Nora Schwarz

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Interview mit Nora Schwarz

Dieses Interview führten Nora Schwarz mit dem LovelyBooks-Team und soll gibt einen kleinen Einblick über ihre Person und ihre Beziehung zu Büchern:

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Schreiben hat mich eigentlich schon immer begleitet, ohne dass ich je den Mut gehabt hätte, mir auszumalen, dass ich das einmal professionell machen möchte. Nach dem Abschluss meines Studiums und einigen sehr frustrierenden Ausblicken in ein „normales“ Berufsleben musste ich mir die Frage stellen, was ich am liebsten tue, was ich am besten kann und womit ich mein Leben verbringen will. Da gab es nur eine Antwort. Und da ich das Glück habe, durch die Arbeit als Domina eine außergewöhnliche Erfahrung machen zu dürfen, konnte ich auch gleich davon erzählen. Glücklicherweise wurde ich in dieser spannenden Zeit von einem liebevollen Partner unterstützt und gestärkt. Durch Zufall – oder war es Schicksal? – bekam ich Kontakt zu einem guten Agenten, der mein Manuskript spannend fand und auf der Frankfurter Buchmesse 2009 anbot. Der Ullstein-Verlag hat wenig später angebissen, und so kam es, dass „Lessons in Lack“ im März 2011 auf den Markt kam.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich liebe Gabriel Garcia Marquez, weil er einen unvergleichlichen Stil hat und Universen aufschließt, die mich faszinieren. Seine Bücher sind opulent und lebenshungrig, schaffen einen Spagat zwischen Schönheit und Verfall und erzeugen wunderschöne Bilder im Kopf. Philip Kerr ist ebenfalls ein Autor, von dem ich fast alles verschlungen habe, vor allem die „Berlin Noir“ Reihe. Ich mag aber auch Emile Zola, Oscar Wilde, H.P. Lovecraft, Isabell Allende und Frank Tallis.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Da ich eine schreckliche Leseratte bin und Bücher verschlinge wie gesalzene Erdnüsse (man verzeihe mir diesen profanen Vergleich), habe ich ständig andere Universen im Kopf, die mich inspirieren. Ich habe Kunstgeschichte studiert und dadurch auch Zugang zu Themen erlangt, die einem sonst eher nicht über den Weg laufen. Außerdem bin ich sehr empfänglich für Stimmungen und spüre sofort, wo eine Geschichte liegen könnte. Dann muss ich kurz inne halten und den Eindruck abspeichern. Was genau ich damit meine, werdet ihr vielleicht erst sehen, wenn mein zweites Buch herauskommt, das ich dieses Jahr fertig schreiben werde. Ich kann dazu noch nichts verraten.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Momentan beläuft es sich darauf, dass ich ein facebook-Profil habe und in einem wunderbaren Netzwerk namens „Lovelybooks“ heimisch bin. Da ich noch ein Neuling bin und es „Lessons in Lack“ noch nicht so lange gibt, kann ich dazu noch nicht viel sagen.

5) Wann und was liest Du selbst?

Wie gesagt, überall und immer. Am liebsten natürlich im Bett. Momentan lese ich immer noch „Sturz der Titanen“ von Ken Follett und davor war es „Herr Mozart wacht auf“ von Eva Baronsky.