Lessons in Lack

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Inhaltsangabe zu „Lessons in Lack“ von Nora Schwarz

Sie ist jung. Sie studiert. Und sie steht darauf, andere auf den Knien zu sehen. Um ihre dominante Veranlagung ausleben zu können, heuert Nora Schwarz in einem SM-Studio an. Während sie tagsüber an der Universität die schüchterne Studentin gibt, weidet sie sich abends an Männern, die ihr die Stiefel küssen, sich auspeitschen oder Elektroschocks verpassen lassen und dafür auch noch Geld auf den Tisch legen. Als Domina erlebt sie die kuriosesten Kundenwünsche und blickt in die tiefsten Abgründe der menschlichen Phantasie.

Hatte ich schon lange vor dem "Shades of Grey"_Hype mit Begeisterung verschlungen! Sehr gelungen, unbedingt lesenswert!

— Lesemaus_im_Schafspelz
Lesemaus_im_Schafspelz

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  • die Arbeit einer Domina und der Blick dahinter

    Lessons in Lack
    anja_bauer

    anja_bauer

    12. April 2014 um 12:25

    Nora Schwarz  möchte Germanistik und Kunstgeschichte studieren. Na klar muss dann auch ein Job her, denn die Studiengebühren zahlen sich nicht von allen. Dafür ist ihre dominante Veranlagung gut, denn sie fängt in einem SM Studio an. Als schüchterne Studentin ahnen viele ihrer Kommilitonen nicht, was sie abends so treibt. Immer in der Hoffnung, das nicht einer ihrer Mitstudenten oder Lehrer bei ihr aufkreuzt.  Es ist ein ungewöhnlicher Nebenjob und hält allerhand Herausforderungen, Skurillitäten und anderer  Überraschungen bereit. Lange Zeit arbeitete Nora Schwarz als Domina und gewann immer mehr neue Erfahrungen in der SM Szene. Nach ihren Studium arbeitete sie in einem Museum und machte sich an diesem Buch. Sie möchte den Leuten und damit ihre Arbeit in dem SM Studio nahebringen. Denn eine Domina ist nicht eine Frau, die nur einen Mann beschimpft und prügelt. Es ist mehr als das. Sie hat mehrere Rollen wie z. B. Psychotherapeutin, muss Rollenspiele gut beherrschen und auch starke Nerven haben. Aber auch in der Medizin muss sich eine Domina ein wenig auskennen. Schließlich entscheidet  der Kunde, was erlaubt ist, was die Domina mit ihm tun darf. Dieses Buch von Nora Schwarz zeigt die menschliche Seite einer Domina. Auch deren Zweifel die manchmal auftreten.Aber auch zeigt Nora die schüchterne Seite als Studentin. Die Seite auf der Suche nach dem Ich und die Gedanken wie sage ich es meinen Eltern und wie gehen sie damit um.Es ist ein Buch, das wirklich hinter den Kulissen eines SM Studios guckt  und auch hinter den Kulissen eines jungen Lebens. Es gibt Kapitel in diesem Buch, die haben mich nachdenklich gemacht. Z. B. die Szene mit dem alten Mann im Studio. Nora traut sich fast nicht, diesen Kunden zu schlagen. Und er ihr nach einer Sitzung seine Geschichte erzählt. Aber auch die, wo Nora plötzlich mit einer Waffe bedroht wird.All diese Erlebnisse erzählt die Autorin mit Gefühl, so dass man hineinversetzt wird in dem Geschehen. Man fühlt oft mit ihr und merkt ihre Zweifel, Angst aber auch die Freude und Liebe zum Detail. Und was ist, wenn man sich plötzlich in einen Kunden verliebt.FAZIT: Dieses Buch ist mehr als ein SM Buch über Domians. Es zeigt die hintere Kulisse von einer Domina und das letzten endlich viele Dominus auch nur einfache Frauen sind mit echten Gefühlen. Mit einfühlsamen Worten hat Nora Schwarz das Buch geschrieben, so dass man einen guten Einblick hat. Und evtl. die Arbeit versteht, die hinter einem Dominaleben steht. Mit all ihren SKurilitäten, Abnormalitäten und was dazu noch gehört. 

