Nora Price Heute will ich leben

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Inhaltsangabe zu „Heute will ich leben“ von Nora Price

Die Wahrheit liegt in der Vergangenheit Ohne Vorwarnung wird die 16-jährige Zoe von ihrer Mutter in eine Einrichtung namens 'Twin Birch' verfrachtet. Was soll sie hier zwischen all den dürren, kranken Mädchen? Ihr einziger Halt sind die Briefe, die sie an ihre beste Freundin Elise schreibt. Doch Elise antwortet nicht. Nie. Nur langsam erkennt Zoe, dass der Grund für ihren Aufenthalt in 'Twin Birch' in ihrer Vergangenheit liegt, bei Elise. Erst als sie die tragische Wahrheit akzeptiert, gelingt es ihr loszulassen und sich ihren eigenen Problemen zu stellen.

Ein ziemliches Auf und Ab, das ich jetzt weder als spannend, noch als langweilig bezeichnen kann...

— Miii
Miii

Ein Roman über Magersucht mit sehr vielen Fragezeichen. Die Wahrheit wird erst ganz am Ende präsentiert, dann erfolgt ein abruptes Ende...

— Tess-xy
Tess-xy

man versteht das buch nicht so wirklich, erst ganz am Ende... Traurig und kompliziert.... gemischte gefühle...

— DurchLesenAmLeben
DurchLesenAmLeben

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  • Themen
  • Zwiespältig

    Heute will ich leben
    Miii

    Miii

    05. February 2017 um 22:21

    Das Buch hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil ich in den letzten Jahren immer wieder in meinem Umfeld auf das Thema Essstörung gestoßen bin. Daher fand ich es interessant, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Bei diesem Buch hier bin ich mir aber etwas unsicher, inwiefern ich es denn eigentlich beurteilen soll. Die Autorin schafft es wirklich sehr oft, Spannung aufzubauen. Richtig aufgeklärt über den Grund, weshalb Zoe in Twin Birch ist, wird man erst am Ende. Aber offen gesagt, ab ca. der Hälfte des Buches, konnte ich mir bereits selber zusammenreimen, was denn ungefähr geschehen war und meine Vermutungen hatten sich auf bewahrheitet. Ich fand es schade, dass sich viele Fragen, auf deren Auflösung ich wirklich neugierig war, scheinbar zum Ende hin in Luft aufgelöst hatten. Man wusste immernoch nicht, woher Zoes Mutter das Geld für diese Einrichtung hat, wieso Chloe und Zoe in einen Raum gesteckt worden sind, wer die Kleidung gestohlen hat und und und... Das war schade. Ich fand vor allem Zoe etwas zwiespältig. Einerseits hab ich sie bewundert, weil sie ihren eigenen Kopf hatte. Sie hat sich Notizen und Gedanken gemacht, Hypothesen aufgestellt, alles aufmerksam beobachtet, vieles logisch geschlussfolgert... Aber andererseits fand ich sie irgendwie ein winselndes Stück etwas, das von Elise abhängig ist. Ihre ganze Welt hat sich nur um ihre beste Freundin gedreht und man hat zwischendurch den Eindruck bekommen, dass Zoe regelrecht besessen von Elise ist. Das war irgendwie nervig. Insgesamt weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich das Buch bewerten soll. Es war nicht gut aber auch nicht schlecht. Daher bekommt es gut gemeinte drei Sterne.

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  • Ein Roman mit einigen Fragezeichen

