Nora Petroll

 4,2 Sterne bei 23 Bewertungen

Lebenslauf

Nora Petroll, geboren 1988, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf, nachdem sie einige Jahre in Kanada gelebt hatte.  Inzwischen arbeitet sie als freie Übersetzerin in Berlin. Zu den von ihr aus dem Englischen übertragenen Autor:nnen gehören unter anderem Louise Penny und Andy Warhol.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Amerika (ISBN: 9783311100546)

Amerika

Erscheint am 19.09.2024 als Taschenbuch bei Kampa Verlag.

Alle Bücher von Nora Petroll

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Neue Rezensionen zu Nora Petroll

Cover des Buches Jedes Herz ist ein Puzzle aus Scherben (ISBN: 9783499008900)
_Dark_Rose_s avatar

Rezension zu "Jedes Herz ist ein Puzzle aus Scherben" von Genevieve Wheeler

Ein sehr wichtiges Thema, aber ab und an nicht ganz so leicht lesbar
_Dark_Rose_vor 7 Monaten

Triggerwarnung: Suizid-Gedanken, Gedankenspirale, Trauma.

 

Adelaide ist an ihrem persönlichen Tiefpunkt angekommen und weiß nicht mehr weiter. Ein Teil von ihr, der von Minute zu Minute lauter wird, meint, sie könne sich doch einfach umbringen und alles wäre vorbei. Der Schmerz wäre vorbei, die Erinnerungen, an all die Momente, in denen ihr wehgetan wurde, wären vorbei. Einfach alles wäre vorbei. Doch da ist auch ein Teil von Adelaide, der nicht sterben will. Und dieser Teil sorgt dafür, dass sie um Hilfe bittet.

In diversen Zeitsprüngen – Rückblenden – erfährt man, wie Adelaide überhaupt an diesen Punkt gekommen ist. Wer und welche Momente dafür gesorgt haben, dass Adelaides Herz nur noch ein Puzzle aus Scherben ist.

 

 

Gleich der erste Satz des Buches hat mich tief berührt: „Das Komische am ultimativen Tiefpunkt ist, dass man nie genau weiß, wann man ihn erreicht hat.“ Und allein in diesem Satz steckt schon so viel Wahrheit, aber auch so viel Schmerz und so viel Weisheit.

 

Ich war zwei Mal in meinem Leben an diesem Tiefpunkt und habe mich wieder zurück gekämpft, daher hat mich das Buch stellenweise wirklich sehr berührt. Ich konnte Adelaides Gefühle am Tiefpunkt so gut verstehen.

 

Kurz darauf findet sich im Buch noch ein Satz, der mich echt berührt hat und zwar: „Waren am Tiefpunkt überhaupt Besucher erlaubt?“ (S. 10). Das Buch transportiert Adelaides Schmerz und ihre Verzweiflung echt toll, aber eben auch mit ein bisschen Humor. Obwohl es ihr so schlecht geht, bleibt Adelaide nahbar.

 

Im Verlauf des Buches geht es teilweise um echt heftige Themen. Adelaide musste viel durchmachen und man erlebt diese einzelnen Messerstiche mit ihr und merkt, was sie mit ihr machen. Sie alle setzen sich am Ende zusammen zu dem Puzzle, das Adelaines Herz ist, aber auch zu dem Mosaik ihres Tiefpunktes.

 

Vieles hat mit einem Mann zu tun, Rory. Teilweise erlebt man auch Dinge aus seiner Sicht – was zwar dem Gesamtverständnis half, mich aber auch irritierte, weil es sich für mein Verständnis mit dem Konzept des Buches ein wenig biss.

Rory muss auch einiges einstecken, aber er geht damit komplett anders um, als Adelaide. Sie steckt nur umso mehr Energie in ihre Beziehung, versucht sich um die, die sie liebt zu kümmern, fast schon bis zur Selbstaufgabe. Rory dagegen ist egoistisch und benutzt Adelaide als Krücke und wahlweise als Boxsack. 

Die Kapitel aus seiner Sicht waren zwar dahingehend hilfreich, dass man verstanden hat, warum er sich so benahm, aber seine egozentrische Art, nahm mich extrem gegen ihn ein.

 

 

Fazit: Das Buch ist echt nicht ohne. Adelaide hat viel durchgemacht. Was ich aber toll finde ist, wie man am Ende erfährt, was mit Adelaide los ist. Warum sie so handelt, wie sie es tut, warum sie so denkt, wie sie es tut und was sie aus ihrem Tiefpunkt lernt. Das fand ich wirklich toll, vor allem, weil es wie eine Art Überraschung kam. Man konnte sich zwar denken, dass da etwas ist, aber nicht was genau.

