte. In die Charaktere konnte ich mich auch sehr gut hineinversetzen, auch wenn der von Pius echt krank war. Aber das Erschreckende fand ich, dass es das wirklich geben könnte. Denn solche Freaks laufen ja wirklich frei herum. Am Anfang wusste ich noch nicht so genau, wo das Buch hinführen würde, aber ich hatte da so eine Idee und fand das Verhalten von Pius von Anfang an sehr komisch. Er war so besitzergreifend und hat sich langsam, aber stetig an Marie festgebissen, so dass sie irgendwann alles gemacht hat, was er wollte und eigentlich gar keine eigene Meinung mehr hatte. Zum Schluss wurde ich dann doch auch noch überrascht von Maries Bruder. Denn damit hätte ich nicht gerechnet, dass er bei all dem mitmacht. Die Idee des Buches war gut und der Schreibstil hat mir auch ganz gut gefallen. Einen Punkt möchte ich dennoch abziehen, da ich das Ende (auch das Ende von Pius) doch ein wenig zu schnell fand. Da hätte man vielleicht doch noch mehr rausholen können. Ansonsten freue ich mich schon auf ein weiteres Buch.

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  • Geschichte, die eine Menge Diskussionstoff liefert

    Die Quintessenz von Staub

    Conja

    09. December 2014 um 22:55

    Ich muss gestehen, dass ich anhand des Klappentextes etwas anderes erwartet habe, als das Buch geboten hat. Ich hatte erwartet, dass der Schlaganfall von Marie eine größere Rolle für das Buch spielt. Also es ist jetzt nicht so, dass er eine unwichtige Rolle spielt oder so, aber letztlich geht es um ganz andere Problematiken, als die zwischen einem liebenden Ehemann und seiner, nach einem Schlaganfall pflegebedürftigen, Frau. Auch hatte ich aufgrund des Schlaganfalls von Marie erwartet, dass die Protagonisten etwas älter sind. Marie ist aber erst Mitte Dreißig, ein Alter in dem ein Schlaganfall zwar vorkommen kann, aber eben doch eher selten ist. Dafür ist meine Assoziation, die das Cover ausgelöst hat, immerhin richtig gewesen, beim Cover habe ich nämlich sofort an künstliche Befruchtung gedacht, die im Buch tatsächlich eine zentrale Rolle spielt. Jedenfalls hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn der Klappentext dafür sorgte, dass ich zuerst etwas anderes erwartet habe, als ich dann zu lesen bekam. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und das Thema ist fesselnd und regt zum Nachdenken an. Manchmal habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass Marie vor so vielen Dingen die Augen verschließt. Die Kindheit mit einem gewalttätigen Vater hat sie vollkommen ausgeklammert, genau wie sie vollkommen die Augen davor verschließt, als sich schon recht früh andeutet, dass Pius sich zwar durchaus unglaublich liebevoll um sie bemüht, aber nur, wenn er vollkommen über sie bestimmen kann. Daher kommt es gerade in der ersten Hälfte des Buches immer wieder dazu, dass kleine Erinnerungsfragmente von Marie erzählt werden, man aber nichts genaueres erfährt. Zwischendurch hat mich das schon ein wenig fuchsig gemacht. Immerhin, am Ende werden die offenen Fragen insbesondere zu Maries Kindheit, dann doch noch beantwortet, sodass man nicht mit einem unbefriedigten Gefühl aus dem Buch herausgeht und auch Pius‘ wahren Charakter erkennt Marie am Ende, tragischer Weise erst viel zu spät. Die im Buch beschriebenen wissenschaftlichen Versuche sind glücklicherweise in Deutschland verboten, und meines Wissens ist die Medizin in vielen Dingen noch nicht so weit, wie das im Buch beschrieben wird. Dennoch bleiben natürlich die Fragen danach, wie weit man im Namen der Wissenschaft gehen darf. Die Autorin gibt hier keine direkte Antwort, es wird allerdings klar, dass Pius deutlich zu weit gegangen ist und dem kann ich als Leserin nur zustimmen. Das Ende war dann noch ein kleines bisschen unbefriedigend für mich. Die Andeutungen, die ganz am Ende gemacht werden, erscheinen mir persönlich falsch. Man kann aber sagen, dass auch das Ende viel Spielraum für angeregte Diskussionen bietet.   Fazit: Dies ist ein Buch, bei dem man absolut das Bedürfnis hat sich mit jemand darüber auszutauschen. Die Fragen zum Thema Medizinethik, aber auch die Fragen zur Thematik wie man mit einer problematischen, traumatisierenden Kindheit zurechtkommt, sind so umfassend, dass man die Gedanken, die man sich dazu macht nicht nur für sich allein durchdenken möchte. Auch wenn einiges, was im Buch beschrieben wird, noch nicht möglich ist, bleibt dennoch die Frage, wie man mit der Thematik an sich umgeht, denn zu glauben, dass man sich mit den Fragen, die dieses Buch stellt, nie wirklich auseinandersetzen  muss, ist sicherlich blauäugig. Ein Buch das fesselt und nachdenklich macht, keine leichte Kost für zwischendurch, aber dennoch sehr gut. Ich vergebe daher 5 Sterne.

