Nora Miedler Aschenpummel

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Inhaltsangabe zu „Aschenpummel“ von Nora Miedler

Kein Fettnäpfchen ist so klein, dass Teddy Kis es nicht mit schlafwandlerischer Sicherheit finden würde. Das ist leider auch schon das einzige, was derzeit bei ihr klappt. Ansonsten läuft es gerade nicht so gut: die Mutter eine Tyrannin, die Schwester eine Traumfrau mit Doktortitel, der Job eine Zumutung und von Figurproblemen fangen wir lieber gar nicht erst an. Teddy fühlt sich zu dick, zu doof, zu ungeliebt. Aber es gibt einen Lichtblick: den Pirat und Buchhändler von gegenüber, ihre heimliche Liebe! Und auf einmal ist Teddy wild entschlossen, sich ihren Teil vom Glück zu nehmen, komme, was wolle. Selbstmitleid war gestern, Tussis, zieht euch warm an, jetzt kommt Teddy Kis!

wenn irgendwo irgendwas schief geht - Teddy ist bestimmt mittendrin!

— Nirena
Nirena

Der Humor im Buch war leider nicht mein Fall.

— LadyMoonlight2012
LadyMoonlight2012

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Es war echt lustig mit den verschiedenen Charakteren. Für jeden was dabei.

— Focusmeli90
Focusmeli90

Freundschaft und Liebe - zwei Dinge, die man braucht und manchmal schwer findet. Witzig und trotzdem mit Nachhall - einfach gut!

— MissStrawberry
MissStrawberry

kommt immer drauf an wie groß jemand ist.

— Linahoney
Linahoney

Findet es eigentlich noch jemand seltsam, dass Teddy Kis lt. eigener Aussage 79 kg wiegt - was bei einer mittleren Größe etwa Kleidergröße 42 entspricht - aber beschrieben wird wie eine absolut unzumutbar fette Raupe?

— Elwe
Elwe

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    Aschenpummel
    NataschaWahl81

    NataschaWahl81

    02. March 2016 um 13:52

    Die Genialität des Romans fängt schon beim Titel des Buches an: AschenPUMMEL - darauf muss man erst einmal kommen. Schon ab da fing ich an zu lachen. Und ich konnte auch nur schwer damit wieder aufhören, da Nora Miedlers Charaktere herrlich überspitzt agieren und Teddys Gedankengänge wahnsinnig amüsant, sowie erfrischend normal sind. Sie ist ein Charakter zum identifizieren und Mitfühlen. Der Roman selbst nimmt unerwartete Wendungen an, die zum Schreien komisch sind. Ich sage nur Hütte und Augen. *prust* Zum Schluss wird es noch einmal schön romantisch. *seufz* Kurzum: Ein Buch, dessen Titel hält was er verspricht - und zwar Komödie und Spannung in einem.

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  • Einfach klasse die Thaddäa!

    Aschenpummel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2016 um 16:10

    Aschenpummel Die tollpatschige, pummelige kleine Schuhverkäuferin " Thaddäa" lebt ziemlich unglücklich und einsam in Wien. Im ständigen Konflikt mit ihrer selbstsüchtigen, stets gerade sterbenden Mutter, ihrer eingebildeten Schwester, die ihren Beruf als Psychologin nicht so wirklich beherrscht ... da ist der best aussehenste Zahnarzt der Stadt, der wahrlich ein "Auge" auf sie geworfen hat und ... da gibt es noch diesen "Pirat". Ihre heimliche große Liebe aus dem Buchladen.  Meine Meinung zu diesem Buch  Selten habe ich so ein tolles Buch gelesen, ich habe sehr oft Tränen gelacht. Dieses Buch ist so herrlich zwischenmenschlich. Ich hätt sie gern als Freundin. :) In dieser Geschichte findet sich wahrscheinlich so manche Frau wieder. ;)  Die "in Selbstmitleid ertrinkende" Teddy Kis erzählt mit reichlich Humor und ein wenig (oder doch viel mehr?) Melancholie ein Stück aus ihrem jungfräulichem Leben.  Fazit: Dieses Buch brachte mich, zwischen meinen Lachflash's natürlich, auch zum Nachdenken und erweiterte mein Bewusstsein. Man sollte das Leben/die Liebe doch nicht allzu ernst nehmen. UNBEDINGT LESEN !! 

