Nora Miedler Die Musenfalle

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Inhaltsangabe zu „Die Musenfalle“ von Nora Miedler

Theaterschauspielerin Lilly Sommer hat den großen Sprung noch nicht geschafft. Ein Werbecasting macht Hoffnung, dass ihre angespannte Finanzlage sich bessert. Doch da taucht die Kripo bei ihr auf: Zwei mächtige Männer fanden einen gewaltsamen Tod.Lilly hängt mit drin, ob sie will oder nicht. Bei Online-Recherchen stößt sie auf Frieda Bernhards Theaterkommune. Zu diesem illustren Kreis zu gehören ist ein alter Traum. Lilly beschließt, ihr Talent für ein Undercover-Manöver zu nutzen …

Dieser Krimi ist besonders: man kann auch lachen! Trotzdem ist er nicht albern, sondern hochspannend. Mein Tipp: LESEN!

— MissStrawberry

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  • Nora Miedler - Garant für gute Unterhaltung!

    Die Musenfalle

    MissStrawberry

    17. June 2015 um 16:23

    Lilly Sommer arbeitet noch immer an ihrem großen Durchbruch als Schauspielerin. Der ergatterte Werbejob soll eine Art Sprungbrett für sie werden. Doch dann wird ausgerechnet der Mann getötet, für dessen Unternehmen sie Werbespots drehen sollte und auch ein zweiter Mord geschieht – mit beide kann man Lilly in Verbindung bringen! Lilly stößt bei ihrer Recherche auf die Theaterkommune von Frieda Bernhard. Da wollte sie schon immer einsteigen, aber das ist noch schwerer, als einen Job zu bekommen. Durch einen ehemaligen Schüler von Frieda, Dino Winter, der jetzt Privatschnüffler geworden ist, will sie dort doch noch rein – und gleichzeitig in einem Fall von Dino und ihrem eigenen ermitteln. Nora Miedlers Bücher „Aschenpummel“ und „Schatzsuche“ haben mich auf diese Autorin aufmerksam gemacht. Deshalb habe ich alle ihre Bücher gelesen, auch die Jugendthriller. Und ich muss sagen: sie glänzt in allen Genre! „Musenfalle“ ist ein ganz besonderes Buch, denn es ist spannend und witzig zugleich. Die Protagonistin Lilly Sommer hat so viele Macken und Fehler und doch mag man sie auf Anhieb gern leiden. Ebenso der alte Säufer Dino, der immer nur ungerade Schlucke trinkt. Oder die schrullige Diva Frieda, die über allem zu stehen scheint – all die herrlich anderen, auffallenden, schrägen Charaktere sind einfach zauberhaft und lassen einen beim Lesen immer wieder schmunzeln. Die Spannung geht dabei nicht verloren – im Gegenteil. Immer wieder geschehen Dinge, die erschrecken lassen und die Spannung erhöhen, bis irgendwann ein recht turbulentes Ende kommt, das gleichzeitig schlüssig, witzig und schockierend ist! Der Stil der Autorin ist genial. Lilly erzählt aus der Ich-Perspektive ihre Story. Dazwischen tauchen immer wieder Dino-Passagen (und ein paar Frieda-Stellen) auf, die von der Erzählerperspektive aus geschrieben sind. Es werden aber nicht einfach nur zwei Sichtweisen einer Story erzählt, sondern beide Erzählstränge sind eigenständig, erzählen ihren Teil und liefern neu Informationen, gehören aber eben zur selben Story. Dinos Teil ist immer etwas gemächlicher, langsamer, während Lillys Teil hektisch, laut, schnell ist. Anders kann ich es leider nicht beschreiben. Aber es liest sich sehr gut und macht echt Spaß. Man lernt die diversen Protagonisten so gut kennen, dass man genau weiß, wann es Lilly wieder nach einem Joint zumute ist oder Dino dringend einen Schluck brauchen könnte. Die anderen Figuren (ich nenne sie ungern „Randfiguren“) gefallen mir auch – vorneweg Flo, der eigentlich gar nicht vor Ort ist, aber er gehört einfach dazu. Die kurzen Kapitel verführen dazu, immer noch ein wenig weiterzulesen. Und man bereut es auch nicht! Da Nora Miedler geborene Österreicherin ist, finden sich auch ein paar typisch österreichische Ausdrücke und Wörter wieder. Das gibt dem Ganzen noch mal einen besonderen Charme. Mir hat „Die Musenfalle“ von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Nur das Cover passt nicht so gut dazu und hätte mich von allein niemals dazu gebracht, dieses Buch zu lesen. Hier sollte in einer neuen Auflage auch über ein neues Cover nachgedacht werden! Insgesamt bin ich super gut unterhalten worden und vergebe deshalb fünf Sterne. Außerdem hoffe ich, dass bald ein neues Buch dieser genialen Autorin erscheint, denn jetzt habe ich alle ihre bisherigen Werke gelesen und wurde von keinem auch nur ansatzweise enttäuscht! Weiter so!

