Schattenblüte - Die Wächter

von Nora Melling 
4,2 Sterne bei163 Bewertungen
Schattenblüte - Die Wächter
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Eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Nora Melling hat mich mit ihrer Reihe um Luisa und Thursen gefesselt.

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Ein Hauch von Twillight

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Inhaltsangabe zu "Schattenblüte - Die Wächter"

Ein uralter Kampf. Eine unsterbliche Liebe.

Silvester in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald. Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird, stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen. Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug?

Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias ein schreckliches Geheimnis verbindet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862520107
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:ROWOHLT Polaris
Erscheinungsdatum:01.03.2012

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Rezensionen und Bewertungen

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Hauch von Twillight
    Ein Hauch von Twillight

    Meine Meinung zum zweiten Teil der Reihe:
    Schattenblüte
    Die Wächter

    Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt findet ihr unter meinem Original Beitrag bei mir auf dem Blog.

    Inhalt in meinen Worten:
    Werwölfe und Engel, kann das gut gehen? Und was ist wenn noch ein dritter im Bunde ist, der unscheinbar wirkt und letztlich der Tod ist?
    Diese Fragen muss sich Luisa stellen. Nebenbei muss sie feststellen, dass ihr Freund mehr zu den Werwölfen muss, als das er für sie da ist.
    Als sie dann auch noch den smarten Elias kennen lernt, merkt sie zu spät, wohin das führen wird.
    Ein Abenteuer beginnt, das sie vielleicht niemals so erleben wollte.
    Wie sie sich schlägt und was letztlich ihre Rettung ist, das kann und soll euch das Buch selbst erzählen.

    Wie ich das Buch empfand:
    Ich bin geflasht, nicht nur weil ich nicht mit den Wendungen rechnete, die mich erreichten, nein auch weil die Geschichte wirklich spannend war und ich tatsächlich traurig war, als ich am Ende angekommen bin, und mich nun fragen muss, wie es mit Luisa weiter geht und wie sie mit der Wahrheit, die sie am Ende erfahren muss, umgehen wird.
    Zum Glück ist diese Reihe schon vollständig erschienen, weswegen es für mich einfacher ist, mich kurzzeitig von Luisa zu trennen, doch bald bin ich im dritten Abenteuer.

    Themen im Buch:
    Dieses mal gibt es zwei große Lager, das dritte erfahre ich relativ am Ende. Und die Idee hat sich irgendwie angefühlt wie Twillight, nur das dieses mal kein Vampir sondern ein Werwolf und Engel am Werk sind. Um euch nicht zu viel zu verraten, rate ich euch, greift doch am besten selbst zum Buch.
    Auch das Thema Tod ist wieder sehr nah und auch wie es vielleicht nach dem Tod weitergehen kann, oder auch nicht. Diese Mischung und auch die Fragen die sich durch das lesen gestellt haben, fand ich wertvoll.
    Allerdings konnte ich dieses mal mit Thursen und Luisa nicht ganz mitgehen, dafür haben sie sich zu weit entfernt und doch sind beide sich sehr nah.
    Liebe ist eben nicht immer nur ein Gefühl sondern vor allem eine Entscheidung.

    Zitat aus dem Buch:
    Besser noch als der Tod ist das Leben. Auch wenn es manchmal mehr schmerzt, als mit bloßen Füßen über Glasscherben zu laufen. Auf Seite 5.

    Empfehlung:
    Für mich ist dieses Buch eine total tolle Geschichte, die mich zwar ansatzweise an die Geschichte von Twillight erinnerte, dennoch war es eine eigenständige und besondere Geschichte.
    Ich bin gespannt, wie es mit Elias, Luisa und Thursen weiter gehen wird, und wie die Reihe letztlich von der Autorin beendet werden wird.

    Falls ihr Twillight mögt, Werwölfe toll findet und Engel auch interessant findet, dann solltet ihr euch diese Reihe mal näher ansehen, es lohnt sich.

    Bewertung:
    Nachdem mich dieses Buch wirklich gut unterhalten konnte, möchte ich wieder fünf Sterne vergeben. Nur das Ende mit dem Cliffhänger ist alles andere als nett.

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    violetbookladys avatar
    violetbookladyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gerne würde ich mehr Sterne geben, da ich die Story sehr interessant und spannend fand - doch leider schmälert die Protagonistin vieles...
    Spannende Geschichte - wäre die Protagonistin nicht....

    Inhalt: Ein uralter Kampf.
    Eine unsterbliche Liebe.