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  • Darf ich vorstellen: Teddy Kis

    Aschenpummel
    Nirena

    Nirena

    18. August 2015 um 15:58

    Die Gefahr bei humorigen Büchern ist immer, dass sich das Ganze im Verlauf der Handlung totläuft und irgendwann nicht mehr unterhaltsam und lustig, sondern langweilig wird. Aufgrund dessen gibt es sehr wenige humorige Bücher, die mich tatsächlich überzeugen können - seit ewigen Jahren an der Spitze: "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" - denn sind wir nicht alle ein bißchen Bridget? Dann begegnete ich Teddy - und nein, Gottseidank sind wir nicht alle Teddy! Aber genau dies macht einen Großteil des Unterhaltsungsfaktors dieses Buches aus: wenn man selbst mal einen schlechten Tag hat - Teddy toppt alles! Denn mit ihr möchte man wirklich nicht tauschen! Die Autorin versteht es, Teddy so zu gestalten, dass man sie einfach mögen muss, Mitleid mit ihr hat - denn sie hatte wirklich Pech im Genpool! - durch die herrliche Ironie, die den Humor dieses Buches dominiert, wird es aber nie langweilig! Ich habe schon lang nicht mehr so viel gelacht beim Lesen eines Buches - oder wie würde es euch gehen, wenn ihr feststellt, dass euer Traummann euch für lesbisch hält oder dass eure Mutter ein dunkles Geheimnis hütet? Für alle, deren Tag ein wenig aufgehellt werden muss oder für die, die einfach mal lauthals lachen wollen - "Aschenpummel" ist die perfekte Lektüre dafür!

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Aschenpummel
    LadyMoonlight2012

    LadyMoonlight2012

    26. May 2015 um 18:41

    Ich hatte mir einen modernen, frechen und witzigen Frauenroman erwartet. Titel und Klappentext sind eigentlich recht ansprechend, dennoch wurde ich enttäuscht. Ich finde "Aschenpummel" sterbenslangweilig. Die Hauptprotagonistin Teddy geht mir tierisch auf die Nerven! Ich mag sie leider gar nicht. Die anderen Charaktere finde ich bedauerlicherweise auch ganz furchtbar. Teddys Mutter, ihre Schwester und der Zahnarzt sind wirklich grausige Zeitgenossen. Selbst der Pirat ist mir unsympathisch, obwohl ich diesen Charakter noch am interessantesten finde. Positiv aufgefallen ist mir der relativ lockere Schreibstil, man kann das Buch recht zügig auslesen. Teddys Lebensweg erscheint mir ziemlich unglaubwürdig. Alleine die Tatsache, dass sie mit 32 Jahren noch Jungfrau ist. Das könnte ich ja vielleicht noch glauben, wenn da nicht noch einige andere Situationen wären. Sie hat sich z.B. eine Wohnung gemietet und diese am Anfang vor ihrer Mutter verheimlicht. Für was mietet man sich eine Wohnung, wenn man dort nicht wohnt? Ich will euch aber nicht zu viel verraten. Es ist besser, wenn man unvoreingenommen an die Geschichte herangeht, denke ich. Vielleicht habe ich mir einfach etwas anderes davon erwartet. Ich weiß leider auch nicht, woran es liegt. Sehr negativ aufgefallen ist mir auch, dass Teddy mit 79 Kilo als richtiges Schwergewicht beschrieben wird. Als Leser denkt man anfangs nämlich eher, dass sie 150 Kilo aufwärts haben muss. Das erscheint mir ziemlich übertrieben. Die Geschichte spielt in meiner derzeitigen Heimatstadt Wien. Deswegen dachte ich auch, dass es mir Spaß machen würde, diesen Roman zu lesen. Leider ist genau das Gegenteil eingetreten. Beim Lesen hatte ich außerdem das Gefühl, dass die Geschichte eher in den 90er Jahren spielt und nicht in der Jetztzeit. Komplett abraten möchte ich von "Aschenpummel" aber nicht. Ich habe schon sehr viele positive Meinungen darüber gelesen. Ich denke, es ist einfach Geschmackssache, ob man die Charaktere lieb gewinnt oder nicht. Ich komme mit dem Humor im Buch leider gar nicht klar. Wenn der Roman komplett als Satire aufgebaut wäre, würde ich vielleicht Gefallen daran finden. Leider kann mich diese Geschichte in dieser Form gar nicht überzeugen. Ich hoffe, euch gefällt dieses Buch besser! Schreibt mir eure Meinung dazu doch bitte in die Kommentare.