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  • Starke Autobiografie!

    Lessons in Lack
    Samy86

    Samy86

    14. December 2013 um 15:52

    Wer Shades of Grey geliebt hat, muss Lessons in Lack einfach lesen. Die Autorin Nora Schwarz greift in ihrem autobiographischen Roman die Thematik  auf die sonst verborgen bleibt führt uns durch den Alltag in einem SM-Studio!Was tut man nicht alles um sich sein Studium und Lebensunterhalt zu finanzieren? Genau dies beschreibt uns die Autorin. Sie nimmt einen Job als Domina an und wird mit den Problemen, die der Beruf mit sich bringt täglich konfrontiert! Sehr lebhaft und humorvoll erzählt sie ihre Erlebnisse mit Kolleginnen und Kunden, niveauvoll und detailliert schildert sie die unterschiedlichen Arten der Erotik-Spiele, die sie kennen lernt und bei denen sie selbst auch an ihre Grenzen stößt.  Durch ihre Beschreibungen wird einem bewusst, wie vielschichtig der Beruf der Domina ist.Wer glaubt  Sie ist  nur eine strafende und Schläge verteilende in Lack gekleidete Amazone, der irrt sich,  sondern sie muss unter anderem  viel Kreativität und Phantasie bereithalten um auf die einzelenen zum Teil speziellen Kundenwünsche eingehen zu können, aber auch zugleich eine gute Zuhörerin sein. Doch man muss immer bedenken, dass hinter dieser dominaten Fassade noch die reale Persönlichkeit steckt! Während "Lady Elvira" im SM-Studio den Tod angibt und sich so Respekt und sogar Verehrung ihrer Kunden erarbeitet, so sieht das "normale" Leben von Nora Schwarz ganz anderst aus! So muss auch sie die Erfahrung machen, dass ihr Job sie nicht gleich auch zu "starken Frau" im realen Leben macht und etwas anderes den Ton angibt!Fazit:Die Autorin schildert ihre Erfahrungen so detaliert und realistisch, dass man glaubt LIVE anwesend zu sein! Besonderst gut fand ich ihre offene Art, da sie ihre geschichte ohne Tabus und nebenbei auch frei nach schnauze erzählt ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen! Dennoch bleibt zu sagen, dass man nicht weich beiseitet sein darf beim Lesen, wenn man erfahren will, welche  Beweggründe Männer zu einem Dominabesuch führen und welche Geschichten hinter den Frauen mit der "Maske" stecken!

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  • Leserpreis-Autoren erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    In 15 Kategorien hattet ihr in diesem Jahr die Möglichkeit, eure liebsten Bücher und Autoren beim Leserpreis 2013 zu nominieren. Nun ist es soweit und die 35 meistnominierten Bücher/Autoren der jeweiligen Kategorie stehen fest!An dieser Stelle möchten wir noch mehr über die nominierten Autoren und ihre Bücher erfahren. Wir dachten uns, dass es eine gute Gelegenheit ist, mal nachzufrragen, wie die nominierten Autoren überhaupt zum Schreiben gekommen sind. Wo liegt wohl der Ursprung unserer heutigen Lieblingsbücher?Hier verraten sie euch, wann und warum sie mit dem Schreiben begonnen haben und welche die ersten Schritte dabei waren. Wie sind die ersten Ideen entstanden und wie kam es dann tatsächlich zur ersten veröffentlichung?Wir sind schon gespannt, was die Leserpreis-Autoren berichten werden!