    Silvester in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald. Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird, stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen. Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug? Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias ein schreckliches Geheimnis verbindet... Quelle: Verlag

     
    Klappentext: Thursen zieht eine Decke über uns. Ich liebe dich, sagt er, streicht sanft, ganz sanft jetzt, mit dem Finger über meine Wange. Vergiss das nie. Seine Fingerspitzen sind feucht. Und da merke ich, dass es meine Tränen sind, die er weggewischt hat. Ich liege in seinen Armen und weine darum, dass es unsere unbeschwerte, glückliche erste Nacht zusammen nie mehr geben wird. Wir wollten unser neues Leben feiern. Doch jetzt wird das, was er getan hat, uns beide verfolgen, wohin wir auch gehen. Ich liebe dich. Ich wundere mich, wie leicht sich das sagt. Und dass, gegen jede Vernunft, das Vertrauen in ihm immer noch da ist. Meine Tränen wollen nicht trocknen. Ich bin zu Tode erschöpft. Und obwohl die Wahrheit über Thursen so schmerzhaft ist, dass meine Seele brennt, könnte ich in diesem Moment nirgendwo anders sein als in seinen Armen. Ich wünschte, ich wüsste, wie es mit uns weitergehen soll.
    Quelle: Verlag











    Ich weiß noch, dass ich mich beim ersten Band darüber geärgert habe, dass sich einiges zu schnell entwickelt hat.
    Leider muss ich sagen, dass dieser Gedanke auch beim zweiten Teil nicht nachließ. Sowie ich auch gemerkt habe, dass sich die Protagonistin nicht sonderlich verändert hat. Wieder einmal kann sie den einfachsten Anweisungen und Bitten nicht folgen! Zugegeben: ich finde es gut, dass sie nicht über Situationen hinweg sieht und sich für andere Personen einsetzt aber in manch anderen Momenten hätte ich gerne ein anderes Verhalentsmuster gesehen.

    Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven zu lesen und obwohl der Schreibstil der Autorin einfach gestaltet und flüssig zu lesen ist, war ich schon lange nicht mehr so sehr von einer Protagonistin genervt, wie es bei Luisa der Fall ist.
    Viel zu oft habe ich ihre Worte, ihr Verhalten und ihre Einstellungen in Frage gestellt. Allgemein fand ich ihre Reaktionen und ihr Verhalten recht unfair. Ja, die Autorin fasst die Handlung gut zusammen und die Emotionen sind verständlich aber so fand ich die fehlende Entwicklung der Protagonistin schade. Sehr schade!

    Durchaus finde ich die Geschichte der Wölfe sehr interessant, sodass ich erleichtert darüber bin, dass jene nicht wegen der Protagonistin, in den Hintergrund rutscht oder nicht ganz vergessen wird. Wäre dem so gewesen, dann hätte es einen weiteren Abzug in der Bewertung gegeben. Wenn ich also von der Protagonistin absehe, dann ist für Abwechslung und Spannung gesorgt. Auch die Perspektive des neuen Charakters, war um Längen interessanter gestaltet. Allerdings habe ich auch seine Entwicklung eher als störend emfpunden. Dabei hatte es so gut angefangen!

    Spätestens nachdem ich die Mitte der Geschichte erreicht hatte, war ich nur noch genervt - leider! Aus diesem Grund hoffe ich, dass sich der Verlauf der Geschichte - bzw. die Entwicklungen der Charaktere im nächsten Band steigern und deutlich besser ausfallen! Gerade weil es der Autorin gelungen ist, mein Interesse als Leser nicht völlig zu verlieren. Gerne darf auch etwas mehr von der Action vorhanden sein, vorallem während ohne eine Protagonistin, die sich stets im Recht sieht, während alles, was andere machen falsch ist...
    Dafür fand ich andere Charaktere erfrischend! So wie auch den neuen Schwung, der von ihnen in die Geschichte eingebracht wird. Obwohl ich oft davon ausgegangen bin, dass sich die Geschichte und Charaktere in einem Liebesdreieck verlieren, fand ich es überraschend welch interessante Wendung die Geschichte annahm.

    Im Vergleich zum ersten Band ist die düstere Atmosphäre im zweiten Band nicht mehr so ausgeprägt aber es gleicht zum Glück keiner aufkommenden Langeweile.
    Unter anderem durch den Schreibstil, bieten die sich abwechselnden Perspektiven einen interessanten Verlauf der Geschichte. Gerade die ausdrucksstarken Dialoge überraschten mich doch am meisten!

    __________________________




    Auch wenn ich oft von der Protgaonistin genervt war - und es im nächsten Band garantiert auch noch sein werde, das weiß ich jetzt schon - war ich gleichzeitig vom Verlauf der Geschichte überrascht!
    Gerne würde ich die volle Punktzahl geben, denn die Geschichte war interessant und spannend zugleich aber leider kann ich nicht das gleiche über die Protagonistin behaupten. Denn diese schmälerte leider oft mein Lesevergnügen!
    Ich habe zwar die Hoffnung aufgegeben aber ich hoffe, dass sich die Protagonistin im letzten Band zum positiven entwickelt. Wobei mich viel eher interessiert, wie es auf Thursens und auf der Seite eines bestimmten Charakters weitergehen wird, denn dieses war weitaus spannender!