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  • Schade, es klang sehr vielversprechend

    Aschenpummel
    babylu

    babylu

    15. March 2014 um 09:27

    Dieses Buch lag schon länger auf meinem SUB und ich hab mich riesig gefreut es endlich zu lesen. Nur leider wurden meine Erwartungen schnell runtergerissen.Teddy ist zwar sympathisch,aber sorry die Story drumrum ist einfach nur schwach.Schade.

  • Einfach göttlich!

    Aschenpummel
    Nazgul94

    Nazgul94

    03. February 2014 um 13:50

    Dieses Buch zeigt, dass Romane nicht immer nur von 90-60-90 Frauen mit super Karriere und heißen Affären handeln müssen. Es ist einfach geschrieben und flüssig zu lesen und bestätigt, dass man selbst nicht unbedingt der hoffnungsloseste Fall auf dieser Welt ist, da diese Frau alles übertrifft! Mir ist noch nie passiert, dass ich so herzhaft bei einem Buch lachen musste. Die Charaktere sind allesamt sehr "speziell", wenn auch ein wenig übertrieben. Ein gutes Buch für Zwischendurch! Schade nur, dass der zweite Teil nicht so gelungen ist.  

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  • Mehr als nur ein witziger Frauenroman

    Aschenpummel
    Textverliebt

    Textverliebt

    29. August 2013 um 11:06

    Mit Anlauf in jedes Fettnäpfchen. Teddy Kis kennt die Probleme des Lebens zu gut. Ihre ständig nörgelnde Mutter kontrolliert auch nach 32 Jahren noch fanatisch das Leben der Tochter und ein B-Körbchen ist in weiter Ferne. Dafür sind Reiterhose und Cellulitis die ständigen Begleiter der pummeligen Schuhverkäuferin, die verzweifelt mit ihrer Jungfräulichkeit hadert. Dass die Schwester Modelmaße besitzt und gleichzeitig noch ein abgeschlossenes Universitätsstudium vorweisen kann, lässt Teddys Ego nicht gerade ins Unendliche steigen. Doch Teddy sieht täglich Licht am Ende des Tunnels. Jeden Abend besucht sie die Buchhandlung des zurückhaltenden Herrn Nemeth, der durch seine Augenklappe zugleich geheimnisvoll und anziehend auf sie wirkt. Irgendwann ist klar, etwas muss sich in Teddys Leben ändern. Daher beschließt sie, das Herz des Piraten, wie sie Herrn Nemeth heimlich nennt, im Sturm zu erobern. Doch das ist gar nicht so leicht. Sie tritt mit Anlauf in jedes Fettnäpfchen und muss sehen, dass es gar nicht so leicht ist, das Herz eines schüchternen Mannes für sich zu gewinnen. Gleichzeitig merkt Teddy jedoch, dass sie sich selbst auch verändert. Und plötzlich gerät sie nicht nur in den Fokus des Herrn Nemeth, sondern auch in den des attraktiven Zahnarztes Hubertus Strohmann. Für Teddy beginnt die wohl spannendste Zeit in ihrem Leben – schließlich muss sie neben all dem Liebeschaos noch die verschwundenen Erinnerungsstücke ihres verstorbenen Chefs an Frank Sinatra wiederfinden. “Aufgeregt fuhr ich an meinem linken Oberschenkel entlang. Ja, da waren sie. Scheiße! Was war ich nur für eine Frau? Welche Frau auf dieser Welt ließ zwei volle Quadratzentimeter Schamhaar auf ihrem Oberschenkel stehen? Welche andere Frau hatte überhaupt Schamhaare auf dem Oberschenkel? Ich zerrte an der Badehose und zog sie soweit es ging nach links. Blödsinn. Ich versuchte mir die Haare auszurupfen, was zur Folge hatte, dass die Tränen in meine Augen traten und mir das knallige Rot meiner Haut sogar hier in der dunklen Kabine entgegenleuchtete. Ich hätte mich umbringen können.” – Seite 222 – Ein witziger Roman, der gar nicht in die Schublade des “Frauenromans” passen will. Als ich Aschenpummel aufschlug, erwartete ich einen witzigen Frauenroman, der mir jede Menge Unterhaltung bieten würde. Beim Lesen wurde mir dann jedoch immer mehr bewusst, dass ich nicht lediglich einen humoristischen Roman in den Händen hielt, sondern zugleich ein kleines Büchlein voller Lebensweisheit. Im Gegensatz zum Klischee der tollpatschigen Traumfrau in der Literatur, die trotz Kleidergröße 36 voller Selbstzweifel durch Leben stolziert, ist die Rolle der Teddy echt und ungeschönt.  Sie entspricht nicht dem Klischee, das uns in Frauenzeitschriften gerne als Durchschnittsfrau verkauft wird. Teilweise ist Teddy allerdings ein echtes Unikat und es gab tatsächlich einige Momente, in denen ich ganz dankbar dafür war. Dabei dachte ich immer, ich wäre hart im Nehmen. Anscheinend wohl doch nicht. Die Charaktere, denen Teddy im täglichen Leben begegnet, sind stark überzeichnet, allerdings gleichzeitig absolut menschlich und somit liebenswert. Von der furchtbaren Mutter vielleicht abgesehen. Naja, Hubertus ist auch eher eine spezielle Sorte Mensch. Und als Sigi, so heißt der Pirat nämlich mit Vornamen, seine Augenklappe plötzlich gewechselt hat, habe ich auch nicht schlecht gestaunt. Trotzdem! Sie bereichern die Geschichte und verleihen ihr immer wieder den nötigen Humor, der manchmal durchaus schwarz und absurd, jedoch gleichzeitig meist klug war. Gerade deswegen warAschenpummel für mich absolut lesenswert. http://textverliebt.de/blog/nora-miedler-aschenpummel-teddy-kis-bd-1/