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  • Unglaublich fesselnder Roman, der einen noch Tage später beschäftigt

    Die Quintessenz von Staub

    Ein LovelyBooks-Nutzer


    • 2
  • Ein Wissenschafts-Thriller

    Die Quintessenz von Staub

    Arizona

    02. December 2014 um 21:25

    Pius und Marie aus Berlin sind eigentlich ein Traumpaar, frisch verliebt, er ein erfolgreicher Arzt, der sie scheinbar auf Händen trägt, obwohl sie eher ein unscheinbarer Typ ist. Daher schwebt sie auf rosaroten Wolken - jedoch nisten sich beim Leser schnell erste Zweifel ein. So bricht sie den Kontakt zu ihren Freunden Knut und Merle ab, da Pius sie ganz für sich allein haben mag. Er überwacht sie rund um die Uhr. In seinem Labor werden zweifelhafte Tierversuche zum Thema Fortpflanzung durchgeführt. Er bekommt erste Wutanfälle. Und was hat es mit ihren Schwindelattacken auf sich? Gesundheitlich scheint bei ihr nicht alles gut zu stehen … und dann kommt es zum Unglück, sie fällt ins Koma... Zunächst muss ich gestehen: dies ist eigentlich nicht mein Genre, um alles mit dem Namen Thriller mache ich normalerweise einen grossen Bogen. Aber dieser hier ist (fast) ganz unblutig, von daher habe ich mich mal herangetraut. Und es hat mir auch ganz gut gefallen, der Horror bewegt sich eher nur auf der Psycho-Ebene. Und aufgrund ihrer psychologischen Ausbildung kann hier die Autorin auch besonders punkten. Sprachlich fand ich es auch gut erzählt. Was für mich aber doch auch hier ein bisschen das Problem war ist die Logik. Ich dachte mir eben oft, dass Marie doch recht naiv gewesen ist. Ok, am Anfang hat sie die ersten Signale durch ihre rosarote Brille nicht gesehen, kann ich noch nachvollziehen. Aber dann war es schon der Holzhammer, den sie nicht bemerkt hat. Und auch später, warum hat sie nicht irgendwie energischer versucht Hilfe zu holen. Es handelt sich hier um einen Wissenschafts-Thriller, d.h. er spielt auch mit den Grenzen der Forschung bezüglich der künstlichen Befruchtung, also was ist technisch möglich, was ist ethisch erlaubt - eine interessante Fragestellung. Die Geschichte selbst hatte oft etwas von einer Art Kammerspiel, da sie räumlich - bis auf den Anfang - meist auf das Krankenzimmer bzw. die Wohnung begrenzt war. Auch sind nur wenige Personen (ihre Freundin, ihr Bruder, ihre Mutter) aufgetaucht. Und der Leser hat durch die Ich-Perspektive von Marie eine nur eingeschränkte Sicht auf die Abläufe gehabt, vor allem im Mittelteil. Dies ist natürlich dem Lauf der Geschichte bzw. Maries Erkrankung geschuldet und dadurch baut sich auch eine gewisse Spannung auf - nur mich hat es etwas gestört über längere Zeit nur so eine beschränkte Sicht auf die Zusammenhänge zu haben. Dies gilt auch für die Rückblicke in die Kindheit, die Marie in ihrem Zustand des Wachkomas hatte, ich konnte nicht immer alles gut verstehen, konnte die Erinnerungen nicht so genau einordnen. Also, Fazit: sprachlich gut, Story für mich nicht so ganz glaubwürdig – aber gute Unterhaltung, das macht 3 Sterne. Der Titel stammt übrigens aus einem Zitat aus Hamlet von Shakespeare: „Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt! Das Vorbild der Lebendigen! Und doch, was ist mir diese Quintessenz von Staub? Ich habe keine Lust am Manne und am Weibe.“

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  • Ein Roman, der einen mitnimmt und nicht mehr loslässt