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  • Rezension zu "Die Musenfalle" von Nora Miedler

    Die Musenfalle

    Readandbeyourself

    06. September 2011 um 18:29

    Lilly Sommer braucht dringend Arbeit, und der Werbevertrag mit einer Handyfirma kommt ihr gerade recht. Als einer der Mitarbeiter sie zu einem privaten Date einläd, denkt sie sich nichts dabei. Im Nachhinein bereut sie das Treffen jedoch bitter, denn sie hat nicht nur die Befürchtung, schwanger zu sein, sondern wird auch noch des Mordes an Alexander Strehl verdächtigt. Sie nimmt Kontakt zu Dino Winter auf, einem Mitarbeiter eines Dedektivbüros. Sie kennt Dino von früher, von der Schauspielschule. Gemeinsam hatten sie den Traum, in der Schauspielschule von Frieda Bernhard zu laden - die scheinbar auch etwas mit dem Mord an Alexander Strehl zu tun hat. Lilly setzt alle ihre Schauspieltalente ein, um sich für die Ermittlung bei Frieda einzuschleichen. Doch was sie entdeckt, raubt ihr den Atem. “Die Musenfalle” ist ein Krimi aus Österreich, der von einem harmlosen Besuch zu einer Mordverdächtigung führt - und wieder ist jemand unschuldigerweise mittendrin. Die Protagonistin Lilly führt ein miserables Leben. Sie kifft, hat kein Geld, und kommt als Schauspielerin nicht durch. Dass sie endlich ein geregeltes Leben, bzw für zwei Jahre ein festes Einkommen haben soll, sagt ihr sehr zu - aber bringt auch alles durcheinander, sowohl positiv als auch negativ. Die anderen beiden Hauptfiguren, Dino und Martin, sind etwas verschlossener. Man wird relativ schnell in ihr Leben eingebracht, und mit ihren Problemen konfrontiert. Über Lilly erfährt man jedoch sehr viel mehr. Sehr faszinierend ist die Schreibweise, aus Lillys Sichtweise in Ich-Perspektive, und aus Dinos, Martins und Friedas Sichtweise immer aus der 3.Person-Perspektive. Von der Schreibweise und Ideengebung erinnerte mich das Buch an “Die Liebe der Matrosen” von Annette Mingels, bei der auch Perspektiven wechseln und Situationen manchmal doppelt geschrieben werden (wobei bei Miedler die Perspektive wechselt, aber nicht eine Situation wiederholt). Dass verschiedene Leute ihre Gedanken preisgaben, trug zur Fülle an Details bei, die dem Leser vorgelegt wurden, sodass man sich ein eigenes Bild machen konnte. Bis kurz vorm Schluss hatte man nicht mal eine Ahnung, wer der Mörder war, weil sich ständig neue Details auftaten, die aber irgendwie nicht zum Fall beitrugen, sondern mehr Fragen aufwarfen. Eine gewisse Krimi-Spannung kam dadurch leider nicht auf. Erst auf den letzten 30 Seiten wurde es plötzlich richtig spannend - mit 220 Seiten Vorspann eigentlich zu spät bei einem Krimi, finde ich. Auf der anderen Seite fesselte der Krimi durch diese neuen Details für die Geschichte doch, weil man wissen wollte, wann endlich Details für den Mord kommen. Lustig ist, dass ich im März auf der Buchmesse ein Interview von Nora Miedler und ihrer Lektorin gehört habe, und unbedingt ein Buch von ihr lesen wollte (wenn auch nicht zu Beginn einen Krimi ;) )! Dem Buch gebe ich 3 von 5 Sternen, weil es sehr interessant geschrieben war, und schon Elemente eines guten Krimis beinhaltet, aber nicht das Nonplusultra war. Ich hab leider schon sehr viel bessere Krimis gelesen.

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  • Wir lieben österreichische Krimis! Ihr auch?

    Tote nur nach Voranmeldung

    VeroG

    20. May 2011 um 18:08

    Krimis & Thriller, geschrieben von österreichischen Autoren/innen, erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Einige schrieben die derzeit so beliebten und erfolgreichen Regionalkrimis, aber es gibt auch grenzüberschreitende und internationale Thriller. Das Angebot ist groß. Was sagt ihr dazu? Gefallen euch die Geschichten aus Österreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Sind sie anders als die deutschen Kriminalgeschichten? Stört es, wenn Ausdrücke im Dialekt vorkommen oder wird das als liebenswerte Eigenheit der Region angenommen? Über regen Gedankenaustausch zu diesem Thema freue ich mich sicher nicht alleine. Liebe Grüße aus Niederösterreich Vero

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