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  • Enttäuschende, verkorkste Story

    Aschenpummel
    lovelylieschen

    lovelylieschen

    27. August 2013 um 15:31

    Ich will den Inhalt gar nicht groß zusammen fassen. Laut Buchrücken war es genau die richtige Geschichte für mich. Eine pummlige Normalsterbliche mit Problemen in der Liebe. Genau die richtige Protagonistin, um sich mit ihr zu identifizieren. Aber genau das ist nicht passiert. Ich fühlte mich als Leserin eher auf die Schüppe genommen und veralbert. Teddy ist so gar nicht die Figur, mit der man sich identifizieren will. Klar, nicht jeder strotzt vor Selbstbewusstsein, aber wie kann man soooo sein! Eine Entschuldigung an die Autorin, aber ich war einfach unheimlich enttäuscht. Gerade weil ich mir vorab etwas komplett anderes erhofft hatte. Und was will sie mit diesem Typen? Mal ehrlich: Nerds sind gut und schön, aber der Kerl hat ja so gar nichts Reizvolles. Passt aber dann natürlich wieder zur Protagonistin. Naja, ist sicherlich Geschmackssache, aber meiner wurde in keinster Weise getroffen.

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  • Selbstfindung einmal anders

    Aschenpummel
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    10. June 2013 um 16:47

