Norah Wilde Rasputins Erbe

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Inhaltsangabe zu „Rasputins Erbe“ von Norah Wilde

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  • Relativ interessante Geschichte für Zwischendurch

    Rasputins Erbe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2013 um 20:03

    Rasputins Erbe ist ein Buch von Norah Wilde. Es erschien am 01. Januar 2013 und wurde von der Autorin selbst herausgegeben. Das eBook umfasst 223 Seiten. Inhalt Sie, 26, ist auf dem besten Weg die Karriereleiter in einer renommierten Kölner Werbeagentur in Rekordzeit zu erklimmen. Bis ein gewisser extravaganter Kunde ihr gehörig den Kopf verdreht und sie mit sanfter Hand dazu zwingt, ihre Komfortzone zu verlassen. Alexej Gromow, der besagte Kunde mit der Extra-Portion Selbstbewusstsein, zeigt Julia die düstere Seite der Liebe. Er entführt sie in eine Welt, die ihr Angst bereitet und sie abschreckt. Allen Zweifeln zum Trotz stürzt sie sich in ein unerhört frivoles Abenteuer und lässt sich somit unwissentlich auf ein lebensgefährliches Spiel ein. Freche Frauen kennen das Sprichwort: Wenn einem das Leben eine Zitrone gibt, dann frag nach Salz und … Na ja, in diesem Fall passt Tequila nicht wirklich. Wodka und Champagner passen viel besser zu dem geheimnisvollen Alexej, der Julia unbewusst vom Regen in die Traufe bringt. Langweilig ist ihr Leben bereits nach der ersten Begegnung nicht mehr. Sie hat nach „Action“ gefragt und sie bekommt wie immer genau das, was sie will. Oder doch nicht? Und dann ist da noch die Sache mit dem komischen Ring, der sowohl Alexej als auch Julia langsam aber sicher in den Wahnsinn zu treiben scheint … (Amazon) Erster Satz „Sie wachte schweißgebadet auf und blinzelte verwirrt.“ Meinung Das Cover ist düster und zeigt gefesselte Hände. Es passt thematisch zwar zum Inhalt des Buches, ist für mich aber nicht sonderlich ansprechend. Der Schreibstil der Autorin Norah Wilde liest sich relativ gut. Leider stecken noch einige Fehler im Buch, die mich immer wieder zum Stocken brachten. Vielleicht gibt es jetzt auch schon eine neuere Ausgabe. Trotzdem merkt man beim Lesen, dass die Geschichte durchdacht ist und Wilde schafft es, einigermaßen Spannung aufzubauen. Das Buch besteht aus 24 Kapiteln und wird in der Vergangenheit erzählt. Größtenteils erfährt der Leser aber trotzdem nur die Seite der Protagonistin Julia. Ein Mal wird aber auch etwas über die Handlung ihrer Freundin Verena berichtet. Die Handlung selbst ist einigermaßen spannend, wird mir persönlich gegen Ende hin aber etwas zu schnell und auch zu fix aufgelöst. Hier könnte die Autorin den Spannungsbogen noch ein bisschen mehr ausreizen. Oftmals wirkte die Protagonistin Julia etwas naiv, obwohl sie eigentlich als selbstbewusste Karrierefrau dargestellt wird. Die Geschichte an sich ist interessant, aber manche inhaltliche Aspekte sind definitiv zu kurz gekommen. So zum Beispiel auch das im Titel erwähnte Erbe Rasputins. Es wird zwar immer wieder genannt, aber nie wirklich tief behandelt, was ich eher schade finde. Fazit Eine relativ interessante Geschichte für Zwischendurch, der aber inhaltliche Aspekte fehlen und die noch weiter hätte ausgebaut sein können.