     


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    F
    Fuchs234vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannend und fesselnd
    Teil 3

    Der 2. Band hat mir richtig gut gefallen auch wenn ich leider nicht mehr so viel vom ersten Teil wusste. Sehr gut hat mir der Teil mit den Halbengeln gefallen und deren Konflikt zu den Werwölfen. Was mir nicht so gut gefällt ist , dass es so spannend, offen endet und ich jetzt warten muss , dass Teil 3 ankommt. Würde die Trilogie jedem empfehlen ist super geschrieben. ;)

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    lethesss avatar
    lethessvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnder Roman zwischen 2 Welten ... der Werwölfe und der Engel. Man taucht ein und ist in einer anderen Welt. Suchtfaktor :)
    Schattenblüte Die Wächter

    Fesselnder Roman zwischen 2 Welten ... der Werwölfe und der Engel. Man taucht ein und ist in einer anderen Welt. Suchtfaktor :)

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    PollyMaundrells avatar
    PollyMaundrellvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Band 2 ist erwachsener geworden
    Ist die Liebe zwischen Thursen und Luisa stark genug?

    Klappentext
    Silvester in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald. Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird, stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen. Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug?
    Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias ein schreckliches Geheimnis verbindet ...

    Erster Satz
    Besser noch als der Tod ist das Leben.

    Cover
    Das Cover von Band 2 ist ebenso schön wie das von Band 1, allerdings durch die hellen Farben etwas weniger mysteriös.
    Auch hier sind wieder eine Art Wassertropfen auf den Blüten, die ertastet werden können.
    Aus dem "soften" Hardcover ist nun ein Taschenbuch geworden. Das ist zwar ein bisschen schade, aber immerhin passen sie trotzdem durch Größe und Gestaltung des Buchrückens zusammen :-)

    Meinung
    Luisa und Thursen feiern Silvester. Nach den ganzen Vorfällen im letzten Jahr (unter anderem Thursens Zurückverwandlung in einen "vollständigen" Menschen) schwören sie sich nochmal von vorne anzufangen und in ein gutes neues Jahr zu gehen. Keine Geheimnisse, keine Toten, nur noch Thursen und Luisa.

    "Wir fangen neu an, okay?", flüstert er. "Kein Sterben mehr, kein Verstecken, keine schwarzen Gedanken. Nur vorwärtsgucken."
    (Seite 10)

    Und Luisa glaubt ihm. Will ihm glauben. Kann gar nicht anders als ihm zu glauben, nach den ganzen Dingen, die sie in ihrem kurzen Leben schon ertragen musste. Doch scheinbar hat sie bereits eine Vorahnung, dass in ihrem Leben nicht alles gut laufen kann.

    Und das Wunder ist passiert. Wir lieben uns immer noch. Mehr noch als zu Beginn.
    Ob er das genauso sieht? "Bereust du, dass du dich von mir hast zurückverwandeln lassen?"
    "Fragst du das wirklich?", raunt er und streift meinen Nacken mit seinen Lippen, dass ich eine Gänsehaut bekomme. "Was ist denn ein verdammtes Wolfsleben gegen ein Leben mit dir?"

    (Seite 48)

    Doch warum hat Thursen dann immer weniger Zeit für Luisa und lässt sie immer öfter allein? Nimmt weder Anteil an ihrem Leben, noch lässt er sie in seines. Trotz des Versprechens hat Thursen mehr Geheimnisse vor ihr, als noch im letzten Jahr. Schnell wird auch Luisa klar, dass sie dieses Verhalten dem Wolfsrudel zu verdanken hat, dass seit Thursens Rückverwandlung von Norrock geführt wird und stetig wächst.

    So sehr wie ich Thursen und Luisa im ersten Band geliebt habe, umso mehr gehen sie mir hier auf den Keks. Die beiden hatten so eine schöne Liebesgeschichte in Band 1, die hier nicht so fortgeführt wird.
    Dieses Ewige Hin und Her, mal ist Thursen da, dann steht Luisa wieder allein vor allem, dann liebt sie ihn, dann hasst sie ihn - dieses Ja-Nein-Ding hat mich schon ein bisschen genervt, wenn ich ehrlich bin.
    Auch Thursen gefiel mir im ersten Band besser als jetzt. Er ist nicht mehr so liebevoll und besorgt was Luisa betrifft, seine Treue und Loyalität gilt jetzt nur noch dem Rudel. Ich bezweifle nicht, dass er sie liebt und er sorgt sich auch um sie - aber eben nicht mehr kontinuierlich. Vorher war er Luisas Leben, nun ist er nicht mal mehr ein Teil davon...und das liegt weiß Gott nicht an ihr.
    Luisa hingegen wird selbstbewusster, geht ihren Weg (teilweise) auch ohne Thursen und wirkt wesentlich erwachsener als noch im ersten Teil.