    Thaddäa Kis, genannt Teddy, hat es wirklich schwer: eine dominante Mutter, eine bildhübsche und superschlaue Schwester, Gewichtsprobleme, ein mieser Job und - noch immer Jungfrau mit 32 Jahren. Teddy stolpert durchs Leben und will es allen und jedem Recht machen. Dabei verliert sie sich fast selbst. Blind vor Kummer sucht sie den Grund allen Übels ausschließlich in ihrem Übergewicht (das so schlimm gar nicht sein kann - sie wiegt 79 kg, ist also echt nur pummelig und keineswegs adipös). Ihre Kollegin aus dem Schuhladen ist plump-direkt, aber eine wahre Freundin. Als Teddy sich in den Buchhändler gegenüber verguckt, geraten die Dinge ins Rollen: plötzlich taucht eine alte Schulfreundin auf, deren Chef (ein gutaussehender Zahnarzt) Teddy Avancen macht und ihr sogar ein Auto schenkt und der Pirat (der Buchhändler) setzt Gisela auf Teddy an. Gisela ist lesbisch. So langsam wird Teddy alles zu viel. Besonders, als ihr altes Auto den Geist aufgibt und sie endlich wissen will, warum um alles in der Welt sie ihre Mutter jeden Sonntag zu einer abgelegenen Hütte fahren muss. Es scheint, dass sich alles nur um die Frank-Sinatra-Sammlung ihres verstorbenen Chefs dreht, die kurz vor dessen Tod verschwunden ist. Das Ende und die "Auflösung" sind so absurd, dass man aus dem Grinsen nicht mehr herauskommt! Der Stil von Nora Miedler liest sich lockerflockig. Ratzfatz hat man das Buch verschlungen. Auch wenn es nicht der Hit schlechthin ist, man hat eine superschöne Lesezeit und merkt genau: da muss noch mehr folgen, das kann nur der Anfang einer Reihe toller, unterhaltsamer "Frauenromane" sein. Da steckt unglaubliches Potenzial dahinter, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Noch ein paar Feinarbeiten und ich grinse nicht nur bei der Lektüre, sondern lache laut auf.

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  • Kein Must-Read

    Aschenpummel
    bookaholic_

    bookaholic_

    13. April 2013 um 19:48

    Leider nur ein eher mittelmäßiges Buch. Die Protagonistin Teddy, mit vollständigen Namen Thadäa (ich musste es gefühlte 50mal lesen, bis ich auf die weibliche Form von Thadeus gekommen bin! :D), ist eine über dreißig jährige Frau, deren Verhalten eher an eine Pubertierende erinnert, die sich immer noch nicht bewusst ist, dass zu viel Essen nicht schlanker macht, die sich selbst nicht verteidigt und von ihrer Mutter, Schwester und/oder zehn Jahre jüngeren Kollegin mit keinerlei Respekt demütigen lässt. Das nervte mich schon gewaltig zum Einstieg des Buches. Zum Glück kommt sie aus ihrem Mauerblümchen-Dasein immer mehr herraus und entwickelt sich fortwährend zu einem ehrgeizigen Persönchen. Naja, obwohl... das mit dem Abnehmen, was sie ja anscheinend am meisten stört, nimmt sie nicht ganz so ernst. Ansonsten ist die Geschichte ganz nett und lädt auch hin und wieder zum Schmunzeln ein. Teilweise kam es mir allerdings schon überzogen vor und nicht ganz realistisch. Den Abschluss fand ich wiederrum süß und glaubwürdig dargestellt. Der Schreibstil ist locker und flüssig, somit ließ sich das Buch gut weglesen. Allerdings ging mir das Wort "Shiti" auf den Nerv. Es wiederholte sich für meine Begriffe leider zu häufig. Fazit Wer tollpatschige und leicht in Selbstmitleid ertrinkende Frauen gern hat, sollte hier ruhig zugreifen. Meinen Geschmack hat es nicht zur genüge getroffen. An sich aber eine süße Geschichte mit einigen Mankos.

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  • Super spannend

    Aschenpummel
    laischa

    laischa

    21. March 2013 um 12:53

    Ein super spannendes und vorallem witziges Buch. Ich habe dieses sehr gern gelesen und würde es jederzeit anderen Lesern empfehlen. Eine Story wie es viele vielleicht kennen, man fühlt sich einfach nicht wohl im eigenen Körper, man hat hier und da etwas zu meckern und man verliebt sich einfach in die falschen. Ein Lob an die Autorin :)

  • Rezension zu "Aschenpummel" von Nora Miedler

    Aschenpummel
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    06. February 2013 um 12:23