    Heute will ich leben
    Tess-xy

    Tess-xy

    28. July 2015 um 22:37

    Plötzlich und scheinbar ohne Vorwarnung wird die 16-jährige Zoe eines Morgens von ihrer Mutter ins Auto verfrachtet. Ziel des überraschenden Aufbruchs: Twin Birch. Eine Einrichtung isoliert und mitten im Grünen, in der Zoe sechs Wochen lang bleiben und Therapie machen soll, um gesund zu werden. Ihre Mitpatientinnen? Fünf rappeldürre, offensichtlich stark essgestörte Mädchen. Natürlich fragt sich Zoe, was sie in Twin Birch soll. Schließlich hat sie zwar in den letzten Monaten einiges an Gewicht verloren, aber von einer Magersucht ist sie schließlich noch meilenweit entfernt. Gerade, wenn sie sich mit den anderen Mädchen vergleicht, kommt ihr ihre Anwesenheit in Twin Birch geradezu lächerlich vor. Und auch einige andere Mädchen scheinen das so zu sehen. Doch die Frage nach dem "warum" wird erstmal nicht beantwortet. Stattdessen berichtet Zoe in ihrem Notizbuch über den Alltag in der Therapieeinrichtung, den schrecklichen Mahlzeiten und der Zeit dazwischen: Gruppenkochen, Therapiegespräche, Gruppenauszeiten, der merkwürdigen Zimmernachbarin...Ihr einzige Lichtpunkt sind ihre Briefe an ihre beste Freundin Elise, der sie fast täglich schreibt. Aber warum antwortet Elise ihr nicht? Und obwohl Zoe sich langsam damit abfindet keine Antwort zu bekommen und auch anfängt Kontakte zu knüpfen, so bleibt doch immer die Frage nach dem "Warum" im Raum stehen. Die Auflösung erfolgt erst ganz am Ende des Romans. Und auch, wenn der Leser durch die vielen Briefe von Zoe eventuell schon eine kleine Ahnung bekommen hat, so ist sie trotzdem schockierend. So schockierend, dass man damit rechnet, noch auf mindestens fünfzig Seiten eine Bearbeitung des Themas aus Sicht von Zoe präsentiert zu bekommen. Stattdessen? Ein wenig über zehn unbefriedigende Seiten, in denen die Protagonistin mit dem Thema Schuldgefühle allein gelassen wird und sich ihr Aufenthalt dem Ende zu neigt. Abschließend fährt Zoe nach Hause, der Rest bleibt offen... Alles in allem stellt der Roman sehr viele Fragen, die auch nach dem "großen Finale" nicht aufgelöst werden. Meiner Meinung nach hat der Roman durchaus Potenzial. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und die Story bis zum Ende nachvollziehbar und auch spannend. Die Protagonistin war mir durch ihren kritischen, bis bissigen, aber auch leicht verwirrten Ton von Anfang an sehr sympathisch und ich finde, es fällt dem Leser auch leicht sich in sie hineinzuversetzen. Auch das Therapiekonzept ist nicht als typisch zu bezeichnen und weckt so zusätzlich Neugier und lässt nach dem "warum" fiebern. Leider verliert die Geschichte durch das abrupte, sehr unbefriedigende Ende an Glaubwürdigkeit. Problem aufgedeckt = Fall gelöst? Das dieses Prinzip bei diesem Thema aufgeht, erscheint mir doch recht fragwürdig. Schade.

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  • realistische Gefühle, aber eigenartiges Umfeld

    Heute will ich leben
    Naala

    Naala

    01. September 2014 um 15:06

    Zoe wird eines Morgens scheinbar ohne Grund von ihrer Mutter in eine Einrichtung namens "Twin Birch" gesteckt. Hier soll sie den nächsten Monat verbringen. Zoe versteht nicht was sie zwischen all den dünnen Mädchen, die nicht essen wollen, soll. Sie ist doch nicht so wie die und besonders freundlich sind sie auch nicht. Sie vermisst ihre beste Freundin Elise und schreibt ihr viele Briefe. Leider antwortet Elise ihr nicht. Zoe versteht die Welt nicht mehr. Gut gefallen haben mir die realistisch dargestellten Gefühle der Hauptperson und auch der anderen "Insassen" in Twin Birch. Es ist sehr gut geschildert wie sehr man sich bei solchen Krankheiten selbst belügt, bzw. sich selbst und seine Handlungen ganz anders wahrnimmt. Die Geschichte selbst fand ich sehr vorhersehbar und wenig überraschend. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich mit dem Thema sehr gut auskenne. Es war trotzdem interessant mit Zoe zusammen die Geschichte von hinten aufzurollen und sie auf dem Weg der Erkenntnis zu begleiten. Man hat durch die Briefe von Zoe an Elise viel über die beiden erfahren, wobei ich mir jedoch an einigen Stellen noch etwas mehr Informationen über die Freundschaft der beiden gewünscht hätte. Was mich gestört hat war der Eindruck den man von der Therapeutin und der Leiterin in Twin Birch, sowie den Eltern von Zoe bekam. Alle kamen mir sehr negativ vor und natürlich sollte ihr Verhalten Zoe helfen, aber ab und zu hätte ich mir etwas mehr Herzlichkeit gewünscht. Dieser negative Eindruck kann jedoch auch durch die Sichtweise durch Zoes Augen entstanden sein, da Zoe mit Sicherheit nicht der Meinung ist, dass die Aktionen der Anderen ihr helfen. Leider wirkte es aber durch das verfrachten in ein solches Institut ohne das vorher abzusprechen ziemlich unbeteiligt von den Eltern. Zusätzlich fand ich, dass sich das Buch doch ganz schön gezogen hat und stellenweise langweilig war. Ich finde das Buch schwierig zu bewerten, da es um ein sehr ernstes thema geht. Ich finde die Gefühle, die bei einer solchen Krakheit auftreten sehr gut geschildert und auch die Entwicklung die zoe durchmacht, um sich selbst zu sehen gefällt mir, jedoch finde ich das Setting im Institut und das Aublenden von Eltern und eigenem Umfeld etwas unpassend.