    "Ich hasse es, dass du nie da bist. Ich hasse, dass ich nicht weiß, was du tust im Wald. Und nicht, in welcher Gefahr du bist."
    "Ich liebe dich."
    [...]
    "Ich bin vorsichtig. Und ich denke an dich, immer."
    "Dann bist du morgen wieder weg, oder?"
    "Ja." Kommt es von ihm, schon im Halbschlaf. "Aber ich komme wieder, Luisa, Immer wenn ich gehe, komme ich zurück."

    (Seite 185)

    Und dann tritt ein anderer Mann in Luisas Leben. Elias. Lange Zeit weiß sie nicht, was genau er ist und er nicht, mit wem sie sich umgibt.
    Da Luisa recht einsam und Thursen nicht präsent ist, hat Elias leichtes Spiel Luisa näher zu kommen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Erst als es fast zu spät ist stellt sich heraus, das Elias und Thursen eine gemeinsame Vergangenheit haben - auf die ich hier aber nicht näher eingehe ;-)

    "Und jetzt? Was soll jetzt werden? Bleibst du hier? Für wen von uns entscheidest du dich, Elias oder mich?"
    "Was ist das denn für eine Frage?"
    "Ist das denn so schwer zu verstehen? Er will dich, ich will dich."

    (Seite 221)

    Ich persönlich mag Elias sehr. Er ist für Luisa da, was man von Thursen nicht behaupten kann, will nur ihr Bestes und hält sie von jeder Gefahr fern. Elias ermutigt Luisa auch mal über ihren Schatten zu springen und Dinge zu tun, die sie sich vorher nicht getraut hat. Man bekommt das Gefühl, dass er sie wieder zum Leben erweckt.
    Er ist quasi der Tag und Thursen die Nacht.

    Immer wieder wird Luisa von Träumen und Gedanken an ihren Bruder gequält, die sich zu real anfühlen um nur ein Hirngespinnst zu sein. Als Norrock ihr eine Möglichkeit vor Augen führt, wie sie wieder auf Fabi treffen kann, willigt sie schnell ein - auch wenn Thursen ihr davon abrät.

    Beim Showdown geraten Elias und Thursen aneinander und es passiert etwas, was niemand der Beteiligten je gewollt hätte. Damit hat das Buch auch einen wahnsinnigen Cliffhanger, weshalb ich mir schnellstmöglich Band 3 besorgen muss!

    Der Schreibstil ist wie auch in Teil 1 sehr flüssig und alles wurde so gut beschrieben, dass man sich als Leser von allem ein Bild im Kopf machen kann.

    Auch in desem Band liegt mein Kritikpunkt wieder bei den Eltern. Sowohl bei Luisa als auch bei Thursen interessiert es niemanden so wirklich, dass die zwei tagelang verschwunden sind. Auch wenn es sich hierbei um Fantasybücher handelt, ist das doch etwas sehr unrealistisch.

    Zitate / Textstellen

    Mein Versuch, ein normales Leben zu führen, ist wie Glas zerbrochen in scharfe, spitze Splitter. Splitter, an denen sich die Seele die Haut aufschneidet. Es tut so weh. Verfluchter Thursen!
    (Seite 80)

    Er weint, schreit mich an. Macht mir Vorwürfe, dass ich ihn allein lasse, immer allein. Dabei ist er doch tot. Weiß er das denn nicht?
    (Seite 141)

    Und dann umarmen wir uns, und es fühlt sich wie Freundschaft an. Wie tiefe, vertraute Freundschaft.
    "Vertraust du mir?", flüstert er.
    Ich nicke und weiß nicht, ob er es sieht. "Und du mir?"
    "Ja", sagt er. Flüstert nicht. Er ist tatsächlich verrückt genug, es zu tun.
    (Seite 234)

    Fazit
    Im Vergleich zum ersten Teil, hat dieser Band seine Mystik, Zartheit und Unschuld verloren. Nun steht nicht mehr die Trauer um einen geliebten Menschen im Vordergrund sondern Treue, Loyalität und Vertrauen.

    Die Geschichte ist mit seinen Darstellern erwachsener geworden und geht einen anderen Weg, ohne jedoch die Trauer völlig auszumerzen.

    Für mich persönlich hat die Geschichte an manchen Stellen ein paar Schwächen aufgewiesen und ein paar schöne Dinge aus Band 1 verloren, aber auch einige gute Ansätze hinzugewonnen.

    Diese Trilogie ist definitiv lesenswert!


    Diese und alle meine anderen Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog.
    http://franzyliestundlebt.blogspot.de

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 4 Jahren
    himmlische Heerscharen gegen Werwölfe, warum nicht?