    Die Quintessenz von Staub

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2014 um 16:26

    Marie lernt Pius bei einem Essen von ihrem Bruder kennen lernen. Schnell kommen beide sich näher und verbringen jede freie Minute miteinander. Für Marie ist Pius das endlich erwartete große Glück. Sie schwebt auf Wolke sieben. Bald ziehen sie zusammen und es folgt die Heirat. Doch erleidet Marie einen Schlaganfall und alles verändert sich, denn sie ist ihrem eigenen Körper gefangen. Pius‘ Absichten werden nach und nach deutlich. Marie ist diesen hilflos ausgesetzt. Sie muss erkennen, dass nichts so ist wie es am Anfang den Anschein hatte. Der Titel lässt zunächst nicht auf den Inhalt des Buches schließen. Erst beim Aufschlagen des Buches erfahren wir den Grund für die Wahl des Titels. Es ist eine Textstelle aus Shakespeares Hamlet. Hier wird bereits deutlich, dass Frau Lachmann sehr viel Sorgfalt, Ausgefeiltheit und Präzision bei der Auswahl ihrer Wörter und Textstellen walten lässt. Die schlägt nicht nur bei dem eben erwähnten Titel sowie Zitat nieder, sondern auch in der Sprache des Romans. Viele Stellen so gut formuliert, dass ich die Worte förmlich in mich aufgesaugt habe. Ich habe mir diesen Roman in wohldosierten Dosen zu Gute kommen lassen, um ja in kein flüchtiges Lesen zu verfallen, bei dem mir ein Wort entwischen könnte. Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt und innerhalb dessen in Kapitel. Die Geschehnisse des Romans erfahren wir durch Marie. Das Cover zeigt, auch wenn es mir erst beim 2. Mal hinschauen aufgefallen ist, eine Eizelle, die künstlich befruchtet wird. Im Gegensatz zum Klappentext, der nicht auf diese Thematik hinweist, kann man aus dem Cover schon erahnen in welche Richtung es gehe konnte. Da ich es erst beim Lesen wahrgenommen habe, blieb für mich die Spannung noch länger erhalten. Es ist Roman bei dem ich mich oft dabei erwischt habe, wie ich über Tatsache völlig empört war und beim längeren Nachdenken zum dem Schluss gekommen bin, dass unsere Realität gar nicht so weit von dieser Tatsache entfernt ist. Die Protagonistin Marie verliebt sich in Pius, der auch mir von Anfang an nicht ganz koscher vorgekommen ist. Dennoch kann ihr Verhalten auch nachvollziehen. Es ist immer einfach von außen gesagt, dass sie sich hätte schon viel früher hätte wehren sollen. Dennoch habe ich Marie als eine Frau erlebt, die irgendwo hingehören wollte, die geliebt werden wollte und das gab ihr Pius. Mit dem Schlaganfall und dem daraus resultierenden Locked-In-Syndrom war sie ihm dann völlig ausgeliefert. Ohne zu viel über den Inhalt verraten zu wollen, wurde ich immer fassungsloser wie weit ein Mensch im Namen der Wissenschaft und Forschung gehen kann. Der Roman zeigt, wie aus vermeintlichen geliebten Menschen plötzlich Feinde werden, die aus Gier nach Ruhm, Erfolg und Selbstbestätigung einen anderen Menschen in jeglicher Art und Weise ausliefern. Ich habe mit Marie bis zum Schluss mitgefiebert, dass sie sich aus ihrer Lage befreien kann. Selten war ich so nervös, dass ein gutes Ende für sie kommen wird. Fazit: Nora Lachmanns Roman hat war spannend und hat in mir eine große Palette an Gefühlen beim Lesen hervorgerufen, wie Empörung, Empathie, Schockiertheit und Erleichterung. Selten habe ich bei einem Roman so mitgefiebert. Dieser Roman kann ich nur jedem ans Herz legen.

