Nora Luttmer

 3.7 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Dunkelkinder, Schwarze Schiffe und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nora Luttmer

Dunkelkinder

Dunkelkinder

 (13)
Erschienen am 02.05.2018
Schwarze Schiffe

Schwarze Schiffe

 (8)
Erschienen am 21.01.2013
Totenkranz

Totenkranz

 (5)
Erschienen am 16.11.2015
Der letzte Tiger

Der letzte Tiger

 (5)
Erschienen am 09.12.2013

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Rezension zu "Dunkelkinder" von Nora Luttmer

Mixed Emotions
abuelitavor 3 Monaten

Mixed Emotions löste dieses Buch in mir aus. Einerseits ist das Thema wirklich sehr interessant, andererseits ist es in meinen Augen schlecht geschrieben.

Ermittlerin Mia Paulsen wurde von einem Fall so mitgenommen, dass sie in psychologische Behandlung musste und ist nun zurück in ihre Heimatstadt Hamburg. Dass Ihr neuer Chef ein Ex-Freund von ihr ist, erleichtert ihren Start nicht und dass sie nur alte Fälle zugeschoben bekommt, spricht für sich.

Auch dass sie sich damit nicht zufrieden gibt und selbst zu ermitteln beginnt, weil sie eine Verbindung von einem alten Fall zu einem neuen sieht, finde ich reichlich unglaubwürdig.

Die ständig wechselnden Perspektiven von vielen verschiedenen Personen waren nicht schlecht, aber da hier auch die Täter zu Wort kommen, weiß der Leser viel mehr als die Ermittler und das nimmt einfach die Spannung, die so oder so nicht groß da ist.

Wie gesagt, ich weiss nicht so recht, ob ich das Buch empfehlen soll oder nicht…am besten macht Ihr Euch doch selber ein Bild davon.

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Rezension zu "Dunkelkinder" von Nora Luttmer

Konnte mich nicht vollständig überzeugen
Ninchen2vor 5 Monaten

Ein Hochbunker in Hamburg, ein junger Mann, der mit einem Nachtsichtgerät auf dem Dach des Bunkers höchst Ungewöhnliches beobachtet, eine kantige Kommissarin, die sich mit einem alten Fall beschäftigen muss und dabei nicht nur im Raakmoor bei Hamburg die Leichen zweier Männer entdeckt, sondern auch ins Kreuzfeuer der Drogen-Mafia gerät.

 

Bald zwei Jahre ist es her, dass auf einer Lichtung im Raakmoor im Norden Hamburgs die Leiche eines vietnamesischen Jungen entdeckt wurde. Bis heute konnte das Kind nicht identifiziert werden, es ist ein 'Geist', ein "Geisterkind", illegal und ohne Angehörige in Deutschland, nirgendwo gemeldet, von niemandem vermisst. Doch nun werden an derselben Stelle zwei Männerleichen gefunden. Die junge Kommissarin Mia Paulsen setzt alles daran, beide Verbrechen aufzuklären. Die Kommissarin ahnt nicht, dass sie in ein Hornissennest sticht und weitere Kinder in Gefahr bringt, als sie einer Spur zu einem alten, nur scheinbar verlassenen Hochbunker mitten in Hamburg folgt.

 

Ein Hamburg-Thriller der Extraklasse!

 

Mia Paulsen hat sich nach einem schlimmen Fall von Berlin zurück in ihre Heimat nach Hamburg versetzen lassen. Dort trifft sie auf ihren Ex-Freund Jens Bordasch. Mit Jens verbindet sie nicht ausgerechnet gute Erinnerungen und ausgerechnet er ist ihr neuer Chef.

Aktuell befindet sich Mia noch in Behandlung und kann daher noch nicht aktiv eingesetzt werden. Jens speist sie daher mit der Arbeit an Altfällen ab.

Mia versucht sich davon nicht aufhalten zu lassen und ist bemüht, eine Verbindung zwischen einem der alten Fälle und aktuellen Morden herzustellen….

 

Die hier beschriebene Kommissarin Mia Paulsen ist ziemlich typisch. Einer ihrer Fälle hat sie so sehr mitgenommen, dass sie sich in psychologische Behandlung begeben musste. Ein absolutes Klischee, welches man schon aus vielen anderen Büchern kennt.

Kommissare mit psychologischen Problemen oder eine Suchterkrankung sind leider keine Seltenheit mehr…..

 

Was mich während des Lesens ein wenig stutzig gemacht hat, ist die Tatsache, dass Mia komplett alleine unterwegs ist und sich somit ja auch in Gefahr begibt. Ist das normal?! Bisher war ich eigentlich immer der Überzeugung, dass Kommissare mindestens in Zweiterteams unterwegs sind damit zumindest einer im Falle des Falles Hilfe organisieren kann.

 

Das Buch an sich ist relativ dünn, mir persönlich hat an einigen Stellen jedoch die Spannung bzw. auch der ein oder andere Überraschungseffekt gefehlt. Der Aufbau der Story ist ein wenig konfus. Der Kollege Jens hat mir ebenfalls nicht so besonders gefallen, da er Mia schon oftmals ziemlich doof behandelt.