    Es ist Sylvester in Berlin. Thursen und Luisa feiern ihre Liebe und den Neuanfang, da stolpern sie über die Leiche eines jungen Mannes. Sofort ist beiden klar, dass dies ein Werk von Thursens altem Rudel ist. Als weitere Leichen entdeckt werden und Thursen dafür sorgt, dass das Geheimnis der Werwölfe gewahrt wird, reicht es Luisa. Immer öfter verschwindet er in den Wäldern und lässt sie allein, mit ihrer Wut und ihrer Trauer. Dann tritt Elias in ihr Leben. Sie rettet ihn in der Bahn vor ein paar Schlägern und seither laufen sie sich immer häufiger über den Weg. Die Sache wird auch nicht einfacher, als er sich in sie verliebt. Denn Luisa ahnt nichts von seinem Doppelleben. Elias ist ein Shinanim, die Erzfeinde der Werwölfe, deren bestreben es ist, sie auszurotten.

     

    Nach dem ersten Teil war ich unschlüssig, ob ich Teil 2 lesen sollte. Zwei Jahre und ein tolles Cover später, hatte mich das Buch doch rumbekommen. Ich bereue nichts. Fand ich den ersten Teil noch ein bisschen dröge und schon mal irgendwo so dagewesen, überraschte mich die Fortsetzung. Mit den Shinanim bringt die Autorin einen neuen spannenden Handlungsstrang ein, der die ganze Geschichte in eine andere Liga katapultiert. Ich konnte die Luft zwischen Luisa und Elias förmlich knistern hören. Es hat auch geholfen, das die Kapitel unterschiedliche Erzähler haben, so blieb Elias nicht so unnahbar, wie es vielleicht der Fall gewesen wäre, hätte nur Luisa die Geschichte erzählt. Zudem wird nebenbei ein brisantes Thema angeschnitten. Das Zusammenschlagen eines Einzelnen durch eine ganze Gruppe und die anschließende Erniedrigung, durch die Veröffentlichung im Internet. Ein vielfach beobachtetes Phänomen, seit der globalen Vernetzung. Doch Nora Melling, entlässt die Mädchen aus ihrer Opferrolle und gibt ihnen durch ihre Werwolfsgestalt, die Möglichkeit sich an den Tätern zu rächen. Von daher empfand ich die Morde an den prügelnden Jugendlichen schon fast gerecht. Jedoch nur fast, denn Auge um Auge und die Ganze Welt wird blind.

     

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich beeindruckt war von der Fortsetzung, denn es kommt nur selten vor, dass Band 2 den ersten Teil um Längen schlägt. Mit Vorfreude halte ich bereits den dritten Teil in der Hand, um nach diesem Cliffhanger zu erfahren, wie es weitergeht im Kampf Engel gegen Werwölfe.  

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    Damagequeens avatar
    Damagequeenvor 5 Jahren
    Rezension: Schattenblüte. Die Wächter Nora Melling

    Auch dieses Buch ist ein absoluter Hingucker was das Cover betrifft! Was sehr schade ist und was bei vielen soweit ich das bisher verfolgt habe, auf Missklang trifft sind die unterschiedlichen Ausgaben. Wieso Bringt man einen Teil als Softcover und die anderen als Taschenbuchausgabe raus? Trotz alledem ein absolut tolles Cover!


    Der 2. Teil -Die Wächter- legt für mich sogar noch an Spannung zu. Die Liebe von Thursen und Luisa wird wieder und wieder auf eine harte Probe gestellt. Und dann tritt auch noch Elias in Luisas Leben.

    Für mich bleibt es weiterhin eine sehr schöne Geschichte, über die Liebe, Verluste und neue Freundschaften.

    Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht im 3 Teil. Der Cliffhanger ist super gewählt und macht das lesen des 3. Teils unumgänglich ;)

    Fazit

    Super geschrieben, sehr spannend gehalten und sogar wie ich finde eine kleine Steigerung zum 1. Teil.


    4 verdiente von 5 Sternen gibt es hierfür von mir. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.



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    buchstabentraeumes avatar
    buchstabentraeumevor 5 Jahren
    Nora Melling - Schattenblüte 02. Die Wächter

    Hach, ich hatte mich so auf die Fortsetzung der Reihe gefreut und es war einfach wieder toll, meine alten Freunde Luisa und Thursen wieder zu treffen. Vor allem, weil der Einstieg in das Buch viel hoffnungsvoller und heller war als der Einstieg in „Schattenblüte. Die Verborgenen“ und so viel leichter gefallen ist. Die Stimmung zu Beginn von „Schattenblüte. Die Wächter“ ist nicht mehr so traurig, so melancholisch, so düster wie in Band 1. Stattdessen sehen Luisa und Thursen am letzten Tag des alten Jahres nicht nur einem neuen Jahr, sondern auch einem neuen Leben entgegen. Ihrem gemeinsamen Leben. Der Anfang des Buches ist daher wirklich sehr hoffnungsvoll und gibt vor allem viel Mut und Kraft.

    Doch leider kommt es zu einem Bruch dieser erwartungsvollen und fröhlichen Atmosphäre, als Luisa und Thursen im Wald zufällig die Leiche eines jungen Mannes finden und für Thursen sofort feststeht, dass die Wölfe aus seinem alten Rudel hier am Werk waren. Thursen beginnt, sich zu verändern. Er geht immer öfter in den Wald, lässt Luisa allein zurück, meldet sich nicht bei ihr.