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  • Forschungsobjekt

    Die Quintessenz von Staub

    buecherwurm1310

    30. November 2014 um 14:13

    Marie glaubt schon seit einiger Zeit nicht mehr daran, dass ihr eine dauerhafte Beziehung zu Teil wird. Dann lernt sie den charmanten Pius kennen. Darüber ist sie so glücklich, dass sie alles ausblendet – seine Manipulationen, seine Besitzansprüche. Von ihren Freunden zieht sie sich immer mehr zurück. Die Hochzeit wird in Afrika stattfinden. Dass sich Marie oft nicht wohl fühlt, ignoriert sie. Dann erleidet sie einen Stammhirninfarkt. Pius entscheidet für sie, da sie an Maschinen angeschlossen ist und sich nicht verständlich machen kann. Was hat Pius vor? Der Anfang der Geschichte lässt auf eine Liebesgeschichte schließen statt auf einen Thriller. Doch bald schon ist man mitten drin in einem Albtraum. Pius ignoriert Maries Wünsche und Lebensvorstellungen. Anfangs manipuliert er sie ganz dezent. Aber nachdem sie sich nicht mehr äußern kann, entpuppt er sich als erschreckend skrupellos. Die Geschichte wird aus Maries Sicht erzählt, so dass man hautnah erlebt, wie sie langsam erkennt, was mit ihr geschieht. Doch die hilflose Marie entwickelt eine ungewohnte Stärke während sie ans Bett gefesselt ist. Wie weit würden Wissenschaftler gehen, um ihre Forschungen zu betreiben? Diese Geschichte macht einem Angst. Dieser Psychothriller lässt einen nicht los, weil die Geschichte grauenhaft spannend ist.

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  • Im Namen der Wissenschaft??

    Die Quintessenz von Staub

    mabuerele

    29. November 2014 um 20:34

    „…Jede Familie hat ihre eigene Hölle…“  Das Buch beginnt mit einem Shakespeare - Zitat. Darin findet sich der Titel. Man sollte sich das nach Beendigung des Romans nochmals zu Gemüte führen. Marie ist Single und mit ihrem Leben eigentlich zufrieden. Dass sie die Männer nicht halten kann, hat sie akzeptiert, Dann aber lädt sie ihr großer Bruder Richard zu einem Abendessen ein und macht sie mit Pius bekannt. Pius ist Wissenschaftler, ernst und entschlossen.  Er hofiert Marie und spielt bald auch auf der Klaviatur ihres Körpers. Er weiß sie zu nehmen und Klippen zu umschiffen. Marie liebt ihn, sie verfällt ihm. Sie begreift nicht, dass sie sich schon lange in einem Alptraum befindet. Das Buch ist spannend geschrieben und hat schon nach wenigen Seiten bei mir eine sich stetig steigernde Beklemmung hinterlassen. Desto mehr sich Marie Pius` Regeln gebeugt hat, desto sicherer war ich mir, dass hier eine Menge schief läuft. Pius wird als anziehender Mann charakterisiert. Er ist Forscher und der Meinung, der Schöpfung ins Handwerk pfuschen zu können. Sein Ziel sind gesunde Babys. Wer will das nicht! Doch heiligt der Zweck in jedem Fall die Mittel? Genau diese Frage wird im Buch auf überzeugende und bewegende Art beantwortet. Die Gier nach Erfolg, der Drang nach Geld und die Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit sind die Motive, die das Handeln von Pius und Richard bestimmen. Die Rechte der Frauen und ihre Gesundheit bleiben dabei auf der Strecke. Beeindruckt hat mich der Sprachstil der Autorin. Die Verwendung passender Bilder, das Spiel mit Adjektiven und die vielen Aufzählungen geben dem Roman seine Tiefe. Gerade durch die Aneinanderreihung von Fakten und Eindrücken in einem Satz werden die Psychen der handelnden Personen und ihr Umfeld gekonnt ausgelotet. Kurze Rückblenden in die Vergangenheit weisen auf Verletzungen hin, die dann nach und nach aufgearbeitet werden. Fast hat man den Eindruck, dass sich Gewalt in der Familie weitervererbt. Die emotionale Seite der Geschichte wurde sehr behutsam, aber punktgenau in Worte gefasst. Wichtige Sequenzen sind Maries Träume, die kursiv gesetzt wurden. Das unterschiedliche Verhalten von Maries Freunden sorgt für weitere Spannung in der Geschichte. Auf der einen Seiten gibt es Egoismus und Verrat, auf der anderen Hilfsbereitschaft und Zuneigung.     Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat nicht nur eine fesselnde Geschichte erzählt, sondern aufgezeigt, wohin grenzenlose Forschung gepaart mit persönlichen Ehrgeiz und fehlenden Verantwortungsbewusstsein führen kann. Eine Bemerkung möchte ich zum Klappentext machen. Wer sich davon eine Liebesgeschichte verspricht, wird erleben, dass er sich eher in einem Thriller befindet.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Ein Alptraum, den man sich nicht ausmalen mag – unglaublich fesselnd

