Nora Luttmer Totenkranz

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Inhaltsangabe zu „Totenkranz“ von Nora Luttmer

Tödliches Neujahrsfest Hanoi, Ende Januar. Zehn Wochen war Kommissar Ly suspendiert. Dann holt ihn sein Chef, Parteikommissar Hung, in der Neujahrsnacht zurück in den Dienst. Während die Stadt feiert, wird eine alte Frau tot auf einer Baustelle aufgefunden. Nur wenige Stunden später stirbt ein chinesischer Immobilieninvestor an Rattengift. Was zuerst nach Unfällen aussieht, erweist sich bald als Beginn einer Mordserie. Ly stößt auf eine Gemeinsamkeit aller Fälle: In den Wohnungen der Toten liegen Weidenkränze. Ein packender Kriminalroman, der im exotischen Vietnam spielt.

Interessanter Fall mit einer grandiosen Wende zum Schluss - sehr nah an den korrupten Zuständen im Land! http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

"Film noir" in Vietnam. Ein arbeitssüchtiger Kommissar vor der düsteren Kulisse einer maroden und korrupten Gesellschaft.

— Louisdor
Louisdor

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  • *+* Interessanter Fall vor den Kulissen Vietnams *+*

    Totenkranz
    Irve

    Irve

    07. July 2016 um 16:23

    . Bei einer Landenteignung wegen eines größeren Bauvorhabens kommt es zu einem gravierenden Zwischenfall. Als ein Bauer gezwungen wird, sein Land für einen lächerlich geringen Betrag abzugeben, setzt er sich zur Wehr. Leider zieht er den Kürzeren und wird gemeinsam mit seinem Sohn einem Gefängnis übergeben. Ganz schlimmes Entsetzen beim Lesen riefen bei mir die Schilderungen der dortigen Zustände hervor. Ebenfalls die Korruptheit, die dort so wie fast überall anders auch im Land herrscht. Zusätzlich die himmelschreienden Ungerechtigkeiten, das Messen mit zweierlei Maß, die Unverfrorenheit, mit denen sich die Reichen an den Armen bedienen und so das Elend weiter forcieren. „Totenkranz“ war für mich gleichbedeutend mit unbequemem Lesen, einer Augen öffnenden Geschichte, die auf vielen wahren zugrunde liegenden Begebenheiten beruht, und einem guten Maß an Gesellschaftskritik.Die Besprechung ist meinem LitBlog entnommen. Neben all diesen Verbrechen werden Lys Ermittlungen fast schon auf die Plätze verwiesen. An solchen himmelschreienden Ungerechtigkeiten, die ja leider nicht erdacht sind, hat schließlich der eine oder andere Leser etwas intensiver zu knacken. Aber auch die Mordfälle, die der unkonventionelle, aufrechte und eigentlich suspendierte Kommissar Ly aufzulösen hat, bergen viele Ungereimtheiten und ziehen aufwendige, gewitzte Ermittlungen nach sich. Aber was soll Ly tun? Wir schreiben die Thet-Woche und das Land liegt in einem kollektiven Tiefschlaf. Man verbringt die Zeit des Jahreswechsels im heimischen Kreis mit der Familie. Eine ideale Zeit, um Verbrechen zu