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  • Heute will Ich leben

    Heute will ich leben
    LeFaBook

    LeFaBook

    19. March 2014 um 11:45

    Inhalt: Die Wahrheit liegt in der Vergangenheit Ohne Vorwarnung wird die 16-jährige Zoe von ihrer Mutter in eine Einrichtung namens »Twin Birch« verfrachtet. Was soll sie hier zwischen all den dürren, kranken Mädchen? Ihr einziger Halt sind die Briefe, die sie an ihre beste Freundin Elise schreibt. Doch Elise antwortet nicht. Nie. Nur langsam erkennt Zoe, dass der Grund für ihren Aufenthalt in »Twin Birch« in ihrer Vergangenheit liegt, bei Elise. Erst als sie die tragische Wahrheit akzeptiert, gelingt es ihr loszulassen und sich ihren eigenen Problemen zu stellen. Meine Meinung: Nora Price hat mit diesem Buch eines geschafft... mich sprachlos zu machen! Die gesamte Geschichte wird hierbei aus der Sicht der 16.Jährigen Zoe erzählt. Diese findet sich eines Tages ganz unerwartet in einer abgelegenen "Klinik" wieder, wie sich bald herrausstellt, werden dort esssgestörte Mädchen behandelt. Eine Frage kreist Seite für Seite in Zoes Gedanken herum, warum bin ich hier? Im Gegensatz zu den anderen Mädchen, ist Zoe nicht auf Haut und Knochen heruntergehungert, dennoch ist ihr Essverhalten nicht "normal". Zoe wirft mich als Leser, völlig aus der Bann, man kann dieses Mädchen einfach in keine Kategorie einordnen. Oft wurde ich vor die Frage gestellt, was ein "normales" Verhalten ist und wie die Zusammenhänge in Zoes Gedankengängen und ihrem Aufenthalt in Twin Birch zusammenpassen... Das besondere an diesem Buch ist jedoch, dass es sich wie eine Art Krimi liest. Zoe beobachtet ihre Umgebung ganz genau, setzt Einzelteile zusammen, stellt Hypothesen auf  und schweift hin und wieder in die Vergangenheit ab. Zwischendurch findet man im Buch sehr ausführliche Briefe, die Zoe an ihre beste Freundin Elise absendet. Ihr Leben in Twin Birch ist für sie genauso verwirrend, wie für den Leser und man macht sich zusammen mit Zoe auf die Suche nach dem Warum. Warum ist Zoe in Twin Birch? Warum verhalten sich alle ihr gegenüber so seltsam? Warum antwortet Elise auf keinen ihrer Briefe? Warum fühlt sich alles so falsch an? Am Ende des Buches wird all dies enthüllt und es ist eine große Überraschung für den Leser, was denn nun wirklich mit Zoe los ist. Mehr möchte und kann ich gar nicht zu dem Buch sagen, ich würde sonst nur spoilern... Der Schreibstil hat sich sehr flüssig gelesen und die Gedanken und Gefühlsgänge von Zoe waren gleichermaßen schockierend wie interessant! In diesem Buch wird einem vor Augen geführt, wie weit eine Freundschaft reichen kann....

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