    Und Luisa? Die lernt Elias kennen, den neuen Hauptcharakter des Buches. Da er als zweiter Ich-Erzähler fungiert, lernt der Leser ihn schon viel früher als Luisa kennen, da in einem zweiten Erzählstrang seine Geschichte erzählt wird und so seine Bedeutung für das Buch deutlich wird. Elias ist kein normaler Mensch, aber ich verrate an dieser Stelle auch nicht, wer bzw. was er ist. Auf jeden Fall ist er ein netter und freundlicher Junge, der für Luisa da ist, wenn Thursen es nicht ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft und während diese vertieft wird, hört man lange nichts von Thursen. An dieser Stelle habe ich mir wirklich große Sorgen um die Beziehung der beiden gemacht und es dauert auch nicht lange, da kommt es schon zum großen Streit. Der hat aber tiefgehendere Gründe als lediglich Eifersucht oder Liebeskummer. Die Zusammenhänge kann ich hier natürlich nicht erklären, aber Nora Melling hat sich auf jeden Fall eine tiefgründige und hervorragend konstruierte Story einfallen lassen. Ich muss aber sagen, dass ich Luisas Verhalten an vielen Stellen nicht nachvollziehen konnte. Sie verhält sich teilweise doch sehr unfair und bemüht sich nicht sonderlich darum, die Beziehung zu retten. Und ganz ehrlich: Ich mochte Elias nicht! Nein, er war mir wirklich überhaupt nicht sympathisch und das wohl vor allem deshalb, weil er sich so zwischen Thursen und Luisa drängt und ich das gar nicht gutheißen kann!

    Nicht nur Thursen verschwindet immer öfter im Grunewald, auch Luisa zieht es immer wieder dorthin. Vor allem, um den Baum ihres Bruders zu besuchen. Das alte Rudel von Thursen hat in der Zwischenzeit neue Mitglieder und die stehen Luisa nicht alle freundlich gegenüber. Besonders mit einem neuen Wolf gerät Luisa ganz schön aneinander und dadurch nehmen Ereignisse ihren Lauf, die in einem total fiesen Cliffhanger enden! Oje, da bin ich ja nun schon sehr auf den dritten Teil gespannt, aber auf den werden wir wohl noch etwas warten müssen...

    Übrigens ist für mich in diesem Band erst so richtig klar geworden, wieso die Reihe „Schattenblüte“ heißt. Wahrscheinlich liest sich das auch schon aus Band 1 heraus, aber ich habe es erst jetzt so richtig verstanden. Und noch etwas: Thursen heißt in diesem Buch Lars. :wink: Aber da das selbst für Luisa ein ungewöhnlicher Name ist, wird doch meist von Thursen gesprochen. Was mir persönlich auch besser so gefällt.

    Wieder ist das Lesevergnügen aufgrund des bildhaften und poetischen Schreibstils der Autorin ein ganz besonderes. Sie schafft es einfach, mit wenigen Worten enorm viel auszudrücken und der Schreibstil ist so angenehm, dass man sich darin verlieren könnte. Jedes Wort sitzt einfach und ist enorm ausdrucksstark. Nora Melling hat ein Auge für Details, erzählt aber nichts Überflüssiges. Es passt einfach alles. Insgesamt ist die Stimmung in „Schattenblüte. Die Wächter“ ernster und düsterer. Das Buch enthält viele spannungsgeladene Szenen und viele Probleme bilden sich im Verlauf der Handlung heraus. Das ändert aber nichts daran, dass es enormen Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen.

    Mein Fazit:

    „Schattenblüte. Die Wächter“ überzeugt durch authentische Charaktere, den ausgefeilten Stil der Autorin und eine spannende Handlung – der abschließende Band der Trilogie darf mit großer Vorfreude erwartet werden.

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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 5 Jahren
    Spannende Fortsetzung mit leichten Schwächen in der Umsetzung

    Inhalt:
    Luisa und Thursen haben sich vorgenommen nun endlich ein normales Leben abseits der Wälder und der Wölfe zu führen. Doch als sie in der Silvesternacht eine Leiche entdecken, werden sie schneller von der Vergangenheit eingeholt, als ihnen lieb ist. Denn beide wissen sofort, wer den jungen Mann so grausam zugerichtet hat – die Werwölfe. Während Thursen im Alleingang alles regeln will, wird der emotionale Abstand zwischen ihm und Luisa immer größer. Eines Tages lernt Luisa in der U-Bahn Elias kennen, den sie mit großem Mut vor einer Schlägerbande rettet. Da Thursen kaum noch Zeit für Luisa hat, verbringt sie viel Zeit mit Elias und lernt ihn besser kennen. Doch sie ahnt noch nicht, dass auch Elias ein Geheimnis bewahrt, welches ihn und Thursen miteinander verbindet. Doch als Thursen und Elias aufeinandertreffen, erfährt Luisa alles, wodurch ihre Welt erneut ins Wanken gerät. Denn sie weiß nicht wem sie glauben soll. Thursen, den sie liebt, der sich aber so verändert hat, oder Elias, der ihr vertraut und hinter ihr steht.