 

Dies ist allerdings lediglich mein persönlicher Geschmack, jemand anderes kann das natürlich durchaus komplett anders sehen.

Die Kommissarin ist oftmals naiv und vertraut fast jedem blind, so dass ich nicht wahnsinnig begeistert war. Ich würde dem Buch jedoch trotzdem 3 von 5 Sternen vergeben, das es ja nicht grundsätzlich schlecht war und mich stellenweise auch unterhalten hat. 

 

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Rezension zu "Dunkelkinder" von Nora Luttmer

Umsetzung hätte besser sein können
eulenmatzvor einem Jahr

 INHALT:

Ein Hochbunker in Hamburg, ein junger Mann, der mit einem Nachtsichtgerät auf dem Dach des Bunkers höchst Ungewöhnliches beobachtet, eine kantige Kommissarin, die sich mit einem alten Fall beschäftigen muss und dabei nicht nur im Raakmoor bei Hamburg die Leichen zweier Männer entdeckt, sondern auch ins Kreuzfeuer der Drogen-Mafia gerät.

Bald zwei Jahre ist es her, dass auf einer Lichtung im Raakmoor im Norden Hamburgs die Leiche eines vietnamesischen Jungen entdeckt wurde. Bis heute konnte das Kind nicht identifiziert werden, es ist ein »Geist«, ein "Geisterkind", illegal und ohne Angehörige in Deutschland, nirgendwo gemeldet, von niemandem vermisst. Doch nun werden an derselben Stelle zwei Männerleichen gefunden. Die junge Kommissarin Mia Paulsen setzt alles daran, beide Verbrechen aufzuklären. Die Kommissarin ahnt nicht, dass sie in ein Hornissennest sticht und weitere Kinder in Gefahr bringt, als sie einer Spur zu einem alten, nur scheinbar verlassenen Hochbunker mitten in Hamburg folgt.

MEINUNG:

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil es zum einen in Hamburg spielt, wo ich lebe und es aber auch Berührungspunkte zu Berlin gibt, wo ich ursprünglich herkomme. Vietnamesen und die vietnamesische Kultur gehören einfach zu Berlin. Dennoch habe ich mir da noch nie so richtig Gedanken gemacht, was da hinter den Kulissen ablaufen und welche Einflüsse das hat.

Mia Paulsen fällt für mich in die Kategorie des typischen Ermittlertypens: Ein Fall hat sie so sehr mitgenommen, dass sie in psychologischer Behandlung ist. Aus diesem Grund hat sie sich von Berlin zurück in ihre Heimatstadt Hamburg versetzen lassen. Sie ist eine Frau mit Ecken und Kanten.  An ihrer neuen Arbeitsstelle ist ihr Ex-Freund, Jens Bordasch, mit dem es auch einige fragwürdige Ereignisse in der Vergangenheit gab, ihr neuer Chef. Die Spannungen zwischen den beiden beeinflussen auch die berufliche Beziehung, obwohl sehr viele Jahre vergangen sind. Jens Bordasch verhält sich in meinen Augen absolut unprofessionell gegen über Mia. Mir fiel es schwer, dass manchmal ernst zu nehmen.

Mia wird mit der Bearbeitung von ungeklärten Altfällen, sog. Cold Cases, förmlich abgespeist, da Bordasch sie noch nicht für aktuelle Fälle einsetzen kann auf Grund ihrer Behandlung bei einem Psychologen. So beginnt Mia auf eigene Faust zu ermitteln und versucht eine mögliche Verbindung zu dem Altfall und den aktuellen Morden herzustellen. Auch hier empfand ich es irgendwie unglaubwürdig, dass sie alleine unterwegs ist und sich auch in Gefahr begibt. Heißt es nicht immer bei Ermittlung: Niemals alleine? Stellenweise ging mir Mia auch etwas zu naiv vor und vertraute den falschen Leuten, aber man kann ihr auf jeden Fall nicht nachsagen, dass sie nicht engagiert ist.

Das Buch ist aus relativ vielen Perspektiven geschrieben, deren Verbindungen man schnell erfasst. Das Problem an den vielen Sichten ist, dass auch die Täter dabei sind und man vor Mia weiß, was passiert und wer Opfer und wer Täter ist. Dadurch fehlten mir auch die überraschenden Effekte und leider auch die Spannung, weil für mich der Fall sehr schnell klar war. Der Anfang zog sich auch ein bisschen durch die das Einbringen der vielen Perspektiven. Da das Buch nicht besonders dick ist, wirkte sich das zum Nachteil aus.

FAZIT:

Dunkelkinder ist von der Thematik sehr interessant und es kommen Aspekte ans Licht, die so in der Realität bestimmt genauso stattfinden könnten. Nach der Beendigung des Buches war ich ernüchtert, aber nicht überrascht auf Grund der Erkenntnisse, die ich dann hatte. Leider ist der Aufbau des Buchs nicht klug gewählt, da es mir hier an Überraschung und zum Teil auch Spannung gefehlt hat.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen.


 

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