begehen. Alles ist geschlossen, so gut wie jeder ist unterwegs und ohne Zeugen weiß Ly kaum, wo er seine Angriffspunkte für die Nachforschungen ansetzen soll. So kommen die Ermittlungen nur sehr langsam in Gang, was aber gar nicht schlimm ist. Denn die Schilderungen des Landes, seiner Traditionen und Bräuche sein ganz eigentümliches Flair und die beeindruckende Exotik Vietnams sowie die massive Diskrepanz zwischen Armut und Fortschritt lassen an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Auch die leider viel zu zahlreichen Eindrücke der dunklen Seite des Landes ließen mich das Buch nicht aus der Hand legen. Zudem lernen wir Ly nicht nur als einen der wenigen nicht korrupten Männer im Dienst des Landes kennen, sondern auch als Privatmann. Ebenso in diesem Bereich mag man staunen, wie anders als bei uns es in dem aufstrebenden Schwellenland zugeht. Die beengten Lebensverhältnisse – in jeder Hinsicht – waren sehr interessant zu erfahren. Zudem helfen sie, die Mentalität der Menschen, vor allem des einfachen Volkes, ein Stück weit nachzuvollziehen. Die Charaktere sind authentisch, wenn auch manchmal etwas klischeehaft ausgearbeitet. Aber da alles stimmig umgesetzt ist, passen hier jeder und alles genau so, wie es ist, perfekt zusammen und herausgekommen ist eine ganz runde Sache! Der Thriller lebt aber nicht nur von den interessanten und häufig bedrückenden Beschreibungen des Landes und seiner bunten Mischung an Protagonisten. Auch die Mordfälle mausern sich spektakulär und als ich gemeinsam mit Ly die Zusammenhänge begriff, war ich wirklich begeistert. Hier läuft nichts nebeneinander, alles greift ineinander über und bedingt sich gegenseitig! „Totenkranz“ ist der dritte Teil aus der Reihe und trotzdem auch für Quereinsteiger – so wie mich – problemlos zu verstehen…..Und der Thriller macht mir Lust auf mehr Fälle von Ly! Inhalt Hanoi, Ende Januar. Zehn Wochen war Kommissar Ly suspendiert. Dann holt ihn sein Chef, Parteikommissar Hung, in der Neujahrsnacht zurück in den Dienst. Während die Stadt feiert, wird eine alte Frau tot auf einer Baustelle aufgefunden. Nur wenige Stunden später stirbt ein chinesischer Immobilieninvestor an Rattengift. Was zuerst nach Unfällen aussieht, erweist sich bald als Beginn einer Mordserie. Ly stößt auf eine Gemeinsamkeit aller Fälle: In den Wohnungen der Toten liegen Weidenkränze. Autorin Nora Luttmer, Jahrgang 1973, lebt in Hamburg und arbeitet als Autorin und freie Journalistin. Sie hat Südostasienkunde mit dem Schwerpunkt Vietnam in Passau, Paris und Hanoi studiert. Seit Mitte der neunziger Jahre besucht sie immer wieder Hanoi und spricht unter anderem Vietnamesisch. Als Aufbau Taschenbuch erschienen von ihr bisher zwei Romane um den Ermittler Ly: „Schwarze Schiffe“ und „Der letzte Tiger“. Quelle: Aufbau Verlag