    Meinung:
    Zwar schließt der zweite Teil der Schattenblüte-Trilogie ziemlich nahtlos an seinen Vorgänger an, trotzdem treten  völlig neue und unerwartete Wesen auf den Plan. Man bekommt immer wieder kurze Einblicke in die Sicht von Elias, einem Nachkommen der Schutzengel, dessen Aufgabe es ist, die Menschen zu beschützten.

    Durch diese völlig neue Idee, bestätigt sich mein Eindruck, dass Schattenblüte durchaus als Einzelband gut aufgehoben gewesen wäre. Jedoch gewöhnt man sich beim Lesen schnell an die neuen Verhältnisse. Zwar bleiben die Hintergründe und Geheimnisse lange geheim, doch klärt sich im Laufe des Romans das Meiste, mal mehr, mal weniger gut umsetzt, auf.  

    Etwas, was mich ziemlich gestört hat, war die erste Verbindung der beiden Welten. Irgendwie klang das alles sehr konstruiert.  Jedoch gab es auch einiges, was mir sehr gut gefallen hat. Zum Beispiel, dass man einen Hinweis darauf bekommt, wieso die Trilogie Schattenblüte heißt. 

     Außerdem hat mir auch der Schreibstil dieses Mal wesentlich besser gefallen.  Er ist viel flüssiger und wirkt nicht mehr so abgehackt. Zusätzlich wird die Geschichte nun aus zwei verschiedenen Sichten, nämlich aus Elias und Luisas Sicht, erzählt.  Auch wenn dies zu Beginn etwas verwirrend ist, weil man nicht genau versteht, wer Elias ist und was er mit der ganzen Sache zu tun hat, sorgen seine Kapitel doch für eine gewisse Abwechslung.

    Die Grundstimmung ist auch in diesem zweiten Teil wieder sehr düster und tragisch. Das liegt dieses Mal nicht mehr allein an Luisas Trauer um ihren Bruder, sondern auch an der Sorge um ihre Mutter und vor allem an der großen Geheimniskrämerei durch Thursen, sowie Luisas Wut darauf. Denn Thursen verändert sich sehr und das vor allem zum Negativen. Er zieht sich wieder mehr aus seinem menschlichen Leben zurück, lässt Luisa aber über die Hintergründe im Dunkeln.  Einerseits will er sie zwar beschützen, aber andererseits bezieht er sich auf nur schwer nachvollziehbare Wolfseide und -geheimnisse. 

    Die Handlung und die Idee dahinter sind eigentlich ziemlich tiefgründig und durchdacht. Auf der einen Seite stehen die Werwölfe, die anscheinend nur zu ihrer Freude Menschen töten. Auf der anderen Seite stehen die Shinanim, die alle Menschen beschützten wollen. Zu Beginn scheint die Sachlage klar und eindeutig, doch mit der Zeit werden mehr Hintergründe sichtbar und dadurch auch die Situation komplexer und schwerer zu bewerten. Ich persönlich fände es unter den im Buch genannten Umständen schwer, mich für eine Seite zu entscheiden.  Außerdem endet die Geschichte  mit einem fiesen Cliffhanger, so dass  ich froh bin, dass der Abschlussband der Reihe bereits im Oktober erscheint. 

    Fazit:
    Einige Ideen und Umsetzungen haben mir zwar nicht so gut gefallen, aber im Großen und Ganzen war die Geschichte spannend, anders als ich sie erwartet habe und durchaus lesenswert. Im Gesamturteil hat mir „Schattenblüte – Die Wächter“ sogar noch einen Ticken besser gefallen als“ Die Verborgenen“, einfach weil mich der Schreibstil mehr angesprochen hat und ich am Ende auch das Gefühl hatte, dass dieses Mal mehr Fragen beantwortet wurden.  Somit gibt’s knappe 4 von 5 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Luft nach oben

    Inhalt

    Thursen ist vom Wolf-Sein befreit, nachdem Luisa seinen vollen Namen ausgesprochen hat. Lars wohnt nun wieder bei seinem Vater und seiner Schwester, er geht wieder zur Schule und renoviert die Wohnung damit die Erinnerung an seine tote Mutter ihn nicht auffrisst. Pünktlich zum Neujahr wollen Luisa und Lars dem alten Leben abschwören und ein Neues beginnen, doch mitten in ihrer Zweisamkeit findet Lars eine übel zugerichtete Leiche. Mit Bisswunden. Luisa ist geschockt und will die Polizei rufen aber als Thursen hat Lars einen Eid geschworen: Die Wölfe immer zu verteidigen. Luisa fängt an ihrer Liebe zu zweifeln an, den Lars lässt sie immer öfter alleine und trifft sich mit dem alten Rudel im Wald. Eines Tages lernt sie Elias kennen, als sie ihn vor ein paar Schlägerjungs beschützt, er lädt sie zu einem Kaffee ein und schon bald beginnt ihre neue Welt zu wanken.. Wem kann sie noch vertrauen? Ist ihre Liebe zu Lars stark genug?


