Nora Pröfrock

Lebenslauf von Nora Pröfrock

Åsne Seierstad, geboren 1970 in Oslo, arbeitete als Korrespondentin und Kriegsberichterstatterin für verschiedene internationale Zeitungen und ist Autorin mehrerer Sachbücher. Sowohl als Journalistin als auch für ihren weltweiten Bestseller »Der Buchhändler aus Kabul« (2002) wurde sie vielfach ausgezeichnet. Sie lebt in Oslo.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Nora Pröfrock

Cover des Buches Dominotod (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 2) (ISBN: 9783548288925)

Dominotod (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 2)

 (69)
Erschienen am 01.12.2017
Cover des Buches Bis ans Ende ihrer Tage (ISBN: 9783802592676)

Bis ans Ende ihrer Tage

 (49)
Erschienen am 06.03.2014
Cover des Buches Weißer Schmerz (ISBN: 9783802595356)

Weißer Schmerz

 (15)
Erschienen am 15.01.2015
Cover des Buches Im Licht des Bösen (ISBN: 9783802592683)

Im Licht des Bösen

 (12)
Erschienen am 04.09.2014
Cover des Buches Das Inselhaus (ISBN: 9783442714247)

Das Inselhaus

 (18)
Erschienen am 09.01.2018
Cover des Buches Zwei Schwestern (ISBN: 9783036957746)

Zwei Schwestern

 (7)
Erschienen am 27.09.2017
Cover des Buches Zum Glück braucht mich niemand (ISBN: 9783737352444)

Zum Glück braucht mich niemand

 (10)
Erschienen am 23.06.2016

Neue Rezensionen zu Nora Pröfrock

Cover des Buches Die unbekannte Astrid Lindgren (ISBN: 9783751200066)K

Rezension zu "Die unbekannte Astrid Lindgren" von Kjell Bohlund

Was für eine Frau!
Kristall86vor 8 Monaten

Klappentext:

„So leicht, wie sich ihre Kinderbücher lesen, so arbeitsreich war ihr Leben: In diesem spannenden Buch erzählt Kjell Bohlund, ehemaliger Verleger des schwedischen Kinderbuchverlags Rabén & Sjögren, in dem die Werke Astrid Lindgrens bis heute erscheinen, von den unbekannten Seiten der großen Autorin. Denn während sie morgens an ihren eigenen Geschichten schrieb, war die "Pippi Langstrumpf"-Autorin am Nachmittag Verlegerin und Lektorin, reiste durchs Land, traf sich mit Buchhändlern, Autoren, Illustratoren oder Journalisten und rettete ihren Verlag aus einer Krise. Eine Astrid Lindgren, die wir bislang so nicht kannten.“


Astrid Lindgren war eine der bedeutendsten Frauen unserer Zeit und auch in der Literaturwelt. Aber was viele nicht wissen, war sie nicht nur Kinderbuch-Autorin sondern auch Lektorin und Verlegerin. Wer den Kinofilm „Astrid“ gesehen hat, wird schon ein paar Dinge wissen, aber war der Film in vielen Dingen frei gestaltet. Hier erfährt der Leser detaillierte und fundierte Fakten rund um Astrid Lindgren. Mit sehr flüssigen Texten und besonderen Bildern ist dieses Buch ein kleiner Schatz neben den ganzen Märchen und Geschichten der Autorin. Schnell wird klar: in ihr steckte noch so viel mehr und diese Seite hat sie zelebriert und geliebt. Ich will hier gar nicht zu viel verraten, aber nur noch so viel: wer dieses Buch liest, erfährt so einiges über die Autorin was man noch nicht wusste und wird dadurch auch so einige Aha-Momente bezüglich ihrer Geschichten erhalten…

5 von 5 Sterne für dieses tolle Buch!

Kommentare: 6
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Cover des Buches Dominotod (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 2) (ISBN: 9783548288925)P

Rezension zu "Dominotod (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 2)" von Jonas Moström

Dominotod (Jonas Moström)
PoldisHoerspielseitevor einem Jahr

Gleich zwei Ärzte eines nordschwedischen Krankenhauses verschwinden beinahe gleichzeitig. Doch während von Erik Jensen keine Spur zurückbleibt und lediglich ein Dominostein neben seinem Namensschild zurückbleibt, wird Thomas Hoffmann grausam ermordet aufgefunden und vor seinem Tod offenbar mehrere Tage lang gequält. Auch bei ihm wird ein Dominostein gefunden. Psychiaterin Nathalie Svensson soll ein Täterprofil erstellen, doch sie wird bei ihren Ermittlungen gehemmt – ihre eigene Schwester scheint in den Fall verwickelt zu sein…

Mit „Dominotod“ legt der schwedische Autor Jonas Moström bereits seinen zweiten Band um die Psychiaterin Nathalie Svensson vor, nachdem ihm mit „So tödlich nah“ ein durchaus überzeugender Auftakt gelungen ist. Das Privatleben der Hauptfigur nimmt dabei etwas weniger Raum ein als zuvor, wird aber dennoch vertieft, da ihre Schwester eine gute Freundin des verschwundenen Arztes war und sie so selbst zu einer Verdächtigen wird. Die dadurch entstehende Brisanz sorgt für einen zusätzlichen Schub, ist bei näherer Betrachtung aber wohl so nicht möglich – sei es drum. Nathalie Svensson bleibt wie im ersten Band auch sehr kühl und abweisend, sie zeigt nur wenige freundliche oder verletzliche Seiten, sodass es schwerfällt, eine wirkliche Bindung zu ihr einzugehen. Auch hier habe ich wieder einige Zeit benötigt, um mit ihr wirklich warm zu werden. Anders sieht es da schon bei Johan Axberg aus, der als Kommissar in dem Fall ermittelt und eng mit Nathalie zusammenarbeitet, er wirkt positiv, optimistisch und zugänglich. Dieser Kontrast ist reizvoll und bereichert den Fall auf persönlicher Ebene.