    Inhalt In dem 270-seitigen Taschenbuch „Aschenpummel“ geht es um die teilweise tollpatschige Wienerin Teddy Kis, 32 Jahre alt, die nicht den Traumidealen einer Frau entspricht. Dies bekommt sie auch immer wieder von ihrer Mutter und Schwester zu spüren. Sie hatte noch nie eine Beziehung. Teddy ist Schuhverkäuferin und gnadenlos ist den Buchladenbesitzer Sigi von gegenüber verliebt, den sie „Pirat“ wegen seiner Augenklappe nennt. Jeden Abend geht sie in seinen Laden und kauft ein Buch, nur damit sie ihn sieht. Eines Tages lernt sie den Zahnarzt Dr. Strohmann kennen, der reges Interesse an ihr zeigt. Sie fühlt sich geschmeichelt, aber ihre Liebe zum Piraten bleibt weiterhin. Sie möchte unbedingt seine Aufmerksamkeit erlange. Aber wird sie dies schaffen? Warum ist der Zahnarzt scheinbar so verliebt in sie? In wie viele Fettnäpfchen wird sie noch treten müssen um ihr wahres Glück zu finden? Meine Meinung Das Buch ist in einer leichten Sprache geschrieben und gut verständlich. Somit lässt sich schnell durchlesen. Nora Miedler schafft es mit locker und witzig gewählten Worten Teddys Leben und Gefühle zu beschreiben. Teddy kann einem leidtun, wenn sie in manch peinlichen Situationen gerät. Sie möchte doch einfach ernst genommen werden in der Männerwelt. Sie kann sich einfach nicht vorstellen, dass auch ein Mann sich mal für sie interessieren könnte. Ihre Schwester ist die Hübsche und da ist für Teddy klar, warum sich die Männer scharenweise um sie schären. Teddy braucht eine große Portion Selbstvertrauen, die sie im Buch nach und nach findet. Der Zahnarzt war mir sehr suspekt. Nicht weil er Interesse an Teddy zeigt, sondern eher wie er mit ihr spricht. Das schien mir teilweise schon sehr „verschleimt“. Der „Pirat“ ist ein zurückhaltender Mann. Er ist sympathisch, aber mit seiner Augenklappe auch etwas mysteriös. Er möchte Teddy nicht sagen, warum er sie trägt. Als Leser ist man dann doch gespannt auf die Auflösung der Augenklappe, die man am Ende des Buches erhält. Teddys Mutter ist so gar nicht die liebevolle Mutter. Sie tyrannisiert ihre jüngere Tochter (Teddy) in allen möglichen Situationen und kränkt sie immer wieder.. Teddy benennt die Männer in ihrer näheren Umgebung meist nicht mit Namen, sondern wie zum Beispiel den Buchhändler Sigi nennt sie, wie schon mehrmals erwähnt, „Pirat“ oder Dr. Strohmann meist nur „der Zahnarzt“. Dies war zu Beginn für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile war das in Ordnung. Fazit Ich gebe dem Buch 3 Sterne. Es war ein lustiges Buch für nebenbei, hat mich allerdings nicht vollständig vom Hocker gerissen. Es soll eventuell noch eine Fortsetzung geben zu der Teddy-Kis-Reihe geben. Dies würde ich vielleicht dann aber trotzdem lesen.

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  • Rezension zu "Aschenpummel" von Nora Miedler

    Aschenpummel
    Guaggi

    Guaggi

    17. November 2012 um 13:06

    In diesem Buch, mit einem bunt gestaltetem Cover mit Widererkennungswert, geht es um Teddy Kis, eine junge Frau die weder Modellmasse noch Selbstvertrauen besitzt und sich das Leben von einer tyrannischen Mutter und einer Traumfrau als Schwester schwer machen lässt. Unglücklich verliebt und von einem Fettnäpfchen ins andere stolpernd beschließt Teddy sich und ihr Leben zu ändern und den Mann ihrer Träume zu erobern. Turbolenzen und Hindernisse sind vorprogrammiert. Ein witzig geschriebener Roman der mir so manches Mal ein Selbsterkennendes Schmunzeln auf die Lippen zauberte. Einfach nur lesenswert!