    Meinung / Fazit
    Der Einstieg ins Buch fiel mir diesmal schon leichter, man wird sofort in die Handlung hineingeworfen und erlebt ein erschreckendes Neujahr mit Thursen und Luisa. Ich habe mir vom zweiten Teil eine Steigerung erhofft, aber leider wurde daraus nichts. Es ging nur schleppend voran und viele Dinge waren einfach nicht nachvollziehbar. Da wäre die Mutter, die Luisa alleine lässt um sich zu erholen. Für mich unvorstellbar, wie man seine Tochter die selbst noch an dem Tod ihres Bruder knabbert, einfach alleine lassen kann. Danach wird man plötzlich vom Vater überrannt, der schon im ersten Teil so gut wie gar nicht vorhanden war, aber diesmal hat er gleich eine neue Freundin samt kleinen Stiefsohn dabei. Hmmm... sehr komisch diese plötzliche Wandlung.


    Interessant wird es allerdings als Elias ins Spiel kommt. Man ahnt ja schon, was er eigentlich ist. Die Kapitel aus seiner Sicht waren spannend und so flogen die Seiten nur so dahin. Allerdings hat mich Luisa sehr oft genervt, ihre Sichtweise war total überzogen und unreif. Sie verteidigt Thursen jedesmal und sobald auch nur annähernd soetwas wie ein kleiner Streit entstehen könnte, gibt sie schon klein bei und läuft in seine Arme. Sie verteidigt ihn jedesmal, obwohl es dazu aus meiner Sicht eher zu Schuldzuweisungen kommen sollte. Wenn Thursen ein schlechtes Gewissen hat, beschwichtigt ihn Luisa jedesmal mit irgendeiner anderen lahmen Ausrede. Thursen hatte in diesem Buch leider nur sehr wenig zu sagen, das meiste bestand nur aus "Das darf ich nicht sagen, Werwolf Geheimnis." Gottseidank, dass Luisa letztendlich doch noch Mut beweist.


    Die Nebencharaktere wurden, im Gegensatz zum ersten Teil, mehr ausgebaut und bekamen sogar ein wenig Tiefe. Besonders gefallen hat mir Rieke, eine kleine Vegetarierin die unter Wölfen lebt weil sie es unter den Menschen nicht mehr aushält. Norrock hat sein Rudel richtig im Griff, zeigt aber auch Gefühle und man erkennt das er Luisa doch ein wenig ins Herz geschlossen hat.


    Als gegen Ende die verworrene Geschichte endlich Gestalt annahm, war es auch schon wieder vorbei und die Autorin hat uns einen fiesen Cliffhanger aufgezwungen. Und, ich kann garantieren, wäre Elias und seine außergewöhnliche Geschichte nicht, würde ich den dritten Teil nicht mehr lesen wollen. Zusammenfassend hätten wir: Langweiliger Beginn, toller Mittelteil, interessante Wendung gegen Ende und eine Hauptprotagonistin die mich teilweise schon meine Nerven gekostet hat. Ich kann hierfür leider nur 
    3 1/2 von 5 Sterne 
    geben. Mit der Hoffnung das der dritte Teil mich endlich richtig umhaut. ;)


    ©  Sarah Rawrpunx 
    http://rawrpunx.blogspot.co.at/

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    „Silvester in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald. Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird, stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während Thursen immer öfter im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen. Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias ein schreckliches Geheimnis verbindet …“ Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.rowohlt.de/fm/131/Melling_Waechter.pdf Mit „Schattenblüte. Die Wächter“ ist der zweite Teil der Schattenblüten-Trilogie erschienen und ich möchte gerne wissen, wie er euch gefällt. Dazu würde ich das Buch gerne mit euch zusammen lesen und darüber diskutieren. Natürlich könnt ihr mir auch allgemeinere Fragen stellen und ich würde mich freuen, wenn ihr nach der Leserunde über das Buch eine Rezension schreibt. Für diejenigen, die an der Leserunde teilnehmen möchten, stellt der Rowohlt Verlag 20 Testleser-Exemplare zur Verfügung. Wenn ihr eines dieser Bücher gewinnen möchtet, bewerbt euch bitte hier bis zum 13.03.2012 und erklärt kurz, warum ihr gerne mitlesen würdet. Diejenigen die das Buch schon haben, sind natürlich ebenfalls zur Leserunde herzlich eingeladen, genauso wie diejenigen, die das Buch schon gelesen haben und jetzt gerne noch einmal mit anderen darüber „reden“ möchten. Ich freue mich auf unsere Leserunde!
    Zur Leserunde

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