    Die Quintessenz von Staub

    jutscha

    25. November 2014 um 21:08

    Marie lernt Pius kennen und lieben. Er zieht sie immer mehr in seinen Bann, lenkt und leitet sie, ohne dass ihr das groß auffällt. Er ist Arzt und Wissenschaftler, erforscht das Geheimnis vom werdenden Leben. Marie zieht zu ihm, folgt ihm nach Südafrika und heiratet ihn. Beim Ringetausch erleidet sie jedoch einen Schlaganfall, der alles verändert. Sie kommt zwar wieder zu Bewusstsein, ist aber komplett gelähmt. Was sie in der folgenden Zeit erlebt, weitet sich immer mehr zu einem Alptraum aus. Kennt sie ihren Mann überhaupt? Welche Ziele verfolgt er? Warum werden so viele Dinge gegen ihren Willen entschieden? Die Antworten lassen sie mehr und mehr verzweifeln. Es handelt sich um eine Geschichte, die es mit jedem Top-Thriller aufnehmen kann. Der Schreibstil ist flüssig und hat mir sehr gut gefallen. Es wird aus Sicht der Protagonistin erzählt, und das so unglaublich spannend, dass es fast unmöglich ist, das Buch wegzulegen, ohne bis zum Ende zu lesen. Der Spannungsbogen hält sich von Anfang bis zum Schluss. Als Bewertung gebe ich verdiente 5 von 5 Sternen.

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  • Wenn der Tod als Lösung erscheint...

    Die Quintessenz von Staub

    Rusty78

    Inhalt Marie wird von ihrem Bruder Richard mit Pius verkuppelt. Das graue Mäuslein mit dem weltgewandten, gutaussehenden Arzt und Wissenschaftler – kann das gutgehen? Es ist die große Liebe, so empfindet es die liebenswerte, ruhige, naive Marie, die eine schwere Kindheit und wohl deshalb nie lange Beziehungen hatte. Pius liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab, kocht für sie, wird ihr ganzes Universum. Sie merkt nicht, wie er sie von ihrem alten Leben abkapselt, die Kontakte zu ihren Freunden kappt und sie mit seinem absoluten Besitzanspruch immer weiter in eine Abhängigkeit, ja sogar Hörigkeit führt. Auf einer Reise nach Afrika heiraten Marie und Pius, obwohl Marie mittlerweile Zweifel gekommen sind. Und das Unfassbare passiert: Marie erleidet noch am Hochzeitstag einen Hirnschlag, der ihren ganzen Körper lahmlegt. Pius kümmert sich aufopferungsvoll um sie und wird als ihr Ehemann zu ihrem persönlichen Arzt und Betreuer. Doch was ist, wenn „einer lächeln kann und immer lächeln und doch ein Schurke sein“? Meinung Das Buch hat mich mitgerissen, ich habe vor allen Dingen die beiden letzten Abschnitte „Glaube“ und „Hoffnung“ in fast einem Rutsch durchgelesen, konnte es kaum aus der Hand legen. Anfangs wusste ich noch nicht genau, auf was das Thema hinauslaufen würde. Pius nutzt ihre Liebe schamlos für seine eigenen Zwecke aus, macht sie quasi zu seinem Versuchsobjekt und setzt sich über ihre klar definierten Wünsche hinweg. Doch welches Ausmaß diese „Forschung“ hat, ist ungeheuerlich. Mit Marie habe ich festgestellt, dass man sehenden Auges in eine Katastrophe schlittern kann; dass man seine besten Freunde und seine Familie nicht kennt, bis man irgendwann feststellt, wer Freund und wer Feind ist. Wer ist bereit, im Namen der Forschung oder des Ruhms alle Skrupel über Bord zu werfen. Wer hält sich für den Schöpfer oder ist süchtig nach Wissen und Erfolg und lässt dafür andere leiden. Die Beschreibungen in der Geschichte sind sehr gut, klingen authentisch und lassen mich grübeln. Immer wieder sind kleine Symbole herauszulesen, kleine Andeutungen, die sich später als wichtig herausstellen. Ich mochte Marie sehr gern, obwohl sie so ein naives Schäfchen ist. Pius kennt ihre Schwachstellen und kann sie so ganz einfach manipulieren. Pius ist ein seltsamer Antagonist… Obwohl er mir spontan unsympathisch war, kann er auch durchaus liebenswert auftreten. Auch die anderen Personen sind gut charakterisiert, und im Laufe des Buches musste ich manch gefasste Meinung über eine/n Protagonistin/en über den Haufen werfen. Wissenschaft, Forschung, Macht und Erfolg – wie weit ist man bereit zu gehen? Was zählt im Leben? Eine klare Leseempfehlung – 5 Sterne

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