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  • Frischer Wind im angestaubten Erotik-Genre

    Rasputins Erbe
    gottfriedszofe

    gottfriedszofe

    19. August 2013 um 11:58

    Obwohl ich noch vor ein paar Monaten überhaupt kein Freund von erotischer Literatur war, habe ich mittlerweile knapp 20 Bücher aus diesem Genre gelesen. Rasputins Erbe hat mir---neben einer Handvoll anderer ähnlicher Bücher---dabei besonders gut gefallen. Warum? Ganz einfach: Die Protagonistin ist authentisch, ich kaufe ihr den ständigen Stress, die Verwirrtheit, ihre Urängste uneingeschränkt ab. Julia Steinkamp könnte es wirklich geben. Wink mit dem Zaunpfahl: Sie ist durchaus fähig, komplexere Sätze als "Oh, God" oder "Oh, my" zu bilden. Die Antagonistin hat mir Angst gemacht, weil sie wirklich total durchgedreht ist. Aber nicht plakativ, sondern sehr subtil... Gut fand ich auch, dass die Geschichte eine unterschwellige paranormale Komponente hat. Dazu kann ich hier aber nichts sagen, weil ich sonst einen Großteil schon verraten würde. Die Sexszenen sind teilweise extrem, aber nie obszön. Es ist glaubhaft beschrieben, wie sich Julia und Alexej auf der horizontalen Ebene begegnen. Ich bin gespannt, ob es noch weitere Abenteuer um Julia Steinkamp geben wird. Norah Wilde habe ich mir als begabte Erotikautorin jedenfalls für die Zukunft notiert.

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  • Erotik mit Thrillerelementen

    Rasputins Erbe
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    22. May 2013 um 20:00

    Dem Inhalt gem. Amazon ist genug genüge getan, ohne dass man von der Story zuviel verrät. Die Autorin, die hier unter Pseudonym Norah Wilde schreibt, legt dem Leser einen Erotikroman vor, der viel mehr als das ist. Die Story basiert auf einen gut durchdachten Plot, der gut umgesetzt wurde. Julia ist eine Karrierefrau, wie sie im Buche steht. Als in der Werbefirma, in der sie arbeitet, ein Großkunde mit einem lukrativen Auftrag kommt, ist nicht nur die Firma daran interessiert. Alexej Gromow, der Kunde, ist nicht nur ein sehr ansehnlicher Mann, er hat auch eine geheimnisvolle Aura um sich. Er kann charmant sein, aber auch herrisch und tritt sehr selbstbewusst auf. Aber auch seine Ex-Frau ist mit bei dem Deal dabei, Julia weiß die ganze Situation anfangs nicht wirklich zu nehmen. Mit Alexej lässt sie sich auf SM-Spielchen ein, die fast ins "Auge" gehen.  Ganz speziell stellt sich die Frage, was es mit dem Ring von Alexej auf sich hat, den er nie freiwillig abnimmt. Wieso ist er ein völlig anderer Mensch, wenn der Ring nicht auf seinem Finger sitzt? Welches Geheimnis birgt er? Ich habe keinerlei Vergleichsmöglichkeiten mit den Büchern von Shades of Gray, was ganz gut ist.  Dieser Roman ist voll Erotik mit einem Touch von Thrillerelementen. Für einen Roman, der als Erotikthriller ausgeschrieben ist, hätte ich eigentlich mehr Erotikszenen erwartet. Die vorhandenen Erotikszenen sind gefühlvoll geschrieben und lassen sich sehr gut lesen, ohne obzön zu werden. Selbst die SM-Momente sind jetzt nicht so abschreckend, dass man das Buch beiseite legen muss, wenn man als Leser es nicht mag. Die Protagonisten sind ein wenig flach und wären ein wenig ausbaufähiger gewesen, aber hier soll es ja um Erotik gehen und keine tiefgreifenden Probleme gewälzt werden. Wer gern eine Erotikthriller lesen möchte, ohne groß nachdenken zu müssen, dem kann ich dieses Werk sehr gut empfehlen. 

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