 

Leider war es aber manchmal schwierig durch die vielen Zeitsprünge und Rückblenden, den Überblick zu behalten, wo man sich in der Geschichte gerade befand. Auch Adelaides Verhalten konnte ich oft nicht nachvollziehen, aber das war meiner Meinung nach auch gewollt.

 

Insgesamt wurde mit dem Thema wirklich toll und einfühlsam umgegangen. Zu 100% überzeugen konnte mich das Buch aber trotzdem nicht, weil ich mich manchmal mit Adelaides Verhalten schwertat und es mir die Zeitsprünge erschwerten, den Überblick zu behalten. Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

Cover des Buches Totes Laub (ISBN: 9783311120322)
Jana_hat_buechers avatar

Rezension zu "Totes Laub" von Louise Penny

Die Superkanone
Jana_hat_buechervor 8 Monaten

Armand Gamache genießt die Zeit mit seiner Frau in seiner neuen Heimat Three Pines im Ruhestand. Als aber der neunjährige Nachbarsjunge tot aufgefunden wird und die ehemaligen Kollegen von Gamache mit Ermittlungen anfangen, kann er sich doch nicht zurückhalten diese zu unterstützen. Aber was hat der Tod des Jungen mit seiner Aussage zu tun, dass er beim Spielen im Wald eine riesige Kanone mit einem Monster gefunden hat?


Für mich war es das erste Buch von Penny und ehrlich gesagt hatte ich noch nie vorher von ihr gehört, obwohl sie in Kanada anscheinend ziemlich bekannt ist. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen, es hat auch nichts zur Sache getan, dass es bereits der elfte Fall in der Buchreihe war. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass der Text unnötig in die Länge gezogen wird und die Thematik etwas weit hergeholt (die Superkanone ist aber Realität). 

Cover des Buches Jedes Herz ist ein Puzzle aus Scherben (ISBN: 9783499008900)
Langeweiles avatar

Rezension zu "Jedes Herz ist ein Puzzle aus Scherben" von Genevieve Wheeler

Verwirrender Schreibstil
Langeweilevor 9 Monaten

Inhalt übernommen:


Adelaide Williams lebt den Traum der tausend Möglichkeiten: Sie macht die Londoner Pubszene unsicher, versucht, ihren Master abzuschließen und einen Job zu ergattern, der nicht aus unterbezahlten Überstunden im PR-Bereich besteht. Und sie verliebt sich. In den umwerfenden Rory Hughes, immer einen Schritt außer Reichweite. Aber Adelaide weiß: Wenn sie sich ein wenig mehr Mühe gibt, ihn noch etwas mehr liebt, wird er ihre kleinen Fehler schon vergessen. Da stirbt Rorys Exfreundin Nathalie, Times-Journalistin, Perfektion in Person. Es geschieht, wovor sich Adelaide immer gefürchtet hat: Das genau ausbalancierte Gefüge ihres Lebens fällt in sich zusammen. Egal, wie sehr sie sich bemüht, sie kann sich nicht mit dem Geist von Nathalie messen. Es dauert, bis Adelaide erkennt, dass das Licht gerade dann am hellsten funkelt, wenn es sich in den tausend kleinen Unperfektheiten des Lebens bricht.


Meine Meinung:


Ich bin, aufgrund der Vorschusslorbeeren für dieses Buch mit großen Erwartungen in die Lektüre gestartet. Leider muss ich gestehen, dass ich mehrmals kurz davor war, abzubrechen. Der Schreibstil war ziemlich verwirrend und übergangslos wechselnd,sodass es sehr lange dauerte, bis ich überhaupt einen eingeschränkten Zugang zu diesem Buch gefunden habe. Außerdem störten mich die vielen in Klammern gesetzten Sätze zunehmend,habe ich noch nie in dieser Häufigkeit in einem Buch gesehen.Obwohl mir die Protagonistin sympathisch war,auch ihre Freundinnen habe ich verstanden,konnte ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen.Wie kann man es so lange mit einem Mann aushalten,der offensichtlich nur sich selbst liebt und in sehr verletzender Weise seine Trauer um seine verstorbene Ex Freundin vor ihr zur Schau trug.

Ein Buch ,dessen Thema sehr viel versprach und leider nur wenig gehalten hat.

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Community-Statistik

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