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  • Rezension zu "Aschenpummel" von Nora Miedler

    Aschenpummel
    Elwe

    Elwe

    19. August 2012 um 22:20

    'Aschenpummel' ist leichte Unterhaltung mit ein paar Abstrichen, ohne größeren Anspruch. Das Beste an diesem Buch ist in der Tat aber der Titel - 'Aschenpummel' fand ich zum Brüllen komisch, und es war auch der Auslöser, dass ich mir das Büchlein gekauft habe. Teddy Kiss 32, noch Jungfrau, arbeitet in einem Schuhladen und leidet unter einer übermäßig anhänglichen, leicht psychopathischen Mutter. Zudem ist sie unsterblich verliebt in den Piraten, einen Buchhändler in ihrer Straße, in dessen Laden sie jeden Abend ein Buch kauft, nur um ihm nahe zu sein. Da sie aber glaubt, eine fette, unansehnliche Raupe zu sein und keine Diät länger als zwei Tage durchhält, reicht ihr Mut nie, um ihn anzusprechen. Alles, was ihr (meist aus dem Bemühen, irgendwelche Figurmängel zu verbergen) gelingt, ist es, von einem peinlichen Fettnäpfchen ins nächste zu stolpern. Doch dann macht ihr plötzlich der gutaussehende Zahnarzt von schräg gegenüber Avancen und selbst der Pirat scheint nicht ganz abgeneigt zu sein, auch wenn er zunächst glaubt, sie sei eigentlich lesbisch, und seine ebenfalls lesbische Freundin mit ihr zu verkuppeln sucht. Teddy's Leben, vorher schon ein Disaster, gerät nun völlig aus den Fugen. Dabei will sie doch nur endlich schlank sein ... . Das Buch hat durchaus seine lustigen Momente, aber schrammt dabei oft scharf am Fremdschämen entlang. Teddy Kis erweist sich Mal um Mal als ein derartiger Trampel, dass ich als Leserin schon bald große Schwierigkeiten hatte, ihr nicht alle Sympathien zu entziehen. Gerettet hat sie wohl nur die Tatsache, dass der Rest der Figuren noch unsympathischer oder trampliger daherkommt. Teddy mutiert damit zum kleinsten Übel. Dabei ist der Plot - von gelegentlichen Längen abgesehen - durchaus spannend, und vor allem zum Ende hin wollte ich unbedingt wissen, wie es dann ausgeht. Da hat das Lesen dann sogar wieder Spaß gemacht. . Alles in allem ist 'Aschenpummel' ganz solide Chicklit-Frau-mit-Figurproblemen-Comedy, und beschert den einen oder anderen unterhaltsamen Moment. Wirklich intelligenten oder dabei noch tiefgründigen Humor, nach dem man sich richtig gut fühlt, sucht man aber vergebens. Dafür ist die Fremdschäm- und Unter-der-Gürtellinie-Latte zu tief gehängt. Auch die Auflösung am Ende ist zwar überraschend, dabei aber so bizarr, dass es schon wieder unglaubwürdig wird.

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  • Rezension zu "Aschenpummel" von Nora Miedler

    Aschenpummel
    Mika2003

    Mika2003

    03. July 2012 um 15:06

    Eine stinknormale Frau – etwas jünger als ich; eine tyrannische Mutter und eine bildhübsche Schwester und ein Titel der an ein Märchen erinnert – das Buch wollte ich lesen. Was ich erwartet habe weiß ich nicht, was ich bekommen habe schon: eine locker-witzige Sommerlektüre. Es ist eine recht einfache, um nicht zu sagen vorhersehbare Geschichte. Aber Nora Miedler versteht es, Teddy so zu beschreiben, das sich viele Frauen mit ihr identifizieren können. Teddy ist wie jede andere Frau auch – fröhlich, lustig, dann wieder traurig und voller Selbstzweifel, dann plötzlich wieder glücklich. Total normal eben, auf der Suche nach dem Traummann schlechthin. Keine Modeltypen, sondern Otto Normalverbraucher. Daher echt und sympathisch – ein typische Frauenbuch eben. Die Figuren sind liebevoll charakterisiert – lebensnah und das betrifft nicht nur Teddy, sondern auch all die anderen Figuren. Besonders ihre Mutter mit ihrem „Keiner kümmert sich um mich“-Tick. Alltägliche Situationen, besondere Ereignisse in Teddys Leben werden mit spitzer Feder und so manches Mal auch etwas zu überzogen, zu überspitzt dargestellt. Bei der Wertung bin ich mir uneins – an meine Lieblingsbücher im Bereich der „Frauenliteratur“ reicht das vorliegende Buch nicht heran. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.

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