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • "Film noir" in Vietnam

    Totenkranz
    Louisdor

    Louisdor

    21. December 2015 um 16:52

    Kommissar Ly war schon immer ein schwieriger Charakter. Das mag mit ein Grund sein, warum ich in den ersten beiden Büchern nicht recht warm wurde mit ihm. In seinem dritten Auftritt wird noch klarer als zuvor: Der Mann ist ein Workaholic mit begrenzten Sozialfähigkeiten. Vor allem, was seine Familie angeht, die ihm Stück für Stück entgleitet, weil der im Beruf so scharfsinnige und genau nachfragende Kommissar unfähig ist, ein Gespräch mit Frau und Kindern zu führen. Das könnte klischeehaft sein, ist es aber nicht, denn diese Verlorenheit ist tatsächlich in Ly von Beginn an angelegt, wie in einem der alten Film-Noir-Helden. Man hoffte seit dem ersten Buch auf eine Entwicklung seiner familiären Nöte und kommt zu dem Schluss: Die Nicht-Entwicklung ist das eigentliche Thema. Die privaten Probleme von Kommissar Ly bilden eine der düsteren Schattierungen des Romans, der ziemlich voll von Düsternis ist. Es ist das vietnamesische Neujahrsfest, und die Stadt ist leergefegt und verlassen (man denke an eine deutsche Großstadt an den Weihnachtstagen, nur schlimmer), das Wetter ist grau, und es wird gemordet. Noch stärker als in den beiden Vorgängern wird bald klar, dass Ly vor dem Hintergrund einer Gesellschaft ermittelt, die vollkommen die Richtung und Kontrolle über ihr Leben verloren hat: Die Mächtigen sind korrupt, die Armen leben vor sich hin, die Moderne bringt nicht Erlösung, sondern potenziert nur den Wahnsinn. Es ist ein in vielerlei Hinsicht äußerst düsteres Bild, das die Autorin vom aufstrebenden Schwellenland Vietnam zeichnet, und es gibt wenige oder eigentlich gar keine Figuren in diesem Roman, die Hoffnung ausdrücken. Jeder hat auf die eine oder andere Art und Weise mit sich oder der Gesellschaft zu kämpfen, und wo Kommissar Ly zwar im Beruf und in Bezug auf sein allgemeines Wertesystem überzeugt, so sehr lässt er einen verzweifeln als letztlich tief verzweifelte, sozial unfähige Seele. Während das erste Buch von Kommissar Ly noch ein schillernder Ausflug in die Exotik war und das zweite Buch eher ein Whodunnit-Kammerspiel mit einem sehr speziellen Thema (Wildtierhandel), ist das zentrale Thema des dritten Buches die düstere Stimmung selbst, was das Land und ihre Bewohner angeht. Es geht um Landraub, um Enteignungen, um gierige Investoren, korrupte Parteikader, gleichgültige Staatsinstanzen. Es geht aber auch um das Einzelschicksal eines Bauern, der in Kurzabschnitten eine eigene Perspektive erhält, die rundum erschreckende und schockierende Bilder liefert, bis hin zum brutalen Leben im Gefängnis. Dies ist kein fröhliches Buch und soll es wohl auch nicht sein. Darauf deutet auch das Ende hin. Der Kriminalfall selbst steht zwar, wie gewohnt, im Mittelpunkt, und ist auch gekonnt gemacht, löst sich aber für findige Leser etwa zur Mitte des Buches bereits selbst auf. Egal. Ein guter Krimi ist immer mehr, als nur sein Fall. Ein guter Krimi ist immer auch eine Tür mit einem tiefen Blick in die Seele eines Landes, einer Region, einer Stadt oder eines Menschen. In diesem Fall alles gleichzeitig. Die Aussicht, die sich bietet allerdings ist - düster.

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  • Leserunde zu "Hanoi Hospital" von David Frogier de Ponlevoy