Der Plot an sich ist dem Autor sehr gut gelungen und enthält einige spannende Elemente – allein die Idee des Dominosteins bringt gleich zu Beginn ein großes Rätsel mit ein, das erst wesentlich später gelüftet wird. Die Handlung ist sehr unterhaltsam und packend geschrieben, ein stetiger Informationsfluss und ein paar gekonnte Wendungen sorgen für aufregende Momente. Mir gefällt, dass sich der Thriller eher auf der psychischen Ebene abspielt und allzu blutige Details oder aufgesetzte Actionszenen ausgespart wurden, so kann man sich völlig auf die Personen konzentrieren. Mit weiteren Zeitebenen, die in Form von Rückblicken eingebaut sind, wird die Dynamik der Handlung erhöht und sorgt für einen abwechslungsreichen Ausdruck.

„Dominotod“ ist mit seinem packenden Verlauf und der dichten Atmosphäre sehr lesenswert geraten – übrigens auch wenn man den ersten Teil nicht kennt, die wesentlichen Grundlagen ergeben sich aus den Zusammenhängen. Das ermittelnde Duo aus Psychiaterin und Kommissar ist konträr zueinander angelegt, was den Reiz der Handlung deutlich erhöht. Spannung wird schnell aufgebaut und kann dann durchgängig gehalten werden.

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Cover des Buches So tödlich nah (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 1) (ISBN: 9783548613284)P

Rezension zu "So tödlich nah (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 1)" von Jonas Moström

So tödlich nah (Jonas Moström)
PoldisHoerspielseitevor einem Jahr

In ihrer Freizeit genießt die Psychiaterin Nathalie Svensson nach der
Trennung von ihrem Mann das neu gewonnene Singledasein, auch wenn sie
die Gesellschaft von Männern weiterhin sucht. Die Nachricht, einen
Liebhaber in Stockholm zu treffen, folgt sie deswegen ohne nachzudenken,
muss dann aber mit ansehen, wie dieser auf offener Straße stirbt und in
ihren Armen stirbt. Das reißt alte Wunden wieder auf, denn auch vor
zehn Jahren wurde bereits einer ihrer Partner auf ähnliche Art getötet…

Der
schwedische Autor Jonas Moström hat über seine Figur Nathalie Svensson
mittlerweile eine ganze Buchreihe verfasst, „So tödlich nah“ ist dabei
der erste Fall für die Psychiaterin und geht noch stärker auf ihr
Privatleben ein als die anderen Bände. Einerseits ist das natürlich
geschickt gemacht, da die Grundlagen für die kommenden Bände bereits
hier gelegt werden, andererseits ergibt sich dies sehr organisch, da der
Fall eben in ihrem direkten Umfeld angesiedelt ist. Dabei wird die
Hauptfigur nicht einmal sonderlich sympathisch dargestellt, sondern eher
schroff und kühl, sodass es mir anfangs schwerfiel, eine wirkliche
Verbindung mit ihr aufzubauen. Sicherlich hat sie auch zugänglichere
Seiten, ich musste mich dennoch erst an Nathalie gewöhnen. Die Stimmung
in Schweden, insbesondere in Stockholm, kommt dabei gut zur Geltung,
hier wird ein solides Fundament geschaffen, um die Geschichte wirken zu
lassen.

Der oben beschriebene Ausgangspunkt ist sehr interessant
verfasst, auch die eingebauten Rückblicke auf die Ereignisse vor zehn
Jahren mit dem ersten Mord in Nathalies Umfeld sind sehr gelungen. Die
Verwebung dieser beiden Erzählstränge sorgt für eine intensive Stimmung,
da sich immer mehr Übereinstimmungen ergeben. Leider ist allerdings
schon deutlich vor dem Finale klar, wer der Täter ist, auch sein Motiv
ist dann keine Überraschung mehr. Leider kann die anfängliche Spannung
deswegen nicht durchgängig gehalten werden. Auch wenn die Handlung
durchgängig kurzweilig ist, kommt eben keine Aufregung auf. Zudem hätte
ich mir ein wenig mehr Individualität gewünscht, die den Roman wirklich
einzigartig machen, einiges ist mir dann doch seltsam vertraut
vorgekommen.

„So tödlich nah“ ist mit der Zweiteilung der
Handlung und den beiden eng miteinander verknüpften Fällen interessant
und unterhaltsam geschrieben, kann allerdings wegen einiger zu
offensichtlicher Fährten die Spannung nicht durchgängig halten.
Hauptfigur Nathalie Svensson ist komplex beschrieben und eine markante
Figur – vielleicht auch gerade, weil sie nicht immer sympathisch ist und
ich ein wenig Zeit braucht, um mit ihr warm zu werden.

 

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