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  • Rezension zu "Lessons in Lack" von Nora Schwarz

    Lessons in Lack
    micra-cat

    micra-cat

    31. December 2012 um 13:41

    Den autobiografischen Roman von Nora Schwarz habe ich in kürzester Zeit verschlungen. Er beginnt da, wo Shades of Grey aufhört und vermittelt einen guten Einblick in den Alltag eines SM-Studios.
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    Um sich Geld fürs Studium zu verdienen, gerät die Autorin an diesen ungewöhnlichen Domina-Job und die damit verbundenen Probleme: "Wie sag ich's meinen Eltern" etc.
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    Ihre Erlebnisse mit Kunden und Kolleginnen sind interessant und auch humorvoll geschildert, so dass ich mich durchweg gut unterhalten fühlte und den Eindruck hatte, ihr bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Obwohl die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt und auch Erotik-Spiele schildert, bei der sie selbst an ihre Grenzen gestoßen ist, bleibt die Schreibweise sehr niveauvoll, wenn mir auch an einigen Stellen etwas "flau" im Magen wurde (Fäkal-Erotik).
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    So offenbart sich dann dem Leser, dass Dominas nicht nur peitscheschwingende Amazonen sind, sondern auch Beichtmutter und Seelsorgerin und viel Kreativität und Phantasie beweisen müssen, um auf die verschiedenen Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen.
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    Nora Schwarz alias "Lady Elvira" wird nach kleinen Anfangsschwierigkeiten von ihren Kunden begehrt, respektiert und oft sogar verehrt. Interessant sind dabei auch die Vergleiche, die sie zwischen ihrem Job und dem "normalen Leben" anstellt. Während sie im Studio den Ton angibt, läuft es in alltäglichen Situationen oder an der Uni mitunter ganz anders ab. Dort muss sie feststellen, dass sie nicht automatisch zu einer "starken Frau" geworden ist, nur weil sich ihr die Männer im SM-Studio willig unterwerfen. In einen ihrer Kunden verliebt sie sich sogar, doch der scheint sich zunächst gar nicht für sie zu interessieren.
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    Die Story hört sich sehr glaubhaft und dem wahren Leben entnommen an, obwohl hier fast überwiegend die "schöne Seite" dieses Milieus gezeigt wird. Das Buch ist so mitreißend geschrieben, dass man fast schon selbst Lust bekommt zu Peitsche und Bondageseil zu greifen. Zusätzlich hat es für mich noch etwas Licht in das Rätsel gebracht, was Männer daran reizt, einer Frau die Stiefel zu lecken und sich verhauen zu lassen.

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  • Rezension zu "Lessons in Lack" von Nora Schwarz

    Lessons in Lack
    Emilia12

    Emilia12

    25. November 2012 um 10:01

    Dominas sind männermordende Monster und Bitches par excellence, na klar. Wer das glaubt, der glaubt auch, dass alle Männer, die die ganz speziellen Dienstleistungen einer Domina in Anspruch nehmen, aussehen wie Christian aus „Shades of Grey“. Dabei sieht der Alltag in einem Dominastudio ganz anders aus. Ich meine, Dominas sind ja auch ganz gewöhnliche Frauen, denen schon mal die Strümpfe zerreißen, oder im unrechten Zeitpunkt das Korsett verrutscht. Ich fand den Blick hinter die Kulissen dieses Studios jedenfalls nicht nur wahnsinnig spannend und interessant, ich musste an so einigen Stellen auch heftig und laut lachen.

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  • Rezension zu "Lessons in Lack" von Nora Schwarz

    Lessons in Lack
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    31. May 2011 um 09:03

    Im Vergleich zu ähnlichen Erfahrungsberichten klingt das hier schon sehr viel realistischer (bis auf das Ende vielleicht). Darum auch nicht immer angenehm. Etwas desillusionierend für beide Seiten: Männer mit unglaublichen Fantasien; Dominas, die vielleicht doch auch nur "einfache" Prostituierte sind. Der Job als Geldquelle, aber auch ein bisschen die Suche nach dem, was Lust bereitet.