    Hanoi Hospital
    Louisdor

    Louisdor

    Liebe Forengemeinde, der Dezember ist ein ganz wundervoller Monat, um nach Südostasien zu reisen, weil es dann dort noch recht warm ist. (Im Januar wird es zumindest in Nordvietnam kühl und ungemütlich.) Ich lade euch alle zu einer Reise nach Vietnam ein - wenn auch einer Reise im Kopf. Mit Buchstaben und Phantasie und so. Vergangene Woche ist mein erster Roman erschienen: "Hanoi Hospital", ein Vietnam-Krimi in der Regionalkrimi-Reihe des CONBOOK-Verlags. Der Verlag wird mir freundlicherweise 20 Bücher für eine Leserunde zur Verfügung stellen und an euch verschicken. Ich habe acht Jahr lang in Vietnam als Journalist, Moderator, Stadtführer und Medientrainer gearbeitet, aus dieser Zeit sind bei CONBOOK zwei Reiseführer entstanden (mit denen man natürlich auch ganz wunderbar nach Vietnam reisen kann, sowohl in Gedanken als auch in echt). Mein erster Roman ist aber auch für mich doch noch einmal etwas Besonderes. Es ist eben eine Sache, etwas zu beschreiben, und eine ganz andere Sache, etwas zu erfinden. Umso neugieriger, gespannter, und ich gestehe, ein klein bisschen nervöser bin ich auch, was die Lesermeinungen zu meinem Krimi angehen. Und umso mehr freue ich mich auf diese Leserunde, weil ich wirklich einfach gerne erfahren möchte, wie das Buch euch gefällt. Hier ist der offizielle Klappentext: Ein fesselnder Roman mitten aus der vietnamesischen Kultur Inmitten des Lärms der pulsierenden Hauptstadt Vietnams erschüttert plötzlich eine Reihe unerwarteter wie mysteriöser Todesfälle die Krankenhäuser in Hanoi. Auf den ersten Blick haben die Opfer wenig gemeinsam, doch nach und nach verstricken sich durch sie die unterschiedlichsten Schicksale. Die junge Journalistin Linh, Wirtschaftsstudentin Anne und Gelegenheitsarbeiter Tuan finden sich plötzlich in einem Geflecht aus Lügen und Ungereimtheiten wieder, vor dem die Medien die Augen verschließen und das auch vor Staatsinstanzen nicht Halt macht. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Todesfällen? Und was passiert hinter den stummen Wänden und fleckigen Vorhängen des Hanoi Hospitals? Ein packender Krimi, in dem Welten aufeinanderprallen: Die Idylle vietnamesischer Reisfelder mit der Fortschrittlichkeit lärmender Metropolen. Die Identitätszweifel einer Deutsch-Vietnamesin mit dem Patriotismus der konservativen vietnamesischen Großfamilie. Hanoi Hospital taucht tief ein in das hektische Großstadtreiben Hanois und die Abgründe medizinischer Korruption durch die Kollision von arm und reich. Der Roman nimmt euch mit nach Vietnam, wir werden vor allem die Hauptstadt Hanoi besuchen. Selbstverständlich ist es trotzdem ein Roman, und kein Reiseführer (dafür kann ich, siehe oben, zwei andere Bücher anbieten). Aber auch "Hanoi Hospital" hat am Ende einen kleinen Glossar mit hilfreichen Erklärungen zu verschiedensten fremden Begriffen und Themen. Drei Protagonisten stehen im Zentrum der Handlung: Die vietnamesische Radiojournalistin Linh, die bei einer Reportage über Merkwürdigkeiten stolpert, die Deutsch-Vietnamesin Anne, die für ein Praktikum bei ihrer Familie zu Besuch ist, und der Gelegenheitsarbeiter Tuân, der sich Sorgen um seine kranke Freundin macht. Natürlich laufen diese Stränge nicht nebeneinander her. Den Rest lade ich euch ein, selbst zu erlesen. Als Einstimmung auf das Thema und das Buch beantwortet mir einfach mitsamt Eurer Bewerbung die Frage, warum ihr gerne mal nach Vietnam reisen möchtet. Und wie gesagt: Das kann gerne ein realer Reisewunsch sein, oder auch eine Reise in Gedanken, Träumen, über Rezepte, Musik oder Literatur. Ihr dürft da gerne eure Phantasie spielen lassen. Genauso wie ich mich, wenn euch das Buch gefällt, anschließend über phantastische und kreative Rezensionen und Weiterempfehlungen in der weiten Welt, sei sie virtuell oder real, freue. Aber vor allem: Ich freue mich auf euch! Los soll es in einer Woche gehen. Denn ich sagte ja: Der Dezember ist ein ganz wundervoller Reisemonat für Südostasien. Vor allem, wenn es bei uns in Deutschland kalt und eisig wird. PS: Wer einen Einblick in meinen Schreibstil bekommen oder sich bis zur kommenden Woche einfach noch ein wenig die Zeit vertreiben und auf das Land einstimmen möchte, kann gerne auf meinem Blog www.ngugon.de vorbeischauen. Ich gestehe allerdings, dass ich den Blog seit meiner Rückkehr aus Vietnam 2014 sträflich vernachlässigt habe. Auf Amazon gibt es außerdem den üblichen "Blick ins Buch", das erste Kapitel als Leseprobe, sowie meine Anmerkungen zum Schluss. (Ich empfehle allerdings, die Anmerkungen noch nicht zu lesen. Es sind keine wirklichen Spoiler drin, aber ... das eine oder andere Thema wird zumindest angedeutet).

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    • 570
    Louisdor

    Louisdor

    11. December 2015 um 23:25
    Zsadista schreibt ^^ Mein Buch ist da ... und die Schoki irgendwie weg ... Foki, waf für Foki? ^^ Lecker, vielen lieben Dank auch. Ich kann aber erst am Montag/Dienstag mit lesen anfangen. Muss noch drei LR ...

    Mir geht es ähnlich. Ich hab mich (nachträglich) in zwei Leserunden hier eingeklinkt, die ich spannend fand, hatte eh schon zwei Bücher auf dem Tisch, und gestern hat mir mein Verlag das ...