  • Rezension zu "Lessons in Lack" von Nora Schwarz

    Lessons in Lack
    BrittaHasler

    BrittaHasler

    14. March 2011 um 18:10

    Schade, dass die Kombination Studentin-macht-nebenher-was-Erotisches-um-sich-ihr-Studium-zu-finanzieren leider schon zielmlich abgenudelt und totgelaufen ist. Denn dieses Buch ist etwas komplett anderes. Es ist ein erfrischender Klischee-Killer in puncto Dominas, eine herrlich selbstkritische Gradwanderung im professionellen SM-Milieu und nicht zuletzt eine wunderschöne, ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einer jungen Frau, die als Domina arbeitet und einem Kunden. Nora Schwarz schafft das, was Sonia Rossi mit "Fucking Berlin" nicht gelungen ist: Eine glaubhafte und schmerzlos ehrliche Selbstreflektion als Frau, die im Sexgewerbe arbeitet und in diesem Prozess eine Persönlichkeitswandlung vollzieht. Die Protagonistin Lady Elvira hinterfragt sich stets selbst und lässt den Leser teilhaben an ihren selbstverliebten Höhenflügen, die fast schon arrogant sein können, nur um hinterher in absolute, berechtigte Zweifel abzustürzen. Das Studentinnenleben wird hier nicht sehr stark beschrieben, viel eher die Erfahrungen als junge, unerfahrene Person, die plötzlich als Herrin ihre Frau stehen muss. Dass sie dabei lustige, peinliche, dramatische und manchmal auch sehr eklige Dinge erlebt, versteht sich von selbst. Man wird von Nora Schwarz an eine sprachlich sehr ausgefeilte Führungsleine genommen und erlebt ein Wechselbad der Gefühle: Lachen, Ekel, Entsetzen, Fremdschämen, Freude und....ja, vielleicht sogar Lust. Dieses Buch ist definitiv nicht nur etwas für SM-Liebhaber.

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  • Rezension zu "Lessons in Lack" von Nora Schwarz

    Lessons in Lack
    rebelde2000

    rebelde2000

    14. March 2011 um 18:01

    Es gibt schon einige Bücher zum Thema "Domina", "SM", "weibliche Dominanz" usw.
    Dieses Buch ist anders!
    Es kommt ohne die übliche Klischee-Schwafelei aus und liest sich trotz des offensichtlich auto-biografischen Hintergrunds wie ein spannender Roman (sogar die eine fast schon romantische Liebesgeschichte kommt drin vor).

    Nora Schwarz ist eine junge Kunstgeschichts-Studentin, die sich neben der Uni ihr Geld als Domina in einem großen Studio verdient und dabei die Abgründe der männlichen Fantasien und die allzu menschliche Seite ihres Metiers kennen lernt.
    Dabei wird mit drastischen Schilderungen verschiedener "SM-Sessions" nicht gespart. Kaum zu glauben, mit welchen abgründigen Wünschen und Fantasien Männer so durch die Gegend laufen. Glücklicherweise findet Nora Schwarz bei der pointierten Schilderung ihres "Studentenjob-Alltags" immer den richtigen Ton: hart, direkt und immer wieder auch humorvoll. Ab und zu lässt sich trotz des heftigen Stoffs ein Lachen nicht verhindern - besonders dann, wenn Nora Schwarz den Leser hinter die Kulissen des sich ach so edel-grausam gebenden SM-Studios blicken und uns Zeuge der Fach-Gespräche der Kolleginnen im Aufenthaltsraum werden lässt, nebst Motivations-Ansprachen der Studio-Chefin.
    Alles in allem sind die "Lessons" eine spannende, manchmal heftige, dafür aber immer wieder auch lustige Lektüre - auch für Menschen ohne SM-Erfahrungen und Neigungen. Vielleicht nicht gerade für die sensible Schwiegermutter ... aber für alle anderen ein tiefer Einblick in eine andersartige Szene.
    Als ich den Titel entdeckt habe, hatte ich schon Bedenken, dass hier ein neuer Abklatsch von auf "Feuchtgebiete" getrimmter Sensationshascherei geliefert wird. Glücklicherweise ist "Lessons in Lack" genau das Gegenteil. Denn die Autorin hat nicht nur einiges zu erzählen - die kann auch noch schreiben (und äh, gut aussehen tut sie auch noch, wie ich auf ihrer Website nora-schwarz.de entdeckt habe...)

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